Da mich das selbst betrifft, bleibe ich dran und versuche weitere Artikel/Informationen dazu zu finden. In jedem Fall sollte klar sein, dass das
...
Und hier ist die Originalstudie: https://www.atsjournals.org/doi/pdf/10.1164/rccm.202003-0821OC
Sie haben TMPRSS2- und ACE2-Rezeptoren, an welche die Coronaviren andocken, im Sputum untersucht und festgestellt:
- männliche Asthmatiker haben mehr als Gesunde --> Risikofaktor,
- Asthmatikerinnen afroamerikanischer Herkunft haben mehr als Gesunde --> Risikofaktor,
- Asthmatikerinnen mit Diabeses haben mehr als Gesunde --> Risikofaktor,
- Asthmatikerinnen ohne diese Faktoren und ohne Cortisonspray haben im Mittel gleich viele dieser Rezeptoren,
- Asthmatikerinnen ohne diese Faktoren und mit Cortisonspray haben im Mittel ein paar weniger dieser Rezeptoren. Möglicherweise ist ihr Risiko, eine Lungenentzündung zu bekommen, ein klein wenig reduziert.
Was nicht untersucht wurde:
- Wie es den Asthmatikerinnen (ohne Diabetes und nicht afroamerikanischer Herkunft) geht, bei denen die Viren dann doch andocken und die doch eine Lungenentzündung bekommen - wie viele von ihnen schwere Schäden behalten oder sterben.
- Wie Asthmatikerinnen (ohne Diabetes und nicht afroamerikanischer Herkunft) mit Infektasthma auf das Coronavirus reagieren und ob es da schwerere Verläufe gibt, weil das Asthma auf das Virus anspringt.
- Wie Asthmatikerinnen (ohne Diabetes und nicht afroamerikanischer Herkunft) mit allen möglichen anderen Risikofaktoren reagieren.
Die chinesische Studie hatte ich mal gefunden, da tauchte Asthma als Erkrankung bei Hospitalisierten nicht auf. Ob man dem trauen kann?
Die erwähnten europäischen Studien kenn ich nicht.
Was draus gemacht wird, siehst du an der Überschrift der Pressemitteilungen.
(PS: Ich meine, dazu hatten wir schonmal was geschrieben.)