Beiträge von Conni

    Ich bin nicht aus Bayern, finde aber auch Einstern / Einsterns Schwester gut. Die Konkurrenzprodukte heißen Flex und Flo / Flex und Flora, die gibt es zumindest in Mathe seit kurzem auch in Österreich. Es gibt auf Facebook eine österreichische Gruppe, in der ab und an Fortbildungen dazu angeboten werden. Für Deutsch finde ich auf den ersten Blick Flex und Flora etwas anspruchsvoller, das kann aber täuschen.

    In Mathe war in den Anfangszeiten Einstern aus meiner Sicht katastrophal, weil es kaum bündelte und damit Kinder mit weniger dezimalen Strukturen für Mengen zum Zählen animierte und sich das verfestigte. Daher sind wir sofort auf Flex und Flo gewechselt. Einstern hatte sich dann später durchaus erheblich verbessert, wir sind bei Flex und Flo geblieben.

    Diese Materialien bestehen aus Paketen mit Arbeitsheften. Viele Kinder können recht selbstständig darin arbeiten, da Übungen immer wieder in gleicher Art und Weise vorkommen. Wenn ich mich auf eine sehr leistungsheterogene oder eher leistungsschwache oder DaZ-Klasse einstellen müsste, würde ich die auf jeden Fall in die engere Wahl ziehen.

    Ich hatte mal eine smartwatch an, die vibriert natürlich bei jeder neuen Nachricht. Mittlerweile muss ich die zu Hause ausziehen, da ich Herzrasen bekam, wenn sie alle 10 Minuten gefühlt vibiert.

    Musst du die Nachrichtenfunktion anhaben? Kannst du die ggf. abstellen? Oder generell über Teams Ruhezeiten, wie andere schon schrieben.

    Gibt es eine Möglichkeit, dass die Kinder sich untereinander organisieren? D.h. wenn Anton in Quarantäne ist und Fragen zum Stoff hat, ruft er Pünktchen (in Präsenz) an, damit sie ihm das erklären kann. In meiner Klasse funktioniert das momentan tatsächlich zumindest teilweise über die Eltern. Das entlastet sehr. Im letzten Jahr, als es Distanzunterricht gab, haben sich auch Kinder in einer von mir eingerichteten Videokonferenz nachmittags getroffen, um Aufgaben zusammen zu erledigen. Die haben sich auch gegenseitig geholfen. Die Videokonferenz war so eingestellt, dass die Kinder sie eröffnen konnten (und nicht ich als Moderator sie einlassen musste). Dann wäre auch das statt telefonieren möglich.

    Ich nehme mal das erwartbare Ergebnis vorweg: Bei denjenigen, die sowieso schon sehr "medienaffin" (digitale Medien) sind, sich sehr viel selbst fortbilden und einfuchsen in dem Bereich, ihren eigenen Unterricht selbst nur noch mittels Tablet und Co halten, wird das eigene Engagement und die eigene Medienkompetenz völlig ausreichend sein. Bei denjenigen, die diesen Zugang nicht haben und/oder sich überfordert fühlen und/oder die sich eine systematische Fortbildung wünschen würden, um Anregungen zu bekommen, wie sie z. B. ihr Dienstgerät sinnvoll in ihren Fächern einbinden können jenseits von reinem Bildchen und Filmchen zeigen ...

    Äh, ja doch. Also wenn jemand mir zeigen würde, wie ich mein Tablet erfolgreich einsetze, würde es zumindest schneller gehen. Aber halt nicht auf einer Fortbildung mit 15 Leuten (ohne Lüftung mitten in der Pandemie), wo schöne Bilder am Smartboard gezeigt und ein paar Apps durchgehechelt werden, sondern praktisch, kleine Gruppen, sofortiges Ausprobieren.

    Ich erarbeite mir das alles selbst - neben der normalen Arbeit, in der Freizeit. Es geht in winzigen Schritten, da ich das alles nicht selbsterklärend finde und dann immer wieder mal Unterstützung vom Bezirks-IT-Menschen brauche, der zu selten da ist und zu wenig Zeit und Geduld hat. Er kommt dann in den Unterricht, zeigt schlechtgelaunt, wortarm-nuschelig und superschnell was, während die Klasse aufdreht und vielleicht kann ich mich nach Unterrichtsende noch dran erinnern, wie das ging.

    Für Active-Inspire (schon mehrere Werbe-Fortbildungen herumgeschickt, soll total toll sein) haben wir keinen Schulaccount. Da muss man sich dann selbst anmelden und in der Freizeit per Video einarbeiten. Ja, steht auf meiner ToDo-Liste. Wenn ich wieder Energie und Lust habe, gucke ich mal danach.

    Bisher konnte ich alles, was ich am Smartboard machen wollte, per Stick oder Internet lösen.

