Beiträge von CDL

    Stelle nur ich mir gerade vor, wie Du auf ihr zur Schule reitest?

    Keine Ahnung, aber wie sollte ich sonst ökologisch korrekt und pandemieangepasst mit meinem ganzen Geraffel in die Schule kommen?! :zungeraus: Fahrrad fällt weg: Mein Asthma hat eine Allergie dagegen entwickelt. Vermutlich psychosomatisch, aber Frau Arbeitshund verweigert die Ausbildung zur Therapeutin während der Schulzeit, weil sie sich mir widmen müsse und in den Ferien droht sie mit der Hundegewerkschaft...

    Was du möchtest ist ein Schul- oder Begleit- oder Therapiehund chili. Den Assistenzhund gibt es blöderweise nur mit entsprechend schwerer Erkrankung, die sich ja niemand wünscht. Ich verstehe aber sehr sehr gut, was du schreibst. Tiere sind einfach ganz und gar außergewöhnliche Freunde und Begleiter und retten uns so oft, ganz ohne entsprechende Ausbildung. Ich wünsche dir und würde es dir von Herzen gönnen, dass du deinen Hund tatsächlich einmal zur Arbeit mitnehmen kannst.

    "Früher" (=als ich im Kindergartenalter war) hatten wir noch einen schwarzweiß Fernseher. Das war nicht besser, aber früh genug, dass meine SuS mich direkt für uralt halten würden, würde ich das erzählen (wobei zuletzt eine Siebtklässlerin meinte, ich wäre 1930 geboren worden ^^). Jetzt muss mir nur noch was zu Nörgeln einfallen, dann sollte ich beide Threadbedingungen erfüllt haben. :gruebel: Ah ja: Vor meinem Haus ist eine Baustelle. Angeblich soll es nur zu "Behinderungen im Straßenverkehr kommen", jetzt steht der doofe Bagger aber ständig halb auf meinem Parkplatz. Heute früh kam ich grad noch so raus, heute nach der Schule musste ich dann im total voll geparkten Sträßle eine Ecke finden und kann jetzt nicht auf meinem eigenen Parkplatz stehen. Nicht nur, dass ich den bezahle, mein Auto fremdelt auf unbekanntem Grund!!!!!!!!!!!!!!!!! :heul: Ich trau mich kaum raus morgen, nach dem Blechfrosch schauen, womöglich braucht der direkt eine Therapiesitzung oder eine Gruppenumarmumg von seinem Freund dem Baum oder einfach Sommerferien...mit mir...auf dem eigenen Parkplatz... für den ich verdammt nochmal bezahlen muss!:pfui: :haudrauf:


    Ich glaube, ich geh jetzt mal schlafen. Ich schreibe zu sinnvolle Beiträge. :schlafen:

    Ein Durchschnitt schlehcter als 4,0 würde hier in BW auch als "nicht bestanden" gelten, insofern kann ich mir kaum vorstellen, dass das in Bayern anders wäre. Ansonsten ist für so eine studienbezogene Frage eigentlich deine Studienberatung die Anlaufstelle bzw. deine Studien- und Prüfungsordnung, in der du das genau nachlesen kannst. Wenn du am Ende tatsächlich Grundschullehrerin werden möchtest Ann3 , solltest du dir die Mühe machen, das erstmal selbst nachzulesen. Wenn du eine Passage nicht verstehst und deine Studienberatung nicht zu erreichen wäre, dann könntest du diese Passage hier zitieren. Erstmal steht aber Eigenarbeit an, nicht andere denken und arbeiten lassen (die- in Bayern- gerade noch ihren wohlverdienten Ferien entgegensehen).

    (...)

    Was für ein Skandal, wenn alle Neueinstellungen A13 bekommen und die Altfälle nicht. Das würde für noch mehr Unmut in den Grundschulen/Sek I Schulen sorgen. (...)

