(...) Jedenfalls halte ich es für sinnhaft das Thema offen zu diskutieren und mit DITIB oder so abzuklären, dass beispielsweise Imame oder so Teile der Coronaaufklärung übernehmen. Das kann doch so nicht weitergehen, auch grade im Interesse der Betroffenen. (...)
Das gibt es bereits seit rund einem Jahr in sehr vielen Moscheen deutschlandweit, insobesondere den DITIB-Moscheen (hilft ja, mit muslimischen Mitbürgern einfach mal zu sprechen, statt nur über sie zu sinnieren oder auch sich entsprechende Artikel aufmerksam durchzulesen...). Der Umstand, dass Corona-Aufklärung an sprachlichen Hürden scheitern kann ist jetzt auch nicht so neu und überraschend (jedenfalls für mich nicht, aber ich komme auch originär aus der Migrationsarbeit und kenne die Integrationshürden hierzulande gut genug), aber es ist ein Unterschied, das als Problem anzusprechen (und damit deutlich zu machen, dass hier letztlich sowieso bestehende Integrationshürden gerade in so einer Lage besonders dramatische Folgen für marginalisierte Gruppen haben, um die man sich ganz offensichtlich nicht ausreichend bemüht, sorgt und kümmert) oder aber braune Thesen als "Frage" verbrämt in den Raum zu werfen, wie Lindbergh das gerne und wiederholt in diesem Forum macht um seine Vorbehalte gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund zu platzieren im Namen eines ominösen "Volkes", "der Bürger" und wenn alle Stricke reißen verbunden mit einer Kritik an "den Politikern". Lies dir erstmal aufmerksam durch, worum es ging, ehe du auf den "der arme Lindbergh kam ganz unschuldig in Verruf"- Zug aufzusteigen gedenkst.
Ich hoffe, diejenigen von euch, die gerade auch für Angehörige mit auf Termine hoffen, werden sehr bald dieses Gefühl selbst empfinden können. Mir wird gerade erst richtig klar, was für eine riesige Angst ich seit einem Jahr um meinen Vater habe.