Beiträge von CDL

    Aber auf welches Recht stützt du dich dabei?

    Och Herrgott Julia, hör auf. Lass dich von deiner Gewerkschaft beraten, wenn die Rechtsfrage dich tatsächlich so umtreibt und sonst troll woanders rum oder such dir einen Arzt, denn das ist krankhaft obsessiv, was du hier betreibst/darstellst. Moebius hat eine Tatsache dargestellt, die den meisten KuK hier nur allzu bewusst ist, auch wenn natürlich Lerngruppen, Schulausstattungen, Austattung der Elternhäuser extrem unterschiedlich sind und es so nicht bei allen dieselben Probleme oder auch Möglichkeiten gibt. Dennoch hält er natürlich aktuell seinen Unterricht so, wie es eben möglich und nötig ist und das bedeutet eben keinen Pärsenzunterricht, eh sei denn der Dientsherr ordnet diesen wieder an/gestattet diesen wieder. Ich mache in meinem Unterricht auch nicht 100% VKs, auch wenn meine SL sich das wünschen würde. Anordnen kann die SL das aber hierzulande nicht, das weiß ich sehr genau (sein Schulrecht zu kennen hilft enorm, zu wissen, wen man im RL zu den aktuellen Vorgaben/Spielräumen der Schuljuristen befragen kann ebenfalls), also übersetze ich das in eine Form, die die Wünsche der SL einbindet, ohne meinen pädagogischen Überzeugungen zu widersprechen oder die technischen Möglichkeiten meiner Klassen aus dem Auge zu verlieren. Und ich bin auch in der Probezeit. Mit ein bisserl Arsch in der Hose, Rechtssicherheit (die du bereits haben könntest, würdest du dir durchlesen, was dir bereits geschrieben wurde oder dich alternativ analog beraten lassen im RL, statt obsessiven Phantasien freien Lauf zu lassen in einem Internetforum) und der daraus resultierenden Souveränität im Umgang mit der eigenen SL und potentiell konfligierenden pädagogischen Haltungen lässt sich das lösen, ganz ohne sich selbst in den Wahnsinn zu treiben.


    Wenn du den Sch***, den du hier verzapfst ernst meinst, dann such dir einen Arzt und lass dich bitte umgehend krank schreiben. Andernfalls such dir einfach ein neues Hobby. Lesen wäre vielleicht mal was für dich. Da könntest du dich einfach mal ins Schulrecht deines Landes einarbeiten.

    Ich habe die letzte Schulwoche vor den Ferien, also diese Woche, wo wir nur in der 5-7 in Präsenz waren komplett mit der FFP2 Maske gemacht und ich muss sagen, dass ich, gerade wenn es darum ging die Maske länger zu tragen, zB von 8-2 und diese durchgängig zu tragen und laut dabei über einen längeren Zeitraum zu sprechen, Probleme mit dem Hals bekam. Auch - ggf. alles nur Einbildung war ich nach dem Unterrichtstag komplett durch, teils mit Kopfschmerzen. Wenn ich das Dingen nun im Supermarkt trage, merke ich auch schon nach gut 20 Minuten, dass mir das auf Dauer zu Schaffen macht. Chef schrieb uns letzte Woche, dass wir bitte nur mit FFP2 Masken zur Schule kommen sollen. Er habe uns aber auch welche ins Fach gelegt.

    So ging es mir zu Schuljahresbeginn auch, als ich zum ersten Mal einen ganzen Schultag lang (vorher immer nur maximal 2h lang) FFP2-Maske getragen habe. Die Kopfschmerzen waren nach einer Woche weg bei mir, genau wie das extreme Halskratzen. Was bis zu den Weihnachtsferien immer so war ist, dass ich auch wenn ich zwischendurch immer mal Wasser bzw. Kräutertee getrunken habe, ich Mittags immer völlig ausgedörrt war und erst einmal in kürzester Zeit einen Liter Flüssigkeit weggesoffen habe. Gib dir einfach etwas Zeit, dich daran zu gewöhnen. Das geht bzw. wird zumindest deutlich besser, ehrlich, auch wenn es natürlich nicht traumhaft angenehm ist mit den Masken.

    In der GS sind ja nicht nur Zehnjährige. Und Unterricht gibt es auch nicht nur vormittags.

