Beiträge von Conni

    Das wünsche ich mir,

    so ein Abstellgleis wie für die Rechtschreibhinweise, bitte, auf das entsprechende Beiträge in Zukunft geschoben werden können.

    Das Problem an dem "Auslagern" ist, dass das händisch von uns gemacht werden muss. Ich habe neulich nach einer Meldung ne halbe Stunde gesessen und dann aufgegeben: Die Themen waren schon lange zu verwoben, um das aufzudröseln und ich habe nicht die zeitlichen Kapazitäten dafür, denn es ist inzwischen in vielen Threads so, dass man viel auslagern könnte.

    Ist diese "Praxis" (passendes Wortspiel in diesem Zusammenhang...), dass Arztpraxen zum Quartalsende schließen, eigentlich auch anderen User*innen in anderen Gegenden Deutschlands bekannt? Ich habe davon hier von Platty zum ersten Mal gelesen und kenne es aus meiner Region überhaupt nicht so.

    Ich hatte mal versucht, eine andere Hausarztpraxis zu finden - und da war es auch so. Im letzten Monat des Quartals war jeden Freitag zu und in den letzten 3-5 Tagen noch zusätzlich.

    Das Internet sagt, Steinmeier mache in Oberbozen, Gemeinde Ritten Urlaub, der Hinweis war, dass es ein kleiner Nachbarort sei.

    --> Ist das links im Bild die Kirche des Ortes?

    Der Etschtalradweg führt ab Bozen westlich Richtung Meran, der Eisacktalradweg östlich Richtung Brixen.

    Ich ergänze um:

    Wenn du im Unterricht hospitierst, nicht mit dem Handy spielen. Du könntest die Lehrkraft fragen, ob du ein Kind unterstützen kannst. Wenn du das tust, bitte flüstern, nicht laut sprechen, wenn etwas erklärt wird.

    Bei uns im Grundschulbereich gibt es nur insgesamt maximal 30 Unterrichtsstunden - da kann man bei einem Deputat von 28 Stunden gar nicht auf 15 Freistunden kommen.

    An meiner Ex-Grundschule gab es 0. Stunden (7 Uhr Beginn, hatte ich in einem Schuljahr an 3 Tagen) und dann ging es von der 1. bis zur 6. durch. Dazu gab es 2 bis 4 Konferenzen pro Woche, sodass ein Unterrichtsschluss nach der 5. oder 4. Stunde auch nur "Freistunden" einbrachte, die aber nicht zu den Hohlstunden gezählt wurden. Bei 35 Stunde kann man dann schon ein paar Hohlstunden einbauen.

    An der jetzigen Schule geht es von der 1. bis zur 7. Stunde.

    ch habe in der Chemiesammlung absolut Ruhe und alle Geräte und Materialien, die ich benötige.

    Unter solchen Bedingungen wäre das toll! An der Grundschule kann ich als Klassenleiterin in der Zeit der Hohlstunden i.d.R. nicht in meinem Klassenraum bleiben und dort etwas vorbereiten, da die Klasse dort Fachunterricht hat. Die anderen Räume sind auch belegt. An meiner Ex-Schule blieb nur das Lehrerzimmer. Und da alle mehrere Hohlstunden pro Woche hatten, liefen da immer mehrere Kolleginnen rum. Im besten Fall wurde ich dann nur gefragt, wie man in Excel etwas einträgt, im schlimmsten Fall eine Stunde laut zugelabert. Irgendwann machte ein Edeka auf, da habe ich die Hohlstunden dann verbracht.

    In meiner jetzigen Schule kann ich mich in den Musik-Vorbereitungsraum zurückziehen. Da ist es zwar nicht ruhig (eine Seite Musikunterricht, andere Seite Spielzeit von Erstklässlern), aber besser als im Lehrerzimmer, wo man vollgequatscht oder vollgesungen wird. Zum Glück gibt es wenige Hohlstunden.


    - Kinder, die sich schlecht konzentrieren können machen zu wenig, sind eher un- als motiviert

    Wenn sie sich deshalb schlecht konzentrieren können, weil sie von äußeren Reizen abgelenkt werden, ist das logisch, denn die vielen äußeren Reize (Partner unterhalten sich oder kichern, Kinder laufen umher, holen sich Aufgaben, Kinder kommen zu dir, du sprichst mit ihnen) lenken sie ab. Sie werden dadurch immer wieder aus ihrer Aufgabe und einem beginnenden Gedankengang herausgeholt und müssen immer wieder dahin zurückfinden.

    Eine ADHSlerin in meinem Familienkreis (unaufmerksamer Typ, nicht der impulsiv-hyperaktive) wurde niemals auch nur mit einer Aufgabe im Wochenplan fertig: Die Hürde, zu beginnen, ist groß, sie brauchte einen Anreiz von außen dafür und eine ruhige Umgebung. Beides lag niemals vor. Neben ihr hätte dauernd eine Erwachsene sitzen und nur mit ihr arbeiten müssen - am besten in einem anderen Raum. Die Lehrerin meinte, sie sei unmotiviert und könne sich schlecht konzentrieren.

    Und wenn in der Kita niemand den Verdacht geäußert hätte, wäre niemand drauf gekommen und niemand hätte eine Diagnostik begonnen, nicht jede Variante aus den neurodiversen Spektren erkennt man sofort, die sitzen da auch undiagnostiziert vor einem.

    Ich persönlich habe einiges an Wochenplanarbeit hinter mir, das war zu meiner Studien- und Ausbildungszeit unglaublich wichtig - und ich mag es nicht. Es ist mir zu laut, zu wuselig, ich bekomme bei so großen Gruppen einfach nicht immer mit, wenn jemand nicht arbeitet, weil zu viele Kinder entweder sich nicht an die Regeln halten oder ständig fragen, weil sie die Aufgabenstellungen nicht lesen etc. Mein Eindruck war auch, dass nicht unbedingt viel dabei herauskommt, also nur noch für Übungsphasen, wenn die Inhalte schon gut sitzen. Im Moment lasse ich meine 6. an so etwas ähnlichem arbeiten - aber aus der Not heraus. Die sind in der Doppelstunde, die wir haben (6. / 7.) einfach nicht mehr aufnahmefähig, quatschen nur und rufen mir ständig laut dazwischen. Dann sollen sich lieber alle mit Aufgaben beschäftigen.

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