Beiträge von Conni

    Gute Besserung, Theatralica

    Ich habe gestern Abend tatsächlich noch leichtes Fieber bekommen (Seltenheitswert bei mir), halbseitige Kopfschmerzen, leichte Übelkeit und oben die Stirnhöhlen taten weh. Habe dann eine Ibuprofen genommen und als das gegen die Kopfschmerzen und die Übelkeit nur mäßig half, noch ein Triptan hinterher. Offenbar habe ich wirklich gleichzeitig Migräne. Heute ist es erstmal wieder besser, ich huste aber recht hübsch.

    Der Lepumedical Klappkartentest hat eine rote Testlinie, bevor die Flüssigkeit die Kontrollinie erreicht hat. Ich sehe mich jedenfalls nicht nach 5 Tagen zum Freitesten im Testzentrum.

    Mal eine Frage an diejenigen, die eine Corona-Infektion hinter sich haben: Habt ihr einen Schnelltest gemacht und ist dieser positiv gewesen?

    Ich forsche gerade dran. Ich kann leider nicht sagen, wann die Erkrankung begann, es war schleichend:

    Ich habe mich ab Donnerstagmittag etwas unwohl gefühlt, wie bei einer ganz minimalen Migräneattacke. (Infekte triggern bei mir allerdings teilweise die Migräne, manchmal auch schon vor Symptombeginn.)

    Der (offenbar sensitivste meiner) Schnelltest (Viromed, Rachen und hinterer Nasenbereich abgestrichen) war am Freitagmorgen negativ.

    Am Freitag bekam ich im Laufe des Vormittags kognitive Aussetzer (Fehler gemacht, Erinnerungslücken, konnte Namen der SuS nicht mehr, konnte Sitzplan nicht mehr auf Tische im Raum übertragen) und war so müde, dass mir am Abend beim Gehen die Augen zufielen. Hielt es für allgemeine Müdigkeit in Kombination mit leichter Migräneattacke und dem schwülwarmen Wetter.

    Ab Samstagnachmittag: leichte Allergiesymptome. Sicherheitshalber Schnelltest: Viromed (Rachen, Nase tief): zarte hellrosa Linie. Ich war total baff und ging von einem Lagerungsfehler aus. Schnelltest von Green Spring (professioneller Test, wurde mir empfohlen, da sehr sensitiv: ein Hauch einer grauen Linie aus einem bestimmten Blickwinkel bei einer bestimmten Beleuchtung, hätte in meiner Schule niemand für positiv gehalten).

    Sonntagmorgen: Halsschmerzen, Viromed fett rot, Green Spring hellrosa Linie. Siemens sehr schwache rosa Linie. Ich habe dann den Viromed nochmal gemacht - nur aus der vorderen Nase, genau nach Anleitung. Also so, wie es vorbildliche Schülys bestenfalls machen würden: Sehr schwache rosa Linie nach ca.5 min.

    5 Stunden später: PCR mit CT-Wert unter 20 (sehr ansteckend). (Ich habe ein Testzentrum gesucht, in dem ich nur die positive Kassette zeigen musste, um die PCR zu bekommen.)

    Seit gestern: Vorderer Nasenabstrich beim Siemens-Test positiv.

    Leider habe ich nie einen unserer derzeitigen Schul-Schnelltests mitgenommen zum Vergleich.

    Also:

    Rachen und hintere Nasenwand abstreichen zeigt früher einen positiven Test.

    Viromed ist von den 3 getesteten Tests der sensibelste. Der hat damals auch viele positive SuS gefunden.

    Symptome: Ich habe derzeit tatsächlich sowas wie einen mittelschweren grippalen Infekt: Halsschmerzen, Heiserkeit, Schnupfen, Neben- und Stirnhöhlen trocken entzündet, Kopfschmerzen, erhöhte Temperatur, leichter Husten, Müdigkeit, fühle mich durchaus krank, könnte es aber nicht sicher von einem grippalen Infekt unterscheiden. Ich hoffe, das wird nicht schlimmer.

    :ohh: Ist deine Wohnung so groß?

    (Während der 1. Coronawelle war ich an manchen Tagen auch unter 300 Schritten. Morgens über Bad und Küche (Wasserflasche und Isokanne mitnehmend) zum Schreibtisch (30 Schritte?), mittags einmal mit dem Aufzug zum Briefkasten und dann wieder in die Küche usw. Das Gäste-WC ist ca. 10 Schritte vom Schreibtisch, ab der 2. Woche bin ich bewusst täglich spazieren gegangen, mir fehlte das Laufen.)

    Sie ist recht groß.

    Ich bin vergesslich und würde nie mit nur einem Gang auskommen, wenn ich Wasser und Kaffee holen gehe aus der Küche.

    Kaffee aus der Isokanne schmeckt mir nicht.

