Einstellungschancen in bw Informatik oder Mathematik

  • Kein normaler Mensch kann sich mit 19 vorstellen, kleine Kinder zu erziehen, gerade für Männer ist das vollkommen unnatürlich.

    Interessante Aussage... Dann sind wohl u. a. die Schüler (also die männlichen!) an der zweijährigen Berufsfachschule, die "sozialpädagogischer Assistent" werden wollen, oder die an der zweijährigen Fachschule Sozialpädagogik mit dem Berufsziel "Erzieher" alle nicht "normal", nein sogar "unnatürlich"!?

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Hallo,

    Ich möchte gerne Lehrer werden am Gym, ich kann mir leider nicht vorstellen jüngere Kinder zu unterricht.

    Persönlich sind für mich ja Unterstufenschülerinnen und -schüler auch noch "jüngere Kinder", falls du damit aber lediglich die Grundschule ausschließen möchtest: Warum Gym oder BBSen, warum nicht Sek.I?

    Mir geht es bei meiner Frage nicht darum, dich zu einem Wechsel der avisierten Schulform zu motivieren, sondern darum bewusst zu reflektieren, was für dich für welche Schulform spricht: BBSen haben SuS ab 15/16/17 im Angebot, also definitiv keine kleineren Kinder mehr, die es umgekehrt mit der Unterstufe an Gymnasien aber ein Stück weit noch gibt. Dafür hat die Klientel an BBSen eine erheblich größere Schnittmenge mit der Sek.I, als mit dem Gymnasium, egal ob man die BBsen nun inklusive oder exklusive der beruflichen Gymnasien betrachtet.


    Zitat

    Jedoch bin ich auch für Berufsschule offen, da kann man ja auch mit allgemeinbildenden Fächern hin.

    Denkst du bei "Berufsschule" tatsächlich an die beruflichen Schulen exklusive der beruflichen Gymnasien oder geht es dir vorrangig um die beruflichen Gymnasien?


    Zitat

    Nun, als ich nun anfing mich mit dem Lehramtsstudium zu beschäftigen, bin ich zur Erkenntnis gekommen , dass es den von den Medien dargestellt Lehrermangel, nicht an Gymnasien gibt. Somit bin ich gezwungen eins dieser unbeliebten Mangelfächer nehmen. Meine Frage ist nun welches Fach ist rein nach den Einstellungenchancen in Bawü besser Informatik oder Mathematik? Ich weiß man kann keine absolute Antwort geben, da sich in 7 Jahren viel verändern kann. Aber was denkt ihr? Viele von euch sind ja Lehrer und könnt das somit besser als ich einschätzen. Ich wäre bereit eins dieser Fächer auf Lehramt zu studieren, Ich muss leider zugeben, für die Einstellungschancen.

    Persönlich halte ich es für keine gute Idee, sich ein Fach ausschließlich basierend auf Einstellungschancen auszuwählen. Natürlich sollte man diese nicht komplett ignorieren, aber ein Fach zu studieren, welches du lediglich als notwendiges Übel studierst auf dem Weg zum Beruf scheint mir kein geeigneter Weg zu sein um berufliche Zufriedenheit zu erlangen. Darüber hinaus sollte deine Begeisterung für und dein Interesse an deinen Fächern im besten Fall deine SuS ebenfalls motivieren und begeistern, zumindest aber spürbar sein für diese.

    Um aber bei deiner Frage zu bleiben: Optimale Einstellungschancen hättest du mit dem Studium beider Fächer. Damit solltest du wohl problemlos am Ende auch in einer begehrteren Region/Stadt Einstellungsoptionen haben. Wenn es nur ein Fach davon werden muss, dann nimm das, welches dich tatsächlich mehr interessiert und begeistert. Gute Einstellungschancen sollten beide Fächer dir bringen. Wenn du Informatik studierst, schau eventuell, dass du dazu noch ein schulisches Hauptfach kombinierst, um die Anzahl deiner Klassen reduzieren zu können.


