Meine monatliche, steuerfreieRente (Opferentschädigung) wird sich zum Jahreswechsel völlig unerwartet mehr als verdoppeln und damit meine komplette Kaltmiete abdecken. Trotz geplanter, größerer Anschaffung geht es damit im Sommer 14 Tage ans Meer mit Frau Arbeitshund, damit meine Lunge sich so richtig erholen kann für den nächsten Herbst /Winter und Frau Arbeitshund endlich ihre Küstentauglichkeit prüfen kann.
Beiträge von CDL
-
-
Ich habe gerade mal nachgeschaut. In Bayern könnte Antimon schon A14 sein, da kämen bei einer 60 Prozent Stelle unverheiratet in Steuerklasse I netto ca. 2500 Euro raus. Oder bist du verheiratet? Wenn man kein Auto hat, sich mit der Partnerin die Miete und sonstige Kosten teilt und ansonsten nicht anspruchsvoll lebt, kann man auch bei uns davon ganz anständig leben, denke ich.
Das bekomme ich aufgerundet mit A13 und einer 55%-Stelle bereits in BW und ja, davon kann ich sehr anständig leben mit Auto, sehr schöner Wohnung, keinen geteilten Kosten (obwohl mein Hund sein Taschengeld immer teilen würde mit mir) und gewissen Ansprüchen hier und da, das ist nämlich verdammt viel Geld für eine Person.
-
Mir ist bei meinen Überlegeungen noch ein Gedanke gekommen und ich frage mich, ob das vielleicht eine Möglichkeit wäre.
Dass ich gerne mit Kindern arbeite weiß ich bereits, allerdings habe ich mich gefragt, ob es vielleicht an der Lehramtsart liegt, die mir nicht zusagt und ich vielleicht weniger erzieherisch, sondern mehr fachlich und mit homogenerer Schülerschaft in der Sek 2 arbeiten möchte.
Unterscheidet sich, was die Stressbelastung etc. angeht die Arbeit am Gymnasium sehr von der Arbeit an einer Grundschule? Vielleicht gibt es ja hier Erfahrungswerter, oder sogar jemanden, der vom Grundschullehramt zum Gymnasiallehramt gewechselt hat
Hast du schon einmal ein Praktikum gemacht in der Sek. II, um zu schauen, ob das für dich passen könnte? Ist dir klar, dass du noch einmal komplett neu studieren müsstest für gymnasiales Lehramt und wärst du bereit, das zu investieren zeitlich?
Letztlich unterscheidet die inhaltliche Arbeit sich zwar sehr an Grundschulen und Gymnasien, die Belastung ist aber nicht weniger, nur anders.
Dieses Verhalten solltest du im Ref nicht zeigen. Ich habs schon so oft gehört und auch bei Kommilitonen im selben Kurs gesehen: selbstbewusste Refis, die ihre Meinung zu pädagogischen oder fachdidktischen Sachen gegenüber den Fachleitern vertreten, haben es schwer bei den meisten Fachleitern. Du scheinst es ja schon selbst erlebt zu haben.
Das ist ein allzu pauschales und undifferenziertes Urteil. In Einzelfällen mag das stimmen, aber sicherlich nicht generell. Die Fachleiter:innen sind schließlich Profis und schauen differenziert darauf, wer da was warum und mit welchem Hintergrund bzw. vor allem auch welcher Kritikfähigkeit äußert. Ist letztere nicht ausreichend erkennbar, weil jemand meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, dann wird es allerdings zurecht schnell eng.
Ich habe immer klar meine Meinung vertreten im Ref, wo ich eine klare, fachlich /pädagogisch /didaktisch begründbare Meinung hatte und nicht nur ein anderslautendes Bauchgefühl. Wo ich letzteres hatte, habe ich das auch angesprochen, aber eben auch nachgefragt nach klaren Begründungen und Argumenten, um mein vages Gefühl entweder argumentativ stützen zu können in der Folge oder mich eben auch auf die Position meiner Fachlriter:innen einlassen zu können. Es gab nur zwei Fachleiterinnen im Ref, die damit und mit mir ein Problem hatten von Beginn an (was aber noch andere Gründe hatte, wie Vorurteile wegen meiner Behinderung) , mit dem Rest inklusive Seminarleitung kam ich sehr gut klar, weil die wussten, welche Berufserfahrung im pädagogischen Bereich ich mitbringe-die die sehr schätzten als anzapfbare Informationsquelle während der Seminare- und dass ich meine Haltungen insofern auch aus der Praxis heraus begründen konnte.
