... Bin ich fit genug zum arbeiten, dann gehe ich auch mit Schnupfen arbeiten. ... Und ob Schule dann noch so sinnvoll ist, wenns das halbe Kollegium nach Hause verschlagen hat wegen unspezifischer Symptome? Im Grunde bräuchte man bei dieser Planung eigentlich eine richtig fette Reserve an Vertretungskräften, die spontan einspringen können.
Jepp, geht mir seit Wochen durch den Kopf. Ich bin zwar erkältungsanfällig und wenn 10 bis 15 Kinder in jeder einzelnen Klasse, die ich unterrichte, husten und niesen und mir ihr Halsweh ins Gesicht pusten, dann stecke ich mich an und mir geht es schnell aufs Asthma/ auf die Luftröhre. Aber meist gehe ich arbeiten, wenn es irgendwie geht und wenn es mir nicht gut geht, bleibe ich oft auch erstmal 2 Tage zu Hause und nur wenn die Stimme weg ist oder richtig krank, zum Arzt mit längerer AU. In den letzten Jahren haben das viele so gemacht, sodass meist Vertretung erteilt wurde und kaum Klassenaufteilungen stattfanden. Denn diese soll es ja in diesem Jahr nun auch nicht mehr geben.
Aber in diesem Jahr... Tja. Wenn etwas ist, sollen wir es ärztlich abklären lassen, nicht abwarten.
Habe meinen Arzt schonend drauf vorbereitet. Er meinte, vielleicht fällt ja die Erkältungswelle nicht so schlimm aus, wenn auch kranke Kinder zu Hause bleiben. Schauen wir mal.