    Gibt es genau so in BW: Alle Neulehrer werden im Ref nur noch für Sek.I-Lehramt ausgebildet, selbst wenn sie vorher im Studium lediglich für eine Teilform eingeschrieben waren. Nach dem Ref erhalten die Junglehrer dann ausnahmslos A13 in der Sek.I. Blöderweise gibt es aber noch viele Grund- und Hauptschullehrkräfte in der Sek.I, die nach alter Ordnung ausgebildet wurden und weiterhin- ungeachtet ihrer jahrelangen Berufserfahrung und des Umstandes, dass sie Seite an Seite mit den Sek.I-Junglehrern (A13) und ggf. an Gemeinschaftsschulen Gymnasiallehrkräften (die, wenn sie nicht auf eine Sek.I-Stelle eingestellt wurden, sogar A13z erhalten- ebenfalls im Zweifelsfall für dieselbe Arbeit, weil die meisten GMS keine gymnasiale Oberstufe haben) arbeiten- lediglich A12 erhalten. Für diese Lehrkräfte gibt es die sogenannte "horizontale Laufbahnqualifizierung" (HOLA), über welche die Nachqualifizierung- berufsbegleitend- als Sek.I-Lehrkraft erfolgt (es gab früher ein Semester Unterschied in der Studiendauer, welches darüber ausgeglichen werden soll). Es gibt natürlich nicht genügend HOLA-Plätze für sämtliche dieser GS-/HS-Lehrkräfte alter Ordnung, wird also nicht allen ermöglicht für dieselbe Arbeit an derselben Schule und Schulart zumindest genauso viel zu erhalten, wie die Sek.I-Lehrkräfte neuer Ausbildungsordnung.

    Ich habe unter anderem deshalb keine mehr, weil die unfassbar viel Dreck verursachen. Also ja, auch aus ökologischen Gründen habe ich keine mehr. Zumal ich nie welche hatte, die extra für mich produziert wurden, die kamen immer aus dem inländischen Tierschutz.

    Siehste, deshalb habe ich auch kein einfaches Haustier, sondern mit Frau Arbeitshund direkt ein Arbeits- und Rehabilitationsmittel. Quasi mein Rollstuhl auf vier Pfoten.:tanz: Und es würde hier doch wohl niemand der behinderten Frau ihren Rollstuhl (auf vier Pfoten) verbieten wollen?!:doc::nein: *sehr strengen Oberlehrerblick in die Runde werfe* :nein::doc:

    (...) "Zwangsweinlieferung auf Ansage des Jugendamtes ins Krankenhaus, damit eine lebenswichtige Operation durchgeführt werden kann" (...)

    Also die OP klingt interessant. Ich hätte ja zunächst an Betäubungsmittelersatz im Katastrophenfall gedacht, aber dass das Jugendamt die Weinlieferung quasi einfordert irritiert mich dann doch irgendwie. Sollte man nicht zumindest für die Kinder tauglichere Anästhetika vorrätig halten?

    Natürlich erstmal nachfragen, ob überhaupt Bedarf besteht. Schulen sind schließlich keine Sperrmüll - Empfangsstationen. Wenn die Schule das am Ende nicht benötigt : Örtliche Musikschule anfragen, ob sie bzw. ihre SuS die Sachen als Spende benötigen könnten (nicht einfach zusenden!).

    Ein Armutszeugnis und eine Entwertung der Ausbildung, die grundständige Lehrkräfte durchlaufen trifft es wohl eher ...

    Ja, du und ein paar Querdenker.

    Ich betrachte es unter den gegebenen Umständen zwar für völlig selbstverständlich Maske zu tragen, befürworte auch eine Maskenpflicht im kommenden Schuljahr für den Herbst/Winter, kann mich aber dennoch dessen entsinnen, dass ich rund 40 Jahre meines Lebens weitestgehend ohne FFP2-Maske verbracht habe. Ich finde es nachvollziehbar eine Maskenpflicht nicht für normal zu erachten, auch wenn es faktisch unser neues "Normal" ist aktuell. Menschen die das anmerken (womöglich aber völlig selbstverständlich weiterhin Maske tragen, geimpft sind, etc.) nur auf dieser Basis direkt als Querdenker abzustempeln verunmöglicht lediglich notwendige Debatten und Austausch bzw. grenzt weitere gesellschaftliche Gruppen aus, womit man den tatsächlichen Querdenkern weiteren Zulauf verschafft. Ich halte das für destruktiv.

