Beiträge von CDL

    Welchen Bock muss man denn als Hausverwaltung schießen, um am Ende über 5000 € erstatten zu müssen?

    Doof sein, sehr sehr sehr sehr doof sein. Alles weiter geht über Forumsdebatten hinaus. Aber es spricht Bünde, dass ich heute- 6 Monate nach meinem Widerspruch gegen die Nebenkostenabrechnung- und erst nachdem ich einer anderen Mitarbeiterin, als meiner zuständigen Sachbearbeiterin deutlich gesagt habe, was ich meiner Sachbearbeiterin ebenfalls schon am Telefon gesagt und geschrieben hatte, dass ich nämlich absolut bereit wäre den Vorgang abzuschließen, wenn ich nur endlich eine Antwort auf meinen Widerspruch erhalten würde, ich also erst danach heute eine Mail von meiner Sachbearbeiterin erhalten habe zu diesem Widerspruch. Die Mail war dann die Bitte, ich möge ihr doch meinen Widerspruch erneut zukommen lassen, sie können diesen weder in ihren Unterlagen, noch denen ihrer Vorgängerin finden. Erhalten hatte sie den Widerspruch per Mail von mir direkt nach ihrem Stellenantritt, weil sie mir am Telefon gesagt habe, sie könne den Vorgang in den Unterlagen ihrer Vorgängerin nicht finden… Wann ich die offene Nachzahlung zur letzten Nebenkostenabrechnung leiste steht also weiter in den Sternen, denn das Geld bekommen die erst von mir, wenn sie mir eine korrekte Abrechnung zuschicken können.

    In der SEK.I kann man die SuS nicht mal so eben komplett des Unterrichts verweisen, dennoch stimme ich Antimon dahingehend zu, dass Klatschen höchstens noch in Klasse 5 eine Option ist, danach aber bei zu vielen SuS dazu führt, dass diese sich nicht ernst genommen fühlen und einen umgekehrt auch nicht ganz ernst nehmen. Bei mir ist das ein bunter Strauß an Maßnahmen im Klassenmanagement, der je nach Gruppe bzw. Intensität der Störungen variiert wird. Das fängt an mit freundlichen Bitten, über klare Hinweise zu den zu erledigenden Aufgaben, eigener Raumbewegung, um während gemeinsamer Debatten in Schwätznestern zu stehen, die dadurch sofort beruhigt werden, Umsetzen/ Veränderungen an der Sitzordnung, viel positiver Rückmeldung für erwünschtes Verhalten, um kleine Veränderungen zu belohnen/ zu sichern, nicht nur beständig unerwünschtes Verhalten anzusprechen bis schließlich hin zu Sanktionen (Einzelarbeit vor der Tür, Strafarbeit, Vor- oder Nachsitzen, Klassenbucheintrag, Elterngespräch, Gesprächen mit KL/ SL oder ja, auch mal in besonderen Fällen die SuS aus dem Unterricht für den Rest des Tages ausschließen, wenn sie sich komplett daneben benehmen- je nachdem, was dann angemessen ist und wie weit die Sanktionen bereits gehen müssen).

    Insbesondere eine vertrauensvolle und konsequente Zusammenarbeit von KL und Fachlehrkräften ist hilfreich finde ich, um in der SEK.I nicht jeden Kampf alleine zu führen. Je nach Klasse kämpft man sonst schnell gegen Windmühlen auch schon in Klasse 6 (nicht alle Klassen sind bei uns so, aber mindestens eine pro Jahrgang, Tendenz steigend).

    Ansonsten: Beziehungsarbeit, Beziehungsarbeit, Beziehungsarbeit! In diese zu investieren ist entscheidend in der SEK.I, also nimm dir die Zeit dafür einerseits, sei aber andererseits sehr konsequent (das greift ineinander und schließt sich nicht aus) und vergiss dabei niemals, dass jeder neue Tag eine neue Chance sein sollte. Wer sich also gestern bei dir daneben benommen hat, braucht vielleicht heute nur deine Offenheit, nicht erneut mit dem Schlimmsten zu rechnen, um alles oder zumindest möglichst viel richtig machen zu können. Nachtragende Menschen kennen die SuS zur Genüge. Erwachsene, die Konflikte mit ihnen klären und diese dann einfach abhaken können kennen zu viele unserer SuS gerade in der SEK.I viel zu selten, benötigen diese Art Rollenvorbilder aber umso dringender.

