Beiträge von CDL

    Vielleicht funktionieren Grundschulen in Berlin ja anders als z. B. Hier in BW, ansonsten würde ich an deiner Stelle davon ausgehen im Zweifelsfall alle Fächer unterrichten zu müssen (was nicht studiert wurde gibt es dann eben fachfremd) in der eigenen Klasse, insbesondere aber natürlich die Fächer, die du studiert hast und für die die insofern eingestellt wirst. Conni, icke oder auch Susannea können das aber sicherlich klären.

    Das ist eine merkwürdige "Studie".

    Nur diffamierende Optionen im ersten Teil, im zweiten Teil müssen Antworten geraten werden. Was genau hast du dir dabei gedacht?

    Ich sag nur „Kevin und Chantalle“ oder alternativ „ Ali und Fatma“: Lehrkräfte haben am Ende pauschal üble Vorurteile gegenüber SuS in schweren, emotionalen Notlagen und dazu null Ahnung von nix, was bestimmt der tiefere Grund dafür ist, dass Suizid unter Jugendlichen die dritthäufigste Todesart ist. Ich ahne die Flut an Folgeumfragen für Generationen von Bachelorarbeiten, die uns irgendwann bestimmt auch in einer Art Fusion erhellen werden, dass wir natürlich bei Esther-Sophie und Max-Benjamin die hinter einem Suizid(versuch) zuallererst stehende Verzweiflung eher erkennen, als beim rachsüchtigen Kevin, dummen Ali, der feigen Chantalle oder peinlichen Fatma.

    Und wieso kann man beim „Wissensquiz“ danach nicht einfach „Ich weiß nicht“ ankreuzen, sondern soll im Zweifelsfall raten?

    Habe auf Seite 2 abgebrochen. Das generiert nur Nonsense- Daten über Lehrkräfte am Ende. Das Thema ist dafür gerade auch an Schulen zu sensibel und zu wichtig angesichts der vielen jungen Menschen, die Suizidversuche unternehmen und leider viel zu oft „erfolgreich“ sind damit.

    Kommen an eurer Schule Dreifachstunden vor? Wie findet ihr das?

    In meinen Fächern nicht, aber in AES bzw. Technik auf Wunsch der Fachschaften wann immer möglich stundenplanerisch. Im Ref gab es das aber in Französisch in einer Klasse auf spezifischen Wunsch der Lehrerin. Die Gruppe bestand aus fünf (sic!) SuS, die drei Stunden ohne jede Denkpause hatten, weil sie ständig drankamen. Danach waren die regelmäßig mental durch für den Tag. Ich fand das im Hinblick auf den Lernprozess schlichtweg falsch und trotz Minigruppe ab Stunde 3 immer sehr anstrengend für die SuS und mich, weil ich diese unter „Dauerfeuer“ halten musste über eine so lange Zeit.

    Ja, ich komme mit den Fingerspitzen problemlos bis zum Boden ganz ohne Affenarme bei 171cm (die Arme, was sonst :klatsch:). Brücke konnte oder besser wollte ich dagegen auch als Kind nicht (können), obwohl ich ansonsten sehr beweglich war. Kopfüber hat mir abgesehen von Salti ins Schwimmbecken auf hartem Boden immer schon zu viel Angst eingejagt (Reckumschwung ging dank dicker Matte und geliebter Rotation dagegen problemlos). Brücke konnten aber auch in meiner Grundschulklasse (ab 1986) nur wenige Kinder, die meist im Turnen aktiv waren. Das ist für insofern eher etwas, das ich mit Übung und eben auch persönlichen Ängsten assoziiere und nicht mit unzureichender Beweglichkeit.


    Schade, dass Mittwoch noch so lange hin ist. Mir ist fad.. :heul:

    Ich hätte bei so einem Plan zunächst die Vermutung, dass es sich um eine komplexe Konstellation handelt.

    Die Unterstellung, dass Kollegen "bestimmte Denkansätze schwer fallen" halte ich im Bereich Stundenplanung durch Ferndiagnose hingegen für etwas unterkomplex.

    Ok, touché ^^ ( mein iPad beherrscht leider Accents nicht...)


    Der Beitrag war wirklich unterkomplex, Entschuldigung. Liege seit vier Tagen mit Fieber im Bett, was weder komplexen Denkprozessen förderlich wäre, noch der Frustrationstoleranz angesichts akuter Langeweile. My bad.

