Beiträge von CDL

    Nachdem deine Kinder bei der AOK versichert und noch keine Arbeitnehmer sind, nehme ich an, dass die Reha über diese zu beantragen ist. Fragt dort an, damit man euch entsprechend berät auch zu der Frage, ob ihr bestimmte Termine als präferierte Wunschtermin angeben könnt wie z. B. Ferienzeiten.

    Wie das dann mit deiner Freistellung läuft bei dir weiß ich nicht. Das kann dir aber z. B. deine Gewerkschaft sagen. Auch deine örtliche Schwerbehindertenvertretung dürfte in dieser Frage eine gute Ansprechpartnerin sein.

    Ich weiß auch nicht ob man pausieren kann. Das wäre auch eine Alternative, aber denke nicht, dass es möglich ist.

    Nachdem du bereits in die Prüfungsphase eingetreten bist (mindestens Schulrecht sollte bereits absolviert sein) kannst du nur noch aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen (die entsprechend nachzuweisen sind) "straffrei" pausieren, müsstest aber zum nächstmöglichen Termin wieder einsteigen, wenn diese Pause tatsächlich als Pause und nicht als erstes Nichtbestehen gewertet werden soll. Wenn es über die reine Belastung der Prüfungsphase hinaus bei dir tatsächlich solche schwerwiegenden gesundheitlichen Gründe geben sollte, dann solltest du dich diesbezüglich unbedingt noch während der Weihnachstferien sowohl von deiner Gewerkschaft, als auch von deiner örtlichen Schwerbehindertenvertretung beraten lassen, um möglichst schnell erforderliche Schritte einzuleiten, ehe du weitere Prüfungsleistungen erbringen musst.

    Hallo zusammen, ich überlege das Ref abzubrechen, überlege aber wie es weiter gehen soll. Ich habe Wipäd studiert. Könnte ich als Angestellte in der Schule arbeiten oder komme ich wenn ich im Schuldienst sein möchte nicht um das Ref drum rum? Bitte um eure Hilfe!!! Danke :)

    Du hast doch nur noch 6 Monate bis zur Ziellinie vor dir. Also tu dir selbst den Gefallen und beiß jetzt die Zähne noch einmal richtig zusammen für den Endspurt, damit du dir nicht später jahrzehntelang in den Hintern beißt dafür, dass du wegen 6 Monaten lebenslang erheblich weniger Geld erhältst für deine Arbeit als deine Kolleginnen und Kollegen, weil du als Nichterfüller:in zwar angesichts des hohen Lehrkräftebedarfs problemlos eine Stelle als Angestellte erhalten wirst bei entsprechender örtlicher Flexibilität, womöglich in ein paar Jahren dann auch entfristet wirst, aber eben immer weniger Geld erhalten wirst, als all diejenigen, die ihr Ref egal wie abgeschlossen haben, keine Aufstiegsmöglichkeiten hast und bis zur Entfristung auch eine deutlich unsicherere berufliche Situation hast mangels Festanstellung/Planstelle. Das stört dich vielleicht jetzt noch nicht so sehr, spätestens wenn du einmal deinen Rentenbescheid erhältst dürfte es dir aber sauer aufstoßen, dass selbst KuK, die ihr Berufsleben im Angestelltenverhältnis verbracht und wie du keine Pension haben, deutlich mehr Rente erhalten werden als du, obgleich sie dieselben Aufgaben zu erfüllen hatten wie du.

    Die letzten 6 Monate des Refs geht man wirklich auf dem Zahnfleisch- das geht aber allen so, also lass dich jetzt nicht unterkriegen, sondern halt das noch vollends durch.

    Ich habe von mehreren Kollegen berichtet (und auch versucht zu erklären, woran dies liegen kann).

    Bei Fossi ging es aber seiner Aussage nach um exakt eine Kollegin, während er dennoch Aussagen allgemein über Realschullehrer getroffen hat.

    Auch die KuK, die du getroffen hast und die offenbar nicht nur für das Gymnasium ungeeigneten Unterricht gehalten haben, wenn sie fachlich Falsches unterrichtet haben sind letztlich Einzelfälle und nicht repräsentativ für die Realschullehrkräfte allgemein.

