Beiträge von CDL

    Finde ich auch ohne C. arschig. Von der fiebernden Konrektorin mit Bronchitis angesteckt worden. 2 Wochen krank. Konrektorin außer sich, sie war doch auch krank arbeiten. SL hat sich mit 7 Leuten in kleinen Raum an runden Tisch gesetzt, auch fiebrig glänzend. Hinterher 2 KuK mit Nebenhöhlenentzündung. Tja.

    Wobei der Teil dank Corona deutlich sozialverträglicher geworden ist: Mit FFP2-Maske steckt man sich weder selbst noch andere so schnell an. Mit Bronchitis sollte man trotzdem zuhause bleiben prinzipiell, aber zumindest harmlose Erkältungen (so es sich gesichert um solche handelt) sind ja oftmals kein Arbeitshindernis und dank der Masken auch in für KuK zumutbarer Weise auszuhalten. (Ich war jedenfalls heute ganz brav, hatte meine FFP2-Maske komplett ohne Unterbrechung auf im Schulhaus angesichts einer ganz leichten Erkältung, habe mir alle 20min die Hände desinfiziert oder gewaschen, damit ich nix in Räumen verbreiten kann und ganz nebenbei noch den ganzen maskenlos in den Raum reinniesenden und reinrotzenden SuS Papiertücher auf den Tisch gelegt und sie zum Händewaschen angehalten. Ehrlich: Ich war nicht die Virenschleuder im Raum. Das schaffen die SuS ganz alleine...).


    Bei Bronchitis hört für mich aber direkt der Spaß auf. Dafür habe ich schon zu viele böse Komplikationen gehabt von den Dingern, samt "Long-Bronchitis" (oder wie auch immer das dann tatsächlich heißen mag).

    Ruf an, frag freundlich nach, ob diese eingegangen ist. Wenn du es tatsächlich genauer wissen möchtest: Bundeslandangabe wäre als Minimum erforderlich, damit dir Menschen aus deinem Bundesland passend antworten können. Bringt dir schließlich nix, Informationen aus 15 für dich irrelevanten Bundesländern zu erhalten.

    10 Freistunden finde ich auch extrem viel und eine echte Zumutung. Solche Werte hatte ich im Ref, inzwischen nicht mehr, weil unsere Stundenplaner sich entsprechend reinhängen solche Extremwerte zu vermeiden. Vielleicht geht das mal in einem Schuljahr gar nicht bei speziellen Sonderbedingungen. Dauerhaft darf das aber nicht sein. Da muss dann eben an anderer Stelle nachjustiert werden.

    Was steht in eurem Teilzeitkonzept? Gibt es überhaupt eins?

    Was genau steht denn bei anderen dort drinnen? Bei uns gibt es das meiner Kenntnis nach nicht. Allerdings sind in BW die unteilbaren Aufgaben auch vom Land vorgegeben und können somit nicht mehr über so ein Konzept nachträglich geregelt werden. Umgekehrt ist damit klar, dass man bei teilbaren Aufgaben entweder einen Ausgleich bekommt oder diese eben nur anteilig übernimmt.


    Ich verstehe nebenbei bemerkt zwar den Wunsch, nachmittags weniger Unterricht zu haben, kann aber nicht erkennen, warum sich das zwingend aus einer Beschäftigung in Teilzeit ergeben müsste, auch wenn das speziell im Hinblick auf Kinder und Familie hilfreich wäre oftmals.

    Anna Lisa hast du mal bei deinem Stundenplanungsteam nachgefragt, woran die Erfüllung deines Wunsches scheitert? Vielleicht hilft das dir etwas, wenn du verstehst, welche zwingenden Gründe dies verunmöglichen in diesem Schuljahr und anderseits gibt es vielleicht ja einen sich abzeichnenden Kompromiss für das zweite Halbjahr, der zumindest zu einem dir etwas genehmeren Stundenplan führen kann. Ich weiß aus Erzählungen meines Vaters, dass man als Stundenplaner selten ein "Danke" hört, dafür aber oft all das um die Ohren gehauen bekommt, was nicht wie erhofft oder gewünscht geplant wurde, vor allem von KuK, die sich noch nie damit auseinander gesetzt haben, wie lange es dauern kann nur eine einzige Stunde umzuplanen, selbst wenn für diese Stunde womöglich keinerlei Sonderbedingungen (Fachraum, Hallenzeiten, nicht Mittwoch Nachmittag in Klasse 8,...) gelten oder Wünsche zu berücksichtigen wären. Wer das schonmal mitbekommen hat versteht nämlich, dass "nur ein Wunsch" bezogen auf das gesamte Deputat einer Lehrkraft zwischen Stunden bis Tagen an Zusatzarbeit verursachen kann. Irgendwann haben dann aber auch die Stundenplaner mal frei und sind fertig.