    Nur als Möglichkeit des Studierens gewertet, nicht als Wertigkeit des Faches. Besser und viel einfacher studierbar als was Mathematisches bei genug Fleiß. Weil gemeint wurde, ob das Interesse reicht. Das reicht garantiert für das Bestehen, wenn man genug tut.

    Na ja, das kann klappen, muss es aber nicht. Ich hatte in Grundstudium in Politikwissenschaft manche Kommilitoninnen und Kommilitonen, die wirklich gelernt haben für z.B. die Klausuren, was ich niemals gemacht habe. Ich habe aber die Texte, mit denen wir gearbeitet haben wirklich verstanden UND konnte das in eigenen Analysen und Urteilen deutlich machen. 1/4 hat die Klausuren im Grundstudium in vergleichender Politik nicht auf Anhieb bestanden, von denen noch einmal etwa die Hälfte dann die schriftliche Hausarbeit im ersten Anlauf nicht bestanden hat (was bei manchen dann auch die Endstation im Studium war, die nicht schon im Vorkurs an den Hausarbeiten gescheitert waren). Laut Fachschaft war das in diesem Fachbereich normal. Generell hatte aber Politikwissenschaft von den Geisteswissenschaften die höchsten Durchfallquoten an meiner Uni, weil das Fach von zu vielen als „Laberfach“ unterschätzt wurde in seinem Anspruch (vor allem die vielen Hilfswissenschaften, die studiert und damit auch mit verwendet werden mussten wie Neuere und neueste Geschichte, Philosophie, Ethik, Wirtschaftswissenschaften, öffentliches Recht hatten viele vorher nicht auf dem Schirm) und vor allem seiner fachlichen Tiefe. Kann angeblich nämlich auch jede:r, genau wie Lehramt, ein bisserl Fleiß genügt…


    Nur „labern“ reicht nicht nicht fürs Bestehen an der Uni - selbst wenn man sich dumm und dusselig lernt. Nicht jede:r kann nämlich wissenschaftlich angemessen und fundiert „labern“.

    Tatsächlich assoziiere ich persönlich Mathematik viel mehr mit einem Fleißfach. Auch dort gilt es natürlich Bereich logisch durchdringen zu können in der Tiefe, was längst nicht jede: r vermag, es geht aber auch ganz „banal“ um Übung, Übung, Übung, wie z.B. in den Fremdsprachen an manchen Stellen.

    Ganz ehrlich: Stundenpläne zu machen ist viel zu komplex und kostet eh schon zu viel Zeit, um auch noch gezielt Kollege A oder Kollegin B einen miesen Stundenplan zu verpassen.Im worst case sinkt die Motivation vereinzelte Härten auszugleichen, was sehr kurzsichtig wäre, da KuK mit generell miserablen Stundenplänen und derartigen Einsatzvoraussetzungen sicherlich schneller krank werden und damit an anderer Stelle erhöhten Aufwand für ein Stundenplanungsteam verursachen.

    Ich hätte bei so einem Plan als erste ja die Vermutung, das die Menschen, die bei euch die Stundenpläne erstellen nicht wirklich befähigt dazu sind, sei es weil ihnen bestimmte Denkansätze schwer fallen (kreative/ neue Lösungen ausprobieren, langfristige Folgen bestimmter Pläne mit bedenken,..), sei es, weil Empathie und Fürsorgepflicht Fremdworte sind ( letzteres für die SL offenbar auf jeden Fall).


    Was sagt deine Gewerkschaft zur Situation? Läuft dein Versetzungsantrag bereits? Ansonsten weiter den Finger in die Wunde legen und nicht resignieren. Remonstrationen machen Arbeit, die irgendwann lästiger sein könnte, als einfach bessere Lösungen zu finden.

    Wie sieht es denn bei euch im Kollegium mit dem Zusammenhalt angesichts der Situation aus? Wäre es möglich, euch zu organisieren, um einen Antrag in der GLK einzubringen, für ein besseres Konzept, welches die Pendelei für alle zum Ausnahmefall macht idealiter und nicht für manche zur Regel? Oder maximal einen Pendeltag festlegt pro Nase, bei z.B. gedeckelten Springstunden und/oder maximal drei Nachmittagen Unterricht pro Lehrkraft oder sonst eine Ausgleich durch späteren Unterrichtsbeginn nach Nachmittagsunterricht? Möglich ist vieles, wenn man zusammenhält.

