Ich kenne es daher von verschiedenen Schulen, dass keine Konferenz in den Sommerferien stattfand.
Also noch mehr Konferenzen in den ersten beiden Schulwochen...
Ich kenne es daher von verschiedenen Schulen, dass keine Konferenz in den Sommerferien stattfand.
Also noch mehr Konferenzen in den ersten beiden Schulwochen...
Es geht nicht darum wo ich mich zugehörig fühle, ich BIN keine Primarlehrkraft, unterrichte also keine Drittklaessler, bekomme keine derartigen Protokolle über beobachtete Unterrichtsstunden aus der Grundschule je zu Gesicht, sondern das, was die Grundschulen in der Folge daraus gemacht haben. Kinder die so auffällig sprechen, wie in dem Fallbeispiel landen bei mir an der Realschule nur a) mit diagnostiziertem Förderbedarf, wo ich also schon weiß, dass etwas und was vorliegt oder b) in laufender Therapie, z. B. Sprachheiltherapie, so dass bereits Fortschritte seit Klasse 3 erfolgen konnten oder aber es handelt sich c) um irgendeine Tiktok-Challenge so zu sprechen in der Schule und betrifft in allen Klassen SuS. Alle anderen möglichen Varianten sind vergleichsweise unwahrscheinlich.
Wenn du daran interessiert bist, etwas über den Umgang der Lehrkräfte anderer Schularten mit derartigen Fallbeispielen zu erfahren, dann solltest du vielleicht noch realistischere Fallbeispiele, die ältere SuS betreffen einbauen. Grundschulprotokolle über einzelne Stundenbeobachtungen sind nichts, was wir in den Schularten danach je zu Gesicht bekommen, bestimmte sprachliche Phänomene erleben wir an späteren Schularten ebenfalls selten bis nie, weil eben die Grundschulen vorab gute diagnostische Arbeit geleistet haben im Regelfall und in der Folge eben auch nicht dieselbe heterogene Mischung, die an den Grundschulen normal ist bei mir an der Realschule landet.
In NDS sind die SL mit der Vereidigung beauftragt, der Tag wird aber vorgegeben.
Das mag ja sein, es geht hier im Thread aber ja um BW, nicht um NDS und DFU, auf dessen Beitrag ich mich bezogen habe, kommt wie ich aus BW, aber eben von einer anderen Schulform, wo andere Regelungen gelten, als in der SEK.I und im Primarbereich in BW.
Das das ein so großes Problem ist, verwundert mich. Setzen eure Schulleiter die Vereidigung der neuen Kollegen tatsächlich auf einen Zeitpunkt nach der Konferenz? Bei uns passiert das am gleichen Tag.
Du gehst von einer eigenständigen Behörde wie einem Gymnasium aus. Die Sek. I oder auch Primarschulen sind keine eigenständigen Behörden und dürfen insofern auch nicht selbst vereidigen. Das erfolgt zentral durch die Schulämter und passt insofern leider nicht immer zur Zeitplanung der Schulen.
Ich finde, dass man hier durchaus schauen muss, um was für Filme es sich handelt. Sehr oft wird eine höhere Altersfreigabe deshalb vergeben, weil bestimmte Handlungen nicht aufgearbeitet werden, sondern einfach unkommentiert stehen bleiben. Wenn der Unterricht hier seinen Job macht und diese Einordnung und moralische Bewertung übernimmt, kann man bestimmte Filme durchaus auch bei jüngeren Schülern nutzen.
Nachdem es um einen konkreten Film geht im Thread: Hast du dir diesen bereits angesehen, ehe du etwas postest, was unkritische Leser als Zustimmung zu ihrem Anliegen, diesen unter 16 jährigen zu zeigen interpretieren könnten?
Ich bin seit 2020 (und seit 2021 in Vollzeit) durchgängig als Vertretungslehrkraft an einer Grundschule angestellt. Für das kommende Schuljahr 23/24 habe ich einen weiteren Vertrag bekommen, danach wird es „spannend“. Ich würde gerne an dieser Schule bleiben, die Schulleitung möchte dies auch. Der Quereinstieg bleibt mir bisher verwehrt, da ich „lediglich“ einen Bachelorabschluss vorzuweisen habe. Meine Frage in die Runde ist nun, ob ein Seiteneinstieg eine Alternative zu einer Klage auf Entfristung sein könnte.
Das mit der Klage auf Entfristung würde ich nicht anstreben und verstehe ich auch nicht. Wenn man ohne Formfehler vier Jahre lang Vertretungsstellen hat, ergibt sich daraus kein Anspruch auf eine unbefristete Stelle.
