Akademische Arbeitsgemeinschaft. Nutze ich seit ich mit 15 Jahren meine erste Steuererklärung gemacht habe, erst für Steuertipps zum analogen Ausfüllen der Papierbögen, später dann auch für die komplette Erstellung der Steuererklärung.
Mein Vater hat das Programm von Beginn an (Mitte der 90er) verwendet, hatte vorher schon jahrelang deren lose Blattsammlung mit Steuertipps, insofern bin ich da quasi "reingewachsen". Für mich angesichts der bald drei Jahrzehnte Umgang mit dem Programm die entspannteste Version, da ich das im Schlaf bedienen kann. Ich finde es aber auch gut organisiert, selbsterklärend und habe nach dem Eintritt in den Schuldienst 2018 dann auch viele Steuertipps speziell für Lehrkräfte entdeckt dank des Programms, die ich noch nicht kannte (habe inzwischen umgestellt auf die Lehrerversion), genauso wie ich bei der letzten Ausgabe dankbar war, für die vielen Hinweise zum Homeoffice. Auch im Hinblick auf meine Schwerbehinderung empfinde ich das Programm als äußerst hilfreich.
Ich habe in über 25 Jahren Nutzung IMMER den Betrag herausbekommen, den ich gemäß des Programms erhalten sollte. Weil ich das weiß, stoppe ich heutzutage die Eingabe kleiner Fitzelbeträge, wenn ich den maximal möglichen Rückzahlungsbetrag schon vor Eingabe aller Belege/Beträge erreicht habe, ohne einen Sicherheitspuffer, der mich nur unnötig Zeit und Nerven kosten würde. Dadurch brauche ich im Regelfall maximal 3 Stunden für die Steuererklärung (meist bin ich nach 2,5h durch). Kosten des Programms lassen sich- wie bei anderen Programmen dieser Art auch- steuerlich absetzen (das wird auch gezielt empfohlen im Programm selbst).
Angaben, was man pauschal (ohne Belege) angeben kann, wofür man lediglich auf Rückfrage des Finanzamtes Belege nachreichen können muss (wie Mitgliedsbeträge für Gewerkschaften, Parteien, Vereine) gibt es im Programm, ebenso wie Hinweise, wann es günstiger sein könnte Belege einzureichen anstelle der Nutzung von Pauschbeträgen. Z.B. bei der Angabe der Kilometerpauschale kann man sich das dann auch kurz durchrechnen lassen, ob der auschbetrag tatsächlich das günstigere Modell für einen ist. Am Ende des Programms gibt es einen Plausbilitäts- und Vollständigkeitscheck, der denke ich gerade für einen kompletten Steuerneuling hilfreich ist, um nichts zu übersehen. Daten aus vorherigen Steuererklärungen lassen sich übernehmen. Das spart ebenfalls Zeit bei künftigen Eingaben, hilft aber auch, um nicht etwas zu vergessen, was vielleicht über mehrere Jahre abgeschrieben werden kann etc.