Beiträge von CDL

    Nein. Realschüler können nicht auf allgemeinbildenden Gymnasien wechseln. Das Abitur kann nur auf beruflichen Gymnasien erlangt werden.

    Doch, können sie, wie ich dir als Realschullehrerin versichern darf, von der schon mehrere SuS an allgemeinbildende Gymnasien gewechselt haben.

    Die Realschulenbwurden analog zu den beruflichen Schulen massiv benachteiligt. Das sah man alleine bei der Einführung der Gemeinschaftsschulen schon bei den Stellenausschreibungen. Schulscharfe Bewerbungen gab es kaum welche. Der weit überwiegende Teil wurde über die Liste im Juni verteilt.

    Die ganzen beruflichen Schulen brauchten dringend neue Kollegen und konnten nicht planen.

    Ja, es gibt einige Regelungen bedingt durch die Einführung der Gemeinschaftsschulen, die wir als Realschulen gerne geändert sehen würden. Nichtsdestotrotz dürfen wir aber selbstredend regelmäßig auch schulscharf Stellen ausschreiben. Ich selbst habe mich vor rund vier Jahren ausschließlich an Realschulen schulscharf beworben. Sollte das also tatsächlich in der Anfangszeit der Gemeinschaftsschulen kurzzeitig anders gehandhabt worden sein, dann wäre das inzwischen längst wieder geändert worden.

    Die ganzen Ressourcen, und das nehmen Kommunen dann gerne als Schulträger floss vor allem in die Gemeinschaftsschulen.

    Das ist leider auch bei unserem Schulträger der Fall, dass dieser vor allem die Gemeinschaftsschulen im Blick hat. Angesichts der deutlich höheren Anmeldezahlen an den Realschulen haben wir aber nichtsdestotrotz ein sicheres Standing. Die Abstimmung mit den Füßen bestätigt unsere Arbeit, aber auch die Relevanz der Schulart bzw. teilweise auch die Zweifel an dem Konzept der Gemeinschaftsschulen (die ich persönlich durchaus teile). Weitere Umwandlungen in Gemeinschaftsschulen konnten insofern bislang abgewendet werden, auch wenn leider nach und nach die Werkrealschulen vollends aussterben werden, aufgrund des Elternwillens.

    Mal abgesehen davon, dass die Kosten natürlich übernommen werden müssen. Eine Teilkasko übernimmt in der Regel den Ersatz von Schutzscheiben.

    Hat meine Teilkasko vor vier Jahren auch anstandslos übernommen bis auf den vertraglich festgelegten Selbstbehalt von 150€, der aber durch die 300€ komplett abgedeckt worden wäre.

    Obwohl ich mich eigentlich für tolerant halte, nervt es mich mittlerweile, meinen 27jährigen wahrscheinlich zukünftigen Schwiegersohn fast nur in Jogginghose zu kennen. (…) Ihr könnt mich steinigen, aber es gefällt mir nicht. Jeans und Co, alles geht, aber so ausgebeulte Lodderhosen an Feiertagen nerven mich. Ich gebe mir immer viel Mühe mit Essen, Deko, Gemütlichkeit, gegebenfalls Geschenken und fühle mich nicht wahrgenommen.

    Die Wahrnehmung deiner Person und Wertschätzung des von dir zubereiteten Essens oder Geschenken hängt von seiner Hose ab? Liest sich für mich zwar kurios erst einmal, aber wenn das so ist für dich, was hält dich dann davon ab, mit deinem Schwiergersohn in spe offen darüber zu sprechen? Das ist doch besser, als sich ständig missachtet zu fühlen, aber nicht miteinander darüber zu sprechen, um ggf. dann auch gemeinsam Lösungen zu finden, mit denen beide gut leben können. Gemeinsame Feiertage sollten schließlich keine Strafe sein, sondern etwas Schönes, was man dann auch gemeinsam so gestaltet, dass alle sich wohl fühlen können. Vielleicht ist seine Ersatzhose, die Jeans, so ein Kompromiss für euch beide, ohne dass einer sich verbiegen müsste.

    Arbeitet ihr bereits mit Agenturen für Arbeit zusammen? Diese sind immerhin Expertinnen und Experten für Berufsberatung, sind auch konstant an Schulen im Einsatz und kennen das auf dem Markt verfügbare Material in diese, Bereich (speziell wenn es um Videos oder auch VR- Material geht) unter Umständen sogar besser als wir Lehrkräfte, weil sie teilweise auch das Material kennen, das in der eigenen Region oder der eigenen Schule nicht im Einsatz ist aus bestimmten Gründen.