Bei einer sachgrundlosen Befristung ist der Zeitraum und die Anzahl der Verlängerungen völlig ausreichend für eine Entfristung. Bei einer Befristung mit Sachgrund (Krankheitsvertretung, Schwangerschaftsvertretung,..) dauert es deutlich länger, ehe eine Klage auf Entfristung erfolgreich wäre.
Nachdem ich eher von einer Befristung mit Sachgrund ausgehen würde, wäre der genannte Seiteneinstieg der realistischere Weg. Bis du Linna SH einen Master dafür berufsbegleitend nachgeholt hättest, hättest du wohl noch immer keinen Anspruch auf Entfristung, dafür aber die Basis dafür geschaffen, vernünftig nachqualifiziert deine Arbeit besser weiterzuführen.
Ich bin leider nicht zu der Erläuterung am Ende gekommen, weil ich irgendwann Fragen nicht mehr vernünftig beantworten konnte. Ich habe schon von Beginn an Probleme gehabt mit dem Fallbeispiel, welches sich auf ein Protokoll über einen Zweitklaessler aus dem November 2022 beziehen sollte. Der wäre aktuell ja noch immer an der GS, womit ich gar nicht zuständig wäre als Lehrkraft, dennoch soll ich mir Elterngespräche und Co dazu vorstellen. Das ist einfach zu absurd irgendwann geworden für mich, dazu noch Antworten zu imaginieren, die sinnvoll sind, aber die nicht, wenn am Ende nicht berücksichtigt werden sollte, dass ich in der Sek. I keine SuS der 3.Klasse unterrichte, am Ende das Ergebnis einfach nur verfälschen, weil meine Antworten dadurch plötzlich unter Umständen für den Primarbereich unangemessen werden.
Der Ferienanspruch kann halt zumindest auf dem Papier angesichts der zahlreichen Schulferien auch jenseits der Sommerferien erfüllt werden. Sind ja nur 30 Urlaubstage vorgesehen, die müsste man sich dann halt trotz des Prüfungsdrucks in den anderen Ferienzeiten nehmen. Dass das gerade im Ref überhaupt nicht realistisch ist für die breite Mehrheit der Anwärter :innen ist zwar jedem klar, ignoriert man aber getrost, um ein paar Millionen einzusparen.
Ich hatte schon mal einen Hund, der im Laufe seines Lebens eines Fleischunverträglichkeit entwickelt hat. Zählt das auch als on- topic?
In BW benötigt man kein neues polizeiliches Führungszeugnis, wenn man direkt nach dem Ref im neuen Schuljahr die Planstelle antritt.
Was die Konferenzteilnahme anbelangt: Diese ist natürlich nicht verpflichtend möglich, aber weil es ziemlich blöd wäre, die erste GLK zu verpassen, nimmt man üblicherweise in BW als Gast ohne Stimmrecht an der ersten GLK teil, sollte diese nicht zufällig erst nach der Vereidigung terminiert sein. De facto erwarten sämtliche SLen, dass man an dieser GLK teilnimmt. Da man es sich zu Beginn der Probezeit im Regelfall nicht direkt verscherzen möchte, kenne ich zumindest niemanden, der das je abgelehnt hätte (obgleich mein Seminar das tatsächlich empfohlen hat als Vorgehensweise, um diese unrechtmäßige Dienstverpflichtung durch die Hintertür nicht zu unterstützen, die das Land unbezahlt lässt durch die späte Vereidigung). Ich habe mir damals erlaubt darauf hinzuweisen, dass ich lediglich als Gast teilnehmen könne, da ich noch nicht vereidigt worden sei. Meine SL hat deutlich gesagt, dass ich insofern natürlich nicht verpflichtet wäre teilzunehmen, aber sinnvoll (sprich de facto die Teilnahme erwartet wird).
Ach was, irgendwo steht doch, welchem Fachbereich man sich "zugehörig" fühlt. Du kannst angeben, was immer du willst.
Aber wenn ich die erste Frage lese: "Das Kind mit türkischem Migrationshintergrund bearbeitet ein Arbeitsblatt. Auf einer Skala von 1-100, wie sympathisch finden Sie das Kind?" vergeht mir gleich die Lust.
Interessant,. Bei mir war das kein Kind mit Migrationshintergrund. Offenbar geht es da durch die Hintertür eher um Ali/ Fatma versus Maximilian/ Sophia.
Wie weiter oben schon geschrieben steht: die Referendare sind fertig und bewerben sich auf Stellen, die dann nach den Sommerferien (zum neuen Schuljahr) beginnen. So unfair sich das anhört, so realistisch und nachvollziehbar ist das.
