Das liegt im Auge des Betrachters. Der komplette Text suggeriert etwas anderes. 
Wenn man bösartig wäre, könnte man glatt unterstellen, dass die Beschreibung bewusst irreführend ist.
Wenn ich mich Sätze lang über die Einfachheit und Leichtigkeit einer Route auslasse und verharmlosende Formulierungen nutze, "mußt mal die Hände aus der Tasche nehmen", dann würde ich die Beschreibung schon als falsch ansehen. Es bleibt letztlich die Diskrepanz zwischen der langen Beschreibung und dem kleinen Schwierigkeitskürzel.
Ich glaube wenn einer unserer Schüler etwas analoges in einer Klausur machen würde, dann würden wir das mit ziemlicher Sicherheit als "falsch" oder stark Mangel behaftet werten.
Unstrittig ist, dass es hier definitiv auch an Sorgfalt der Lehrkräfte fehlte. Das will ich gar nicht in Abrede stellen. Aber ich finde die Situation nicht so eindeutig, wie man das auf den ersten Blick vielleicht meinen könnte.
Meines Erachtens kann man die Beschreibung nur als verharmlosend empfinden, wenn man sich gar nicht erst die Mühe macht, Informationen über den Schwierigkeitsgrad wahrzunehmen. T4 ist unmissverständlich angegeben und kein Schwierigkeitsgrad für Anfänger/ungeübte Wanderer. Ein angegebener Schwierigkeitsgrad beim Klettern lässt ebenfalls nicht vermuten, dass das eine Anfängertour sein könnte. Der Umstand, dass die Seite sehr deutlich angibt nur Ideen für Bergtouren zu bieten, keine Wanderungen ist ein weiterer Hinweis auf Schwierigkeitsgrade, denn von Bergtouren spricht man ab einem Schwierigkeitsgrad von T3, was bereits bedeutet, dass das für komplette Anfänger eine sehr schwere Tour ist. Damit ist das mit einer Gruppe SuS in der Größe und damit sicherlich vielen sehr unerfahrenen Kindern schon völlig ausgeschlossen als Tour. Im Text selbst steht dann nicht nur deutlich, dass ein Teil des Wegs direkt an der Kante entlang führt, sondern auch, dass ein späterer Teil nur mit Kletterausrüstung begehbar sei. Dass man bei "Aufschwüngen die Hände aus den Hosentaschen nehmen müsse" kann nur als verharmlosend verstehen, wer sich das nicht bildlich im Hochgebirge vorstellt und sich dabei bewusst macht, dass man andernfalls nicht weiterkommen kann, sprich in der Wand oder am Grat steht ggf.
Die Beschreibung ist also keineswegs mit starken Mängeln behaftet, sondern von erfahrenen Tourengängern für erfahrene Tourengänger geschrieben, die wissen, worum es geht, aber auch geübt genug sind, um so eine Runde entsprechend einordnen zu können in ihrem generellen Schwierigkeitsgrad einerseits und andererseits vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrung und Fähigkeiten.
Wer eine Tour mit zumindest teilweise unerfahrenen SuS plant, muss sich entsprechend informieren, statt einfach blauäugig sprichwörtlich draufloszurennen. Wer nicht über eigene Ortskenntnis verfügt muss als absolutes Minimum Informationen über solche Wanderungen validieren z.B. durch Nachfrage beim Alpenverein unter Angabe des Erfahrungsstandes der Gruppe, ggf. einen Bergführer dazunehmen bzw. sich schlichtweg auch die Mühe machen nachzuprüfen, was "T4" bedeutet. Sollten die KuK tatsächlich rein basierend auf der Information dieser Webseite ihre Tour geplant haben, wäre das meines Erachtens grob fahrlässig gewesen von den Lehrkräften und damit ein Fall, bei dem der Dienstherr diese auch persönlich in Regress nehmen könnte.