    Ich kann das Problem der TZ-Lehrer auf der einen Seite nachvollziehen, auf der anderen Seite sind nun mal viele Schulen mittlerweile Ganztagsschulen und man kann nicht die Arbeit am Nachmittag 100% nach Deputat einteilen, wenn z.B. Hauptfächer nicht nachmittags unterrichtet werden sollen. (...)

    Was soll sonst bitte das Kriterium sein für Pflichtstunden am Nachmittag, wenn nicht das eigene Deputat in Kombination mit dem jeweiligen Stundenplan? Bloß, weil eine Schule ein Ganztageskonzept hat, muss man schließlich nicht X Stunden über sein Deputat hinaus leisten. Ob man dann am Ende im Regelunterricht eingeplant wird, einer AG oder einem sonstigen Ganztagsangebot liegt dann wohl zuallererst an der Personalversorgung der Schule. Hauptfächer gibt es übrigens häufig auch am Nachmittag, gerade in der Kursstufe passiert das bei bestimmten Kursen, die im Verbund mit anderen Schulen im Stadt- und Landkreis angeboten werden doch überall und ständig.

    Zitat

    Da gehören Lehrer halt zu den Berufen mit "Schichtarbeit" wie auch viele andere, in denen sich die Beschäftigten ihre Schichten auch bei TZ/Kinderbetreuung nicht aussuchen können. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum der Lehrerberuf immer als "familienfreundlich" dargestellt wird. Man sollte bedenken, dass man natürlich leicht TZ arbeiten kann, dann aber nicht nur TZ in der Schule ist.

    Nein, Lehrkräfte haben keine Schichtarbeit, auch nichts, was dem nur annähernd gleichen würde. Zum Glück! Ich würde den Beruf sonst sicherlich nicht ausüben können. Familienfreundlich sind eine Menge Regelungen im Schuldienst durchaus, angefangen damit, dass man prinzipiell gemeinsam mit seinen Kindern Ferienzeiten hat, so man im selben BL unterrichtet, in dem diese beschult werden. Auch der Umstand, dass man sich oft die Vorbereitungszeit frei(er) einteilen kann und gerade nicht gebunden ist an den Dienstort und vorgegebene Uhrzeiten ist hilfreich. Und doch: Ich arbeite in Teilzeit, ich bin auch nur in Teilzeit an der Schule. Natürlich bedeutet das nicht, dass ich nur meine Unterrichtsstunden in der Schule bin- das gilt aber ja für VZ-Kräfte genauso wenig. Ich habe sehr viele Stunden in der Woche, die ich weder in der Schule, noch mit Vor- und Nachbereitungen verbringe mehr frei als als Vollzeitkraft.

    (...)

    Was hier von manchen vielleicht überschätzt wird, ist die Relevanz der Fächerwahl überhaupt. Der TE wird Sonderpädagoge! Fachfremdes Unterrichten sowie fachungebunde Tätigkeiten (Diagnostik, Beratung, Frühförderung, Inklusion usw.) sind alltäglich.(...)

    Es geht ja nicht um allgemeines fachfremdes Unterrichten, sondern spezifisch um evangelischen Religionsunterricht. Wird der bei euch auch fachfremd und ohne vorhandene Vocatio erteilt im Zweifelsfall? Bei uns in der Sek.I gibt es auch viel fachfremden Unterricht, aber beispielsweise nicht im Religionsunterricht. (Dafür hängt die Vocatio umgekehrt nicht am entsprechenden Studium. Die dürfte ich als Mitglied der eveangelischen Kirche- entsprechende Eignung und Interesse vorausgesetzt- ebenfalls erwerben, und danach evangelischen Religionsunterricht erteilen.)

    (...)

    Obacht: wenn dein Freund minderjährig ist, wirst du nur versetzt.

    Wie unlustig, dem homosexuellen Katholiken gleich noch Pädosexualität unterschieben zu wollen. Neeeein hast du natürlich wörtlich nicht geschrieben und interpretieren soll man deine Beiträge nicht. Gemeldet hab´ich den trotzdem. Sollen die Moderatoren das mit dem weiteren Nicht-Interpretieren übernehmen.


