Vertretungsverträge sind Notnagelverträge, wo im Zweifelsfall auch Studierende vor dem Bachelor eingesetzt werden, wenn es keine besser qualifizierten Lehrkräfte auf dem Markt gibt. Für eine Planstelle wird eben trotz allen Lehrermangels immer noch etwas mehr formale Passung und Qualifikation erwartet. Ich halte das für keine Schwäche, sondern eine Stärke des Systems. Einfachlehrkräfte braucht man nun einmal in der Sek. I nicht und das Ausmaß des fachfremden Unterrichts muss gerade bei uns in der SEK.I in Maßen gehalten werden, damit die Fachlichkeit nicht am Ende gänzlich flöten geht. Schließlich wird zumindest bei uns an der Realschule am Ende mindestens ein Drittel unserer ehemaligen SuS im Anschluss ein berufliches Gymnasium besuchen, um ein Abitur zu erzielen. Darauf müssen wir fachlich vorbereiten können, damit dieser Übergang gelingen kann.
Beiträge von CDL
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Besprich deine Fragen am besten jetzt direkt noch vor den Sommerferien mit der Schwerbehindertenvertretung, damit du im Anschluss alles in die Wege leiten kannst. Je nachdem, wie deine neue SL tickt kann es hilfreich und sinnvoll sein, direkt die Schwerbehindertenvertretung um ihre Teilnahme am Gespräch mit deiner SL bzw.. dem Schulamt zu bitten.
Bestimmte Ei schränkendem bei deiner Belastungsfähigkeit während der Wiedereingliederung, um diese ausreichend kleinschrittig gestalten zu können für dich sollten in den Arztbericht mit hineinkommen mit dem Vermerk, dass dies ausschließlich vorsorglich geschehen solle, um deine erlangte Genesung nicht gefährden, sondern weiter zu stabilisieren im Zuge der Wiedereingliederung. Ggf. kann dein Arzt mit dir direkt Schritte vorplanen für die Wiedereingliederung, die dann ebenfalls in den Arztbericht aufgenommen werden als Empfehlung für den gesunden Wiedereinstieg in den Beruf (wie viele Stunden in welcher Phase, Verteilung auf wie viele Tage, Hohlstunden oder kompakter Stundenplan, Umgang mit Zusatzbelastungen wie Tätigkeit als KL, etc.).
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Kannst du nicht noch einmal deutlich reklamieren auch mit Hinweis darauf, dass Wärmeanwendungen abgerechnet werden sollen, die nicht erbracht wurden genau wie die nicht erbrachten Stunden? Freundlich darauf hinweisen, dass da offenkundig ein Fehler unterlaufen sei, da natürlich niemand eine falsche Abrechnung erstellen habe wollen, die einzureichen dir rechtliche Probleme bringen könnte und in der Folge der Praxis. Vielleicht verstehen sie den Wink mit dem Zaunpfahl ja und erstellen dann eine anständige Abrechnung.
Ich wäre dabei recht kompromisslos, weil mich so etwas saumäßig wütend macht und ich derartigen Unsauberkeiten oder gar Betrügereien keinesfalls Vorschub leisten wollte. Ich bin aber auch jemand, der dann im Zweifelsfall den Preis zahlt für diese Geradlinigkeit und damit besser leben kann, als mit der Alternative. (Ich reklamiere im Supermarkt selbst 1 Cent, der mir fälschlicherweise zu viel abgezogen wurde, gehe aber auch sofort zurück zur Kasse, wenn ich beim Einräumen der Tasche einen übersehenen, nicht bezahlten Artikel finde, um diesen zu bezahlen.) Wenn das also einen weiteren Weg zur Physio künftig zur Folge hätte würde ich das in Kauf nehmen, weil ich derartige Machenschaften nicht weiter unterstützen wollen würde.
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Das hat nichts zu tun mit „ blöder BBS- Absolvent“ sondern a) mit einem Studienabschluss, der dich nicht für die SEK.I direkt qualifiziert, b) einem fehlenden Zweitfach, welches man aus deinem Studium ableiten könnte (Wirtschaft vermag ich darin noch zu erkennen, ohne Zweitfach wärst du aber auch in allen anderen Bundesländern jenseits der Gymnasien und Musik oder Kunst raus) und c) der aktuell in NDS gültigen Rechtslage für den Quer- bzw. Seiteneinstieg.
Wogegen genau intendierst du an dieser Stelle basierend auf welcher rechtlichen Grundlage zu klagen und was genau soll das Seminar Oldenburg damit zu tun haben, bzw. inwiefern sollen Zeitungsartikel darüber Dir im Klagefall weiterhelfen?
