Beiträge von CDL

    Warum solltest du das machen? Einzelumkleide für Dich und gut. Egal wie die Rechtslage sein mag: Alles andere beschämt im Zweifelsfall deine Schüler, die weder dich nackt sehen wollen jede Woche, noch selbst vor dir nackt dastehen möchten und verhindert auch jedwede Art hochproblematischer Gerüchte über dich, die deine Berufslaufbahn beenden könnten.

    Bei uns klappt das schon aufgrund der Busverbindungen nicht. Ein Großteil der Schüler kommt aus dem Umland und ist auf Busse angewiesen, die Busgesellschaften richten sich dabei nicht nach einer Schule, die ein Gleitzeitmodell einführt, sondern nach dem gesamten Kreis einschließlich aller Schulen und der Bus- / Zuganschlüsse für die Weiterfahrt anderer Fahrgäste. Einfach mal später kommen, ist da für viele gar nicht drin, weil kein Bus fährt.

    Also bei uns gab es während der Pandemieschuljahre einen gestaffelten Beginn, damit die Busse nicht so überlaufen Sendung es dort ggf. etwas weniger Ansteckungen gibt. Dafür waren tatsächlich die Busunternehmen sehr dankbar, weil sie so eben auch weniger Schwierigkeiten hatten genügend Busfahrer so früh parat zu haben, dass sämtliche Schulen pünktlich zur 1.Stunde auch ihre „Kundschaft“ vor Ort haben. Das sind dann nämlich einfach Zeiten mit besonders hohem Personalbedarf, die sich durch eine Gleitzeit entzerren lassen würden, so dass die Busunternehmen mit ihren vorhandenen Fahrerinnen und Fahrern besser alle Fahrzeiten bedienen können. Das muss man denen halt unter Umständen im Gespräch deutlich machen, dass die auch etwas davon hätten. Hier bei uns wäre zumindest der ÖPNV nicht traurig gewesen über eine Fortführung der Staffelung.

    Nein, meines Erachtens eben nicht. Laut ADO muss an allen Konferenzen teilgenommen werden, Prüfungen (ZP10, Abitur etc) sind ebenfalls häufig festgelegt und können auch in die unterrichtsfreien Tage fallen und hier muss man dann eben kommen. Das alles kann kein Teilzeitkonzept aushebeln.

    Da hast du recht. Was ein Teilzeitkonzept aber leisten könnte, das wäre als Entlastungsangebot anzubieten an Konferenzen online teilzunehmen, wenn diese auf einen vorher im Stundenplan festgelegten, freizuhaltenden Tag der Teilzeitkraft fallen.

    (Das dürfte man dann im Sinne der Fürsorgepflicht durchaus auch den Vollzeitkräften als Entlastungsangebot machen meines Erachtens, also dass ganz generell bestimmte Konferenzen komplett online absolviert werden können.)

    Nachtrag: Was ich noch vergessen habe: Für eine andere Stelle musste wieder ein normales Bewerbungsverfahren durchlaufen werden, also man hat u.U. Konkurrenz. Es war also nicht garantiert, dass man eine gleichwertige Stelle bekam. Das Schulamt hat demnach nur geschaut, ob es eine Möglichkeit gibt, irgendwo die Tätigkeit auszuüben, aber eine Garantie gab es nicht.

    Das finde ich heftig. Grundschullehrkräfte bekommen teilweise weniger Geld, haben eine höhere Deputatsverpflichtung, weniger Beförderungsstellen bzw. Entlastungsstunden und müssen dann an kleineren Schulen auch noch solche Kröten schlucken, wenn sie dennoch bereit sind mehr Verantwortung zu übernehmen.

    Bzgl. Beratung: hm, Beratung ... brauche ich nicht. Ich finde im Geschäft ist es auch eher ein "Aufschwatzen" als ein "Beraten". Wenn ich einkaufen gehe, weiß ich immer schon, was ich will. (Besonders schlimm als Nerd finde ich übrigens die Beratung in IT- und Musikläden.)

    Ich weiß, was du meinst, aber es gibt tatsächlich gute Geschäfte, in denen Beratung überhaupt nichts mit Aufschwatzen zu tun hat, sondern wo man als Kunde bei Bedarf- und nur dann- genau die Informationen erhält, die man benötigt, um bei Produktarten, bei denen man sich nicht so gut auskennt, dennoch eine für die eigenen Bedürfnisse passende Lösung zu finden.