    Welche genauen Auskünfte erhofft ihr euch spezifisch von Lehrkräften? Vielleicht könntest du deine Fragen einfach hier stellen, damit du einerseits erste Antworten erhältst, es aber auch andererseits möglich ist selbst zu prüfen, ob man sinnvoll weiterhelfen könnte bei diesen Fragestellungen basierend auf den eigenen Erfahrungen im Bereich der Berufsorientierung.

    Herr Dendemeier, pardon Mustermann sollte diese Frage mit seiner Gewerkschaft klären, wo tatsächlich auch Juristen verfügbar sind, die mit derartigen Fragen vertraut sein dürften oder alternativ den Anwalt seines Vertrauens konsultieren. Das klappt auch in Bayern dort eine vernünftige Auskunft zu erhalten, versprochen.

    Oder möchtest du am Ende einfach nur Frust ablassen? Das geht natürlich auch hier.

    Vielleicht kann dir WillG als Gewerkschafter und Personalvertreter in Bayern auch zumindest in seinem Verband eine Person nennen, die du ansprechen könntest in der Frage. Wobei ein simpler Anruf bei der Gewerkschaft oder eine Email mein Weg wären, bei entsprechenden Fragen.

    Bitte präzisiere sowohl deine Fragestellung als auch das Ziel einer Fragen. Wer genau bist du denn und in welchem Auftrag möchtest du Fragen stellen, um ein derart großes Ziel zu erreichen, wie den Einstieg in die Berufswelt für SuS und Lehrkräfte in ganz Deutschland möglichst einfach zu machen? Wenn es einfach um eine Masterarbeit geht, dann bitte, benenn das einfach entsprechend. Es wäre auch hilfreich, wenn du definieren könntest, in welcher Weise du Fragen stellen möchtest (Onlineumfrage oder doch eher qualitatives Interview? Videocall oder persönlich? …) und von welchem zeitlichen Umfang du ausgehst.

    Berufsorientierung ist ganz grundlegend an jeder weiterführend Schule und Schulart Thema und betrifft zumindest bei uns in der SEK. I (genauso wie natürlich an sämtlichen Beruflichen Schulen) dann auch viele verschiedene Fächer und KuK, auch wenn nicht jede Lehrkraft natürlich verantwortlich ist für den Bereich Berufsorientierung. Hier in BW gibt es darüber hinaus in allen weiterführenden Schulen das Fach WBS (Wirtschaft, Berufs- und Studienorientieung), das sämtliche Lehrkräfte des Fachs- wie beispielsweise mich- sich zwangsläufig konstant mit Berufsorientierung beschäftigen lässt.

    Wen also möchtest du genau ansprechen mit deiner Anfrage in wessen Auftrag und auf welche Weise soll das in welchem Umfang stattfinden?

    Voll schön, dass das bei dir so ist. :)

    OT: Aber bei der Formulierung habe ich beim Lesen jedes Mal sofort die Stimme meiner Schwester im Ohr, die das genau so formulieren würde (ebenfalls Musikerin, auch wenn das keine Rolle spielt für die Art und Weise sich auszudrücken, passt aber natürlich irgendwie gut). <3

    Vielen Dank für deine zahlreichen, sehr ausgewogen und freundlich formulierten Beiträge in oftmals hitzigen Themenund Debatten. :rose::danke:

    So ist es. Beispiel aus der Berufsschule (NRW): In einem Lehrjahr eines Berufes werden alle 4 Lernfelder zu einer Note auf dem Zeugnis zusammengefasst. Umfang gesamt: 280 Stunden = 7 Stunden wöchentlich. 3 unterschiedliche Lehrkräfte. Ergebnis: Eine Brei-Note ohne Aussage. Da würde ich mir auch Kompetenzraster wünschen.

    Danke. Das ist denke ich ein Beispiel, an dem es für viele nachvollziehbarer wird, warum Rasterzeugnisse auch wirklich sinnvoll sein können, weil man eben beispielsweise im Bereich der beruflichen Bildung ganz detailliert festhalten kann, wo welche Kompetenzen in welchem Umfang bestehen.

    Letztlich sind unsere Beurteilungen als Lehrkräfte, die wir im Rahmen der Probezeit oder bei der Bewerbung auf Beförderungsämter erhalten zumindest aus meiner BW- Erfahrung heraus nichts anderes. Dort wird sehr detailliert festgehalten, in welchen Bereichen man welche Stärken oder eben auch ggf. Schwächen hat und zwar sowohl als Wortgutachten als auch- BW, also nicht unbedingt übertragbar auf andere BL- in Form eines Rasters mit Kompetenzbereichen, wo angekreuzt wird, in welchem Bereich man sich da bewegt (z.B. Zusammenarbeit mit KuK, etc.).