    Ja, aber es geht grad auch nicht um die Schülerschaft von SBBZen. Dass für diese vielfach Maskenpflicht nicht umsetzbar wäre ist klar. An den meisten Grundschulen geht das aber durchaus. Mein Neffe wurde wie schon ein paar Mal erwähnt im August in NRW eingeschult. Da galt in NRW auch an den GS Maskenpflicht bis sie im Klassenzimmer an ihrem Platz waren, dort durfte die Maske dann abgenommen werden. Das hat problemlos geklappt nicht nur für meinen Neffen, sondern auch sonst an der Schule (ist ein kleines Dorf, mit eigener Dorf-Facebookgruppe. Hätte es ernsthafte Probleme gegeben, wären die dort sofort diskutiert worden, so wie auch alles andere, was im Dorf grad los ist.). Wenn die Eltern gelassen umgehen mit den Masken, dann können das meist auch die Kinder.

    Merkel wirkt oft sehr zynisch, das stimmt. (...)

    Ist notiert: Zynismus ist auch nichts, was dir begreiflich oder ersichtlich wäre. Passt ja zum Ironieproblem. Sarkasmus streichen wir sicherheitshalber auch von der Liste. Solltest du dir vielleicht auch einfach für dich selbst merken, dass wenn du Ironie schon nicht zu erkennen vermagst, Sarkasmus und Zynismus keine Begrifflichkeiten sind, an die du dich ernsthaft heranwagen solltest. Das ist dann schon rhetorische Bundesliga diese korrekt zu erkennen und einzuordnen, Ironie ist die rhetorische Grundschule, an der es zuerst zu arbeiten gilt, soweit dies nicht medizinisch bedingt erschwert bis verunmöglicht ist. Sollte es bei dir entsprechende Hinderungsgründe geben, dann notier einfach für dich, dass das in dieselbe rhetorische Gruppe gehört, die einzuordnen dir schwer fällt und versuch entsprechend vorsichtig die Begrifflichkeiten einzusetzen bzw. eher zu vermeiden, um nicht in rhetorische Fettnäpfchen zu treten.


    Frau Merkel in der Corona-Pandemie Zynismus unterstellen zu wollen halte ich für an den Haaren herbeigezogen und für nicht belegbar. So empathisch und nahbar wie in den letzten Monaten hat man sie meines Erachtens in den letzten Jahren nur selten öffentlich erlebt. Gleichzeitig schafft sie es äußerst geduldig immer wieder aufs Neue wissenschaftliche Grundaspekte der Pandemie begreiflich zu machen (was ich berufsbedingt ganz besonders zu schätzen weiß), klare Worte zu sprechen wo nötig und nicht nur für einzelne Lobbygruppen zu kämpfen, sondern viele verschiedene gesellschaftliche Gruppen mit ihren Bedürfnissen mit im Blick zu haben und auch immer wieder gezielt anzusprechen und ihr Verständnis auszusprechen, während sie an das Gemeinschafts- und Solidaritätsgefühl von uns allen appelliert.

    Mir ist nicht ganz klar, wie ein Rettungssanitäter Anspruch auf eine Schutzimpfung nach "hoher Priorität" hat, das sind vom medizinischen Personal aktuell nur Personal der Covid-Stationen und der Testzentren,.

    Weil auch Menschen, die bereits so schwer an Covid 19 erkrankt sind, dass sie ins KKH müssen von Rettungssanitätern transportiert werden müssen, die gerade in den Weiten des Schwarzwalds und bei entsprechenden Schneemengen durchaus mal an die zwei Stunden unterwegs sein können bis zur Uniklinik Freiburg (oder einem anderen KKH). In der Zeit muss der Patient konstant versorgt werden, man kann auch nicht auf Durchzug stellen, um den Luftaustausch zu optimieren... Ich finde es sehr gut, dass auch Rettungssanitäter früh geimpft werden können. Wenn die krankheitsbedingt oder quarantänebedingt ausfallen würden, würden viele Patienten im ländlichen Raum gar nicht mehr ins KKH kommen.

