Beiträge von Dr. Caligiari

    Das ist bei Lehrkräften in Deutschland nicht konsens.


    Wenn ich dann aber hier schon wieder von Patriotismus, Bereitschaft 'für das eigene Land zu kämpfen' und Wehrpflicht lese ... Da sieht man direkt das ganze Problem an diesem Thema. Ekelhaft

    Was zu beweisen war.


    Ich finde deine Einstellung katastrophal tibo.


    Wer schonmal im hochdemokratischen Schweden war (55% laut Antimon s Grafik), kann dort an jedem 3. Haus die schwedische Flagge wehen sehen.


    Ich kann auch nicht nachvollziehen, weshalb eine schwarz-rot-goldene Flagge an einer Schule problematisch sein sollte, meinentwegen gern neben einer Regenbogenflagge. Bei Menschen, welche die Deutschlandflagge in der Öffentlichkeit ablehnen, frage ich mich manchmal, ob diese sich schonmal mit der Geschichte dieses Banners beschäftigt haben.

    Seit dem Ukraine-Krieg muss ich sagen, hat sich meine Einstellung zur Bundeswehr geändert. [...]


    ich möchte in einer freiheitlich-demokratischen Welt mit freiheitlich-demokratischen Menschen leben und bin mir bewusst, dass dies von freiheitlich-demokratischen Menschen verteidigt werden muss (da hapert es bei einigen in der Bundeswehr schon).

    Hast du dich beim Schreiben dieses Beitrages von Jackyll zu Hide und zurück verwandelt ?

    Rechtsradikale Umtriebe in der Bundeswehr sind (wie in jeder großen Institution) natürlich existent, doch die Bundeswehr ist eine verfassungstreue, demokratisch geführte Armee, welche Vorfälle durch den MAD durchaus auch aufarbeiten lässt.


    Die Bundeswehr ist vermutlich eine der demokratietreuesten Armeen der ganzen Welt und man muss das einfach mal mit anderen Streitkräften vergleichen. Ich finde deine Andeutungen daher echt nicht verhältnismäßig.

    "Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein"

    Ein sinnvolles Ziel, sollten die USA aus der Nato austreten.


    Ich würde mich über eine Armee freuen, welche die Landesgrenzen verteidigen kann.

    Nur Afd-Anhänger wünschen sich eine Existenz als russischer Vasall.

    Aber viele KuK würden noch eher "A14 für alle" fordern, bevor der Offizierseinsteiger was besseres bekommt als A9.

    Unsere Freiheit wurde ja schon am Hindukusch verteidigt und Pistorius arbeitet an der Reaktivierung der Wehrpflicht.

    Äpfel und Bowlingkugeln.

    Man könne ja auch mal Jugendoffiziere in die Schule einladen, las ich auch schon.

    Jugendoffiziere sind keinesfalls irgendwelche Werbefritzen, sie diskutieren in Schulen nach sorgfältiger Absprache mit SL und Lehrkraft über kritische Punkte mit Heranwachsenden, man kann sie auch zu Podiumsdiskussionen einladen.

    Ich finde das bei verantwortungsvollen Rahmenbedingungen überhaupt nicht problematisch, schließlich haben wir (zum Glück) ein Militär in unserem Staat und es wäre geradezu bekloppt, vor unseren bald erwachsenen und wahlpflichtigen SuS so zu tun, als gäbe es den Verein nicht oder als gäbe es keine Gründe für dessen Existenz.

    Das Militär ist ein Gewalt-Organ des Staates wie Polizei, Justizvollzug und Verfassungsschutz und natürlich kann man bei kritischem Umgang auch externe Diskussionsvertreter in Schulen einladen.

    Man kann im Sinne des Beutelsbacher Konsenses zur Sicherheit ein Gegengewicht schaffen, in dem man militärkritische Personen einlädt.

    Eingebettet in solche Strukturen wäre der Besuch von Jugendoffizieren ein sehr positiver Beitrag zur politischen Bildung, doch viele Lehrkräfte haben Angst vor hysterischen KuK und Eltern.