    Ich trinke viel Kaffee.

    Sehr viel Kaffee.

    Im Homeoffice musste ich 2mal Kaffee kochen und regelmäßig welchen holen.

    Das WC ist etwa genauso weit wie bei dir, aber der viele Kaffee macht seinen Besuch einfach attraktiver.

    Ich kann nicht zwischen Morgen und Mittag auf einem Stuhl sitzen, ich muss zwischendurch aufstehen und ein paar Schritte gehen. Bei langweiligen Tätigkeiten alle 2 bis 10 Minuten, bei spannenden alle halbe Stunde.

    Nicht reißen, drüberspringen: Einfach in mehreren Tabs gleichzeitig Beiträge schreiben und ganz kurz hintereinander abschicken. Gibt es da eigentlich eine Spam-Sperre, dass man 15 oder 60 Sekunden warten muss?

    Wenn es komplett in Word zu unbequem ist: Sauber mit Lineal und schwarzem Kuli aufzeichnen, einscannen und dann in Word einfügen. Am besten über ein Textfeld, welches du groß ziehst und dann das Bild da rein. :engel:

    Ansonsten mache ich entweder Tabs im Fließtext oder Tabellen (ohne Rahmen und Zwischenlinien). Als Kästchen nehmen ich das # aus der Schriftart "Mathematik". (Wo auch immer ich die herhabe.)

    Es hat mich bis heute nicht ein Schüler darauf angesprochen

    OT: Ich bin am ersten Schultag 2020/21 entstellt in die Schule: Urtikaria, d.h. nicht nur von mückenstichartigen Quaddeln übersät, sondern auch noch Ödeme im Gesicht, an den Ohren, Augen zu Schlitzen verengt. Notdürftig mit Maske verdeckt. Ich sah auch mit Maske schrecklich aus und befürchtete, Kinder zu erschrecken.

    Es fiel niemandem etwas auf, alle lächelten mich fröhlich an und grüßten mich. :ohh:

    Die 48% sind das "Rentenniveau". (Punkt 1) Das Rentenniveau ist der Quotient aus Standardrente zu Durchschnittsverdienst. Die Standardrente erhält jemand, der 45 Jahre lang konstant den gleichen Betrag eingezahlt hat.

    Die individuelle Rente berechnet sich aus den Punkten, die wiederum vom eingezahlten Geld abhängen.

    GKV geht von der Rente noch ab. Sie wird zur Hälfte vom Renter und zur Hälfte von der Rentenversicherung bezahlt.

    Wobei man ja Pflichtversichert ist in der VBL und da monatlich ganz schön was einzahlt.

    Muh okay, danke:) Mich hatte das mit der Uhr und den Schnürsenkeln nur sehr verwundert, weil ich vorher ein Praktikum in einer ersten Klasse gemacht hatte und die Uhr da recht gut thematisiert wurde und so kam es wohl dazu, dass ich mit falschen Erwartungen in das Praktikum reingegangen bin.

    Kinder im Brennpunkt haben da die doppelte A-Karte gezogen:

    1. Der Mathelehrplan ist richtig heftig voll. Wenn du die analoge Uhr sicher beibringen möchtest, musst du dich beim Rechnen sehr sputen, ggf. was weglassen. Das wirkt sich aber dann wieder auf alle anderen Klassenstufen aus. Also müssen gewisse Grundlagen im Rechnen/Aufbau des Zahlenraums sein. Gerade das fällt vielen Kindern im Brennpunkt aber schwer, denn sie haben schon bei Schuleintritt z.T. Entwicklungsverzögerungen und oft nicht genug Unterstützung aus dem Elternhaus. Ich habe im "mittelschweren Brennpunkt" früher in Klasse 1 Würfel sortieren lassen nach Augenzahlen, damit das simultane Mengenerfassen bis 6 automatisiert wird. Eigentlich sollten die Kinder das schon (nahezu) können. Danach haben wir simultanes Erfassen strukturierter Mengen bis 10 geübt und erst danach mit allem anderen angefangen. Wir sind nie mit dem "Rechnen und Operationen"-Teil fertig geworden und alles andere konnten wir nur anreißen, weil wir dann als Fachkonferenz beschlossen haben, die halbschriftlichen Rechenverfahren in 3/4 und die Division mit Rest in der 2. wegzulassen.

    2. Klang eben schon an: Die Eltern kümmern sich weniger, können das z.T. auch nicht. In meiner jetzigen 3. ist die Uhr bisher auch zu kurz gekommen - und trotzdem können einige Kinder diese gut lesen, denn das haben die Eltern mit ihnen geübt. Kinder, die die analoge Uhr in der Schule erst kennenlernen und im sonstigen Alltag nie verwenden, haben da oft langjährig Schwierigkeiten mit.