    Bei uns sind z.B. zwei Nachmittage Unterricht für Lehrkräfte in VZ ok, bei drei Nachmittagen ist zum Ausgleich entweder an einem der Tage mit Nachmittagsunterricht oder einem Folgetag der Unterricht frühestens ab der dritten Stunde. Wir haben aber auch nicht so viele verschiedene Schienen festgelegt, wie das z.B. an meiner Ref– Schule der Fall war, was flexiblere Planungen erlaubt, sowie weitestgehend keine Binnendifferenzierung für den HS– Zug, sondern getrennte Klassen.

    Das surface ist mir zu klein und

    Ich möchte eine unkomplizierte software nutzen können, um Arbeitsblätter gestalten zu können, also Getipptes, Tabellen etc. mit Zeichnungen zu vervollständigen, auch muss ich oft Formulare ausfüllen (Handschriftliche Kommentare, Kreuzchen setzen etc.).

    Hast du geprüft, ob es die Software im AppStore von Apple gibt und diese kompatibel ist?


    Ich habe dienstlich ein Surface, privat ein iPad Pro. Die Schrifterkennung beim iPad klappt selbst wenn ich meine Sauklaue auspacke bis auf Einzelfälle perfekt, bei leserlicher Schrift gibt es gar keine Probleme (und ich habe definitiv keine Schönschrift).


    Größe : Im Laden anschauen und prüfen, was passt. Ein Vorteil bei Apple den ich sehe ist aber gerade auch bei Augenproblemen (bin stark kurzsichtig, bekomme aber langsam zusätzlich Altersweitsicht und muss deshalb bei kleiner Schrift, die ich sehr nahe ans Auge halten muss, inzwischen die Brille abnehmen) die gestochen scharfe Graphik. Das ist meines Erachtens ein echter Vorteil von Apple.


    Was meinst du damit, dass die Tastatur anheftbar sein müsse? Ein Scharnier, um Bildschirm und Tastatur zu verbinden? Mein Surface hat das. Das iPad ist über Bluetooth mit der Tastatur verbunden. Habe beides in einer Hülle, so dass ich das Tablet auch aufstellen kann (das iPad hat keine Klappe hinten zum Aus-und Aufstellen).


    Mir schreibt der Stift leise genug beim iPad. Das würde ich dir aber empfehlen einfach auszuprobieren, was für deine Ohren passend klingt.


    Ich habe zuhause neben dem iPad noch einen Laptop mit Windows. Für mich ist die Kombi perfekt, da ich manche Apple-Anwendungen komfortabler finde, aber mich letztendlich mit Windows besser auskenne, so dass ich damit auch Softwareprobleme leichter lösen kann. Darüber hinaus habe ich ein paar Programme, die unter Apple nicht zufriedenstellend (oder gar nicht) laufen, weil es keine gute Version für Apple gibt. Auch das solltest du alsomit bedenken.

    Müsste ich mir ein privates Tablet kaufen aktuell, würde ich mir aber bei einem Ergänzungsgerät (also mit Tower oder Laptop in petto) immer ein iPad kaufen. Als komplettes Einzelgerät würde ich mich allerdings für ein Gerät entscheiden, welches unter Windows läuft (und zähneknirschend auf manche App verzichten), weil das für mich und meine Bedürfnisse sonst die schlechtere von zwei nicht optimalen Optionen wäre. Insofern : Schau dir noch etwas genauer an, was du mit dem Gerät machen möchtest, welche Programme du benötigst und prüfe, ob es dafür Alternativen im AppStore gibt oder eine Apple-Version, die dich überzeugen.

    Ich kenne zwar die Rechtslage in Sachsen-Anhalt nicht, aber:


    add 1) Wenn der Mangel an passend ausgebildeten Lehrkräften groß genug ist, kann man vor allem jenseits der Gymnasien fast alles fachfremd unterrichten. Deine Gewerkschaft kann dir die genauen Bedingungen deines Bundeslandes und deiner Schulart dazu nennen. In jedem Fall solltest du dich entsprechend nachqualifizieren. Bei einem Fach wie Sport wäre im Hinblick auf Schwimmunterricht beispielsweise ein Rettungsschwimmerabzeichen angezeigt im Hinblick auf die Aufsichtspflicht (ggf., je nach Landesvorgaben, darfst du sonst keinen Schwimmunterricht erteilen). Auch bei vielen anderen Sportarten sind genaue Kenntnisse, wie man diese unterrichtet sinnvoll, um das Verletzungsrisiko (und damit im worst case auch die eigene Haftung) zu reduzieren. Nicht zu wissen was man wie unterrichten sollte kann gerade auch im Sportunterricht sonst zum Vorwurf grober Fahrlässigkeit führen bei Verletzungen. Also keinesfalls selbst überschätzen, Rechtslage kennen, fortbilden und Sportarten, für die du keine Fortbildung gemacht hast im Zweifelsfall (noch) nicht unterrichten.