    Man bekommt in NRW mit einer PE E13? Unfassbar! Da verstehe ich gerade direkt Tommi besser mit seiner Dauerklage über die Besoldung der GS-Lehrkräfte. Diese sind natürlich sowieso nach A/E13 zu besolden, aber wenn man sich dann noch im Vergleich vor Augen hält, das selbst Menschen mit völlig unzureichender Ausbildung und Lehrbefähigung (PE) besser bezahlt werden, als gut und vollständig ausgebildete GS-Lehrkräfte, dann bekommt man doch einfach nur noch das :uebel:. Mal ehrlich: Wie will man so junge Menschen dazu motivieren sich vernünftig ausbilden zu lassen für die Tätigkeit die sie ausüben möchten, wenn sie selbst mit der Schmalspurausbildung einer PE (plus dem Fachstudium, I know) besser bezahlt werden als besser ausgebildete KuK anderer Schularten?! So erhält man sich seinen Lehrermangel durchaus langfristig als Dienstherr.


    EDIT: Danke für den Nachtrag zur Besoldung mit PE calmac . Ich war gerade wirklich entsetzt!


    JanineBr : Mit OBAS hast du nicht nur eine vollwertige Ausbildung und Lehrbefähigung, sondern weißt danach auch wirklich, was du machst und kannst so eine entsprechende Unterrichtsqualität sicherstellen, aber auch dein eigenes, künftiges Arbeitsleben deutlich entlasten und entstressen, weil du bestimmte Dinge einfach mal grundlegend lernen konntest, so dass du künftig Zeit sparen kannst z.B. bei der Planung guter Unterrichtseinheiten. Als Mutter sollte es dir ein Anliegen sein, dass Kinder gut ausgebildete Lehrkräfte haben, als angehende Lehrkraft sollte es ein Teil deines professionellen Selbstverständnisses und Selbstanspruchs sein vernünftige Arbeit zu leisten. Die Teilzeitausbildung sollte ein gangbarer Weg sein. Ich hatte einige Mitanwärter:innen mit kleinen Kindern (Plural!- ein paar davon mitten im Ref auf die Welt gekommen), manche alleinerziehend, manche mit Partner:in in Ausbildung/Studium- tatsächlich haben unsere jungen Eltern zu denen gehört, die das Ref mit am konsequentesten durchgezogen haben, weil denen von vornherein klar war, dass sie gut organisiert sein müssen und sie andererseits genau wussten, wofür sie die Ausbildung durchziehen.

    Ich hoffe für meine Schüler:innen, dass es keine kompletten Schulschließungen mehr geben wird. Ich hoffe insofern auch, dass man die Maskenpflicht nicht nur für die ersten beiden Schulwochen vorgeben wird, sondern den gesamten Herbst/Winter über bei fortbestehenden, regelmäßigen Schnelltests der SuS (angesichts der Impfdurchbrüche durch die Delta-Variante müsste das konsequenterweise auch wieder für alle gelten in der Schule, ungeachtet des Impfstatus), wobei ich hier auch für eine Umstellung auf PCR-Pooltests wäre. Eine konsequente Maskenpflicht plus Teststrategie (neben Hygiene/Abstand wo möglich) scheint mir die einzige Chance zu sein diesen Herbst/Winter wieder komplett geöffnet zu bleiben. Ich hoffe, sollte es zum worst case kommen, wird man sehr frühzeitig über Wechselunterricht Abhilfe schaffen, statt erst lange das schulische Infektionsgeschehen zu ignorieren im KM, nur um dann Knall auf Fall Schulen komplett zu schließen. Bis zum Beweis des Gegenteils bleibe ich optimistisch, dass Wechselunterricht das Schlimmste ist, was uns im Herbst/Winter schulisch drohen könnte (oder besser: versuche ich optimistisch zu bleiben, denn schon während ich das schreibe merke ich, wie sich die Sorgen in meinem Bauch zusammenknüllen, was wieder auf uns zukommen könnte und vor allem, welchen Preis meine Hasen dafür bezahlen müssten). Ich befürchte, komplett ohne zumindest eine kurze Zwischenphase mit Wechselunterricht (zumindest an Orten mit hohen Inzidenzen/vollen Intensivstationen und aktuellen C-Fällen an den Schulen, zu denen wir im Herbst/Winter sicherlich wieder gehören werden) wird es auch im kommenden Schuljahr nicht gehen. Dezember/Januar, ggf. Februar dürften die aussichtsreichsten Monate sein für Wechselunterricht. Komplette Schulschließungen möchte ich mir gar nicht erst ausmalen.

