Beiträge von Conni

    Ich habe jetzt mal gemessen und fotografiert:

    Ich bin etwas größer als du, mein Mittelfinger ist 7,7 cm und der kleine 5,3 cm lang. (Ich finde in Anbetracht der Situation das Mittelfingermaß übrigens eine beachtenswerte Größe, aber das ist OT.)

    Ich habe mehrere Gitarren ausprobiert und mich letztlich für die "Señorita"-Gitarre entschieden. Es war einfach angenehmer zu greifen. Die "normale" Sattelbreite geht bei mir auch (habe ich in der Schule), bei manchen Griffen ist das aber schon etwas anstrengend. Ich habe eine Höfner HF11 MS mit 63 cm Mensur und 48 mm Sattelbreite.

    Hier was zu diesen Señorita-Gitarren:

    https://www.wolflehmanngitarren.de/home/einsteige…orita-gitarren/

    Ich hätte mich übrigens auch nicht gescheut, eine 7/8-Gitarre zu nehmen, wenn sich das angenehmer anfühlen würde.

    Preislich sind deine Modelle beide völlig in Ordnung. Falls du nur "in der Schule etwas rumschrammeln" möchtest, würde ich preislich ein bisschen runtergehen, sonst ärgerst du dich, wenn eine Schramme drin ist.

    Fotos: Ich habe jetzt meine Hand einmal mit geradem Handgelenk und flach aufgelegten Fingern fotografiert und einmal mit aufgesetzten Fingern. Dabei schiebst du das Handgelenk etwas herum, sodass die Finger mehr "in Richtung senkrecht" aufsetzen. Ich kann meine Gitarre sehr bequem spielen, aber ich habe größere Hände und längere Finger als du.

    Ich durfte einmal monatlich bei den Nachmittagsveranstaltungen für einen Facharzttermin fehlen. Das war mir eigentlich das wichtigste, um die nicht mehr in den Unterricht legen zu müssen und ein schlechtes gewissen zu haben.

    Ansonsten kommt es eben drauf an, welche konkreten Probleme es gibt:

    Entlastung bei Aufsichten

    Möglichst wenige Raumwechsel/Etagenwechsel

    Am besten wäre eine Beratung durch Schwerbehindertenvertretung /Personalrat.

    Man kann auch ohne GdB zur Schwerbehindertenvertretung gehen, die kennt sich mit möglichen Maßnahmen aus.

    Ein Kalenderjahr oder ein Schuljahr, diese Frage habe ich mir schon öfter gestellt.

    Beides nicht: Es zählen die vergangenen 12 Monate.

    (Ich habe meine Ex-SL so zu einem Gespräch mit Personalrätin und Frauenvertreterin genötigt, war über den Jahreswechsel 4 Wochen auf Reha (zählt mit) und dazu habe ich dann alle Atemwegserkrankungen rausgekramt, dann waren es genau 6 Wochen.

    Hier noch eine Quelle: https://www.haufe.de/personal/haufe…_HI2627877.html

    Oh wow, und das obwohl du wieder gegangen bist...

    Und? Versuchst du es jetzt nochmal? Angeblich soll in den Testcentren hier ja jetzt alles besser werden, hab ich gerade irgendwo gelesen.

    Nö. Habe keine Symptome und erhalte demnächst sowieso ein verpflichtendes Infektionsangebot. Dafür fahre ich jetzt nicht ne Dreiviertelstunde pro Strecke irgendwohin und stehe dann 2 Stunden an.

    Mein Aufenthalt im Testzentrum hat offensichtlich für die 2. rote Warnung gereicht. D.h. 70 h 46 h von PCR bis zur Eingabe in die App momentan.

    (Ich bin mit den Tagen durcheinander.)

    So oder so würde ich - mal aus Elternsicht gedacht - erwarten, dass für solche high risk Situationen ein Plan B existiert, falls ich mein Kind so etwas nicht aussetzen möchte.

    Unser High-Risk-Plan reicht momentan dafür, während des Unterrichts keine Klassen aufteilen zu müssen. Am Nachmittag sind diese Woche erstmals seit den Herbstferien keine Klassenmischungen. Wir hatten Delta-Ausbrüche und haben noch Long-Covid-Erkrankte zu Hause und sowieso Personalmangel. Ferner sieht der High-Risk-Plan vor, dass bestimmte weltanschauliche Angebote nur noch 14tägig und nur noch für Klasse 1 bis 3 stattfinden, um die gröbsten Durchmischungen zu vermeiden.