    Es gab schon ein Gespräch mit der Abteilungsleitung, in dem B den Vorfall schilderte und ihn aufforderte, mit K zu sprechen. Abteilungsleitung wird das machen, meinte aber auch, B solle vorsichtiger mit K sein, da K ja immer alles in den falschen Hals bekäme. B solle z.B. vorsichtiger bei der Wortwahl sein, da K sich schnell angegriffen fühle. Und dann gäbe es auch nicht das Problem, dass K so was machen würde wie mit der Tasche. 😳 B war ziemlich fassungslos… nun sind Ferien, aber das wird kommendes Schuljahr noch weitergehen.

    Nix für ungut aber ich habe das Gefühl du nimmst das alles auch sehr wichtig. Hak es ab und mach weiter, ich hätte keine Lust mich mit sowas länger als 10 Minuten gedanklich aufzuhalten. Man macht einmal reinen Tisch und meidet die Person dann wo es geht.

    Oder ist das bei dir eine Mini-Schule?

    Mein Hausarzt und auch echte Therapeuten wie die Mutter meines ehemaligen Kommilitonen schauen abwertend auf sowas.


    Welch Wunder. Die profitieren natürlich vom Schutzzaun, den ihre jahrelangen Ausbildungen bedeuten.

    Hier geht es doch nicht um Psychotherapie sondern um Karrierecoaching.

    Wer mal mit ausgebildeten Psychotherapeuten spricht, erfährt aus dem Nähkästchen recht schnell, wie "sinnvoll" diese Personen ihre jahrelange selbstbezahlte Ausbildung in Bezug auf solche Beratungssituationen sehen.

    Mein Hausarzt bietet auch Psychotherapie an (natürlich nur für Privatpatienten, meist Lehrer), da darf er nämlich auch ohne jede Facharztausbildung alles abrechnen, was er möchte, solange die Kassen mitspielen. Ist ähnlich wie bei der Homöopathie.

    Ich kann auf der Webseite von Frau Probst keine unlautere Werbung erkennen und fände es ausgesprochen dämlich, über meinen Ausstieg aus dem Lehrerberuf mit einem Arzt zu sprechen anstelle von einer Lehrerin, die das Prozedere tatsächlich am eigenen Leib erfahren hat.

    Der Verteidigungshaushalt ist für 2025 mit 53,2 MRD € veranschlagt - darin sind 100 MRD Sondervermögen nicht enthalten.
    Bei einem Gesamtetat der BRD von geplanten 481 MRD sind das 11% der Staatsausgaben.
    Das ist nicht witzig.

    Das allermeiste geht für Gehälter, Pensionen, laufenden Betrieb und Instandsetzung drauf (laut Carlo Masala glaube ich 90%). Wenn Deutschland seine Landesgrenzen verteidigen können soll, müssten GANZ andere Summen auf den Tisch.

    Ich habe nur drei Nachbarn ermordet, mein Nachbar gegenüber 10. Bin ich nicht ein barmherziger Samariter?

    Wenn es den mit Null Morden nun mal nicht gibt, dann lautet die Antwort: Ja.

    Nein, auch die USA begehen völkerrechtswidrige Kriege, aber von der Eroberung samt Umerziehung, flächendeckender Folter der Zivilbevölkerung und tausendfacher Aneigngung von Kindern sind wir da weit entfernt, daher sind sie die angenehmere Großmacht. Darum geht es doch, eine Großmacht ohne militärische Dominanz ist einfach unrealistisch, also bedarf es harter Entscheidungen.

    USA > Russland/China, so einfach ist das für mich.

    Ich, unter Friedrich dem Großen lief das eigentlich ganz gut. Er hat die Schulpflicht eingeführt, den Hunger mittels Anbau der Kartoffel den Kampf angesagt und die in Frankreich verfolgten Hugenotten ins Land geholt, so ganz neben dem Erfolg auf dem Schlachtfeld, mit dem keiner mehr gerechnet hatte.

    Dann bereite die Bevölkerung mal auf die damalige Einstellung gegenüber dem Militär vor.

    Dein Kniefall ist absolut lächerlich.

    Gibts auch Argumente? Guantanamo ist relativ zu russischen und chinesischen Folter- Arbeits- und Umerziehungslagern mit Insassen in Millionenhöhe nicht mal eine Schlagzeile wert.

    Auch kann ich micht nicht erinnern, dass die USA in letzter Zeit Territorium erobert hatten.