    Abgesehen vom Klassenmanagement habe ich ergänzend noch bestimmte Methoden, die ich bei bestimmten Arten von Unruhe hervorhole oder bereits davor gezielt einsetze, damit es gar nicht erst unruhig wird. In der 1., 6. und 7. Stunde gibt es beispielsweise häufiger die Kombi aus Bewegung plus Austauschen über Arbeitsergebnisse/ Vorwissen, damit einerseits alle (wieder) wacher sind/ werden und andererseits einfach auch mal alle reden dürfen (solange dabei ausreichend über die Aufgaben gesprochen wird, sind diverse kurze Privatgespräche dann auch nebensächlich), 9er/ 10er bekommen für den Bewegungsteil dann auch mal Musik eingespielt von, die ihnen gefällt.

    Finde schrittweise heraus, was zu dir passt und für dich und bei dir funktioniert bzw. für deine neue Schülerschaft angemessen ist. Manches, was ich an meiner früheren Landschule, mit vielen SuS, die Respekt hatten vor Lehrkräften, hätte machen können, kann ich an meiner aktuellen Stadtschule so nicht einfach machen, weil es zu viele SuS gibt, die keinerlei Respekt haben vor Erwachsenen, die sie nicht nur nicht anbrüllen und zur Sau machen, sondern vor allem auch nicht Schlagen und zu viele andere, die sich von dieser Grundhaltung nur allzu gerne anstecken lassen. In manchen Klassen packe ich noch 1:1 das Repertoire aus, welches ich an meiner früheren Schule kultiviert habe, in den meisten Klassen muss ich das aber deutlich anpassen oder musste auch teilweise komplett andere Vorgehensweisen finden.

    Vergewaltiger*innen, Kinderschänder*innen habe ich auch noch nie gehört. Sobald es dann unschön wird, wird dann auf das Gendern verzichtet. :daumenrunter:

    Ich verwende bei diesem Thema immer beide Geschlechtsformen für die Umschreibung der Täter:innen, mache aber auch sehr deutlich, dass über 90% Täter sind, sprich männlichen Geschlechts sind, wohingegen bei den Opfern 90% weiblichen Geschlechts sind. Diese Unwucht bei den Täter - Opfer-Relationen gilt es auszudrücken, ebenso wie es wichtig ist für Opfer, dass deutlich ist, dass es eben auch Männer /Jungen treffen kann, die Opfer werden, aber eben auch Täterinnen gibt.

    Wenn du das "noch nie gehört" hast machst du es wohl selbst nicht. Da würde ich an deiner Stelle zuerst einmal ansetzen, statt direkt mit dem Finger auf andere zu zeigen, nur um unsachliche Argumente gegen das Gendern zu finden.

    Was ich persönlich nicht wollen würde, ist eine Schule in der Nachbarschaft, wo man inmitten der Schüler wohnt und einen Till-Fabian aus der 7d am Sonntagmorgen um 10 Uhr, wenn man in Jogginghose und verkatert den Müll rausbringt, freundlich grüßt.

    Das kann ich durchaus verstehen. Ich bin auch dankbar für eine gewisse räumliche Distanz zumindest zu manchen meiner SuS, denen ich im Privatleben nicht regelmäßig begegnen wollen würde einfach weil manche meiner SuS sehr große Probleme mit Grenzen und respektvollem Umgang haben. Damit kann ich bei der Arbeit umgehen, benötige das aber nicht auch noch in meinem sonstigen Alltag regelmäßig. Mir hilft das auch dabei, inneren Abstand zu gewinnen von der Arbeit und mir damit echte Freizeit zu erlauben. Nichtsdestotrotz freue ich mich bei manchen SuS durchaus, denen ich dann doch mal unerwartet in der Stadt über den Weg laufe.

    Das ist aber wie so vieles am Ende Typsache. Ich habe einige KuK die fußläufig 10 min von der Schule wohnen, ergo auch in ihrer Freizeit sehr regelmäßig SuS z.B. im Supermarkt begegnen. Das sind aber fast ausschließlich die KuK, die auch noch größtenteils dieselben Kneipen/ Bars/ Diskotheken frequentieren, wie unsere 9er und 10er, scheint für diese also in diverser Hinsicht zu passen. Jeder Jeck ist eben anders.:weissnicht:

    Danke für die Hinweise, wie das in Bayern tatsächlich geregelt ist fossi74 und Seph . Ich bezweifle zwar, dass der/ die TE das tatsächlich wissen möchte, finde es persönlich aber interessant, dass BW in dieser Frage zur Ausnahme mal deutlich weniger kulant vorgeht als Bayern und damit wohl zumindest in dieser Frage eine der härtesten LLPO bundesweit haben dürfte (was einerseits zwar nicht so bleiben müsste, wobei ich es andererseits auch nachvollziehbar finde, dass man von Lehrkräften erwartet, jede ihrer Prüfungen mit mindestens ausreichend zu bestehen, vor allem, da hier in BW nicht sämtliche Prüfungen an einem Tag stattfinden, sondern entsprechend verteilt werden auf mehrere Prüfungstage).

