Bei uns bietet die Schulpsychologie gar keine Fortbildungen zum Thema "Flüchtlinge" an. Die sind einfach so unterbesetzt, dass sie gar nicht mehr hinterherkommen, selbst die Kernaufgaben werden nach außen abgegeben.
Es wäre vielleicht ein Anfang, wenn es flächendeckend qualifizierte Fortbildungen gäbe und man sich nicht alles autodidaktisch erarbeiten müsste (falls man etwas Sinnvolles findet).
Ich konnte den größten Teil trotzdem positiv beantworten, denn ich habe - in einem Einzugsgebiet, wie icke es ungefähr von der letzten Schule beschreibt - eher wenige und überschaubare Probleme mit meinen ganz tollen, sich superschnell integrierenden "Flüchtlingskindern" in der Klasse. Probleme gibt es eher bei den anderen. Und je schwieriger der Rest der Klasse, desto weniger kann ich überhaupt auf irgendwelche traumatische Reaktionen eingehen und intervenieren und desto hilfloser fühlt man sich auch. Ich kenne diese Situationen und habe das Glück, im Moment für unser Einzugsgebiet eine "liebe" Klasse zu haben (d.h. "nur" 5 Kinder mit Diagnosen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, davon der größte Teil eher introvertiert).