Beiträge von CDL

    Du würdest mit Sicherheit auch früher oder später weitere Fächer unterrichten und höchstwahrscheinlich auch eine Klassenleitung bekommen. Wenn du das nicht möchtest, sind die Chancen in der Sekundarstufe 1 mit Sicherheit größer.

    Bei einer Festanstellung? Unwahrscheinlich.

    Die üblichen Rechner für den öffentlichen Dienst funktionieren auch für Hamburg. Du musst lediglich deine Gehaltsklasse kennen und korrekt eingeben. Dazu musst du dann noch ausrechnen, wieviel Prozent eines Vollzeitdeputats du mit der von dir angestrebten Stundenzahl erfüllen wirst, die Prozentzahl als Teilzeitwert eingeben, fertig.

    Wenn du nicht nach TV- L entlohnt werden wirst, dann solltest du erst einmal mit deinem künftigen Arbeitgeber klären, wie hoch dein Gehalt sein wird bzw. wonach dieses sich richten wird.

    Wichtig auch, wenn die Schülerin schüchtern ist, dann ruf sie regelmäßig auf und schau was kommt. Bewerte die Qualität nicht die Quantität. Denn nur die Meldehäufigkeit macht noch keine gute Note.

    Genau das ist mir bei dem Ausgangsbeitrag ebenfalls direkt durch den Kopf gegangen. Nur, weil eine Schülerin sich selten eigenaktiv meldet bedeutet das längst nicht, dass die Fachleistung maximal befriedigend sein könnte. Insbesondere in der SEK.I- ich bin ebenfalls Realschullehrerin- haben wir auch die Verpflichtung, durch Aufrufen die Fachleistung zu prüfen, wo die SuS sich nicht ausreichend selbst melden würden.

    Wer dann prinzipiell richtige Antworten zu geben weiß, gleich ob nach eigenem Melden oder sonstigem aufgerufen werden, bekommt selbstredend auch die 2,0 und besser. Bewertet wird schließlich nicht die Frequenz des reinen Meldens, sondern die Qualität der Unterrichtsbeiträge im Plenum oder auch in Gruppen- und Einzelarbeiten.

    Sollte es bei dir @Franconian tatsächlich rein basierend auf der Meldefrequenz maximal ein befriedigend geben für diese Schülerin, obgleich die Qualität ihrer Beiträge eine andere Note ergeben würde, dann ist die Reaktion der Muttervöllig angemessen und ein wichtiger Hinweis an dich, deine Notengebung zu verändern, um tatsächlich fachliche Qualität zu bewerten mit deinen Noten.

    Andernfalls wäre ich bei Seph , dass du möglicherweise deine Bewertungskriterien transparenter machen musst, um dann auch mit diesen zu argumentieren bei der Notengebung gegenüber SuS und Eltern.

    Das dürfte vor allen persönlichen Erfahrungen zunächst auch eine Frage des Bundeslandes sein. In manchen BL ist es zulässig, vorgesehen und üblich, dass es in der letzten Sommerferienwoche Vorbereitungstage gibt, in anderen aber wie hier in BW scheitert das bereits daran, dass unsere neuen Lehrkräfte prinzipiell erst am letzen Freitag der Sommerferien vereidigt werden und selbst an davor stattfindenden GLK höchstens als Gast teilnehmen dürfen. Verpflichtende Vorbereitungstage kann es so gar nicht erst geben, obgleich ich diese im Hinblick auf eine Entlastung der ersten beiden Schulwochen von den diversen Konferenzen äußerst begrüßenswert fände. Mehr als Katastrophenteamtreffen, Steuergruppentreffen, erste GLK gibt es insofern bei uns nicht in dieser letzten Ferienwoche.

    Um welches Bundesland geht es bei dir denn? Vielleicht ergänzt du das auch noch im Titel.


    Abgesehen davon willkommen im Forum. :rose:

    Naja, wenn die Tätigkeit der Dozenten an der Schule bereits 15 bis 20 Jahre zurückliegt ist nicht mehr viel mit Verzahnung. Oder wenn Leute, die zwar Lehramt studiert haben, aber nicht mal ins Ref gegangen sind, sondern direkt in die Promotion, Studis im Schulpraktikum betreuen, auch nicht. Gibt es leider auch alles an PHs in BW, neben anderen guten und sehr praxisnahen Dozenten. Wie immer steht und fällt das Ganze damit, an wen man gerät und diese Beliebigkeit im System ärgert mich. Wo ich die Qualitätssicherung in der Ausbildung?

    Da gebe ich dir recht. Das was ich in meinem Lehramtsstudium als Normalfall erlebt habe sollte dies generell im Studium sein, gleich an welcher Hochschule.

    Nein, PoWo bringt für keine der von dir genannten Schularten entscheidend etwas und dürfte auch in 7 - 8 Jahren nicht entscheidend seine für deine Einstellung.