    Es gibt in meinem Bundesland seit kurzem Fortbildungen: Präsenz, ca. 2 h Fahrzeit + 3 h Kurs am Freitag nach der 6. Stunde, wo ich manchmal das Gefühl habe, es nach 6 Stunden Unterricht kaum noch nach Hause zu schaffen vor Erschöpfung. Dazu wenige Plätze, alles sofort ausgebucht.

    Ich fände es super, wenn man sich da einarbeiten könnte, aber neben all den anderen Zusatzaufgaben bin ich wohl für weitere Zusatzaufgaben zu alt. Ein paar Wochen lang einen Tag pro Woche keinen Unterricht, stattdessen praktische Fortbildungen vor Ort in Kleingruppen. Das wäre was.

    Ja, das habe ich auch gelesen. Ich hoffe noch, dass das nicht wörtlich gemeint ist, sondern wie üblich nur vergessen wurde nachzudenken und zu differenzieren... (und wenn nicht, dass meine Schulleitung das pragmatisch angeht....)

    Ich fahre doch nicht jeden morgen mit der S-Bahn in die Schule, betrete das Schulgebäude um mich dann da in einer stillen Ecke zu testen und im Falle eines positiven Ergebnisses meiner Schulleitung eine Nachricht zu schicken, dass ich leider wieder gehen muss und sie mal schnelle eine Vertretung für die 1.Stunde organisieren darf (und dann rufe ich meinen Mann an, damit er mich abholt...).

    Jupp. Ich hoffe das bei uns auch sehr. Ich habe von Schulen gelesen, in denen sich die KuK mit den SuS gemeinsam testen. "Wie man die Durchseuchung noch schneller vorantreiben möchte." Alternativ gemeinsam im Lehrerzimmer. 30 Leute, eine positiv und niest. Jupp, klingt prima.

    Unsere SL ist bisher allgemein pragmatisch gewesen. Ich würde dann einfach im ÖPNV wieder nach Hause und ggf. zum Hausarzt fahren. Ich habe zusätzlich zur CWA noch eine andere App, die alle Kontakte mit Leuten, die ein positives Testergebnis in die CWA eingibt, anzeigt - auch nur ganz kurze. Ich habe da in 14 Tagen derzeit so 60 bis 80 Kontakte. Bis auf 2 Kontakte in der Schule (positive Kollgein vor den Ferien) und einen Kontakt im Schokoladengeschäft alle im ÖPNV oder an Ampeln auf dem Weg dorthin.

    Das warme Mittagessen und die häusliche Gewalt nicht zu vernachlässigen.

    Auch für ein Sportprogramm im Homeoffice ist gesorgt.

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    Ich freue mich darüber, dass ich einen wichtigen Teil der Gute-Lehrer-Ehrenaufgabe unserer Bienchenldungssenatorin schon erledigt habe: Ich habe einfach alles, was ich noch nicht geschafft habe, mit Bleistift ins Klassenbuch eingetragen. Damit sind in 3 Fächern jeweils 1,5 bis 3 Wochen Unterricht geplant. Fehlen noch 2 Tests und Musik.

    Boah! Habe ich schlaue Kinder! - - - Nee, nach einem halben Jahr können sie einigermaßen einschätzen, was ein Scherz ist...

    Ich konnte bisher wenig scherzen, daran wird es liegen. Wenn ich ab sofort häufiger Scherze machen, geht mir die Klasse über Tische und Bä... Nein, lieber weniger Scherze, passt schon.

    Ah, ich verstehe. Und dann ist da ja noch das Kind, das sich wegen der Maske nicht mehr konzentrieren kann. Der hört dann einfach nicht mehr, wenn du einen Witz machst, weil sein persönlicher Sauerstoff-Gehalt so gesunken ist.

    Hmm, wie schreib ich das jetzt: Das liegt nicht nur an der Maske. Also eigentlich gar nicht, die hat er ja eh immer ein paar cm vom Gesicht weg. Gefragt haben aber andere heute. Am Ende kam tatsächlich einer mit dem ausgepackten Lolli an und sagte, er wüsste nun wirklich nicht, wie der Test funktioniert.

    Das passiert wenn es keine PCR-Tests mehr zur Absicherung gibt

    Bei mir sagte heute ein Schüler, dass der mit der 2. Linie zur PCR muss, um eindeutig festzustellen, ob er Covid hat.

    Ich habe ihm erklärt, dass es keine PCR mehr gibt. Er hat sich ziemlich echauffiert, dass das Quatsch sei, weil ja Schnelltests falsch negativ oder auch mal falsch positiv seien. Schlaues Kind.

    Bei mir war heute ein Schüler, der sich gestern nach Erkrankung freigestestet hat (Schnelltestzentrum mit wenig sensitiven Tests) schwach positiv. Im Sekretariat wurde er nachgetestet, war negativ und durfte zurück in die Klasse. Ich habe den verunsicherten anderen Kindern gesagt, dass es nur nichtinfektiöse Virenreste waren und hoffe, dass das stimmt.

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