spannend. Wie sieht das denn aus? Als csv zum import in latex?
Ne, viel banaler. Copy & Paste.
Als Beispiel eine Nuklidkarte.
Jeder Kasten steht für ein Nuklid. Wo der Kasten in der Karte ist, wird durch die Neutronen- und die Protonenzahl definiert (x,y).
Jetzt habe ich alle Nuklide in einer Tabelle mit den von mir gewünschten Infos (Name, N, Z, Zerfallsart, Halbwertszeit, ...).
Nun schreibe ich um die Karte zu erzeugen den PSTricks-Code, manche Dinge lasse ich von Excel mit Zellbezug einsetzen.
In der Zelle A1 steht z. B. die Neutronenzahl , in B1 steht die Protonenzahl und in C1 steht der Name des Elements.
Excel lasse ist dann folgendes schreiben:
="\rput("&A1&","&B1&"){\pspolygon(-1,-1)(-1,1)(1,1)(1,-1)\rput(0,0){"&C1&"}}
Excel gibt mir dann z.B. folgendes automatisiert aus:
\rput(4,3){\pspolygon(-1,-1)(-1,1)(1,1)(1,-1)\rput(0,0){Li}}
Wenn ich die Zeile copy&paste in mein TeX-File übertrage, erhalte ich also an der Position (4,3) einen Kasten mit dem Einschrieb "Li".
Ich definiere also einmal für ein Nuklid, wie das Feld aussehen soll:
z.B. Farbigkeit je nach Zerfallsart oder je nach Halbwertszeit, an welcher Stelle die Nukleonenzahl stehen soll ...
Bestimmt gibt es einen anderen Weg, um aus einer Datensammlung so eine Darstellung zu erzeugen, aber für mich ist das das schlankste.
Wenn mich jetzt z.B. im nächsten Durchgang stört, dass die Maßeinheit kursiv gedruckt ist und ohne Abstand zur Maßzahl, dann ändere ich an einer Stelle meine Excel-Formel und passe es so an, wie es mir beim nächsten Mal gefällt.