Ab wann genau fängt dieses "ältere Alter" denn an nihilist , das man vielleicht oder auch nicht ansprechen könnte?
Nachdem ich üblicherweise ab 5 Jahren aufwärts jünger geschätzt werde (meistens sind es 10 Jahre, manchmal auch 15 Jahre) was z. B. beruflich oft dazu führt, dass Leute, die mich noch nicht kennen irritiert sind ob meiner Berufserfahrung auch vor dem Schuldienst, erwähne ich zumindest in beruflichen Kontexten dann doch bei Bedarf , dass z. B. ich mit Mitte 40 genau so alt bin, wie mein Gegenüber, damit dieses nicht konstant irritiert ist und nachgrübelt, ob meine Berufserfahrung real sein könnte.
Wenn ich privat Leute kennenlerne finde ich persönlich es einfach nur wichtig, dass es menschlich passt und man sich etwas zu sagen hat. Wenn das Alter aber irgendwie erwähnt wird, auch implizit, weil beispielsweise Generationenaussagen getroffen werden, wo ich dann wahlweise eben noch "zu jung" bin, das zu verstehen oder dass doch auch kennen würde im Umgang mit "den Alten" erwähne ich prinzipiell mein Alter. Ich liebe es, wie das erst Menschen irritiert, um sodann eine Debatte über Vorurteile oder eben auch Altersstereotype zu ermöglichen. Das verrät mir viel darüber, wie Menschen wirklich ticken, ob sie dazu bereit sind Fehler einzugestehen, differenzieren wollen oder eben doch lieber an diversen Stereotypen festhalten wollen. Das hat mir schon manch unerwartet gutes Gespräch gebracht oder eben auch frühzeitig Oberflächlichkeiten zutage gefördert, mit denen ich mich privat nicht rumschlagen will.
Gebe die Frage noch einmal weiter.