    Buchungsfehler meiner Hausverwaltung bei der Miete, erst per Mail reklamiert mit null Reaktion über eine Woche. Am WE noch einmal mit mehr Nachdruck inklusive Androhung rechtlicher Schritte bei Nichtbefolgung binnen 14 Tagen angeschrieben plus Nachricht auf dem AB hinterlassen (Email war eine sachliche Aufstellung der Vorgänge, AB- Nachricht ehrlicherweise leicht angesäuert mit dem Hinweis, dass nichts zu tun und das wie sonst bei denen üblich aussitzen zu wollen keine Option sei). Heute früh hat mir dann direkt um zehn vor acht jemand von der Hausverwaltung (ohne sich vorzustellen, zum Glück konnte ich die Nummer zuordnen und das noch einmal telefonisch absichern) auf den AB gesprochen, dass mein Geld zurücküberwiesen werde (immerhin über 5000€, :staun: eine Riesensauerei also, das nicht sofort und spätestens nach der Aufforderung zu korrigieren).

    Offenbar reagieren die erstens generell nicht auf Emails, sondern wenn überhaupt, dann ausnahmsweise mal auf Nachrichten auf dem AB und auf letztere zweitens auch nur dann, wenn man ihnen gegenüber deutlich macht nicht nur die Rechtslage zu kennen, sondern auch die Bereitschaft erkennen lässt, diese zur Anwendung zu bringen. Da weiß ich doch Bescheid, wie das künftig laufen wird mit denen: Entweder ich motze auf dem AB unter Nennung der Rechtsgründe, warum man reagieren muss oder ich schlage halt bei denen im Büro persönlich auf und gehe erst, wenn die zuständige Person ihre Emails gelesen und beantwortet hat (das hätte ich sonst heute Nachmittag gemacht, wäre nicht die Nachricht auf dem AB gewesen).

    Doppelter Grund also zur Freude: Mein Geld kommt zurück und ich weiß nach knapp drei Jahren endlich, wie ich meine Hausverwaltung zur Reaktion zwinge, sprich dazu bringe ihre Arbeit zu machen.:sterne::teufel::zahnluecke:

    Hallo miteinander,

    darf man sich in Bayern beim 2. Staatsexamen in der mündlichen Prüfung eine 6 erlauben, wenn man diese durch Kolloquium und Hausarbeit ausgleichen kann? Am Tag der mündlichen Prüfungen steht bei mir leider eine Hochzeit an, die ich nur ungern absagen würde.

    Liebe Grüße!

    Sollte das ernst gemeint sein verrät ein Blick in deine Prüfungsordnung dir, ob Bayern diese Art des Notenausgleichs kennt. Hier in BW muss man sämtliche Einzelprüfungsleistungen bestehen und kann nichts ausgleichen. Das lässt mich vermuten, dass Bayern diesbezüglich genauso wenig Kulanz aufweist, so dass du in diesem Fall zurecht durchfallen würdest. Sollte das ernst gemeint sein, vergiss nicht erwachsen zu werden irgendwann zwischen Hochzeit, Staatsexamen und Planstellenantritt (so es zu einem solchen kommt am Ende). Der eigene Berufsabschluss darf einem erwachsenen Menschen durchaus wichtiger sein, als eine Feierlichkeit, egal wie singulär besagtes Fest erscheinen mag. Feier den ersten Hochzeitstag groß mit dem Brautpaar oder komm nach deinen Prüfungen nach zum Fest oder finde halt eine andere, erwachsene Lösung, ohne dir ins eigene Bein zu schießen. So ein Fehlversuch macht sich in keinem Fall gut in den Bewerbungsunterlagen.

    Was genau versteht ihr unter "freien Bildungsmaterialien"? Sind das für euch Materialien, die kostenfrei/ registrierungsfrei im Internet verfügbar sind oder Materialien, die zwar ggf. kostenpflichtig sind, aber nicht von einem Verlag erstellt wurden, sondern von Lehrkräften, die diese beispielsweise über eduki vertreiben oder aber Materialien, die zusätzlich zum eingeführten Schulbuch verwendet werden könnten (Ergänzungsmaterialien zum Lehrwerk oder aber Materialien anderer Verlage, sowie weitere Materialien zum Thema)?