    Man könnte ihnen statt dessen ja auch erlauben auf den Hof zu gehen. Ich finde, da müssen Schulen dann auch ein wenig flexibel sein und solche Optionen schaffen.

    Dort müsste eine Aufsicht sein. Wenn 500 Kinder durch das kostenfreie Schulessen "geschleust" werden, dauert das selbst bei minimaler Herunterschlingzeit 2,5 bis 3 Stunden, davon 30 min Mittags-Hofpause, bleiben 2 bis 2,5 Stunden.

    Haben die Gymnasien und Gesamtnschulen in NRW wirklich so viel Personal, dass sie töglich 2 bis 2,5 Stunden eine Lehrkraft zur Aufsicht auf den Hof stellen könnten? Die Grundschulen hier haben dieses Personal nicht. Da steht keiner und damit wäre bei deinem Vorschlag die Aufsichtspflicht vernachlässigt. Geht nicht.

    So lange es Curricula und zu erreichende Unterrichtsziele gibt, kann es diese strenge Auslegung vonInklusion eigentlich auch gar nicht geben, oder?

    Nein. Deshalb gab es ja damals große Hoffnungen in den neuen Rahmenlehrplan in Berlin. Dieser hat ein Modell, nach welchem die Kompetenzen zu unterschiedlichen Zeitpunkten erworben werden können. Das war noch nicht allumfassend, aber ein richtig guter Schritt, um gerade an den leistungsschwächeren SuS im Brennpunkt nicht immer nur zu zerren und zu ziehen, um sie am Regelstandard zu messen und dabei Versagen zu erzeugen.

    Problem: Leistungsbewertung muss sich an der 2. Zeile von oben (Regelstandard) orientieren. Man hätte zur individuellen Bewertung die gesetzliche Grundlage ändern müssen. Da traut sich aber keiner ran.

    Wenn du so streng bist, liebe Conni, dann existiert Inklusion aber nirgends in Deutschland. Allein dadurch, dass der Förderbedarf festgestellt wird, kann man ja nicht mehr von Inklusion reden.

    Es gab in meinem Ex-Bezirk Modellschulen "Inklusion", in denen tatsächlich kein Förderbedarf mehr festgestellt wurde, sondern eine pauschale Sonderpädagogenstundenzahl in die Schule geschüttet wurde.

    Das ist das eine.

    Das andere ist: Wenn das hier eine kurze Hausarbeit für ein Seminar im 2. Semester wäre - ok.

    Aber sobald es eine wissenschaftliche Arbeit ist, wäre das saubere Verwenden von Begriffen angebracht.

    Eine ganz einfache Maßnahme: Formulierungen ändern.

    Beispiel von oben, fettkursiv von mir ergänzt.

    "21. Welche Formen von Integration und Inklusion gibt es an Ihrer Schule?

    Mehrfachauswahl möglich

    Integrationsklassen

    Kooperationsklassen

    Einzelintegration

    Profilschule Inklusion"


    Diese hier ist der Hammer:

    "21. Welche Formen von Inklusion gibt es an Ihrer Schule?

    Mehrfachauswahl möglich

    Integrationsklassen

    Kooperationsklassen

    Einzelintegration

    Profilschule Inklusion"

    Nur das letzte ist Inklusion, alles andere ist Integration.

    Die auch:

    "

    25. Wie viele Personen unterrichten in der Regel in den inklusiven Lerngruppen?

    Eine Person

    Zwei Personen

    Mehr als zwei Personen

    "

    In der Inklusion gibt es keine inklusiven Lerngruppen. Das ist das Wesen von Inklusion. Hier sind integrative Lerngruppen gemeint.

    "Bauliche Veränderungen (z.B. Barrierefreiheit, Sanitäranlagen)" --> Zielt auf Integration

    Und auch:

    "Je mehr Zeit Kinder mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen in einer Regelklasse verbringen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich die Qualität ihrer schulischen Förderung verbessert." = Integration, nicht Inklusion

    "Es ist möglich, die meisten Lektionen und Materialien des Regelklassenunterrichts anzupassen, um besonderen pädagogischen Bedürfnissen gerecht zu werden." = Integration, nicht Inklusion

    "Gibt es an Ihrer Schule Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf?" --> Integration

    Ich habe jetzt übrigens nochmal durchgeschaut und abgeschickt, da ich mir nicht gemerkt hatte, wann es die letzte Seite war. Bitte ignorieren (ist ganz viel freigelassen).

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