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Um ganz ehrlich zu sein sehe ich zumindest nicht, welcher besondere Nutzen sich daraus ergeben könnte, an dieser Stelle lediglich Gymnasiallehrkräfte zu befragen für deine Arbeit und erwarte mir umgekehrt dann natürlich erst recht keinerlei Nutzen für meine Arbeit in der SEK. I, nachdem die Perspektive weiterer Schularten keine Berücksichtigung findet.
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Ich hoffe doch, dass manches 10 oder 20 Jahre später anders läuft an Seminaren, nicht nur infolge von Personaländerungem, sondern auch weil sich inhaltlich etwas getan hat.
An meinem Seminar wurde - vor 3 Jahren - darauf Wert gelegt, dass bei aller berechtigten Kritik möglichst konstruktiv und wertschätzend gearbeitet wurde. In Einzelfällen hat das zwar nicht geklappt, im Regelfall aber durchaus. Hinweise von uns Seminarsprechern in diesem Bereich wurden SEHR ernst genommen, nachdem es am Ende des Vorgängerkurses zu einem Suizid gekommen war nach einer nicht bestandenen Lehrprobe. Es gab auch davor schon Coachingangebote und eine ausführliche Beratung gerade bei drohende Nichtbestehen. Das wurde aber noch deutlich ausgebaut, um sicherzustellen, dass niemand im Ref gebrochenen wird.
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Ja, ist er immer noch.
Kannst du die verlinkten Artikel denn ein Stück weit einordnen vor dem Hintergrund deiner Erfahrungen an diesem Seminar, aber auch deiner bisherigen Berufserfahrung?
Dafür, dass offenbar derart umfassend berichtet wird über die beiden betroffenen Studienseminare bleibt es inhaltlich doch eher dünn, wenn es darum geht auszuführen, wo genau der Schuh klemmt. Einfach nur Durchfallquoten einzelner Jahrgänge herauszuziehen ohne Kenntnis der individuellen Hintergründe des Nichtbestehens oder Abbrechens zu kennen ist meines Erachtens unseriös (dafür habe ich genügend an meinem Seminar- mit rund 10% Abbrechern/ Nichtbestehern im Kurs- mitbekommen über derartige Vorgänge, um zu wissen, dass das von außen schnell als unfair und intransparent empfunden wird, obgleich die Einzelfälle jeweils glasklar und transparent waren). Auch Begriffe wie "traumatisierend" fallen meines Erachtens an vielen Stellen eher unreflektiert, weshalb ich mich frage, was genau denn systematisch falsch läuft/ laufen soll an diesen Seminaren und nicht nur in einem oder zwei Einzelfällen. Vielleicht kann der/ die TE angstvorrepressalien das auch einfach etwas substantieller und differenzierter gestalten (angefangen mit einer Änderung des Threadtitels, geht es doch nicht pauschal um "norddeutsche Studienseminare", sondern lediglich um zwei Seminare in Oldenburg).
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Ich finde einen Papierkalender, der hinten an der Pinwand hängt besser als digitale Varianten. Man schaut direkt drauf, ohne sich irgendwo einloggen zu müssen. Und die Schüler ohne digitale Endgeräte werden nicht ausgeschlossen. Wie schon häufiger geschrieben gibt es die bei uns.
Es geht nicht um einen Schülerkalender, sondern um den Klassenarbeitskalender für Lehrkräfte. Diese dürften ihr Dienstgerät verwenden bei einer digitalen Lösung, um sich nicht ausgeschlossen zu fühlen..
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Welchen Hintergrund hat die Verengung auf Gymnasiallehrkräfte?
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Naja, dass Chaos mit der FDP an Bord vorprogrammiert war überrascht wohl niemanden. Deren Profilneurose ist für kohärente Regierungsarbeit aktuell zu ausgeprägt, so dass sie lieber Daueropposition auf der Regierungsbank spielen, als inhaltlich vernünftig, aber womöglich leise zu arbeiten.
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In Sachsen wohl jetzt offiziell untersagt:
Mit welcher Begründung würde das denn untersagt?
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Da wären bei uns die Ethikkollegen nicht begeistert, wenn sie in vier Klassenzimmer nachsehen müssten, ob an ihrem Wunschtermin noch keine Klasse eine Arbeit schreibt. Und dann müssen sie noch einmal die Runde machen und ihre Arbeit eintragen.

Bei uns hing die Liste früher auch im Lehrerzimmer. (Im DinA4-Format gab es für ca. 15 Klassen jeweils eine Spalte mit den Kalendertagen, so dass man die Parallelklassen nebeneinander sieht. Das waren immer so drei zusammengetackerte Seiten. Und insgesamt gab es zwei oder drei Listen.)
Inzwischen nutzen wir auch den Prüfungskalender in WebUntis.