    Ich habe tatsächlich vorletzte Woche von einem Dozenten eines Gymnasialseminars (BW) gehört (nach einer entsprechenden Information seitens der Seminarleitung), dass in den kommenden Jahren auch an den Gymnasien der Lehrkräftemangel massiv zuschlagen wird, so dass man davon ausgeht, dass auch Absolventinnen und Absolventen mit aktuell völlig überlaufenen Fächern und Fächerkombinationen dann- bei entsprechender örtlicher Flexibilität- ein Einstellungsangebot für den Gymnasialbereich erhalten werden. Die offiziellen Prognosen des Landes zeigen das noch nicht, das ist aber offenbar der aktuelle Kenntnisstand in den Seminaren. Wenn du also nicht gerade nur in eine besonders begehrte Region/Stadt am Ende kommen möchtest, könnte dir diese Entwicklung insofern in die Karten spielen, als du nicht unbedingt ein aktuell gelistetes Mangelfach wählen müsstest nur um der Einstellungschancen willen.

    Das sind alles Optionen, die eintreten können, aber nicht müssen. Es gibt Bundesländer, in denen man Lehramt gleichermaßen für den Einsatz in Gymnasien und Gesamtschulen studieren kann, z.B. NRW. In BW ist das noch einmal ein bisschen getrennt, auch durch die Trennung von PH und Uni. Es gibt Gemeinschaftsschulen, an denen auch ausgebildete Gymnasiallehrer tätig sind. CDL weiß hierzu womöglich mehr.

    Es gibt in Baden-Württemberg genau drei Gesamtschulen (Heidelberg, Mannheim und Freiburg), für die man entweder das Lehramt für Gymnasien oder Sek.I-Lehramt studiert, um sich sodann auf eine für den passenden Abschluss ausgeschriebene Stelle zu bewerben. Zusätzlich gibt es die Gemeinschaftsschulen, von denen inzwischen acht (Stand Januar 2021) eine gymnasiale Oberstufe anbieten. Auch an diesen gibt es neben den hauptsächlich vertretenen Sek.I-Stellen Stellen für Gymnasiallehrkräfte, die sich darüber hinaus auch (nachrangig) auf Sek.I-Stellen bewerben können im Rahmen eines Sonderverfahrens.

    An vielen Standorten wird noch ganz klassisch an den Universitäten studiert wenn man Gymnasiallehrkraft werden möchte und an den PHs bei allen anderen Schulformen. Es gibt aber auch Hochschulstandorte wie z.B. Freiburg, an denen infolge von Kooperationen zwischen PH und Universität das Studium zunehmend für Studierende aller Lehrämter auf beide Hochschularten aufgeteilt wird, wobei dann das fachwissenschaftliche Studium an der Universität stattfindet (gemeinsame Veranstaltungen für alle Lehrämter abschlussunabhängig), während die Bildungswissenschaften und Fachdidaktik dann an der PH belegt werden.


    Ich hoffe, damit alle impliziten Fragen beantwortet zu haben. :)

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

    Einmal editiert, zuletzt von CDL ()

  • Kein normaler Mensch kann sich mit 19 vorstellen, kleine Kinder zu erziehen, gerade für Männer ist das vollkommen unnatürlich.

    Was genau hat das Geschlecht damit zu tun, ob man mit sich mit 19 Jahren vorstellen kann kleine Kinder zu erziehen? Warum sollte das für Frauen natürlich sein? Warum sollte das für Männer qua Geschlecht unnatürlich sein? Wenn es für Frauen zumindest natürlicher ist als für Männer wie von dir implizit ausgesagt: Sind Frauen dann keine normalen Menschen deines Erachtens? Was sind sie dann? Was sind Männer, die sich mit 15/16 für eine Ausbildung als Erzieher oder mit 18/19/20 für ein Studium als Primarlehrkraft entschieden haben deines Erachtens, wenn sie nicht natürlich sind für dich?


    Ach so und: Welche Altersgruppe sollte man wohl erziehen und unterrichten dürfen, wenn man Menschen im Zweifelsfall pauschal qua Geschlecht bestimmte Rollen zuweist, sowie diejenigen, die nicht in derartigen Stereotypen denken und handeln als unnatürlich bezeichnet und damit bei genauerer Betrachtung ein äußerst zweifelhaftes Verständnis des Grundgesetzes aufweist?