    Richtet eure Umfrage sich ausschließlich an Lehrkräfte, die in Österreich tätig sind oder auch an Lehrkräfte, die in anderen Ländern tätig sind?

    Mir ist schleierhaft, was genau bei diesem Thema ein Tabu sein solle, würde dir aber empfehlen, deine zuständige Schwerbehindertenvertretung zu kontaktieren. Diese sollte dir nicht nur deine diesbezüglichen, hier ungenannten Fragen beantworten können, sondern kann möglicherweise auch einen Kontakt vermitteln zu anderen Betroffenen.

    Alternativ, wenn du Antworten auf bestimmte Fragen suchst, könntest du diese Fragen hier im Thread benennen, damit KuK, die über entsprechende Sachkenntnis verfügen- sei es aus eigener Erfahrung oder auch aus ihrer Arbeit als Personalräte/ Schwerbehindertenvertretungen- dir gezielt antworten können sei es im Thread oder auch via PN.

    Erst einmal: Nicht in jeder Klasse klappt alles. Ich habe eine Klasse mit 34 SuS in einem zu kleinen Raum, wo es oft Konflikte gibt. In dieser Klasse läuft notgedrungen mehr lehrerzentrierter Unterricht, als in anderen Gruppen, weil ich anders steuern muss, damit es nicht nur außer Rand und Band läuft. Meine Hauptschulzugklasse muss dagegen schlichtweg erst noch lernen in freieren Arbeitsformen nicht nur Quatsch zu machen. Schau dir also deine Klassen an, welche Stärken und Schwächen diese mitbringen, die deine Planung beeinflussen. Müssen sie vielleicht bestimmte Sozialformen erst schrittweise lernen, ehe diese weniger Nachjustierung durch dich bedürfen? Wenn ja: Kleinschrittiger aufbauen lernen, mit z. B. Tippkarten oder anderen Hilfen, damit die SuS lernen mehr selbst zu lösen.

    Nimm dir nicht zu viele Baustellen parallel vor, sondern wie im Ref 2-3 Probleme in den Fokus deiner Planung rücken und erst, wenn diese Punkte gut und souverän klappen, die nächsten Baustellen ansteuern.

    Gibt es KuK mit denen du dich gut verstehst, die mal hinten reinsitzen würden bei dir, um dir Rückmeldung zu geben zu deiner Umsetzung und wo du vielleicht ganz konkret etwas z. B. rhetorisch geschickter/effektiver lösen könntest oder dich entgegen deiner Einschätzung doch hättest zurücknehmen /früher hättest eingreifen können, etc? Das kann dir dabei helfen auch alternative Ansätze, die dir aktuell vielleicht einfach noch nicht einfallen im Unterricht, mit einzubeziehen.

    Es werden bestimmt noch mehr Leute antworten, deshalb der letzte Hinweis meinerseits: Versuch nicht nur an deinen Schwächen zu arbeiten, sondern auch deine Stärken klar zu benennen und zu identifizieren, um diese ebenfalls bewusster in deine Planungen einzubeziehen. Keine Lehrkraft ist wie eine andere. Wir alle haben unterschiedliche Herangehensweisen basierend auf unseren Überzeugungen, Schwächen, aber eben vor allem auch Stärken. Mach dir deine Stärken gezielt zunutze. Auch das wird es dir erlauben schneller und effektiver zu planen. Wenn deine Planung dann steht, wirf sie nicht mehr am Schreibtisch um, sondern probier sie aus und ändere dann ggf. den nächsten Durchlauf. Du hast nicht mehr die Zeit, Stunden mehrfach zu planen.

    Ja, der Versuch Gründerzeitviertel war dann eine Lebenserfahrung, die ich nicht mehr anstreben werde. Es ist halt nicht alles Gold was glänzt. Allerdings weiß ich auch nicht, ob diese doch sehr sterilen Neubau-"quartiers" das ideale Wohnen versprechen. Da muss man durchaus in vielen Bereichen, zum Wohle der Nerven, Abstriche machen.