    Was sollen Eltern mit der Information anfangen, dass das Kind z. B. bei "Du untersuchst Gründe und Folgen sowie Einflüsse auf das Kaufverhalten und

    betrachtest Aspekte des Marktgeschehens" B2 ist. Welches Gewicht hat das gegenüber den anderen Kategorien in dem Fach? War das überhaupt in mehr als einer UE Thema?

    Teilweise sind die Kategorien sehr konkret, an anderer Stelle extrem breit, dazu sind sie auch nicht trennscharf. Beruhen die Bewertungen im Fach Englisch in den Kategorien "Zielgerichtetes Arbeiten in Einzelarbeit", "Du kannst Inhalte aus Texten entnehmen" und den drei Kategorien des eigenverantwortlichen Lernens zu großen Teilen auf den selben Beobachtungen?

    Wer eine wirklich differenzierte Rückmeldung möchte, für den ist es viel sinnvoller, konkret beim Fachlehrer nachzufragen.

    Grundschule beginnt für mich erst im Mai, deswegen habe ich keine Erfahrungen im Erstellen, nur im Lesen der Zeugnisse meiner Kinder. Dabei ziehe ich übersichtliche Noten vor. Ich kann zusammen mit den schriftlichen Arbeiten ableiten, wie gut das Kind eventuelle Schwächen/Stärken beim Stoff im Unterricht durch seine Mitarbeit bzw. sein Verhalten kompensieren kann/verspielt.

    Anders formuliert lehnst du ab, was du nicht verstehst, ohne dich überhaupt damit auseinandergesetzt zu haben, was du detailliert an Kompetenzzuwachs über so ein Rasterzeugnis allen SuS rückmelden kannst, statt im Einzelgespräch lediglich die Hauptpunkte anzusprechen und das auch nur den Eltern gegenüber, die überhaupt kommen zu so einem Gespräch.

    Noten sind viel weniger aussagekräftig. Auch wenn ich wie du nur dieses System kenne und mir das insofern natürlich persönlich näher steht, da vertrauter, erkenne ich die Vorteile dieser Rasterzeugnisse.

    Es geht als Lehrkraft, wie du bald feststellen wirst, ganz oft darum, die eigenen Grenzen des bislang Vertrauten zu überwinden, um neue Lösungswege kennenlernen, prüfen und ggf. auch einbinden zu können. Die Art, wie ich inzwischen Unterricht mache hat insofern an vielen Stellen nur noch wenig mit dem Unterricht zu tun, den ich als Schülerin selbst erlebt habe, weil ich mich weiterentwickelt habe, seit ich im Schuldienst bin und Wege gehe, die mir noch vor 5 Jahren komplett fremd waren. Wer weiß, wie sich das bei dir entwickelt, wenn du erst selbst Lehrer bist und Notenzeugnisse nur in manchen Klassenstufen eine Rolle spielen werden.

    Es gibt auch gefütterte Jogginghosen - extra für die kalte Jahreszeit. :aufgepasst:

    Also ergibt sich ein einfaches Dilemma für den Jugendlichen Geist.

    • Trägt man Trainingshose, dann passt dazu nur sportliche Schuhe.
    • Oder trägt man Jeans, was mehr Alternativen erlaubt?

    Aber ja, dann wären wir wieder bei dem Elternhaus die ihre Kinder einfach mit Trainingshosen in die Schule schicken :aufgepasst:.

    Ich würde zwar selbst niemals auf die Idee kommen Jogginghose in der Schule zu tragen, habe aber einerseits meine ganz eigenen Bekleidungsthemen gehabt während meiner Schulzeit - die einzelne Lehrer provokativ fanden oder eine bestimmte Gesinnung dahinter vermuteten, auch wenn das nur dem geschuldet war, was mir damals gefiel (schwarzer Nagellack und Glöckchen an Schuhen und Halstuch, so dass der Weg zur Tafel klanglich untermalt wurde). Andererseits registriere ich, dass viele meiner SuS ihre überraschend schicke Jogginghose auch entsprechend kombinieren. Das fängt an bei farblich passenden, hochwertigen Schuhen und Oberteilen und beinhaltet teilweise dann auch einen Blazer oder eine Bluse (oversized). Das ist einfach für viele ein Spiel mit aktuell angesagter Mode. Das kann ich - unabhängig von meinem aktuellen Geschmack - vollkommen nachvollziehen und selbstverständlich auch ohne jedwede Abwertung akzeptieren.

