Beiträge von CDL

    Endlich mal positive Nachrichten aus der Politik.

    Die Ampelparteien haben nach dem Politikversagen der letzten Jahre eine eindeutige Quittung vom Wähler bekommen.

    Vielleicht gibt's jetzt den notwendigen Neustart

    Also ich sehe als erstes ja, dass die AfD 5,3% dazu gewonnen hat bei der Europawahl, was alles, nur keine positive Nachricht ist. Als Nächstes fällt mir auf, dass das Bündnis Sahra Wagenknecht auf Anhieb 5,7% gewonnen hat. Mit anderen Worten, die extremistischen, populistischen Ränder haben gewonnen, wohingegen klar demokratisch verortete Parteien wie die Grünen (von denen ich keine Anhängerin bin, auch wenn ich manche Standpunkte teile) 8,4% verloren haben.

    Positiv kann dies wohl nur finden, wer wahlweise Populismus, Extremismus oder auch einer der Parteien, die Zugewinne für sich verbuchen konnte anhängt oder aber Wahlergebnisse nicht weiter inhaltlich vertieft analysiert, weil eine vermeintliche Quittung für eine nationale Regierungskoalition bei einer europäischen Wahl relevanter erscheint.

    Welche Art „Neustart“ würdest du dir denn erwarten als Konsequenz? Niemand wird Neuwahlen auf nationaler Ebene vorziehen, niemand wird basierend darauf eine Regierungskoalition zerbrechen lassen, was auch bedeutet, dass die im Koalitionsvertrag ausgehandelten Leitlinien dieses Bündnisses weiterhin Gültigkeit behalten werden.

    Wg. Englisch:

    In ein paar Schulen im UK kann es noch passieren "Sir" oder "Miss" genannt zu werden.
    Fun fact: Der Lehrerinnenzölibat wurde dort 1944 aufgehoben, in Baden-Württemberg erst 1956.

    Und dennoch wurde das erste Kind meiner Großeltern väterlicherseits, die beide in der Nachkriegszeit als Lehrkräfte tätig waren bis zur Pensionierung, bereits 1947 geboren. Kind Nummer vier kam 1953 auf die Welt. Ganz so strikt wurde das also in BW nicht mehr gehandhabt bis zur offiziellen Abschaffung 1956. Vielleicht, weil man schlicht auch in diesem Bereich auf berufstätige Frauen angewiesen war.

    (Der Inhaber des Getränkemarkts, in dem meine Familie seit Jahrzehnten einkauft, war selbst sogar noch Schüler bei meiner Oma in ihrem letzten Arbeitsjahr vor der Pensionierung. Das ist immer wieder schön, wenn er sich an sie ganz positiv erinnert und mir davon erzählt, wie sie als Lehrerin aus seiner Perspektive als 10jähriger war. Dabei ist sie inzwischen schon seit 12 Jahren tot. Unser Optiker war dafür Schüler meines Opas und erzählt gerne, dass er nur dank diesem seinen Weg gefunden hätte, weil er an ihn geglaubt habe. Mein Opa ist sogar schon seit 20 Jahren tot, lebt so aber noch immer weiter, auch außerhalb der Familie.)

    Indem mir die Kollegen das z.B. erzählt haben bzw. ich zufällig die andere Person, mit der sich die kranke Person dann so in seiner "Freizeit" getroffen hat, persönlich kenne und die mir es erzählt hat. Bei anderen fällt es einfach auf, dass die "zufällig" dann krank waren, wenn die eine Arbeit geschrieben hatten und dann diese Arbeit nach dem einen Tag "krank sein" fertig korrigiert zurückgegeben wurde (und das nicht einmal, sondern häufig), ...

    Auch erkrankte KuK dürfen sich mit anderen Menschen treffen, wenn dies ihrer Genesung zuträglich ist. Vor allem bei allen Arten psychischer Erkrankungen ist das ein wesentlicher Teil des Genesungsprozesses rauszugehen, positive Kontakte zu pflegen, Dinge zu unternehmen, die Kraft spenden und die Ressourcen auffüllen, etc. Es ist einfach nur ungehörig, beständig KuK zu unterstellen, diese würden Erkrankungen vorspielen, nur weil man selbst von außen nicht nachvollziehen kann, was diesen fehlen könnte.