    Ich habe zwar durchaus auch das eine oder andere zu bemängeln an der fachlichen Ausbildung an meiner PH, die mir isoliert (ohne mein vorheriges Universitätsstudium) nicht fachlich fundiert genug gewesen wäre. Das liegt aber nicht an der Lehre an sich, sondern daran, dass man bei so viel Pädagogik, Fachdidaktik, Psychologie und den diversen Praktika (plus Sprecherziehung) in drei Fachwissenschaften schlichtweg nicht genügend Zeit hatte, um zumindest im Rahmen der laut Studienordnung vorgesehen Kurse auch noch fachwissenschaftlich ausreichend vertieft arbeiten zu können. Viele angehende Lehrkräfte in meiner Studienordnung haben das dadurch kompensiert, dass sie erheblich mehr Seminare in den Fächern belegt haben, als sie pro Modul absolvieren hätten müssen.

    Als ich mich auf meine Abschlussprüfung an der PH vorbereitet habe, habe ich am Institut francais einen Prüfungsvorbereitungskurs gemacht. Mit mir saßen darin ausschließlich Leute von der Uni, die, weil sie in ihrem Studium ihrer Aussage nach nur Seminare auf Deutsch absolviert hatten in der Romanistik (abgesehen von den Kursen zur Sprachbildung im Grundstudium), teilweise massiv zu kämpfen hatten, weil sie sich in dem Kurs plötzlich komplett auf Französisch ausdrücken mussten. Bei uns an der PH wurden in Französisch sämtliche Seminare (egal ob im Grund- oder Hauptstudium) komplett auf Französisch unterrichtet. Auch von uns Studierenden war erwartet worden uns komplett auf Französisch auszudrücken in den Seminaren. An der Stelle können sich also manche Universitäten hier in BW noch eine Scheibe abschneiden von den Pädagogischen Hochschulen und manche Gymnasiallehrkräfte von Realschulehrkräften dazulernen (oder alternativ könnten man einfach voneinander lernen, indem man eben idealiter das beste beider Welten erhält im Rahmen von Kooperationen zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen während des Studiums, so dass Lehramtsstudierende an beiden Hochschularten ihre Kurse absolvieren können unabhängig von der Art ihres Lehramtsabschlusses).

    Problem dabei: So viele professionelle Feuerwerker gibt es gar nicht, um zeitgleich zum Jahreswechsel in jeder Kommune ein Feuerwerk abzubrennen. Selbst, wenn man nur in jeder Kreisstadt ein Feuerwerk veranstaltet, stelle ich es mir schwer vor genug Feuerwerker zu bekommen.

    Oh Gott, was für ein grässliches Problem. :staun: Noch grässlicher als Menschen, die durch Böller (womöglich nicht einmal die eigenen) verletzt werden, die ganze Feinstaubbelastung, die zahlreichen Auswirkungen auf Wildtiere, vom Krieg traumatisierte Mitmenschen, die an Silvester retraumatisiert werden.:stumm:

    Also jetzt hast du mich natürlich überzeugt, dass es selbstredend viel viel besser ist, wenn alle Mitbürger:innen dieses Landes ihrer staatsbürgerlichen Pflicht nachkommen und brav wild in der Gegend herumböllern, bis Autoscheiben bersten, Unschuldige verletzt sind, Wildtiere erneut erfolgreich dezmiert werden konnten (insbesondere die definitive Ausrottung ganzer Arten ist dabei anzustreben) und die ganzen doofen Kriegsveteranen und Kriegsflüchtlinge sich ihre PTBS-Diagnoose mal wieder doppelt und dreifach verdient haben dank gelungener Retraumaisierung. :spritze: Hattu fein gemacht! *Kottüte rüberreich, auf dass du deinen eigenen Scheiß einfach wegputzt*

    Anfang des Jahrtausend war Realschule in Baden-Württemberg auch noch keine Resteschule

    Realschulen sind auch heutzutage keine "Resteschulen". Mir fällt spontan auch sonst keine Schulart ein, die ich derart bezeichnen würde angesichts des Menschenbildes, welches in dieser Bezeichnung zum Ausdruck kommt.

    Das mag für den Rest der Republik stimmen (auch in BW sind die Realschulen im Niedergang begriffen), für Bayern stimmt es so nicht. Hier ist die Realschule nach wie vor sehr angesehen.