    Das sind dann Läden, die einfach auch stolz sind auf ihr qualitätsvolles Sortiment und die insofern auch gerne beraten, aber es weder nötig haben jemandem etwas aufzuschwatzen, noch das als passendes Verkaufsverhalten erachten würden für ihre Produktpalette, die auch für sich selbst spricht.

    Ich habe mich darüber mal unterhalten mit einer der Verkäuferinnen in einem Messer- Werkzeuge- Haushaltswarenladen bei uns. Die gehören zu den wenigen Geschäften, die auch Reparaturen u.ä., direkt im Haus anbieten, weil sie Produkte verkaufen, die man sehr lange hegt, pflegt und vor allem nutzt. (Ist das einzige Geschäft in meiner Stadt, in dem ich in meiner Thermoskanne den Glaskörper als er zerbrochen war einfach austauschen lassen konnte.)

    Hallo 🙋‍♀️ ich habe mal eine organisatorische Frage. Habe mich auf 3 Stellen zum 1.5 beworben. Heute ein AG mit Absage. Von den anderen Stellen habe ich nichts gehört. Müssen die Gespräche alle diese Woche stattfinden? Kann ich also die anderen beiden Stellen abhaken? Lg

    Bundesland?

    Beratung in einem deutschen Laden? Erzähl mir mehr von diesem Mysterium.

    Komm einfach mal in meine Ecke, dann zeig ich dir ein paar wirklich tolle Geschäfte- vom Supermarkt mit guter Beratung und guter Selbstscankasse, über das Messer- Haushalts- und Werkzeugsgeschäft, den „ollen“ Kurzwarenladen mit Kultstatus, in dem schon meine Großeltern jahrzehntelang Kunden waren bis hin zu einem der Bäcker oder Metzger oder Wengerter in meinem Stadtteil- wo man einfach gut beraten wird, so man das wünscht. Es gibt solche Läden noch- manche durchaus bewusst auch mit Selbstscankassen, damit mehr Zeit für die Beratung im Laden bleibt.

    Um dir ein Tipp zu geben: du redest zu viel, weil du wohl auch zu ehrlich bist. Das solltest du dir abgewöhnen.


    (…)


    Somit musst du es abgeben. Was ich an deiner Stelle tun würde: stilles Schaf spielen: leeres Führungszeugnis eintragen, nicht drüber reden und wenn es "auffliegt", das "Weiß nicht mehr so genau, wurde doch eingestellt".

    Ich halte deine beiden Ratschläge für ziemlich bescheiden. Ehrlichkeit ist kein Charakterfehler, eine Angabe bewusst zu unterschlagen und sich dann versuchen rauszulügen, was du hier letztlich rätst, kann einen dagegen erheblich mehr kosten als das einfach ehrlich anzugeben.

    Das Bier läuft nicht ohne weiteres ab, aber es schmeckt richtig s..., wenn es zu alt ist. Wie andere Getränke mit Kohlensäure auch.

    Ja, wird insofern interessant beim nächsten Öffnen, ich halte euch einfach auf dem Laufenden, wie lange mein Experiment noch trinkbar bleibt über das Haltbarkeitsdatum hinaus.

    Dass du gar nicht zugelassen wirst sehe ich vor dem Hintergrund dessen, dass das Verfahren mangels Tatverdachts eingestellt wurde nicht, eh sei denn, dein erweitertes Führungszeugnis enthält irgendwelche Einträge, die du bislang verschwiegen hast. Ohne diese Einträge gibt es keine Rechtfertigung dich gar nicht erst für den Schuldienst zuzulassen. Das RP steht an der Stelle ja nicht über der Justiz. Das sollten dir deine beiden Anwälte aber gesagt haben bzw. Du bei diesen erfragt haben..

    Puh, wie sollen wir sagen, was daraus am Ende wird, wenn selbst Juristen sich uneins sind… Mit welcher Begründung meinten die denn wahlweise, es spiele eine oder keine Rolle? Was für Fachanwälte waren das, also für welche Fachrichtung, Strafrecht, Verwaltungsrecht?


    Ansonsten: Wurde das Verfahren gegen Auflagen eingestellt oder mangels Beweisen oder weil man davon ausging, dass dein Verhalten noch unter Notwehr fallen würde oder warum wurde eingestellt?

    Davon könnte es abhängen, ob du das angeben musst oder eben nicht. Ob es dann zum Ausschlussgrund für eine Verbeamtung wird dürfte dann noch einmal eine ganz andere Frage sein, über die sich mutmaßlich vortrefflich streiten lässt angesichts der widersprüchlichen Aussagen der beiden Anwälte.