    Mir ist bewusst, dass es für diesen Beitrag Kritik geben wird, aber:


    Meine Reisen sind grundsätzlich immer sehr party-orientiert. Die Infrastruktur, die ich dafür brauche (Wettergarantie, Meer, viele Angebote auf einem Haufen, preisgünstiger Alkohol :top:) finde ich nun einmal nicht in Deutschland.

    Ich formuliere es mal sehr zurückhaltend: Wenn dein Gehalt als Lehrkraft nicht ausreichend wäre die von dir gewünschten Mengen Alkohols auch jenseits der "Ballermannromantik" finanzieren zu können, wäre das durchaus als gesundheitsrelevanter Hinweis zu betrachten.

    Apropos neues Schuljahr...hab gehört, dass lt. KM die zweistündigen Nebenfächer auf eine Stunde eingedampft werden und dafür den Hauptfächern je eine Stunde zugeschlagen werden soll.

    Wisst ihr da mehr?

    Gibt ein aktuelles Schreiben aus dem KM, dass zugunsten der Hauptfächer Nebenfächer reduziert werden dürfen auch in den Abschlussklassen kommende Jahr. Von komplett "eindampfen" ist nicht die Rede, das ist lediglich eine Option, die man schulintern nutzen kann für ein Schuljahr eben auch in den Abschlussklassen ohne Ausgleich schaffen zu müssen in Folgeschuljahren (bislang anders vorgegeben gewesen im Rahmen der "Stundentafel-Öffnungsverordnung").


    Ich such es grad´kurz raus und hänge es an.


    (Für GS/SBBZen gibt es jeweils ein eigenes Eckpunktepapier. Der von dir angesprochen Punkt ist unter "Bildungspläne" zu finden.

    Absolut lellyfee. Unmotivierte Lehrkräfte, die im worst case ihren beruflichen Frust an ihren SuS auslassen braucht keiner. Hatte so einen E-Mu-Lehrer am Gymnasium, der immer damit haderte, sich gegen eine (realistisch für ihn nicht zu erreichende) Karriere als Konzertpianist entschieden zu haben. Der Typ war maximal unfair, didaktisch unfähig, extrem ungeduldig, extrem leicht zu provozieren (sehr unpraktisch als Lehrkraft) und bei Bedarf verbal oder auch physisch übergriffig. Jede Stunde hat er uns (und allen anderen seiner Klassen abgesehen vom Musik-LK, den er aber meist nicht unterrichten durfte, weil es auch dafür qualifiziertere Lehrkräfte gab) mindestens dreimal erklärt, das wir seinen Arbeitseinsatz gar nicht wert wären, etc. Insofern: Erspare dir die Schule, erspare künftigen SuS-Generationen eine Lehrkraft ertragen zu müssen, die den Job wirklich nicht machen möchte. Mach etwas, was dich mehr interessiert. Wer den Schuldienst als Verschwendung betrachtet ist dort eindeutig falsch. Danke im Namen verschonter Schülerschaften und Kollegien, die das sonst mit ertragen müssten.

    Ja, das weiß ich. Ich dachte nur, vielleicht gibt es demnächst einen und die Ärztin weiß aus gut infomierten Ärztekreisen schon mehr als ich. Nicht, dass sie dann gesagt hätte: Jaaaaa, Windpocken und kurz darauf Corona, das darf man nicht impfen.

    Aber nix, Pustekuchen.

    Aktueller Stand ist, dass es im Laufe des Herbst/Winters in diesem Jahr den Zulassungsantrag für einen Impfstoff für die 6-12jährigen geben wird, die Studien laufen noch. Wie sie laufen bleibt abzuwarten, sowohl angesichts neuerer Varianten und damit geringerer Impfstoffwirksamkeit als auch angesichts der geringeren Infektionszahlen aktuell, die dazu führen, dass es länger dauert, bis man ausreichend Fälle in der Vergleichsgruppe hat. Und schließlich muss man ja auch genügend mitwirkungswillige Eltern finden, die der Aufassung sind, eine Coronainfektion wäre für ihr 6-12jähriges Kind ein größeres Risiko als einen bei dieser Altersgruppe noch nicht ausreichend erprobten und noch nicht zugelassenen Impfstoff zu verimpfen. Auch das dürfte angesichts abnehmender Fallzahlen in vielen Ländern nicht leichter geworden sein.

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