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Was genau hat das Geschlecht damit zu tun, ob man mit sich mit 19 Jahren vorstellen kann kleine Kinder zu erziehen? Warum sollte das für Frauen natürlich sein? Warum sollte das für Männer qua Geschlecht unnatürlich sein? Wenn es für Frauen zumindest natürlicher ist als für Männer wie von dir implizit ausgesagt: Sind Frauen dann keine normalen Menschen deines Erachtens? Was sind sie dann? Was sind Männer, die sich mit 15/16 für eine Ausbildung als Erzieher oder mit 18/19/20 für ein Studium als Primarlehrkraft entschieden haben deines Erachtens, wenn sie nicht natürlich sind für dich?


    Ach so und: Welche Altersgruppe sollte man wohl erziehen und unterrichten dürfen, wenn man Menschen im Zweifelsfall pauschal qua Geschlecht bestimmte Rollen zuweist, sowie diejenigen, die nicht in derartigen Stereotypen denken und handeln als unnatürlich bezeichnet und damit bei genauerer Betrachtung ein äußerst zweifelhaftes Verständnis des Grundgesetzes aufweist?

    Meine Ausdrucksweise war drastisch. Ich bin froh, dass es junge Menschen gibt, die Erzieher werden möchten. Allerdings scheint es mir in der Tat eher ungewöhnlich zu sein, wenn ein Mann sich mit 19 Jahren gut vorstellen kann, kleine Kinder zu erziehen. In dieser Altersgruppe ist der Umgang mit fremden Kindern, die nicht verwandt sind, einfach nicht die Regel und wenn ich an meine Jugend zurückdenke, so hätte sich niemand von meinen männlichen Peers vorstellen können, Erzieher zu werden. Damit fälle ich kein Urteil über Männer, denen es anders geht. Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass es kein Hindernis sein sollte, ein Lehramtsstudium zu ergreifen, wenn man den Umgang mit Kindern nicht gewohnt ist und sich noch nicht vorstellen kann, solche zu unterrichten. Ich bin davon überzeugt, dass diese Fähigkeit selten angeboren, sondern erlernbar ist.

    Aus gutem Grund möchten die wenigsten Männer mit Anfang 20 Vater werden, selbst dann nicht, wenn sie einen festen Job haben und finanziell gut aufgestellt sind.

  • Es wollen auch die wenigsten jungen Frauen Anfang 20 Mütter werden und ich kann mich noch sehr gut an das Gefühl erinnern, als mir das erste mal jemand ein Baby in die Arme gedrückt hat. Ich dachte sowas wie "oh Gott, scheisse, hoffentlich mache ich es nicht kaputt". Die Idee, dass da irgendwas "angeboren" sei, ist diplomatisch ausgedrückt seltsam. Ich habe selbst keine Kinder und ich schwöre dir, das hat auch nichts mit Hormonen oder sowas zu tun. Meinen "Mutti-Instinkt" habe ich erst, seit ich an der Schule arbeite. Mach im Zug *meine* Jugendlichen dumm von der Seite an und ich töte dich!! :evil: Ich halte das für eine typische "Lehrer-Krankheit" :D


    Ich erlebe unter meinen Jugendlichen im Jahre 2023 sehr viele junge Männer, die kleine Kinder ausgesprochen niedlich finden und ich bin überzeugt davon, dass in unseren Breitengraden die jungen Männer sehr viel mehr unter ihrer Sozialisation zu leiden haben als junge Frauen. Für Mädchen wird in Sachen Emanzipation völlig zurecht sehr viel getan aber wir vergessen die Männer ebenso in ihrem Selbstbewusstsein zu bestärken. Männer sind per Definition die Arschlöcher, Männer kümmern sich nicht um kleine Kinder, hier wird geschrieben das sei unnatürlich. Da wundert mich mal wieder gar nichts.