Die ehemaligen Referendare haben meist bereits eine Planstellenzusage und sich ja wohl verdient durch ihre harte Arbeit, dass sie die Sommerferien über bezahlt werden. Ich mag verstehen, warum man das Geld lieber sparen möchte, Verständnis habe ich dennoch nicht für eine eine derart unfaire Vorgehensweise im Umgang mit dringend benötigten Lehrkräften, die man 6 Wochen später wieder gerne und dann dauerhaft weiterbeschäftigt. Das machen andere Bundesländer deutlich besser und anständiger, als wir hier in BW.
Gerade auf tagesschau.de gesehen
https://www.tagesschau.de/inland/gesells…itslos-100.html
Gibts das wirklich? Kann dazu jemand etwas sagen? Für Hessen wäre mir das vollkommen neu und ich dachte eigentlich, dass such in anderen BL Referendare für den kompletten Zeitraum des Refs eingestellt/ernannt werden.
Ja, das ist auch weiterhin gang und gäbe. Befristete Kräfte, die auch im Folgeschuljahr wieder benötigt werden, werden in diesem Jahr zum ersten Mal nicht über die Simmerferien arbeitslos, sondern Weiterbeschäftigung. Für die Referendare war dann angeblich kein Geld mehr da, sprich man wollte sich das Geld für deren lückenlose Weiterbeschäftigung sparen. Unser ehemaliger Referendar und angehender Neukollege in Probezeit hat schon Bürgergeld beantragt für die Sommerferien..
Kennt sich da jemand in NRW genauer aus? Da gibt es ja auch die Möglichkeit. Muss da die Schulleitung einen Antrag stellen?
Meine Vordienstzeiten wurden bis dato immer als Gleichwertig anerkannt und mein Examen habe ich mit sehr gut abgeschlossen.
Im Zweifelsfall Gewerkschaft kontaktieren und nachfragen, sollte aber in eurer BASS stehen, wenn es entsprechende Optionen gibt.
Zur Sensibilisierung finde ich auch brutale Szenen durchaus geeignet;
Was genau soll bitte das Zeigen brutaler Szenen zu irgendeiner Form der „Sensibilisierung“ beitragen und vor allem besser beitragen, als ein weniger brutaler Film das könnte?
Ich war bei den „ Lehrerberatern“ in Freiburg. Das war noch vor der Einführung der pauschalen Beihilfe. Die haben mich damals aber sehr sehr fair beraten und mir auch ehrlich gesagt, dass ich schon die beste Option habe, also keinerlei Abschluss über sie benötige, insofern kann ich diese guten Gewissens empfehlen, da sie dir sicherlich, wenn sie dir nicht weiterhelfen können, das auch ehrlich mitteilen werden (so jedenfalls meine Erfahrung vor fünf Jahren). Voranfragen an die PKV werden von denen auch prinzipiell anonymisiert erstellt. Die haben damals wirklich keinen Cent verdient an mir, obwohl sie meine sämtlichen Versicherungen abgeprüft haben, ob es bessere Angebote gibt für mich (war eine nette Bestätigung für Stunden bis Tage eigener Recherche, die solchen Abschlüssen bei mir vorausgehen).
Das ist alles richtig. Aber das Verhältnis von a) Metadiskussion/Nebenschauplatz zu b) Antwort auf die gestellte Frage ist hier im Lehrerforum tatsächlich nochmal anders, als ich es aus anderen Foren kennen. Ich kann auch verstehen, dass neue Mitglieder nicht bei der Stange bleiben, nachdem sich von ihnen eröffnete Threads so entwickelt haben.
Das stimmt und trotzdem oder wohl eher gerade deshalb ist das hier das aktivste deutschsprachige Lehrerforum. Wer nur geradlinige Antworten auf Frage X sucht wird dann möglicherweise kein regelmäßiger User hier, wer aber gerne über den Tellerrand einer Ausgangsfrage blickt, der bleibt - und das sind viele.
Dr. Green
Tomaten--Oregano- Brot oder Basilikum- Knoblauch - Brot?
Hast du ein FSJ absolviert? Je nachdem in welchem Bereich das gemacht wurde, führt auch dies zu einer Verkürzung um ein weiteres Jahr
Stimmt so pauschal nicht. Bundesfreiwilligendienst und ähnliches können "nach Ermessen der Ernennungsbehörde" anerkannt werden.
... ist fast zehn Jahre älter als zu Beginn des Studiums. Würde man deine Auswahlkriterien strikt anwenden, wären die Lehrerzimner noch leerer als jetzt schon.
Das geht an dem vorbei, worum es mir ging, denn diejenigen, die ihr Lehramtsstudium abbrechen, weil sie sich von dessen Organisation überfordert fühlen landen nun einmal am Ende im Regelfall nicht in irgendwelchen Lehrerzimmer.
Werbung