Wie ist das denn mit dem Teilzeit-Ref? Ist die Arbeits"belastung"(blödes Wort...Pensum würde es wohl eher treffen) da denn wirklich geringer? Zu mir meinte mal jemand, dass das in keinem Verhältnis stünde zur doppelten Dauer, da man lediglich weniger Stunden unterrichten müsste.
Wie immer bei Teilzeit gilt, dass die Arbeitsbelastung genau dann geringer ist, wenn man selbst sich bei seiner Arbeitszeit an die Teilzeit hält. Das liegt also stark an dir, ob die Rechnung zeitlich aufgeht. Reduziert werden im Ref in Teilzeit nicht nur die Unterrichtsstunden, sondern auch die Seminar Zeit wird gesplittet: Erst wird ein Fach abgeschlossen (bei Konstellation zwei Fächer, bei drei Fächern müsstest du noch einmal nachlesen), dann das andere, so dass man auch weniger Seminarstunden am Seminartag hat, sich komplett auf ein Fach konzentrieren kann bis zum Abschluss und damit deutlich entlastet sein kann, wenn man sich bei seiner Unterrichts vor-und Nachbereitung an die Teilzeit hält. Einige Dinge wie Konferenzen sind in BW untrilbare Aufgaben, bei denen gibt es also keine Entlastung. Es steht und fällt somit mit dir selbst und deiner Fähigkeit, nicht mehr Stunden zu arbeiten, als vorgesehen.
Ich selbst konnte das Ref ja noch nicht in Teilzeit machen, arbeite seitdem aber in Teilzeit und achte sehr konsequent auf meine Arbeitszeit, damit das im Jahresmittel stimmt. Auch im Ref habe ich als zwingend erforderliche Entlastung aber nicht stundenlang Unterricht geplant, sondern versucht mir schnelle, begründete Entscheidungen anzutrainieren. Viel Zeit habe ich auch schon im Ref in die Erstellung guter Arbeitsmaterialen oder guter Präsentationen investiert, weil mir klar war, dass ich davon langfristig am meisten habe als Entlastung im Alltag.
-
Warst du schon einmal an einer Förderschule (Praktikum) und hast selbst unterrichtet? Wie hat das geklappt? Wie hast du dich dabei oder auch im weiteren Umgang mit den SuS gefühlt?
Was genau meinst du damit, du habest eine Abneigung gegenüber Menschen, die meinen deine Angst vor dem Ref zu verstehen?
Denkst du tatsächlich, Lehrkräfte müssten "perfekt" sein in den Augen des Dienstherrn ("Staat")? Wie realistisch wäre es, dann überhaupt jemand für die Arbeit zu finden?
Du schreibst, du habest großen Verbesserungsbedarf bei der sozialen Kompetenz. Nachdem das ein wichtiger Bereich ist in dem Beruf, wäre es hilfreich, wenn du etwas deutlicher machen könntest, was das deines Erachtens bedeutet oder auch einfach für dich reflektieren würdest, inwieweit das bei Schulpraktika während des Studiums ein Problem dargestellt hat oder auch nicht.
-
Alles anzeigen
Also eine Möglichkeit wäre die folgende Analogie:
SL/OStD: Captain 🟡🟡🟡🟡
SSL/StDmAz: Commander 🟡🟡🟡
AL/StD: Lt. Commander 🟡🟡⚫️
OStR(FunkSt): Lieutenant 🟡🟡
StR: Lieutenant JG 🟡⚫️
StRef: Ensign 🟡
Funktioniert allerdings nur für die Gymnasien, Lehrkräfte andere Schularten müssten dann wohl ihr Glück im Star Wars- Universum suchen.
-
Vielleicht sollter ihr ein Teilzeitkonzept einführen. Darin kann man durchaus festlegen, wieviele und welche Konferenzen und päd. Tage die Teilzeitler überhaupt besuchen müssen. Dadurch würde sich dann die Belastung der TZ-Kollegen deutlich reduzieren können.
Das kommt aufs Bundesland an und welche Aufgaben als teilbare bzw. unteilbare Aufgaben vorgeschrieben sind vom Dienstherrn und geht nicht Befall so einfach. Hier in BW gelten so beispielsweise Konferenzen aller Art als unteilbare Aufgaben, was kein TZ- Konzept einer Schule aushebeln kann.