    Fälle, in denen Eltern ihre Kinder vernachlässigen beinhalten ganz andere Probleme als die Frage "Jogginghose oder Jeans". Wenn es bei euch aber nur darum gehen würde, dann wäre das wirklich schön.

    An offiziellen Terminen hat deine Schulleitung definitiv Anzug und Krawatte.

    Meine trägt definitiv niemals Anzug oder Krawatte. Es gibt auch zahlreiche andere Möglichkeiten sich heutzutage als SL etwas schicker anzuziehen für bestimmte, offizielle Anlässen.

    Edit: Das gilt natürlich auch für die zahlreichen Termine mit dem Schulamt oder ggf. dem RP, etc.

    Mein Vater war ebenfalls SL bis vor 3 Jahren an einem Gymnasium. Außerdem geschäftsführender SL der Gymnasien. Er hat nie einen Anzug getragen in seiner Amtszeit, auch keine Krawatte, sondern immer Jeans, schwarzes Hemd (trägt er auch privat ständig) und ein schickes, modernes, italienisches Jackett dazu. Das hat an seinem äußerst guten und kurzen Draht zum RP niemals etwas geändert.

    lol, z. B.

    https://www.igs-lengede.de/lernentwicklun…-8%20Muster.pdf

    Statt einer Seite mit den bekannten Noten in Ziffernform über ein Dutzend Seiten mit was aussieht wie die Partitur für ein kurzes Musikstück. Wem soll das helfen?

    Also für mich liest sich das nach einer deutlich differenzierteren Rückmeldung als klassische Notenzeugnisse das zu leisten vermögen. Ich bin zwar sehr dankbar dafür, dass wir an den Realschulen- anders als die KuK an Gemeinschaftsschulen hier in BW- diese Arbeit nicht haben und klassische Notenzeugnisse ausgeben dürfen, erkenne aber durchaus die Vorteile einer derart differenzierten Leistungsrückmeldung.

    Nachdem du als Schulart Grundschule angibst, sollten dir doch ganz grundlegend Zeugnisse die mehr enthalten als reine Notenrückmeldungen nicht fremd sein. Was genau würdest du also wie verbessern wollen basierend auf deiner Erfahrung im Erstellen von Wortzeugnissen (so du über wenige Erfahrung verfügst)?

    Ich kenne den Fisch. Der Fisch war kein offenes Zeichen, es war das Geheimzeichen, mit dem sich die verfolgten Christen untereinander erkannt haben.

    Der eine malte einen Bogen, der andere vervollständigte. Ist nun auch nicht gerade positiv, aber immerhin besser als das Kreuz, das so ziemlich alle Kommunionkinder, Firmlinge und Konfirmanden zum Fest bekommen.

    Das stimmt zum Glück nicht für jede Gemeinde. Ich habe zu meiner Konfirmation einen Fisch an einer Kette mit Inschrift bekommen von der Gemeinde. Das ist bei den evangelischen Gemeinden in meiner Stadt seit langer Zeit bereits Tradition.

    Ein Kreuz habe ich auch sonst von niemandem bekommen zu dem Anlass, weil ich deutlich gemacht hatte vorab, dass ich auf gar keinen Fall jemals ein Schmuckstück tragen würde, welches für Folter und gewaltsamen Tod steht, selbst wenn es ein nacktes Kreuz wäre und kein Kruzifix. Fanden zwar manche in der Familie schade, die mir Schmuck geschenkt haben und gerne ein Kreuz verschenkt hätten, wurde aber selbst von meiner erzkatholischen Oma mütterlicherseits respektiert. Ich durfte mir dann einfach selbst Schmuck aussuchen, damit es etwas ist, was mir gefällt und ich auch trage. Den habe ich immer noch.

    Ich würde auch zuallererst den Weg gehen mit dem Ausbildungsseminar ganz offen zu sprechen. Meine Erfahrung geht ebenfalls dahin, dass in vielen Fällen Schulwechsel ermöglicht werden, vor allem wenn die Ausbildungsschulen den Seminaren bereits als schwierig bekannt sind.

    Lass dich ansonsten auf jeden Fall von deiner Gewerkschaft beraten zur weiteren Vorgehensweise, ehe du entsprechende Schritte einleitest.

    Gibt es tatsächlich Schulen, wo die SuS schon in der 5. bis 7. oder 8. Klasse Praktika absolvieren?