    Daher fände ich es z.B. fairer Kollegen, die häufig "krank" sind auch häufiger Vertretung machen zu lassen; zumindest dann, wenn die nicht ersthaft krank waren.

    Und wer genau sollte das rechtssicher bewerten dürfen, wer tatsächlich krank war, wer „krank“ war oder wer nicht ernsthaft genug krank gewesen wäre, um das anzuerkennen?

    Womöglich sind es am Ende Unterstellungen wie die, nicht ernsthaft genug krank gewesen zu sein, die manche deiner KuK vielleicht nicht zwangsläufig körperlich, aber doch psychisch so sehr belasten, dass diese immer wieder ausfallen. Schon mal darüber nachgedacht?

    CDL, Frage, so ganz direkt: Was ist für dich der grundsätzliche Sinn eines Forums, wenn man sich im Zweifelsfall alle Fragen, die sich auch nur in irgendeiner Art und Weise auf dieser Welt ergeben könnten, durch eigene Recherche selbst beantworten kann?

    Das hier ist in erster Linie ein Austausch unter Peers, kein VHS- Kurs „How to govern foreign countries I donˋ t have a clue about“. Es geht also darum an möglichst vielen Stellen Diskussionen auf Augenhöhe miteinander führen zu können, weil vergleichbare Sach- und Fachkenntnis vorhanden ist, die sich dann gegenseitig ergänzen und bereichern kann. Das setzt die grundlegende Bereitschaft voraus, sich auch selbsttätig in Themen einzuarbeiten, die man Augenhöhe diskutieren möchte.

    Wenn du einen VHS- Kurs suchst zur kleinen Geschichte Afghanistans, dann ist das durchaus ok, wenn du es so benennst, statt direkt eine Debatte anstoßen zu wollen, für die dir die grundlegendsten Kenntnisse selbst fehlen. Vielleicht möchte dir jemand erst einmal die erforderlichen Fakten vermitteln, damit du zu einem begründeten Urteil kommen kannst, ohne dabei das Gefühl zu haben einfach nur deine Bequemlichkeit zu bedienen. Meinem Freizeitvergnügen dient das allerdings nicht, dir auch noch beizubringen, wofür ich im Alltag zumindest bezahlt werde, so dass akute Bequemlichkeit der Zielgruppe Teil des Jobs ist.

    Wie wäre es, wenn du selbst erst einmal etwas ausführlicher zur afghanischen Geschichte, den diversen Interventionen von außen, den diversen Veränderungen bei Frauenrechten und deren Ursachen recherchieren würdest, um dir dann basierend darauf zunächst einmal ein eigenes, fundiertes Urteil zu bilden, ob Interventionen von außen angesichts der afghanischen Geschichte tatsächlich ein dauerhafter Heilsbringer sein können (wenn ja, unter welchen Bedingungen, wobei direkt mit beleuchtet werden muss, ob deren Einhalten überhaupt realistisch wäre) oder ob das vielleicht doch nur aus dem Inneren des Volkes heraus entstehen kann und muss, damit sich tatsächlich etwas ändern kann, was sich dann langfristig durchzusetzen vermag, genau wie der Fundamentalismus es vermochte.

    Kleiner Tipp: Einige der Antworten, die zu deinen Fragen passen hast du schon vor einiger Zeit erhalten, als du wissen wolltest, ob man Russland nur von innen heraus demokratisch ändern könne oder von außen tätig werden müsse. In den Antworten wurde an einigen Stellen auch auf die afghanische Geschichte verwiesen.

    Möchtest du wissen, wie die rechtliche Vorgaben für NRW und Teilzeit sind oder eine Diskussion über ein uns nicht bekanntes Teilzeitkonzept oder worum geht es dir genau?