    add 2) Ich nehme an, in dem sogenannten "Crashkurs" werden vom Arbeitgeber wichtige Grundlagen vermittelt zu Schulrecht, Pädagogik, Didaktik, Unterrichtsplanung, Klassenführung, etc. Ich gehe auch davon aus, dass dieser Kurs nicht fakultativ ist. Ergo wäre das natürlich Arbeitszeit und damit bezahlt.


    add 3) Grundlegend ist der Seiteneinstieg ja ein Notnagel, weil es nicht genügend grundständig ausgebildete Lehrkräfte gibt. Gäbe es davon genügend, gäbe es kaum oder keine Seitenrinstiegsoptionen in den Ländern. Die Erhöhung der Arbeitszeit um eine Deputatsstunde wird zwar den Mangel lindern, zumindest in den nächsten 10-20 Jahren werden derartige Maßnahmen aber keinesfalls ausreichen, um den Lehrkräftebedarf zu decken. Deshalb wird man sicherlich auch in weiteren Bundesländern die Voraussetzungen senken, um auch deutlich schlechter qualifizierte Bewerber:innen einstellen zu können. Um so wichtiger ist es deshalb, dass diese angehenden Lehrkräfte sich bewusst machen, was ihnen noch fehlt an Kompetenzen, um diese nachzuarbeiten) wobei Fortbildung alle Lehrkräfte betrifft und etwas angeht, das gesamte Berufsleben lang). Unsere Schüler:innen haben schließlich guten Unterricht verdient und selbst keine Wahl, von wem sie unterrichtet werden.

    Vielen Dank für Antworten im Voraus die Retter des Zukunfts )

    Kannst du das bitte verständlich um formulieren? Danke!


    (Autofillpanne oder ist Deutsch nicht deine Erstsprache? In letzterem Fall: Achte ggf. - falls das nicht nur der Eile eines zu schnell erstellten Beitrags geschuldet wäre - noch mehr auf einen korrekten und verständlichen Satzbau. :-) Wir haben als Lehrkräfte vor allem jenseits der Gymnasien zahlreiche Schüler:innen, die aus verschiedenen Gründen die Bildungssprache nicht ausreichend beherrschen und zuhause auch nicht ausreichend erlernen könnten. Wir Lehrkräfte - aller Fächer, das betrifft also nicht nur den Deutschunterricht - müssen deshalb gezielt den Erwerb der Bildungssprache fördern, die wir insofern natürlich auch selbst adäquat verwenden sollten.)

    Kleine Rückfrage: Ich nehme an, dass man bei der Bewerbung um eine Planstelle in den Unterlagen, die einem die Seminarschule aushändigen wird, (auf einem Beiblatt?) angeben kann, dass man aufgrund von diversen Gründen (die dann entsprechend begründet aufgezählt werden) möglichst Ortsnamen eingestellt wird (sei es nun als Angestellte oder Beamtin auf Probe)

    Ich weiß nicht, ob in Bayern tatsächlich noch die Seminarschulen Bewerbungsformulare ausgeben, da ich aus BW komme. Wenn ich aber von der Vorgehensweise hier ausgehe, dann wird es wohl auch in Bayern heutzutage ein Online-Formular geben, welches man digital bearbeitet und ergänzt um eigene Unterlagen als Scans dann auch digital verschickt.