    Meine Vermutung geht dahingehend, dass du das zwar angeben wirst müssen, weil es nun einmal ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren war, aber völlig offen ist, ob dieses am Ende ein Hinderungsgrund sein muss für eine Verbeamtung oder eben nicht. Dafür dürfte es auf die Gründe für diese Einstellung ankommen. Wie lange das Verfahren zurückliegt spielt dabei keine Rolle. Immerhin geht es bei der Verbeamtung um die Frage „auf Lebenszeit“, dafür schaut ein Dienstherr eben besonders gründlich auf die charakterliche Eignung.


    Seph , Bolzbold  fossi74 : Habt ihr vielleicht einen hilfreichen Hinweis?

    Die 2-3 Jahre bedeuten, dass die Umfrage nicht für die 8. Klasse gelten soll. D.h., an der Realschule wären es eben nur 2 Jahre, wohingegen an Gesamtschule und Gym 3 Jahre berücksichtigt werden sollen. Ist einfach dem geschuldet, dass ich denke, das die Umfrage für die 8. Klasse noch nicht wirklich relevant ist.

    Was genau meinst du mit „nicht relevant“, bezieht sich das auf die genauen Inhalte deiner Fragen? Grundlegend sind zumindest im Hauptschulzug die SuS ja am Ende von Klasse 9 fertig, was bedeutet, dass sie in Klassenstufe 8 ganz intensive Berufsvorbereitung erhalten und betreiben.

    Sehr spannende Frage. Caro07 ist sehr erfahrene, pensionierte GS- Lehrkraft aus Bayern und kennt vielleicht derartige Fälle. WillG ist zwar am Gymnasium, hat als Personalrat aber einiges Wissen gesammelt, so dass er möglicherweise ebenfalls eine Antwort kennt.

    Es gibt noch mindestens eine wirklich fitte GS- Lehrkraft aus Bayern, die hier regelmäßiger schreibt, ich komme gerade aber einfach nicht auf den Nickname. Wenn der mir wieder einfällt, dann verlinke ich auch diese Kollegin noch einmal. Ansonsten bleibt aber mein Rat wie so häufig, im Zweifelsfall die eigene Gewerkschaft zu löchern mit dieser Frage.

    Ebenfalls moin oder auch servus, grüezi, grüß Gott oder salut aus dem sich selbst verhohnepiepelnden The Länd. Inzwischen können wir zwar nicht einmal mehr Hochdeutsch, aber vielleicht ja zumindest noch einen letzten Rest kompetenter Hilfe leisten bei konkreten Fragen. ^^

    Der "erweiterte Sek. I-Abschluss" ist sozusagen der "bessere Realschulabschluss" bzw. der höchste Abschluss, den man in NDS in der Sek I erwerben kann. Diesen benötigt man z. B. um im Anschluss an die 10. Klasse der Oberschule oder Realschule (oder die 10. Klasse Gymnasium, IGS oder auch die 10. Klasse Hauptschule, denn dort kann man diesen Abschluss ebenfalls erwerben, genauso wie in einigen Bildungsgängen der BBS) in die Oberstufe des allgemeinbildenden Gymnasiums und an ein Berufliches Gymnasium zu kommen.

    Ok, interessant. Ist das dann eine Frage der Noten, ob man am Ende den einfachen Abschluss oder doch den erweiterten Abschluss erhält? Und wie geht ihr mit Bewerber: innen aus anderen Bundesländern um, in denen es diese Trennung gar nicht gibt? Entscheidet bei denen dann ebenfalls einfach das Notenbild („bis Durchschnitt XYZ gibt es einen erweiterten SEK.I- Abschluss in NDS, ergo auch einen Platz für Wechsler aus BW mit gleichem Schnitt“)?

    "Edeka" mit Selbstscankasse (eine größere Feinkostabteilung gibt's dort allerdings nicht und m. E. nicht unbedingt eine andere Kundenklientel als bei anderen Super-/Verbrauchermärkten)..

    Aus anderen Edekas kenne ich das auch nicht. Dieser spezielle Betreiber hat aber in all seinen Märkten ein auffällig hochwertiges Sortiment samt sehr umfangreichem Feinkostbereich. Das ändert sowohl etwas am Preisgefüge als auch in der Folge an der Kundschaft, die sich diese Preise und diese Qualität leisten können und/oder wollen.

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