    Ich weiss, dass ich in einer intellektuellen Blase lebe aber in dieser Blase haben wir an meiner Schule einen stetig zunehmenden Anteil an jungen Männern, die sich an der Fachmittelschule für das Berufsfeld Pädagogik anmelden. Das sind die, die nach dem Schulabschluss an die PH gehen um sich zu Primarschullehrpersonen ausbilden zu lassen. In den letzten etwa 5 Jahren haben wir einen recht stabilen Anteil von etwa 1/3 Männern. Männer können das genau gleich gut wie Frauen, warum auch nicht.

  • Meine Ausdrucksweise war drastisch. (...) Allerdings scheint es mir in der Tat eher ungewöhnlich zu sein, wenn ein Mann sich mit 19 Jahren gut vorstellen kann, kleine Kinder zu erziehen. (...) Damit fälle ich kein Urteil über Männer, denen es anders geht. (...)

    Aus gutem Grund möchten die wenigsten Männer mit Anfang 20 Vater werden, selbst dann nicht, wenn sie einen festen Job haben und finanziell gut aufgestellt sind.

    Nein, deine Ausdrucksweise war nicht einfach nur "drastisch", sondern hat in einseitiger Weise geschlechtsspezifische Stereotype reproduziert, die du erneut bekräftigst. Du fällst nämlich sehr wohl ein Urteil über Männer, die eine andere Haltung haben, als du sie dir vorstellen kannst bei jungen Männern, wenn du diese andere Haltung als "unnatürlich" bezeichnest. Ebenso fällst du ein implizites Urteil über Frauen.


    Auch Frauen können sich regelmäßig mit 18/19/20 nicht vorstellen kleine Kinder zu erziehen. Die Mehrheit meiner Geschlechtsgenosdinnen wählt schließlich nicht grundlos genau wie ich Berufe/Berufssparten jenseits von Kindergärten, Kitas und Grundschulen.

    Auch mit Anfang 20 träumen dann Frauen nicht plötzlich qua Geschlecht davon sofort Mutter werden zu wollen (auch wenn vielen Menschen geschlechtsunabhängig in diesem Alter schon klar ist, dass sie irgendwann einmal eigene Kinder haben wollen), sondern konzentrieren sich gerade als angehende Akademikerinnen erst einmal noch für durchschnittlich 10-15 Jahre auf ihre Berufsausbildung und ihren Berufseinstieg.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Das erinnert mich an die Klausur, die ich gestern korrigiert habe. Es ging eigentlich um ein gaaaanz anderes Thema (Nachhaltigkeit) aber der Schüler hat unglaubliches in den Cartoon hineininterpretiert.

    Zuerst ging es darum, dass Frauen im Westen nur etwas gelten, wenn sie schlank, hübsch und leicht bekleidet sind. Dann ging es weiter damit, dass Männer den Lebensunterhalt verdienen sollten und Frauen zu Hause die Kinder versorgen sollten, dass würde sie besser können, denn kein Vater könnte die wichtige Rolle einer Mutter übernehmen. Aber wenn die Kinder größer sind und dafür Zeit wäre, könnte sie auch etwas arbeiten. Würde sie sich gegen Kinder entscheiden, würde sie es später bereuen.

    Boah musste ich mich beim Korrigieren zurückhalten....

    Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.

  • Boah musste ich mich beim Korrigieren zurückhalten....

    Verständlich.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Auch Frauen können sich regelmäßig mit 18/19/20 nicht vorstellen kleine Kinder zu erziehen.


    Sicherlich. Vielleicht sollte man beim Girlsday Mädchen künftig ermutigen, sich den Erzieher:innenberuf einmal anzusehen. Dies nur den Jungs zu empfehlen wirkt dann irgendwie deplaziert.

    Ich denke, dass ich abseits dieses Offtopics die fragende Person kontruktiv und nach bestem Gewissen beraten habe.

  • Zitat von Dr. Caligiari

    Sicherlich. Vielleicht sollte man beim Girlsday Mädchen künftig ermutigen, sich den Erzieher:innenberuf einmal anzusehen. Dies nur den Jungs zu empfehlen wirkt dann irgendwie deplaziert.

    Mädchen sehen den Erzieherberuf bereits als Option (die sie sich aussuchen können oder eben nicht). Bei Jungs ist das gesellschaftlich bedingt seltener der Fall. Da ein höherer Anteil männlicher Erzieher erwünscht ist (was sinnvoll ist), ist es hilfreich, wenn Jungen dabei gefördert werden, den Erzieherberuf als Option wahrzunehmen (die sie sich aussuchen können oder eben nicht).