-
Setzt ja aber voraus, dass es Lesebücher gibt, die sind bei uns ja abgeschafft worden, weil MAN mit so etwas nicht mehr arbeitet.
Wer ist „man“ und warum geht ihr als Schule samt eurer Elternschaft nicht auf die Barrikaden bei derart unsinnigen Verschlimmbesserungen?
-
Kannst du vielleicht schon den Master in TZ machen?
Teilzeitstudium gibt es in BW durchaus.
-
In NRW dürfen sich die Gymnasialkollegen bezüglich Beförderung nicht beklagen, die Gesamtschulen soviel ich weiß auch nicht. Aber guckt Euch mal die Realschule an!🤷
Gibt es dort- wie hier in BW- auch keine Beförderungsämter jenseits von SL/ stellvertretender SL oder wie ist das bei euch geregelt in der SEK.I?
-
Es gibt in BW die Möglichkeit, den Vorbereitungsdienst in Teilzeit zu absolvieren. Mit zwei kleinen Kindern dürftest du das beantragen. Lies dich doch einmal in die Bedingungen ein. Vielleicht ist das ja ein Weg, deine Ausbildung doch noch abzuschließen - vorausgesetzt, du willst das.
Man muss nicht unbegrenzt belastbar sein, um ein Ref zu schaffen. Ich bin schwerbehindert und konnte, weil die Option für das Ref auf Teilzeit erst im Jahrgang nach mir eingeführt wurde, dieses nur in Vollzeit absolvieren, obgleich ich definitiv gesundheitlich bedingt nicht in Vollzeit arbeiten sollte und das seit dem Ref auch nicht mehr gemacht habe. Das war beinhart, aber lösbar. Nein, ich habe keine Kinder, bin aber eben nicht unbegrenzt belastbar (wer wäre das schon…).
Ich hatte auch Mitanwärter: innen mit kleinen Kindern, darunter eine Anwärterin, deren drittes Kind im Ref geboren wurde. Das war machbar, weil ihr Mann die Betreuung gestemmt hat, während sie im Ref war. Wenn das bei euch keine Option ist, dann überlegt gemeinsam- denn das ist schließlich etwas, wofür ihr gemeinsam Lösungen finden müsst- ob die Unterstützung durch deine/ seine Eltern ausreichend ist, damit eure Kinder betreut sind, während eines Refs in Teilzeit. Wenn das noch nicht ausreichend wäre, dann überlegt im nächsten Schritt, was ihr benötigt an zusätzlicher, externer Betreuung (Tagesmutter, KiGa,…), damit du deine Berufsausbildung erfolgreich abschließen kannst. Die ist genauso wichtig und wertvoll, wie die Praxis deines Mannes. Was er dir also zeitlich nicht abnehmen kann, muss über Familie, Geld und externe Unterstützung gelöst werden.
Im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die dir so wichtig ist, ist der Schuldienst eine wirklich gute Option, auch wenn das Ref erst einmal noch eine etwas starrere Phase ist. Ich weiß aber von einer unserer ehemaligen Anwärterinnen- kleine Tochter, deshalb Ref in Teilzeit-, dass beim Ref in Teilzeit seitens der Schule sehr viel Rücksicht genommen wird, dazu ist die zeitliche Belastung insgesamt auch deutlich niedriger, als bei. Ref in Vollzeit.
Schließlich solltest du im Vergleich um ISP nicht vergessen, dass du im Ref keine komplette Anfängerin mehr bist, sondern von dem profitierst, was du dir im ISP bereits erarbeiten konntest an Erfahrung bei der Unterrichtsvorbereitung. Das wird dir sicherlich helfen, auch wenn das Ref definitiv anstrengend ist und allen viel abverlangt.
-
Was ist „Schüler-Online“?
-
In allen Zimmern UND draußen. Habe mir in meinem WoZi vor den großen Terrassentüren einen regelrechten Grünpflanzendschungel mit Pflanzen in verschiedenen Höhen eingerichtet, der anstelle eines Vorhangs als Sichtschutz dient, für gute Luft sorgt und auch noch schön ausschaut.
Ledersofa oder Stoffsofa? (Mein Dschungel muss noch bewohnbarer werden.)
-
🧌
Das hoffe ich an der Stelle sehr.