    Schnürsenkel, Namen schreiben, Adresse, Geburtsdatum... Können in meinem jetzigen Einzugsgebiet 95% der Drittklässler, weil es die Eltern mit ihnen üben. In meinem alten Einzugsgebiet habe ich im 4. Schulbesuchsjahr die Adresse und das Geburtsdatum mit den Kindern geübt, die Eltern haben das nicht gemacht. Dafür fielen dann aber andere Themen aus.

    Was ich noch ergänzend sagen wollte: Das mit dem "Albtraum" meinte ich nicht metaphorisch. Hatte seitdem wirklich regelmäßig Flashbacks. Vor allem gestern hatte ich wieder mal geträumt, dass ich eine Auseinandersetzung mit einem Schüler hatte. So kam es auch dazu, dass ich mir hier das Forum rausgesucht hatte. Habt ihr auch manchmal Albträume von der Schule und was macht ihr dagegen?

    ALbräume habe ich auch manchmal, meist von Situationen, in denen ich die Kontrolle verliere, Kinder hören nicht mehr auf ihren Namen, 2 Klassen in einem Raum, ich finde den Raum nicht, verlaufe mich. Versuche, die so schnell wie möglich zu vergessen und mich direkt an eine Situation zu erinnern, die gut lief.

    Die meisten Klassen sind - wie andere hier schon schrieben - in dem Alter formbar und du kannst sie "kriegen", die Kinder lieben ihre Klassenlehrerin überwiegend noch. Manchmal ist es schwierig, langwierig, harte Arbeit.

    Bisher habe ich einmal eine Klasse erlebt, in der das über ein Schuljahr hinweg kaum anschlug. Das war eine schlecht zusammengestellte Truppe (wusste die Kita, hat aber nichts verraten), an der sich ständig wechselnde Vertretungslehrerinnen abstrampelten und als in der 3. Klasse eine Lehrerin drin war, bei der es einigermaßen lief, diese nach einem Jahr wieder rausgenommen und durch eine schnell-und-vielsprechende Studienrätin ersetzt wurde. Die Kinder waren "durch" und haben kaum verstanden, was gesagt wurde.

    Fachliche Probleme: Habe schon Studienräte mit 2 Sprachenfächern erlebt, die plötzlich in der 2. Klasse standen und Mathe unterrichteten, es aber trotz aller "Brücken" nicht geschafft haben, die Parallelkollegin anzusprechen und sich Tipps geben zu lassen oder gemeinsam etwas zu planen.

    Ich habe leider nicht die geringste Ahnung, was ein "Kapovaz" - Vertrag sein

    Ein "flexibles" Teilzeitmodell. In einem bestimmten Zeitraum ist auf Abruf eine vereinbarte Stundenzahl zu leisten.

    https://www.dgb.de/themen/++co++c…64-525400e5a74a

    AngehenderLehrer Heißt das, du könntest z.B. als Vertretungskraft in der ersten Woche für 26 Stunden (Ausfall einer Vollzeitkraft) eingesetzt werden, dann 3 Wochen gar nicht, dann 3 Wochen je 5, danach wieder eine Woche 26? Würde das denn überhaupt auch nur irgendwie zu deinen Vorlesungszeiten und kontinuierlichem Studieren passen?

    Ansonsten: Wie CDL schreibt: Viel Vorbereitungszeit.

    Ich kann da irgendwie gar nicht helfen, obwohl ich eine 3. habe:

    1. Ich kenne Zebra nicht, bin aber doch erstaunt: Bei Zebra werden die Doppelkonsonanten schon in Klasse 2 eingeführt und so gefestigt, dass sie am Ende der 3. ad hoc in 2 Stunden abrufbar sind? Bist du sicher, dass die Kinder das können?

    2. Welche Rechtschreibstrategien wurden eingeführt, welche wird bei den Doppelkonsonanten angewendet? (Bei uns wird z.B. mit offenen und geschlossenen Silben gearbeitet, das hilft den Kindern, die lange und kurze Vokale nicht sicher unterscheiden können, hat dafür andere Tücken.) Jedenfalls sollte am Ende der Strategie sowas stehen wie "Wenn du nur einen Konsonant hörst, wird er verdoppelt".

    3. Danach wird diese Strategie auf den k- und den z-Laut angewendet: Statt kk/zz schreibt man im Deutschen ck/tz.

    4. Nach unserer Einführung der Doppelkonsonanten dürfte das Problem "merk dir nach l, m, n und r folgt nie tz" eigentlich keines mehr sein, denn man hört bereits 2 verschiedene Konsonanten und muss daher nicht verdoppeln. Man kann es (in einer separaten Stunde) trotzdem thematisieren.

    5. Hast du dir über Differenzierung / Unterstützung von Kindern mit LRS Gedanken gemacht?

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