    Ohne zu wissen, ob das jetzt der Punkt ist, um den es dir eigentlich geht, können natürlich auch KuK in Teilzeit zur Mehrarbeit herangezogen werden. Bei diesen gibt es dann eben eine andere Bagatellgrenze, wie viel Mehrarbeit zusätzlich zu leisten ist ggf. ehe diese Mehrarbeitsstunden zusätzlich vergütet werden müssen.

    Es stimmt zwar, dass in den USA im Allgemeinen eine duzende Atmosphäre vorherrscht und "you" in den meisten Situationen verwendet wird. Jedoch ist es falsch zu behaupten, dass die Sie-Form in den USA gar nicht existiert.

    Es gibt durchaus Situationen, in denen auch in den USA die Sie-Form verwendet wird, um Respekt oder Distanz zu zeigen.


    Es ist also wichtig, dass dein Partner lernt, dass es in den USA auch eine Sie-Form gibt und dass es auch dort nicht angemessen ist, jeden zu duzen.

    Von einer sprachlichen Alternative zum „you“ (egal ob in Kombinatiom mit dem Vornamen oder Nachnamen plus Mr./Mrs./Ms), die auch heutzutage, im modernen Englisch verwendet wird und die ein „Sie“ ausdrücken würde habe ich bislang noch nie gehört. Wie lautet diese denn?

    Entschuldige, dass ich doppelt schrieb. Währende ich den Beitrag verfasste, wurde der andere schon veröffentlicht. Das habe ich nicht gesehen. Wenn du die Uhrzeiten vergleichest, siehst du, dass es zeitnah gepostet wurde (ich wurde vor dem Abschicken meines Posts abgelenkt...).flippi

    Das war sicherlich nicht an dich gerichtet gewesen von Conni, sondern an die Person, die wiederholt die Noten erfragt hat.

    Und diese Länder wähnen sich moralisch im Recht, weil die westlichen Industrienationen seit Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts quasi das Monopol auf die Steigerung der Treibhausgase hatten. (Überspitzt dargestellt.)

    Eine Analyse von ifo aus 2013 hat das Grundproblem schön erläutert. Daran hat sich seitdem nicht viel geändert.

    ifosd_2013_07_5.pdf

    Womit wir wieder an dem Punkt angelangt wären, dass der Schuldbegriff nicht hilfreich ist, da dieser nichts konstruktiv zu ändern vermag. Er erlaubt es vielmehr manchen, sich aus der Verantwortung für das Heute und das Morgen herauszunehmen, sei es, weil sie sich als Nationen nicht für das Gestern (mit-) verantwortlich fühlen bzw. machen lassen wollen oder weil sie als Individuen das Gestern womöglich gar nicht mitgestaltet haben und als individuelle Handlungskonsequenz ein Beschneiden ihrer Handlungsfreiheiten um der Nachhaltigkeit willen von sich weisen.

    Die Grundschule darf gerne eine oder mehrere Schulen empfehlen, aber sollte es im ersten Schritt nicht erst einmal darum gehen, welche Schulform auf Basis der bisherigen Leistungen infrage kommt? Das ist dann noch einmal bedeutend wichtiger als die Schule in Ort 1 oder Ort 2.

    Es geht bei dem Beitrag, auf den du dich beziehst um BW. Eine Grundschulempfehlung, die die Gemeinschaftsschule beinhaltet, nicht aber das Gymnasium bedeutet, dass den betroffenen SuS eine Empfehlung gegeben wurde eine Haupt- oder Werkrealschule oder alternativ eine Gemeinschaftsschule zu besuchen, sowie ggf. auch eine Realschulempfehlung ausgesprochen wurde.

    Wenn dann vor Ort weder eine Haupt- noch eine Werkrealschule existieren, wohl aber eine Gemeinschaftsschule, versuchen die GS- Lehrkräfte dankenswerterweise durchaus weitergehend zu lenken, indem sie entsprechenden SuS den Besuch derselben nahelegen, statt an das womöglich ebenfalls im Ort befindliche Gymnasium zu verweisen.