-
Mir sind eher Leute suspekt, die das suspekt finden, wenn jemand das als informativen Nachweis aufzeichnet. Aber danke.
Lästern ist erst einmal nicht strafbar und etwas, wovon man sich - vor allem, wenn man mit den entsprechenden Leuten weder beruflich, noch privat verkehrt- gut abgrenzen kann. Handymitschnitte von Privatgesprächen Dritter ungefragt zu erstellen und auch noch zu teilen ist aus gutem Grund strafbar. Ich bezweifle, dass du das auch noch als vertretbar ansehen würdest, wenn dieser Lästerklüngel dir das antun würde und halte es für wirklich bedenklich, wie ganz offenbar deine Wut und verletzten Gefühle die Kontrolle haben über dein Verhalten, ethisches Empfinden und rechtliches Urteilsvermögen.
Die Art, wie du mit zweierlei Maß misst, je nachdem, ob es um Unrecht anderer an dir geht oder dein Verhalten bzw. das deiner Freunde/Bekannten ist für mein Dafürhalten keine Basis für den Schuldienst. Schließlich gehört es mit zu deinen Aufgaben jungen Menschen zu vermitteln, dass Recht, Gesetz, ethische Grundlagen unserer Gesellschaft sich nicht danach richten, was es einem individuell erlaubt, den eigenen Nutzen zu maximieren, sondern dauerhafte Werte sind, die auch die Anderen vor uns schützen sollen und müssen bei Bedarf.
Was dir bei der früheren Arbeitsstelle widerfahren ist ist natürlich nicht in Ordnung, rechtfertigt aber nicht das Unrecht, dass jetzt diesen Leuten von deiner Bekannten und mittelbar auch von dir angetan wird.
-
Ich habe noch nirgends erlebt, dass Schule sich in die Anschlussbeschäftigung reinhängt. KAoA, Berufsberatung, Praktikum in der EF -> ja. Aber alles andere liegt dann beim Schüler und ich wüsste auch nicht, dass irgendwo festgehalten wurde, wer welche Pläne für nach dem Abgang hat. Und ob. Ich würde mich da als Klassenlehrer auch absolut nicht verantwortlich fühlen.
Hier in BW wird am Ende jeden Schuljahres von den KLs eine detaillierte Liste abgegeben und über ein Onlineformular (Abgangsstatistik, die ich jährlich eingeben für unsere Schule) ans KM weitergeleitet, wie es mit SuS in Abschlussklassen weitergeht, also wer macht wo eine Ausbildung als was, wer geht an welche weiterführende Schule in welchen Schulgang. Das ist verpflichtend und keine Kür für die Schulen. Passend dazu haben wir eine hausinterne Ausbildungsmesse, für die wir jeden Stand mehrfach vergeben könnten, weil die Unternehmen diese gerne nutzen möchten, um unsere SuS direkt ansprechen zu können. Alle SuS müssen ein Jahr vor dem Abschluss an dieser Messe teilnehmen (Vorträge besuchen, Einzelgespräche an Ständen buchen und führen). Wer im Abschlussjahr dann weder einen Ausbildungsplätze hat, noch einen Schulplan (Plätze an weiterführenden Schulen bekommt hier in der Region jeder mit passendem Abschluss), muss auch im Abschlussjahr noch einmal an der Ausbildungsmesse teilnehmen, neben zusätzlichen Gesprächen bei der Berufsberatung im Haus, etc. Das führt im Ergebnis dazu, dass fast alle unsere SuS nach Klasse 9/10 entweder einen Ausbildungsplätze haben oder eben gezielt an eine weiterführende Schule gehen. Nur in sehr wenigen Einzelfällen ist am Ende von 9 bzw. 10 dann tatsächlich noch unklar, wie es weitergehen wird.
-
Das sehe ich nicht so, denn im ganzen Landkreis ist bekannt, dass der Mann wegen zahlreicher Dienstaufsichtsbeschwerden und Elternproblemen gehen musste und von einer an die andere Schule weitergereicht wird. Mit dem Rest stimme ich dir zu.
Und weshalb ist das für dich ein "fun fact" und inwiefern überhaupt relevant für deine Sorgen vor dem Stellenantritt? Bleib bei dir, statt Geschichten über andere rauszukramen, nur weil deren Umgang mit dir für dich umgekehrt belastend ist.