    EDIT: Wurde schon gemeldet von jemand anderem. Beruhigend zu wissen, dass noch mehr solche Unterstellungen für unangemessen erachten.


    EDIT 2: Dass ausgerechnet du Berufsschule93 als bekennender Homosexueller (und zufällig auch Katholik) eine derartige Unterstellung likest ist wirklich traurig. Auch wenn das Problem an der Stelle nicht Homophobie im engeren Sinne ist, sondern Vorurteile über mit der katholischen Kirche beruflich verbundene Menschen, sollte das nicht deine Vorbehalte antriggern, sondern entschieden zurückgewiesen werden, dass man jemanden so etwas qua Homosexualität unterstellt.

    Na ja, der TE möchte ja nicht seinen Gottesglauben an sich revidieren oder den Wunsch, das damit einhergehende, existierende Schulfach SuS zu vermitteln, kann nur bestimmte Aspekte speziell der katholischen Heilslehre für sich nicht länger vertreten, die er nach einer Konversion aber auch nicht mehr vertreten können muss als Lehrkraft. Ethik scheint mir da zumindest ein deutlich größerer Kompromiss zu sein, als womöglich am Ende eine Vocatio erlangen zu können nach einer Konversion und evangelischen RU erteilen zu dürfen, den der TE offenbar für sich vertreten könnte. Analogien zu anderen Fächern gibt es schlichtweg nicht, eh sei denn eben mit anderen Glaubenslehren, weil das eben ein spezieller Fall ist, für den ja auch schulische Sonderbedingungen gelten. In keinem anderen Fach benötigt man eine besondere Zulassung einer externen Organisation, um dieses erteilen zu dürfen, nur im evangelischen und katholischen Religionsunterricht. Ich glaube, es wäre gut den Fall nicht aus einer persönlichen Haltung zu Religion an sich zu beurteilen.

    CDL : Was für eine traurige Geschichte. Mir stehen gerade die Tränen in den Augen.

    Danke. Ich habe schon zu viele Tränen geweint um diese unbekannte, namenslose Frau, um noch weinen zu können. Ich weiß nur, dass ich dieses Schmückstück eines Tages an einen meiner Neffen weitergeben werde zusammen mit dieser Geschichte und der Bitte, diese an die nächste Generation weiterzugeben, damit diese Frau unvergessen bleibt. Wenigstens das können wir noch für sie tun, um sie zu ehren. So hat meine Großmutter es bei meiner Mutter gehalten und meine Mutter bei mir, als sie mir diese Geschichte erzählt hat und mir gesagt hat, ich solle das Schmuckstück nach ihrem Tod erhalten (weshalb ich es seit über einem Jahrzehnt bereits bewahre).

    Kann man nicht immer noch im Rahmen eines Erweiterungsfaches was dranhängen?

    So ein Erweiterungsfach setzt ein Nachstudium voraus, welches du ja gerade lieber umgehen wollen würdest. Mach dich erstmal schlau bei Gewerkschaft und evangelischer Landeskirche, was man dir tatsächlich wie anerkennen könnte. Ein Ref durchzustehen, bei dem du konstant nicht einfach nur vorgeben musst etwas zu sein, was du nicht bist, sondern schlimmer noch, an etwas zu glauben, was du für falsch erachtest und das dann auch noch SuS zu vermitteln halte ich dir selbst gegenüber für eine unzumutbare Situation; das Ref ist auch ohne solche Lügengebäude hart genug. Mit dem Ref wäre es dann ja auch nicht getan: Nach dem Ref erlischt die vorläufige Missio, diese muss also für die Verbeamtung auf Probe erneut erst einmal beantragt und erteilt werden, was noch mehr Lügen nach sich zieht, die du wenigstens für 3 Jahre bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit durchhalten müsstest. Auch danach dürftest du dir deinen dienstlichen Vorgesetzten gegenüber niemals anmerken lassen, dass du schon lange vor dem Ref wusstest, dass du nicht lebenslang katholischen Religionsunterricht erteilen wirst können, sondern musst so tun, als wäre das eine Erkenntnis, die erst nach der Verbeamtung auf Lebenszeit aufgekommen ist. Ich denke, dir ist klar, dass es an dieser Stelle einen integren Weg gibt vorzugehen und einen des möglicherweise geringsten Widerstands. Überleg dir gerade auch als Mensch, der bestimmte Normen und ethische Grundsätze lehren möchte, ob du das für einen Weg halten würdest, den Menschen deines Erachtens wählen sollten. Bist du dann noch der Mensch, für den du dich halten möchtest? Was erzählt dein Spiegelbild dir, wenn du ihm das Wort in der Sache erteilst? Welchen Weg würdest du einem Schüler oder einer Schülerin anraten zu wählen in einer vergleichbaren Lage mit welcher Begründung? Mach dich schlau, was deine Möglichkeiten anbelangt und dann wähle den Weg, den du aufrechten Gangs beschreiten kannst, weil du zu dir stehst, wie du bist.