    Die von mir erwähnte Kollegin war aber auch insgesamt keine große Leuchte. Mir kamen nur die Schilderungen von Kris24 so bekannt vor - genau so hat die Kollegin damals ihre Defizite gegenüber der SL begründet.

    Dann geht es halt um eine konkrete Kollegin, nicht generalisierend um ein Problem von Realschullehrern. Auch wenn ich mich von dieser Aussage als Realschullehrerin weder rein geschlechtsspezifisch, noch inhaltlich angesprochen fühle, wird das doch dem Unterricht zahlreicher meiner Kollegen nicht gerecht. Ein bisserl mehr Differenzierung schadet nicht.

    Oh, ich merke gerade, ich wohne offenbar im Hunde-Bullerü. Liegengelassene Hundekacke kostet in Basel 100 CHF und unsere Kantonspolizei ist fix, die fährt Tesla (wirklich!). Wir haben hinterm Haus einen grossen Park in dem ich jahrelang trotz sehr vieler Hunde problemlos Hasenfutter geholt habe. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich zuletzt Hundekacke gesehen habe.

    Hier kostet es auch 75€ den Hundehaufen nicht direkt einzusammeln, insofern liegt zumindest in meinem Stadtteil nur höchst selten mal ein Hundehaufen auf dem Grünstreifen. Direkt auf dem Trottoir habe ich hier noch nie einen Hundehaufen gesehen, auch die Stadt ist diesbezüglich sehr sauber (nur die hiesigen Katzen hinterlassen ab und an mal eine kotige Protestnote auf meiner Terrasse als Gruß an den Hund). Aus Freiburg kenne ich es aber noch, dass ich teilweise alle paar Schritte (in meinem alten Stadtteil) Hundehaufen auf dem Gehsteig ausweichen muss und vermisse diesen unschönen Teil Freiburgs ebenso wenig, wie die zahlreichen Dealer und Junkies im Park um die Ecke (die selbst vor den Schulhöfen erst Halt gemacht haben, als es einen privaten Sicherheitsdienst für die Schulpausen gab) oder auch die vielen anderen Gewalttaten, die ich dort mehrmals im Jahr bezeigen durfte (war 2x Zeugin bei Gericht in der Folge, etwa 1x monatlich habe ich den Notarzt/Krankenwagen gerufen zu Junkies/Verletzten und/oder die Polizei wegen Gewalttaten, die ich beobachtet hatte und deutlich häufiger 1.Hilfe geleistet).

    Um aber dem Geist des Meckerthreads ganz und gar treu zu bleiben: Mich kotzt es ja an, dass ein gewisser User hier einerseits bei der kleinsten (berechtigten) Klage über einen Regelverstoß, der ihm halt das steinharte Herz erwärmt gleich über einen "Nanny-Staat" schwadroniert und die ach so bösen Tierbesitzer, während er andererseits aber ungeachtet seiner sonstigen Liebe für knallharte Regelumsetzung (natürlich nur dort, wo es die eigene Rhetorik passend unterstreicht) außerstande zu sein scheint einfach mal anzuerkennen, dass es nicht in Ordnung ist heute bereits Feuerwerk anzuzünden, dass es auch morgen noch nicht in Ordnung ist, Feuerwerk im Wald oder am Waldrand zu zünden und es auch an allen Tagen danach nicht in Ordnung ist, seinen Feuerwerksmüll- selbst wenn das "nur" Pappreste und Holzstiele von Raketen wären, die alle Jahre wieder über Wochen die Weinberge und den Wald hier bei uns vermüllen - in der Gegend herumliegen zu lassen, sondern man diesen gefälligst wieder einzusammeln und zu entsorgen hat. :uebel:

    Ich würde es wirklich begrüßen, wenn man dieses ganze unnötige private Feuerwerk einstellen würde hierzulande- wie in zahlreichen anderen Ländern auch- zugunsten guter, professioneller Silvesterfeuerwerke der Kommunen, die man idealiter künftig dann auch nachhaltiger gestaltet, z.B. durch wiederverwendbare Drohnen und eine Lichtshow dieser, anstelle eines klassischen Feuerwerks.