    Hier in BW kann man seine Bewerbung tatsächlich auch limitieren auf bestimmte Einstellungsbezirke. Das bedeutet, dass man dann eben auch kein Angebot erhält, wenn es in den angegebenen Bezirken keine passende Stelle gibt. Ob das in Bayern ähnlich ist weiß sicherlich WillG oder auch laleona. Gründe für diese Beschränkung muss man in BW nicht angeben, kann aber über ein Freitextfeld meine ich explizit auf eben diese hinweisen. So habe ich damals auf meine Schwerbehinderung hingewiesen und darauf, dass ich im Hinblick auf z. B. erforderliche ärztliche Behandlungen, Fahrtwege, etc. in den Einstellungsbezirken gebunden bin an die Städte xyz. Das habe ich dann natürlich auch durch entsprechende Nachweise unterstützt. Zusätzlich kann es hilfreich sein, das Gespräch mit dem Personalrat zu suchen (sich möglicherweise auch im Vorfeld der Bewerbung von diesem beraten zu lassen), um die Gründe für die örtliche Begrenzung zu besprechen (wie angeben, mit welchen Nachweisen?).


    Gibt es in Bayern eigentlich auch schulscharfe Bewerbungen oder nur das Listenverfahren? Sonst wäre erstwres ja ebenfalls ein Weg, den Dienstort gezielt auswählen zu können (so die Bewerbung erfolgreich ist).

    Warum sollten Heilpädagogische Förderlehrer (in meinem Bundesland wären das Fachlehrer für Sonderpädagogik) keine Lehrkräfte sein? Es sind keine wissenschaftlichen Lehrkräfte, aber Lehrkräfte sind es natürlich.

    Womöglich werden diese in Bayern aber ja tatsächlich anders eingestuft und behandelt, vor dem Hintergrund einer möglicherweise veralteten (?) Aufgabenbeschreibung? Ich habe mich gerade daran erinnert, dass ich bei meinem früheren Arbeitgeber in den Schulwochen Arbeitsstunden vorarbeiten musste, um dafür die kompletten Schulferien ebenfalls frei zu haben, wenn meine Abteilung dicht gemacht hat. Vielleicht geht es ja bei diesen ominösen Minusstunden genau darum, die Zeit nachzuarbeiten, die "klassische" Lehrkräfte durch Mehrarbeit in Schulwochen (und manchen Ferien) vorarbeiten, damit am Ende mehr als 30 Urlaubstag im Jahr als Überstundenausgleich legitim sind. Das sollte aber ein simples Gespräch mit der eigenen Gewerkschaft (wenn der PR tatsächlich so wenig hilfsbereit wäre wie dargestellt) erhellen können.

    Es war an einer anderen Gesamtschule so, dass ein Kollege, der sagte, er hätte kein Auto, sich im Notfall ( wenn er nicht mit KuK fahren konnte) von der SL fahren ließ. Bis er seinen Willen hatte.

    Wir sollen pendeln, da wir EINE Schule mit 2 Standorten sind. Und nicht 2 Schulen mit festem Personalstamm. Jeder muss überall sein. Aber JEDER sind aktuell 35 KuK von 120.

    Die Meisten kommen, aufgrund des miserablen ÖPNV auf dem Land, mit dem Auto. Zack. Da schnappt die Falle zu.

    Man kann mit der SL ja mal Krieg anfangen.

    Ich habe gesehen, wie das den KuK ergangen ist...!

    Das schreit doch förmlich danach, sich mit Hilfe des Personalrates zur Wehr zu setzen und für bessere Einsatzbedingungen zu kämpfen, die nicht in völligem Widerspruch zu Fürsorgepflicht der SL stehen. Optimierte Stundenpläne, sind doch das absolute Minimum bei solchen Standortbedingungen, dazu ein gesundheits- und ressourcenschonendes Einsatzkonzept für alle KuK, damit es weniger Lasten zu tragen gibt insgesamt, aber auch für die 35 mit der Arschkarte aktuell. Dazu darf man aber schlichtweg nicht alles hinnehmen. Warum müssen denn die restlichen 85 KuK nicht pendeln? Haben die sich etwa erfolgreich gewehrt gegen diesen Raubbau?

    Wieso sollte sich das lohnen? Personalräte sind im Ehrenamt und werden höchstens entlastet (bis zu 100%). Die Besoldung ändert sich nicht.


    Weil in den südlichen Bundesländern ein Schulrat ein Teil der übergeordneten Dienstaufsichtsbehörde mit A15 oder A16 ist.

    Danke für diesen erhellenden Austausch! Da erklärt mich nachgerade eine irritierende Debatte im Forum, bei der ich den Eindruck hatte man rede beständig aneinander vorbei, was der Schulrat an Aufgaben habe.Ich wäre tatsächlich nie auf die Idee gekommen, dass damit in manchen BL Personalräte gemeint sein könnten.

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