    Zitat

    Ich denke, dass ich abseits dieses Offtopics die fragende Person kontruktiv und nach bestem Gewissen beraten habe.

    Ob man "Nimm Mathe, weil es flexibler ist" als konstruktive und gewissenhafte Beratung des TE bezeichnen kann, ließe sich diskutieren.

  • Ich habe schon mitbekommen, dass der Erzieherberuf durchaus interessant ist für Männer Ü30, die sich noch einmal beruflich neu orientieren, nachdem sie merkten, dass ihnen ihr erster Beruf (insbesondere wenn dieser eher nichts mit Pädagogik/Soziales zu tun hatte) doch nicht so liegt wie zunächst erhofft. Ist es nur ein subjektives Gefühl oder entscheiden sich ganz allgemein in den letzten paar Jahren wieder mehr Männer für den Erzieherberuf?

  • Ob man "Nimm Mathe, weil es flexibler ist" als konstruktive und gewissenhafte Beratung des TE bezeichnen kann, ließe sich diskutieren.

    Inwiefern ist denn die Aussage nicht konstruktiv oder gewissenhaft? Ich habe überdies zu beidem geraten. Zudem riet ich der fragenden Person, sich nicht von Ängsten hinsichtlich fehlender Erziehungskokmpetenz leiten zu lassen.

  • Ist es nur ein subjektives Gefühl oder entscheiden sich ganz allgemein in den letzten paar Jahren wieder mehr Männer für den Erzieherberuf?

    Ich habe gerade mal nachgeschaut/nachgelesen: An unserer BBS haben 2015 erstmals 16 Erzieher*innen die Fachschule Sozialpädagogik erfolgreich beendet, darunter nur ein Mann. 2019 waren zwei Männer unter den 22 Absolvent*innen und im letzten Sommer waren es sechs Männer von 28 Absolvent*innen.

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  • Spannend! Dann scheinen die ganzen Boy Day-Aktionen und andere Projekte ja doch etwas zu bringen. Es muss ja auch kein 50:50-Verhältnis sein, aber wenn manch ein Mann durch diese Informationsquellen für sich feststellt, dass er ganz gut mit Kindern kann und diese beruflich in jungen Jahren begleiten möchte, hat sich der Aufwand doch schon gelohnt.

  • Hier in NDS findet an dem Tag, wo in Deutschland "Girls' Day" ist, eh schon seit Jahren stattdessen der "Zukunftstag für Mädchen und Jungen" statt.

    EDIT: Der wurde hier schon 2005 eingeführt, habe ich eben 'rausgefunden.

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  • Hier in NDS findet an dem Tag, wo in Deutschland "Girls' Day" ist, eh schon seit Jahren stattdessen der "Zukunftstag für Mädchen und Jungen" statt.

    EDIT: Der wurde hier schon 2005 eingeführt, habe ich eben 'rausgefunden.

    Der "Girl´s Day" findet in diesem Jahr am 27.04 statt. Ebenfalls am 27.04 findet der "Boy´s Day" statt. Auch in den vergangenen Jahren fanden diese beiden Tage immer am selben Datum statt. Wer das auf Deutsch umformulieren möchte spricht dann eben vom "Zukunftstag für Mädchen und Jungen". ;)

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Meine Ausdrucksweise war drastisch.

    Nein, die Feststellung der Unnatürlichkeit war schlicht falsch. Wir machen alle Fehler, auch bei Begriffen und Ausdrücken. Die einen schreiben dann ein paar Absätze, was sie eigentlich gemeint hätten. Andere sagen auch schon mal „Tut mir leid.“

    „Fakten haben keine Lobby.“


    (Sarah Bosetti)

  • CDL : Da hast du natürlich recht. Allerdings gibt's einen bundesweiten "Boys' Day" (zeitgleich mit dem "Girls' Day") erst seit 2011. Da war NDS (und auch Brandenburg) wohl nur ein wenig schneller ;) .

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