    Ich weiß nicht, wie in Wolkenkuckucksheim oder wo auch immer du tätig bist Grundschulempfehlungen ausgesprochen werden, aber in BW werden immer zunächst Schulformen empfohlen (schriftlich, wie mündlich), um dann aber eben auch bei Bedarf bezogen auf die örtliche Schulsituation eine Empfehlung auszusprechen, gerade auch um SuS überambitionierter Eltern vielleicht doch die Frustration zu ersparen in der Orientierungsstufe nur zu lernen, dass sie nichts könnten, weil sie mit einer Haupt- und Werkrealschulempfehlung am Gymnasium überfordert sind, an der Gemeinschaftsschule aber möglicherweise passend(er) gefördert werden.

    Wie ist es möglich Klimagenerationengerechtigkeit losgelöst von generationaler Verantwortung zu diskutieren? Vertrittst du diese These (alle gleichermaßen Verantwortung übernehmen/ Loslösung von Schuldbegriff) auch in Hinsicht darauf, dass westliche Industrienationen quasi alleine für den weltweiten CO2-Ausstoß verantwortlich sind?

    Ich dachte, es ginge dir darum lösungsorientiert über den Klimawandel zu diskutieren. Das scheint nicht der Fall zu sein, wenn der Schuldbegriff derart relevant ist für dich.

    Was genau soll „Klimagenerationengerechtigkeit“ eigentlich inhaltlich genau bedeuten? Das ist zwar eine hübsche Worthülse, die sich nach viel Inhalt liest, ohne entsprechende inhaltliche Einordnung aber letztlich recht nichtssagend.

    Auch bei der Frage, welchen Beitrag verschiedene Nationen in der Vergangenheit, wie auch aktuell zum Klimawandel beitragen geht es für mich nicht um die Frage von Schuld, sondern um die Frage von Verantwortung, denn auch an dieser Stelle ist der Schuldbegriff meines Erachtens nicht zielführend. Auch an dieser Stelle müssen alle Beteiligten gleichermaßen Verantwortung übernehmen, was aber mitnichten bedeutet, dass deshalb alle die entstehenden Kosten gleichermaßen tragen müssten für Lösungsansätze oder es nicht Teil der Verantwortung sein müsste, weniger entwickelte Länder dabei zu unterstützen ihre Entwicklung nachhaltiger gestalten zu können. Dazu müssen aber zunächst einmal alle Beteiligten ihre gleichermaßen gegebene Verantwortung an Lösungen mitzuwirken anerkennen und in der Folge entsprechende Lösungen gemeinsam umsetzen.

    Warum genau hängst du derart am Schuldbegriff in dieser Debatte? Was macht diesen in deinen Augen derart relevant, dass du ihn nicht loslassen möchtest?

    Ich bin mir jetzt nicht sicher wie du das meinst. Ich hatte dich gerade mal kurz blockiert. Ich konnte mir nur aussuchen, ob der "Kontakt" blockiert wird oder ob "Kontakt und Inhalte" blockiert werden. Über Reaktionen stand da nichts.

    Wenn du auf dein eigenes Profil gehst, siehst du unter „Erhaltene Reaktionen“ sämtliche Reaktionen. Zumindest in der Vergangenheit waren bei mir dabei auch Reaktionen von User: innen, die ich blockiert hatte mit dabei. Nachdem die wenigen Leute, die sich bei mir auf Idee der Liste befinden seit längerer Zeit nicht mehr aktiv waren, kann ich dir zwar nicht sicher sagen, dass sich mit dem letzten Forenupdate daran nichts geändert hat, würde aber erst einmal davon ausgehen.

    Von Leuten die ich blockiert habe möchte ich dann auch nicht mehr per PN belästigt werden, insofern bin ich durchaus froh, dass es im Zweifelsfall die Option gibt, sich komplett zu schützen. Das muss auch niemand wissen, wen ich blockiert habe oder wer umgekehrt mich blockiert hat und deshalb ein Fass aufmachen. Das Ziel solcher Blockaden ist es ja letztlich einfach gewissen Menschen aus dem Weg gehen zu können, mit denen man zeitweise oder dauerhaft keinen grünen Zweig finden wird, damit es nicht beständig eskalieren muss.

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