    (...) Oder bin ich jetzt durch den Lockdown und das Abstand halten überall zu ängstlich geworden? Wir haben auch Kolleginnen, die zur Risikogruppe gehören und sich schon länger unwohl fühlen. In einer Klasse gab es Unverständnis bei den Eltern, weil eine Kollegin den Wunsch nach Masken bei den Kindern geäußert hatte. Da wäre ein allgemeines: Alle tragen Maske echt hilfreich.

    Nö, du bist nicht zu ängstlich geworden. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Auch wenn ich mich selbst nicht aus der Präsenz rausgenommen hätte, merke ich, wie ich gerade so ruhig arbeiten kann, wie seit Schuljahresbeginn nicht, weil die ständige leise Sorge im Hinterkopf mich am Ende doch anzustecken trotz FFP2-Maske mich nicht mehr umtreibt (die mir gar nicht so bewusst war, ich merke aber eben jetzt gerade, wieviel besser es mir geht, wieviel ruhiger ich endlich wieder schlafen kann, ohne regelmäßige Albträume). Ich finde es ist eine Zumutung, dass ihr in der GS komplett ohne Masken arbeiten sollt, noch nicht einmal die MNS vom Land gestellt bekommt, geschweige denn FFP2.

    Danke, aber wir haben ja auch viel weniger SuS. Deswegen frage ich mich insgeheim, ob die Person nicht Recht hat, auch wenn es unangemessen formuliert wurde. Nur bislang war halt kein Interesse an digitalem Kontakt, ich hab mich eigentlich sehr bemüht.

    Ihr habt nicht deshalb weniger SuS, weil es eure Aufgabe wäre diese auch noch zu wecken. Du bist keine Heimbetreuerin, sondern die Lehrerin dieses Kindes. Wecken ist Elternjob. Schaffen sie das nicht, dann gibt es Menschen, deren Aufgabe es ist überforderten Eltern zu helfen an solchen Stellen Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Du sprichst mit dem Kind zu deinen bekannten VK-Terminen über seine Einstellung bzgl. der Aufgaben, machst deutlich, dass diese nicht freiwillig sind, verabredest ggf. fest mit ihm, dass er/sie an deinen VK-Terminen vorläufig verpflichtend teilnehmen muss, damit ihr Probleme bei den Aufgaben besprechen könnt. Wecken müssen die Eltern, Punkt.

    Aus Muttersicht geschrieben: ich fänd es für mein eigenes Grundschulkind ganz schön, wenn es täglich morgens (kann ja auch 8.30 oder 9 Uhr sein) eine kurze Videokonferenz mit der Klassenlehrerin gäbe, in der kurz besprochenen würde, was für Aufgaben anstehen, evtl. eine Erklärung dafür, ein gemeinsames Lied oder Spiel oder Abfrage des Stoffes vom Vortag. Idealerweise wären mindestens zwei oder drei dieser morgendlichen Chats pro Woche für die Kinder obligatorisch, damit die Klassenleitung jedes Kind mal „sieht“. *Träum...*

    Hat eine Freundin mir heute geschrieben. dass es so in etwa bei ihrem Grundschulkind läuft aktuell: Jeden Morgen von 8:00- (-30 Uhr Videokonferenz mit der Klasse, wo die Aufgaben besprochen werden. Bei meinem Neffen (NRW) ist es ähnlich. Kommt halt auch darauf an, ob das realistisch umsetzbar ist an einer Schule, für die Schülerschaft geeignet ist bzw. diese überhaupt die technischen Endgeräte zur Verfügung haben und ausreichend zu bedienen wissen, um das ggf. auch ohne Elternhilfe machen zu können.

    CDL: Deine Meinung darfst du haben, Unterstellungen finde ich wiederum nicht so cool. Selbstredend werde ich auf die Bezeichnung verzichten, war nur lieb gemeint.

    Fakten sind keine Unterstellungen, egal wie ungern man sich ihnen stellen möchte.


    Was deine Bezeichnung als "meine Liebe" anbelangt, die du mir ja ganz besonders gerne angedeihen lässt: Diese ist herabsetzend und sexistisch (eine typische Verniedlichung im Umgang mit Frauen, die letztlich doch- gerade im Umgang mit Fremden, wo es für eine solche Bezeichnung keine Basis gibt- Ausdruck von Machtverhältnissen ist), denn wir kennen uns nicht und haben auch keinerlei Beziehung, die eine solche Bezeichnung als freundliche oder gar "liebe" Bezeichnung nachvollziehbar erklären könnte.