-
kon·ti·nu·ier·lich
/kɔntinuˈiːɐ̯lɪç,kontinuiérlich/
Adjektiv
BILDUNGSSPRACHLICH•FACHSPRACHE
[ohne Veränderung, Bruch] fortdauernd, lückenlos
Fortdauernd und lückenlos kann man zwar wie du so interpretieren, dass damit jede Sekunde des Unterrichts gemeint wäre, das ist meines Erschtens aber eine allzu wörtliche und zu enge Interpretation, die ich nicht gedeckt sehe durch die weiteren Vorgaben zu Schule, Unterricht, pädagogischem Handeln und Leistungsbewertung meines Bundeslandes und die auch sonst niemand in meinem Bundesland so eng auszulegen scheint, sonst hätte ich das im Ref wohl nicht anders gelernt.
Eine fortdauernde Beurteilung der Leistungen beinhaltet dabei allerdings gerade nicht nur, wie von dir in anderen Beiträgen in den Vordergrund gestellt, die Bewertung von Ergebnissen, sondern betrachtet den Gesamtprozess und die Entwicklung im Schuljahresverlauf. Das kann die vermeintlich „dummen Fragen“ dann auch ins rechte Licht rücken, weil diese ein wichtiger Teil sind eines erfolgreichen Lernprozesses. Um diesen Lernprozess im Schuljahresverlauf kriteriengeleitet so fair und gerecht wie möglich zu beurteilen muss ich nicht jede einzelne Sekunde bewerten, es reicht, mir regelmäßig Notizen zu machen, die ich mehrmals im Schuljahr dann zu mündlichen Noten zusammenfasse (normalerweise mache ich vor jeden Ferien eine mündliche Note, die die Notizen der Schulwochen davor zusammenfasst).
-
Beantwortet deine Frage nicht, aber warum solltest du eine Versetzung an eine Schule ablehnen, die du dir explizit gewünscht hattest?
Ich finde es zumindest plausibel, dass man bei expliziter Wunscherfüllung als Dienstherr eine Ablehnung der Versetzung nicht als Regelfall vorsieht (bei irgendeinem wirklich schwerwiegenden Grund, wie Erkrankung, Pflege, die tatsächlich eine Versetzung unsinnig machen sieht das dann ja immer noch etwas anders aus), sondern davon ausgeht, dass Lehrkräfte in solchen Fällen einfach versetzt sind und gut, ohne diesen die Möglichkeit einzuräumen doch noch im letzten Moment umzuentscheiden.
-
Nein, die Besoldung für alle um mindestens 10% erhöhen. Wenn alle immer höher eingruppiert werden, gibt es ja keinen Grund mehr für Beförderungen.
Dir ist klar, dass mein „Vorschlag“ nicht ernst gemeint war, sondern eine Replik auf firelillys Ideen zu Besoldungsunterschieden je nach studiertem Fach darstellt?
-
Führt ihr ehrliche Freundschaften auf Augenhöhe mit kognitiv beeinträchtigten Menschen?
Einer meiner besten Freunde in der Jugend hatte am Ende unserer Kindergartenzeit einen schweren Autounfall, in dessen Abfolge deutliche kognitive Einschränkungen als Folge einer schweren Gehirnschädigung zurückblieben. Für mich hat das nie eine Rolle gespielt, er war mein bester Freund und ich mochte ihn so, wie er war, auch wenn ich erst lernen musste nach seinem Unfall, was er verloren hatte, um ihn anzunehmen, wie er dann eben war. Das Problem hatte er mit sich und in der Folge auch mit unserer Freundschaft, die er im Laufe der Pubertät deshalb aufgegeben hat. Sein Selbstbild sah so aus, dass er „nur“ einen Hauptschulabschluss schaffen könne und viel dümmer wäre als ich, weshalb es gar nicht möglich wäre, dass ich mit ihm eine Freundschaft auf Augenhöhe führen wolle. Ich habe ihn nie so gesehen und das immer bedauert, weil er mir wirklich wichtig war genau so, wie er war und ich ihn auch einfach so annehmen und wertschätzen konnte. Ich bin bis heute der Überzeugung, dass sein Selbstbild bedeutend besser gewesen wäre, wenn ihm nicht immer wieder von außen vermittelt worden wäre, dass Menschen verschiedener kognitiver Potentiale nicht miteinander befreundet sein könnten, sondern in verschiedene Welten gehörten, womöglich wären wir dann immer noch befreundet.
Werbung