    Ja, gibt es. Sozialpraktika finde in der Sek. I teilweise schon in Klasse 6 statt oder spätestens in Klasse 7. Zumindest Hauptschüler absolvieren Berufspraktika dann spätestens in Klassenstufe 8, damit das mit ausreichend Vorlauf zudem zu den Prüfungen geschieht, um sich ggf. umorientieren zu können.

    Wenn sie über lange Zeit nirgends gemeldet waren und sie z.B. ihren Pass nicht verlängert haben lassen? Ist ja nun nicht gerade so, dass Bürokratie hier nicht so ernst genommen würde, oder?

    Kriegen letztlich aber auch Obdachlose hierzulande hin, die abgelaufene Papiere irgendwann doch einmal wieder verlängern bzw. einen Wohnsitz snmeldenwollen, z.B. bei einer Hilfestelle, um dort ihre Post empfangen zu können. Das scheint mir insofern arg konstruiert, vor allem im Kontext mit Menschen, die irgendwann einmal ganz offiziell ausgewandert sind und einen aktuellen Pass des Landes vorweisen können, in dem sie gelebt haben und von dem sie ebenfalls die Staatsangehörigkeit haben. Dass die unter Umständen nicht direkt einen aktuellen deutschen Pass/Perso haben, wenn sie den nicht schon für die Remigration vorzeigen mussten ist nämlich sicherlich recht häufig der Fall.

    Doppel-Häh und Daherschreib! Es gibt bestimmt andere Deutsche, die sich um nichts gekümmert haben und auf die mein Dahergeschreibe sogar zu 100% zutrifft. Du bist wirklich sehr empfindlich, finde ich. Schreibe doch einfach, dass es bei dir aber soundso ist und gut. Was ist denn mit dir los?

    So, wie du formuliert hattest als Reaktion auf Antimons Beiträge bin ich allerdings auch davon ausgegangen, dass du vermutest, sie persönlich bekäme Probleme bei einer fiktiven Remigration. Eine Nachfrage, wie es denn tatsächlich bei ihr sei, um deine Hypothese erst einmal abzuklopfen inhaltlich hätte ich da als konstruktiver empfunden.

    Solange Sie dem deutschen Staat kein Geld schulden (z.B. Steuern, die Sie nicht bezahlen), interessiert es ihn auch nicht. Warum sollte man nachhaken, wenn der Staat eine Person weniger ausstatten muss? Umgekehrt könnten Sie aber ein riesiges Problem kriegen, wenn Sie sich noch einmal umentscheiden sollten und zurückkehrten, um irgendwelche Ansprüche geltend zu machen. Aber das wäre dann auch nachvollziehbar.

    Welches Problem sollten deutsche Staatsbürger bekommen, die irgendwann wieder nach Deutschland migrieren?

    Sicherlich nein, denn auch diese Eltern sorgen dafür, dass ihre Kinder Gesprächsthema sind, ich vermute das Problem kann man bei einer Schule mit größeren Kindern einfach nicht nachvollziehen/verstehen.

    Klingt für mich nach keiner Frage der Schulart bzw. des Alters der geschulten SuS, wobei bei euch die Grundschule doch eh bis Klassenstufe 6 geht. 5er und 6er sind auch mein täglich Brot, also würde ich sagen, wir haben genügend Schnittmengen bei den von uns beschulten SuS vom Alter her.

    Der Mist mag bei euch vielleicht üblich sein, das liegt dann aber einerseits an eurer Elternschaft und andererseits an dem, was ihr als Schule auch damit macht und wie ihr damit umgeht.

    Im Fall eines gewonnen Gerichtsverfahrens wäre z.B. der einfachste Weg unschönen Gerüchten direkt das Wasser abzugraben, indem ihr als Schule euch verbalexplizit (in den Klassen und am Elternabend) hinter das Rechtsstaatsprinzip stellt und deutlich macht, dass es gut ist, dass Gerichte immer wieder prüfen, ob Regelungen vereinbar sind z.B. mit unserem GG und es gerade als Schule dann auch wichtig ist, aus solchen Urteilen zu lernen und es künftig gemeinsam besser zu machen. Damit dürfte dann nämlich der Drops gelutscht sein, wenn ihr euch derart einfach hinter die Familie stellen würdet, die erfolgreich geklagt hätte. So läuft das nämlich bei uns im Zweifelsfall, damit bestimmte Dinge, die ihr offenbar hinzunehmen bereit seit, nicht überhand nehmen und eskalieren.

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