    Danke! state_of_Trance , würdest du sowas auch spontan am Telefon sagen oder im Elterngespräch? Nur so, für die künftige Ärger-Vermeidungs-Planung...

    Am Telefon würde ich das mit etwas Verständnis für die Herausforderungen der Eltern kombinieren, dann aber deutlich sagen, dass ich das auch aktuell nicht für meine SuS leisten kann, sondern die Kinder zu wecken klare Aufgabe des Elternhauses sei. Verweis dann auf die Termine der freiwilligen VKs, wo du dann ja noch einmal mit dem Kind über seine Aufgabenmoral sprechen kannst.

    Sei doch so lieb und verzichte künftig darauf mich als "deine Liebe" zu bezeichnen. Danke.


    EDIT: Bist du nicht der große Vertreter der Auffassung "dann haben wir halt alle unsere Meinung und bleiben dabei, wenn wir uns nicht einig werden, auch wenn wir sie nicht begründen können"? Ich könnte meine Meinung an dieser Stelle begründen mit deinen Beiträgen, die du aber ja selbst kennst, insofern verzichte ich darauf. Einigen wir uns darauf, dass ich bei meiner "Meinung" bleibe, du bei deiner und fertig ist Bullerbü.:essen:

    Ist jetzt gerade aber echt schwierig.
    Wenn man dann mit ihr vereinbar das Internet anzuschalten von 8-16 Uhr, dann kann es da trotzdem zocken.


    Aber ich werde erst einmal versuchen rauszufinden woran es liegt. Und wenn es wirklich wegen zocken ist, dann wäre es selbst schuld und unentschuldigte Fehlstunden? Ich werde das verfolgen und auch mit Bereichsleitung diskutieren je nach Ursache.

    Na ja, du kannst dem jugendlichen Menschen ja keine Fehlstunden eintragen, wenn er/sie faktisch gar keine Möglichkeit hatte online zu kommen, In dem Fall musst du dem Schüler/der Schülerin die Aufgaben anderweitig zukommen lassen (Post?) und dir auch wieder zusenden lassen. Das ist vielleicht ein Hinweis für ihn/sie, dass es sinnvoll wäre das Zocken einzustellen, weil man schlecht nachfragen kann, wenn man eine Aufgabe nicht versteht ganz ohne Interentzugang. Sollte allerdings eine zeitlich sehr begrenzte Maßnahme sein, denn der Mutter muss auch klar sein, dass das weitere Probleme nach sich ziehen wird, wenn das zu lange währt aktuell.

    Herr Drosten tut mir ein bisschen leid. Er wirkt immer etwas erschöpft und sicherlich mit seiner momentanen Funktion (Wissenschafts"popstar") überfordert.

    Meiner Meinung nach sollten die Wissenschaftler die Politiker im Hintergrund beraten und diese sollten die Bürger bürgernah über den aktuellen Stand der Dinge informieren. Das funktioniert derzeit nur suboptimal.

    Ja, bei der nächsten Pandemie backen wir dir höchstpersönlich den passenden Politiker, der dir in einer dir genehmen Form dir genehme Regeln für dich nachvollziehbar und einsichtig begreiflich macht. Zuletzt habe ich ja einige deiner Argumentationen bei Frau von Storch von der AfD wiederlesen können, vielleicht wäre diese aktuell auch entzückt von dir zu hören. Die AfD freut sich ja immer über Lehrkräfte, die ihre politischen Positionen weitergeben können in den Schulen. Könnte unter Umständen im Widerspruch stehen zum Diensteid, aber das tun einige deiner Einlassungen in diesem Forum auch.

    Überforderte Mutter, die mal ganz kurz vergessen hat, dass ihre üblichen Strafmuster an dieser Stelle mit erwünschtem Verhalten (der aktiven Teilnahme am Schulunterricht) kollidieren? Oder eine Mutter, bei der es infolge von Kurzarbeit finanziell gerade ganz ganz eng aussieht, so dass alles, was über den bestehenden Vertrag hinausgeht an Datenvolumen (was je nach Vertrag bei Videokonferenzen ja ratzfatz überschritten sein kann) an Highspeed-Zugang bis Monatsende nicht mehr finanzierbar ist?

Werbung