    Das sollte keine Frage der persönlichen Meinung sein, sondern eine des Schulrechts. Was sagt denn die zuständige Schulrätin zu dieser Praxis? Oh, bis jetzt gar nichts, weil sie es nicht weiß? Ja, dann ist der nächste Schritt doch klar.

    Alternativ : Rechtsberatung der eigenen Gewerkschaft nutzen, Bezirkspersonalrat fragen oder auch schulrechtliche Vorgaben selbst nachlesen (da ich nicht am der GS bin, kenne ich eure Vorgaben nicht).

    Ich mag es nicht, während meines Unterrichts nur so inaktiv auf dem Stuhl zu sitzen, deshalb schreibe ich lieber auf eine "richtige" Tafel und stehe dabei.

    Ein Vorteil des Ipads (mit Airplay, ohne Kabel) ist aber, dass man in der Klasse rumlaufen kann und sehr mobil ist.

    Geht mir genauso, insofern nehme ich das Tablet vorrangig dafür vorab erstellte Präsentationen anzuzeigen und erstelle zusätzlich im Unterricht bei Bedarf Tafelaufschriebe/Whiteboardaufschriebe (bis auf die Klasse, die Unterricht im PC-Raum hat, in dem der Beamer an einer kurzen Seite an eine Seitenwand zeigt entgegen der sonstigen Ausrichtung und Einrichtung des Klassenraumes, so dass man diesen Beamer im normalen Unterricht nicht einsetzen kann für Präsentationen ^^). Auf dem Tablet schreibe ich mit dem Stift im Unterricht nur, wenn es wichtige Ergänzungen zu meinen vorbereiteten Folien aus der Klasse gibt, die ich gerne im weiteren ebenfalls mit aufnehmen möchte.

    Für BW würde ich das in unserem Schulgesetz unter dem Punkt Notengebung/Leistungsmessung finden, sowie ggf. zusätzlichen Verordnungen für die Abschlussklassen. Hast du schon im niedersächsischen Schulgesetz nachgelesen, wie das genau für die Gymnasien geregelt ist?

    Ansonsten dürfte Seph das wissen, da er ebenfalls in Niedersachsen am Gymnasium tätig ist.

    Ich habe doch von Frankreich berichtet.
    Ob die Qualität der Vertretung gut ist, ist eine Sache, aber ob die Qualität meiner Physik- oder Sportvertretung je gut war, auch.
    Dort fallen keine zusätzlichen Stunden an, weil die "Aufsichtspersonen" eh da sind und wenn es keine Vertretung gibt (haha), dann haben sie auch kleine Vertretungsaufgaben.

    Entschuldige, das habe ich offenbar überlesen oder dank vorweihnachtlicher Demenz wieder vergessen. War das in diesem Thread?

    Bei mir sind es in der gleichen Konstellation 1.897,- Euro. Jetzt nach der Gehaltserhöhung ist es etwas mehr.

    Das Bruttogehalt als Angestellter ist identisch, aber als Angestellter hast Du halt mehr Abzüge bzw. überhaupt Abzüge.

    Erhältst du nicht einen Mangelfachzuschlag? In jedem Fall unterscheiden sie sich die Bezüge je nach Bundesland erheblich. Solltest du also nicht im selben BL sein, wie die TE kann es sein, dass sie am Ende 200-300€ mehr oder weniger bekommt als du im Ref (nach dem Ref sind die Unterschiede in der Besoldung teilweise deutlich größer).

    Bei uns nicht. Die aufgeteilten SuS kommen ja mit Aufgaben/Arbeitsmaterial.

    Bei uns wäre das ganz schlichtweg ein Platzproblem, da wir einige extrem kleine Klassenzimmer haben, die schon mit 25 SuS in der Klasse überfüllt sind. Das macht die Raumzuweisungen sehr komplex und in vielen Fällen zusätzliche SuS für den Tag unmöglich.

    Ich würde ja ein Modell bevorzugen, bei dem zur Vertretung gar keine zusätzlichen Stunden anfallen.

    Wie soll das gehen an Schulen ohne Doppelsteckungen, auch ohne 140% Lehrkräfteversorgung, aber mit unterschiedlich akutem Lehrkräftemangel? In der Theorie kann ich mir da auch manches vorstellen, was in der Praxis am Personalmangel scheitert.

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