Bei uns gibt es in Reli/Ethik und den Wahlpflichtfachfächern einen Zentraltermin pro Halbjahr und Klassenstufe für KAs. Der ist dann in allen Klassen, die das Fach an dem Tag haben geblockt und kann nicht von anderen Fächern genutzt werden. Wer seinen Termin freier wählen möchte muss auf Tests und alternative Formate der Leistungsbewertung umsteigen (mache ich in Ethik weitestgehend).
Ansonsten haben wir noch einen Papierkalender im Lehrerzimmer, ab nächstem Schuljahr wird das dann entweder über iServ laufen oder über Webuntis.
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Sowas hat man auch mal mit unseren Quereinsteigern versucht: Mittendrin wurde die Altersgrenze zur Verbeamtung runtergesetzt. Die Kollegen haben den Klageweg beschritten. Kurz, bevor der Termin beim Verwaltungsgericht war, wurden alle schnell verbeamtet. (NRW so um 2008 herum, Verbeamtung war dann 2011 oder 12).
Ich dachte auch beim Lesen, dass das Land mit einer derartigen nachträglichen Änderung der Voraussetzungen nur durchkommen kann, wenn niemand dagegen klagt. Das muss man sich dann halt wert sein im Zweifelsfall und den entsprechenden Einsatz erbringen.
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Warum nicht? Ich bin nicht damit einverstanden.
Nur noch einmal schlafen, dann ist Mittwoch Conni und die Inspiration durchströmt uns alle garantiert bis zum Ersten, do dass wir auf Sommerferien verzichten in diesem Jahr.

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Bundesprogrammlehrkräfte beispielsweise. Vielleicht auch Ausbildungskräfte im Bereich des Zolls.
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Nein, ich halte Dich für einen sehr schlauen und integren Menschen, mit dem ich mir eine solche Tätigkeit, die ich mir in der Tat nicht vorstellen kann, noch am ehesten durchziehen wollen würde, wenn ich denn müsste. Ein bisschen viel Konjunktiv, aber ich denke, Du hast es auch so verstanden.
Herzlichen Dank für dieses schöne und unerwartete Kompliment. Von jemandem wie Dir, den ich als integer, empathisch, reflektiert und klug wahrnehme im Forum bedeutet mir das einiges.
Lass uns dennoch lieber bei Aufgaben bleiben, die wir beide freiwillig und aus Überzeugung gestalten wollen. Vielleicht finden wir dabei dann ja einmal eine gemeinsame Aufgabe.

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Languedoc - Roussillon
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Nicht mein Fall. Fühle mich belästigt von derartigen Anfragen wildfremden Menschen.
Gebe die Frage aber gerne noch einmal weiter.
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Also ich fühle mich jetzt sehr inspiriert und dabei ist noch nicht einmal Mittwoch.

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Die "nicht ganz nachvollziehbaren Gründe" wären in erster Line katastrophale, unsichere Schulnetzwerke im ganzen Land, während alle fleißig DSGVO schreien und gegen Microsoft stänkern, anstatt erstmal vor der eigenen Haustüre zu kehren.
Vergib Ihnen, denn Sie wissen nicht was Sie tun ?
Machtspielchen & Mobbing von Unwissenden in leitenden Positionen und Menschen die sich deswegen schnell aus Entscheidungsprozesson zurückziehen.
Statt irgendwelche unzusammenhängenden Thesen rauszuhauen, solltest du vielleicht einfach mal Butter bei die Fische geben, was genau das Ziel dieses Threads sein soll abgesehen davon Dampf abzulassen. Wenn es nur darum geht: Ist geschehen, kannst du also abhaken. Wenn es dir um mehr geht,hör auf drumrumzulabern, sondern komm kurz und knapp auf den Punkt.
ZitatMein Ziel ist nicht, aus jedem Kind einen PC Freak oder Programmierer zu machen, aber eine Maus sollte kein unheimliches Werkzeug sein und eine Google-Suche sollte nicht damit enden, das das eigene Suchergebnis durch einen einzigen Klick den heimischen PC verseucht und verschlüsselt oder irgendwelche Dinge anzeigt, die ein Schüler (noch) nicht sehen sollte.
Falls das dein eigentliches Ziel sein sollte, dann bitte, erleuchte uns, was wir im Rahmen der von den Ländern vorgegebenen Bildungsplänen, vorgesehenen Unterrichtsstunden und nicht- vorhandenen Lehrkräften wie umsetzen sollen. Und bitte vergiss keinesfalls den Teil, wo du darauf eingehst, wie wir die erforderliche Elternbildung betreiben sollen, ohne die wir als Lehrkräfte das keineswegs isoliert erreichen können. (Das meine ich völlig ernst. Wenn du gute, zielführende Hinweise hast, dann raus damit. Wenn du nur rumlabern willst ohne Ziel und Struktur, dann wunder dich nicht, wenn sich nichts ändert, sondern pack dir an die eigene Nase als Teil des Problems, nicht als Teil der Lösung.)
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