    Bei Deutsch würde ich dir empfehlen direkt noch im Studium eine Zusatzqualifikation wie DaZ zu erwerben, diese kann dich für ein Sonderverfahren bei der Einstellung qualifizieren. Bei Englisch würde ich dir umgekehrt empfehlen, direkt Bili mitzumachen oder alternativ spätestens im Ref diese Ausbildung mitzunehmen. auch das kann dein Bewerbungschancen erhöhen (auch in der SEK.I ist Bili für viele Schulen relevant) und dich für ein Sondereinsteplungsverfahren qualifizieren.

    Überleg dir, ob du, wenn es schon Geschichte sein sollte, nicht direkt drei Fächer studierst, also dann Geschichte, Ethik/ Philosophie und Deutsch oder Englisch. Auch in 7-8 Jahren wird dich sehr sicher in keiner der genannten Schularten irgendjemand wegen Geschichte einstellen, sondern wenn, dann trotz Geschichte, weil man entweder dein zweites Fach benötigt oder ganz banal die Lehrerstunden benötigt und dafür eben umschichtet (was in der SEK.I zu viel fachfremdem Unterricht führen kann).

    Alternative: Du lässt Geschichte einfach weg und konzentrierst dich auf Deutsch, Englisch, Ethik/Philo. Damit solltest du in 7-8 Jahren bei ausreichender örtlicher Flexibilität wohl in allen für dich möglichen Schularten ordentliche bis gute Einstellungschancen haben.

    Grundsätzliche denke ich eher, dass im Bereich Lehramt die Fachdidaktiken praxisorientierter arbeiten müssten.

    Ich meine, ich habe selbst einige Jahre dort gearbeitet und mit dem Blick aus der Praxis muss ich sagen, war das an vielen Stellen soweit weg von Schule.

    Hier in BW gibt es diese Verzahnung von Fachdidaktik und Schulpraxis regelmäßig an den Pädagogischen Hochschulen, tatsächlich ist das dort der sogar Normalfall. Sämtliche Dozierende für Fachdidaktik die ich hatte waren zumindest einige Jahre auch an der Schule tätig oder lediglich als Teilabordnung an der PH im Einsatz.

    Brick in the wall

    Per Zufall bin ich auf Ihren Beitrag gestossen. Ich bin Mitgründer einer Firma in Gründung. Wir haben seit 2 Jahren eine genau wie von Ihnen beschriebene Software in Betrieb. Unsere Lösung ist markant einfacher als andere Angebote auf dem Markt und mit verschiedensten Kriterien sehr funktional.

    Gerne dürfen Sie sich melden, falls Sie nach wie vor auf der Suche sind!

    Inwiefern ist Ihre Software einfacher als andere auf dem Markt? Welche Kriterien enthält diese? Wie viel wird diese als Schullizenz kosten? Wenn Sie schon Werbung machen möchten, dann wäre es schön direkt ein paar relevante Fakten zu nennen, nicht nur anteasern zu wollen.

    Ich gehe in jedem Fall davon aus, dass Sie die Genehmigung des Adminstrators eingeholt haben, ehe Sie Ihre Werbung platziert haben.

    Das stimmt. Konservative ("konservative") Boomerparteien gibt es schon genug, sogar mit Regierungsverantwortung. Eine weichgespülte AfD würde daher nur als Mehrheitsbeschaffer*in für die CDU dienen.

    Eine AfD ohne Rechtsradikale und Faschisten in ihren Reihen wäre für dich also weichgespült? Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Kommentar dazu wes Geistes Kind du bist.

    https://rp-kassel.hessen.de/sites/rp-kasse…chotherapie.doc

    Dieses Infoblatt zur Psychotherapie in Hessen habe ich gefunden. Ich habe es mir nicht komplett durchgelesen, ob dort auch etwas zum Umgang mit der Beihilfe steht, dort stehen aber einige Grundbedingungen, die eingehalten sein müssen, damit eine Therapie überhaupt beihilfefähig ist. Abgesehen davon könntest du dich zu dieser Frage wahlweise von deiner örtlichen Schwerbehindertenvertretung beraten lassen (die kennen sich mit derartigen Fragen aus) oder aber auch schlichtweg deine Beihilfestelle kontaktieren.

    s3g4 Ist dir etwas bekannt zur Vorgehensweise in Hessen bei derartigen Anträgen?

    P.S.: Alles Gute natürlich einfach noch zur Geburt und auch weiterhin ein gutes Einleben zu viert. 👶 🍼 👶 🍼

    Ich finde es sehr gut, dass junge Eltern in unserem Beruf besonders unterstützt werden finanziell. Das gehört zum Alimentationsprinzip dazu, ist aber auch einfach etwas, was ich gesellschaftlich gesehen für begrüßenswert erachte.

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