    Es gibt aber eine Menge zwischen "Gründerzeitviertel" und "Neubauquartier", was ruhiger ist als es deine aktuelle Wohnung offenkundig ist und auch zahlbar sein sollte. Ich wohne auch zur Miete, zahle etwas über 1000€ Warmmiete für 77qm im sanierten Altbau (abgehängte Decken für Belüftungssystem, welches man selbst einstellen kann, Deckenhöhe noch 2,90m) mit großer Terrasse und direkten Zugang zum 20a-Garten mit altem Baumbestand, den ich lediglich im Sommer hin und wieder mit einzelnen Nachbarn teile, sonst aber exklusiv nutze (weil niemand rausgeht in den Garten..). Das ganze in einem sehr guten, ruhigen Wohngebiet mit guter Infrastruktur, Bushaltestelle 3min vom Haus, 10min (Fahrrad, Auto, Bus) vom Zentrum, aber zu Fuß nur 5min in die Weinberge oder den Wald. Wenn du es dir erlaubst etwas offener zu suchen, findest du bestimmt etwas Besseres, als eine Wohnung, deren Lärm/Umgebungsgeräusche dich in den Wahnsinn treiben.

    Ich helfe gerne beim Tragen. Es geht darum, wenn manche Frauen Männer als Packesel ausnutzen wollen, um sich keinen Fingernagel abzubrechen. Die gibt es nämlich leider.

    Ja, die gibt es. Genauso wie es Männer gibt, die Frauen als Haushälterinnen benutzen wollen oder davon ausgehen, dass Kindererziehung vorrangig deren Metier wäre. Das sind genau dieselben Geschlechtsstereotype, nur in grün. Bedauerlicherweise kritisiert du immer nur die Frauen, aber sprichst quasi niemals den männlichen Anteil an diesen Stereotypen kritisch an.

    Nicht zur Hand, nein (hatte das bei meinen früheren Arbeitsunterlagen und inzwischen den Ordner deutlich ausgemistet), aber vor einigen Jahren war das der Stand der Dinge. Möglicherweise hat sich das inzwischen geändert. :weissnicht: Ich schau mal die nächsten Tage, ob ich es vielleicht doch noch irgendwo wiederfinde.

    Hat hier jemand Orientierungshilfen für mich?

    Versuch deine Frage zu präzisieren: Was ist dir unklar? Wobei benötigst du Hilfe oder sachdienliche Hinweise? Welche konkreten Fragen stellen sich dir?

    Fragen, die sich mir stellen und deren Bearbeitung dir helfen könnten bei deiner Planung:

    - Hast du dich fachlich ausreichend eingearbeitet, um die Regel auf Studienniveau erläutern zu können (nur, wenn du selbst fachlich fit bist, kannst du didaktisch sinnvoll reduzieren für deine fiktiven 10er)?

    - Hast du dir einen Überblick verschafft über die in deiner Bib verfügbaren Schulbücher der 10.Klasse, um zu sehen, wie dort vorgegangen/eingeführt wird, bzw. welche umgaben dir zur Verfügung stehen bereits?

    - Hast du dich bereits eingelesen in Biologie- Didaktik und weißt insofern zumindest grob, wie man in solchen Fällen didaktisch vorgeht?

    - Hast du dich eingelesen in verschiedene Methoden/ Sozialformen?

    - Hast du im Bildungsplan/Rahmenlehrplan/Curriculim/… deines Bundeslandes und deiner Schulform für Klassenstufe 10 nachgelesen, welche Kompetenzen angebahnt werden sollten bzw. könnten an dieser Stelle?

    - Hast du bereits eine Vorstellung, von welchen für das Thema relevanten Vorkenntnissen du in Klassenstufe 10 ausgehen kannst? Wie könntest du diese fiktiven Vorkenntnisse einbinden in deine Planung? Wie sicherst du den Lernerfolg, wenn du deine Lerngruppe über- oder unterschätzt?

    - Was ist das Ziel deiner Stunde? (Kompetenzorientiert formulieren, also „Die SuS können…“, Operatoren verwenden, die für Biologie vorgegeben sind)

    - Wie kannst du das Ziel deiner Stunde herunterbrechen in mehrere Teilziele und damit Teilschritte, aus denen heraus sich sowohl Unterrichtsphasen, als auch Unterrichtsmethoden ergeben, die du erst an dieser Stelle konkret planen solltest?

    - Wie sicherst du den Lernerfolg, wenn du deine fiktiven 10er über- oder unterschätzt?

    Kannst du nicht auf ne andere Schulform umschwenken und Einiges nachlernen?

    Je nach BL kann ein erneutes Ref in einer anderen Schulart entweder nur mit komplett anderen Fächern (sprich Neustudium und Ref) zulässig sein oder durch Anerkennung bestehender Studienleistungen plus Nachstudium fehlender Teile plus erneuten Prüfungen. Beides ist kein schneller Weg in den Schuldienst und setzt voraus, dass vorher eigene Fehler und Schwächen erkannt wurden, um sodann zielgerichtet bearbeitet zu werden.

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