    Möglicherweise.

    Ich war vor 2 Wochen mit meinem Kind in einer orthopädischen Klinik, selbst dort wurde nur ein kurzer Blick auf mein Handy geworfen.


    Aber wird das bei Euch generell so gründlich kontrolliert? Also auch im Restaurant, Kino usw.? Klinik ist ja nochmal ein besonderes Setting.

    Kino weiß ich nicht mehr, wann ich zuletzt dort war, also keine Ahnung. Restaurants: Alle, in denen ich in den letzten 3-4 Monaten war nehmen es SEHR genau mit den Kontrollen, ja. Innen sitzen darf also wirklich nur, wer 3G erfüllt, wie vorgeschrieben. In der Klinik war ich zuletzt 2x (Blutbank). Das waren tatsächlich in Relation deutlich laxere Kontrollen. Obwohl ich meinen Impfpass zur Hand hatte wollte den niemand mehr sehen beim Betreten, sobald geklärt war, dass ich zur Blutbank will und keine Patienten besuchen möchte.

    Ja, aber dann müsste man sie zuerst alle den Berg hochjagen, oder?


    Wenn sie einmal hochlaufen und dann zurück, kann man sich das Anpinnen auch sparen, denke ich.


    ... irgendwie kreuzt sich das hier gerade mit dem Urlaubsforum.

    Aber, aber, aber, beim Lüften hilft viiiiiiiiiiiiiiiiel doch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel und die Bayern brauchen viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel mehr Belüftung in den grenznahen Regionen als die Menschen in NDS das offensichtlich benötigen. Gibt es eigentlich im Kyffhäuserkreis auch genügen Bergkreuze zum Anpinnen oder muss man die zu Belüftenden dort an ihren privaten Hakenkreuzen befestigen? :engel:

    Ich besitze ein altes Schmuckstück, welches meine Großmutter aus dem KZ mitgebracht hat. Das einzige Erinnerungstück, dass von ihrer Bettnachbarin im Lazarett geblieben ist, die von den Nazis ins Krematorium geschickt wurde, wusste, was ihr drohte und vorher meiner Großmutter dieses Schmuckstück als letztes Erinnerungsstück ihrer bereits ermordeten Familie übergeben hat mit der Bitte, es vor den Nazis zu verstecken. Meine Großmutter war zu schwer erkrankt (hat selbst nur überlebt, weil das Lager von den Sowjets befreit wurde ehe man sie ermorden konnte), um sich später an den Namen der Frau erinnern zu können. Alles, was wir also noch haben ist diese Geschichte und dieses Schmuckstück. Materieller Wert vielleicht 40€, ideeller Wert: Unbezahlbar.


    Welche Familiengeschichte möchtest du kommenden Generationen mitgeben, damit sie unvergessen bleibt?

    Herrgott fossi74 , du bist nicht mehr in der 5. Klasse. Es ist also unerheblich wer "angefangen" oder "nur" weitergemacht hätte, sehr wohl aber erheblich, dass deine Replik direkt eskaliert und eine persönliche Beleidigung ist. Das kannst du sprachlich bedeutend eleganter lösen wenn du willst also bitte schluck das nächste Mal die unangemessene Nazi-Analogie runter. Danke.

    laleona : Das nächste Mal bitte für so etwas einfach direkt den Rechtschreibthread suchen, vielen Dank.


    Was war noch gleich das Threadthema? Ach so, ja: Der magische Kessel, der von alleine Breichen und Co. kocht, während wir im Forum prokrastinieren auf das jemand anderes korrigieren möge ...

    Habt ihr in eurem Urlaub in NDL nicht die großen Windräder und die laaaaaangen Wäscheleinen gesehen?

    Wir hängen alle Grenzgänger erst mal eine Stunde in den Wind und lassen sie durchpusten, bevor sie weiterfahren dürfen.

    Könnte man die in Bayern nicht einfach ans Bergkreuz pinnen? Kruzifixverbot herrscht dort schließlich nicht ... :pfeifen:

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