    Anders als die Schweiz oder andere europäische Staaten sind die USA ein Hegemon, solche Staaten sichern ihr Einflussgebiet immer militärisch.

    Die USA sind aber ein Hegemon, der Staaten in seinem Einflussgebiet Demokratie und wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht.

    Tut doch nicht so naiv, als wäre die Alternative zum US-Hegemon „kein Hegemon“.

    Wie hätte denn die Alternative ausgesehen im Angesicht der imperialen Sowjetunion als Nachbarn?

    Bomben auf Zivilisten sind absolut richtig? Come on dude, scheib nicht so einen Müll.

    Alternative zu den Atombomben wären hunderttausende amerikanische tote Soldaten und Millionen toter Japaner bei einer Invasion gewesen. 500.000 Verwundetenabzeichen hatte die US-Armee bereits nur für diese Invasion gelagert und weitere bestellt.

    Auf wikipedia kann man ebenso Argumente der Gegner des Abwurfes nachlesen, nachdem ich beide Abschnitte (Befürworter und Gegner) las, überzeugten mich die Argumente der Befürworter.

    Ja, der Abwurf der Bomben war aus meiner Sicht richtig.

    Eine Demo gegen vermeintlichen Wahlbetrug soll ein Tiefpunkt gewesen sein? Das muss aber ein sehr lokaler Tiefpunkt sein.


    Mir fallen da noch der Irakkrieg, zehntausende Drohnenmorde, Guantanamo, Abu-Ghuraib, Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, und der Bombenkrieg gegen Zivilisten in Vietnam und Deutschland ein. Und ich habe gerade maximal 30 Sekunden nachgedacht.

    Der Antiamerikanismus ist nur noch lächerlich. Die Bomben auf Japan und Deutschland waren absolut richtig und haben ein Andauern des Krieges verhindert.

    Die Verbrechen im Irak sind Verabscheuungswürdig, dem gegenüber stehen aber gigantische Errungenschaften wir die Demokratisierung Deutschlands, Japans und Italien.

    Die Verbrechen der USA gegen die Menschlichkeit in den vergangenen Jahrzehnten sind ein Staubkorn, wenn man sie denen anderer Großmächte wieRussland/derSowjetunion oder China gegenüberstellt.

    Gerade im Falle Deutschlands müsste es eigentlich einen jährlichen USA-Feiertag geben, wenn man sich anschaut, wie unser Land seit 1945 von den USA profitiert hat.

    Denkt ihr Stalin hat freiwillig an der DDR-Westgrenze haltgemacht?

    Off-topic:

    Passt vielleicht ganz gut dazu:

    "Auf den Familienvater [...], der seinen Sohn und seine Schwiegermutter getötet haben soll, waren 32 Waffen registriert. Die hohe Anzahl sei bei Jägern nicht automatisch problematisch, heißt es von der zuständigen Waffenbehörde."

    Das wäre in Deutschland auch möglich. Die vielen Waffen sind auch nicht das Grundproblem, auch Kanada und die Schweiz haben ähnliche Regelungen.

    In der deutschen Debatte werden immer nur die Nachteile des Waffenbesitzes betont, die gibt es zugegebenermaßen. Aber die Debatte ist hierzulande einseitig.

    Verstehe nicht, was du mir sagen willst. Ihr werdet alle nur für 40-41 Stunden je nach Bundesland bezahlt.


    Arbeitet ihr freiwillig mehr? Dann würde ich mal lernen, Prioritäten zu setzen und/oder auch mal nein zu sagen.

    Wenn man 40 Stunden die Woche konsequent arbeitet, ist das ganz schön viel und sollte noch ordentlich Zeit für Schulentwicklung bieten. Ich kenne sehr viele Kollegen, die nicht länger als 6 Stunden in der Schule sind und dann vllt noch 3-4 Stunden remote machen, aber sicher unter 35 Stunden bleiben.

    Wer den ordentlichen Unterricht (nicht jede Stunde Feuerwerk aber Hand und Fuß) samt Klassenleitung und Korrekturen mit 35 h die Woche nicht gebacken bekommt, macht definitiv was falsch, Probezeitleute vllt ausgenommen.

    Die häufigsten Gründe nach meiner Beobachtung: 60-90 minütige Tratschpausen jeden Tag oder das Basteln völlig sinnloser Classroom-Management-Gimmicks.

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