Beiträge von CDL

    (...) Jedenfalls halte ich es für sinnhaft das Thema offen zu diskutieren und mit DITIB oder so abzuklären, dass beispielsweise Imame oder so Teile der Coronaaufklärung übernehmen. Das kann doch so nicht weitergehen, auch grade im Interesse der Betroffenen. (...)

    Das gibt es bereits seit rund einem Jahr in sehr vielen Moscheen deutschlandweit, insobesondere den DITIB-Moscheen (hilft ja, mit muslimischen Mitbürgern einfach mal zu sprechen, statt nur über sie zu sinnieren oder auch sich entsprechende Artikel aufmerksam durchzulesen...). Der Umstand, dass Corona-Aufklärung an sprachlichen Hürden scheitern kann ist jetzt auch nicht so neu und überraschend (jedenfalls für mich nicht, aber ich komme auch originär aus der Migrationsarbeit und kenne die Integrationshürden hierzulande gut genug), aber es ist ein Unterschied, das als Problem anzusprechen (und damit deutlich zu machen, dass hier letztlich sowieso bestehende Integrationshürden gerade in so einer Lage besonders dramatische Folgen für marginalisierte Gruppen haben, um die man sich ganz offensichtlich nicht ausreichend bemüht, sorgt und kümmert) oder aber braune Thesen als "Frage" verbrämt in den Raum zu werfen, wie Lindbergh das gerne und wiederholt in diesem Forum macht um seine Vorbehalte gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund zu platzieren im Namen eines ominösen "Volkes", "der Bürger" und wenn alle Stricke reißen verbunden mit einer Kritik an "den Politikern". Lies dir erstmal aufmerksam durch, worum es ging, ehe du auf den "der arme Lindbergh kam ganz unschuldig in Verruf"- Zug aufzusteigen gedenkst.

    Passend zu Samus Beitrag, freue ich mich heute über die ganzen schönen Bilder von Frühlingsblumen, die meine SuS gestern gemacht haben und heute noch immer in die Fachgruppe einstellen. Als Hausaufgabe sollten sie einfach mal rausgehen und die schönsten Frühlingsblumen mit ihrem Namen auf einem Blatt Papier daneben (damit es nicht nur Netzblumen werden) fotografieren. Ab einer bestimmten Rücklaufquote gibt es hausaufgabenfrei für einen bestimmten Zeitraum. Das sind wunderschöne Bilder, die die SuS machen und an denen wir alle uns erfreuen können und es ist einfach schön zu wissen, dass die Hasen einfach auch mal raus an die frische Luft gehen und ihre Umwelt bewusst wahrnehmen, statt ständig nur auf den Bildschirm zu schauen.

    Mein Vater hat mir eben geschrieben, dass er einen Impftermin vereinbaren konnte (Biontech). Ich habe gerade geheult vor Erleichterung, weil ich weiß, dass er bald einen ziemlich guten Grundschutz vor schweren Verläufen haben wird. Eine meiner Ärztinnen hat mir heute einen Tipp gegeben bei welchem Impfzentrum in der Umgebung man aktuell besonders gut Termine bekommt (wobei sie noch meinte, das gelte nur für AZ, nicht für Biontech). Hat er direkt probiert und hat auch direkt seinen Termin bekommen (AZ ist aktuell für ihn noch nicht frei gegeben, mit Biontech hatten wir nicht so schnell gerechnet für ihn).:party: Ich hoffe, diejenigen von euch, die gerade auch für Angehörige mit auf Termine hoffen, werden sehr bald dieses Gefühl selbst empfinden können. Mir wird gerade erst richtig klar, was für eine riesige Angst ich seit einem Jahr um meinen Vater habe.

    Sehr seltsam, dass das unter dem Fähnlein der "religiösen Gründe" angesprochen wird. Das gilt doch eigentlich für jeden Dissens zwischen Eltern und Schule.

    Und Sexualkunde ist doch ein Teil der Biologie, und da kneift BW? Was machen die denn erst in Fragen wie Beschneidung? Ich hab da kein Verständnis für. Ist ja fast so schlimm wie im Bible Belt. Und das im aufgeklärten Mitteleuropa!

    https://www.zdf.de/nachrichten/he…aerung-100.html

    BW hatte sehr lange sehr schwarze Landesregierungen und nur selten halbwegs fähige Kultusminister, die das Amt nicht als politisches Sprungbrett betrachtet haben, über das sich entsprechend Klientelpolitik machen ließ für die nächste Wahl (Susi, ick hör dir trapsen...).

    Ich bin keine Lehrkraft für Deutsch dennoch zwei Hinweise:

    1. Um Hilfe hie rim Forum zu erlangen zu Unterrichtsplanungen ist es erfahrungsgemäß sinnvoll Ziele vorab klarer zu benenennen und deine Überlegungen darzulegen. Für Privatnachhilfe dürften aktuell die wenigstens Zeit und Nerven haben.

    2. Wenn du möchtest, dass jemand deine exakte Planung detailliert mit dir durchgeht, dann sind deine Mitanwärter deine ersten Ansprechpartner. Zumindest bei mir war das im Ref üblich, dass man sich bei Bedarf unterstützt hat, vor Lehrproben Planungen gegenseitig Korrektur gelesen hat oder auch offene Fragen miteinander durchdacht und ausdiskutiert hat, um am Ende eine möglichst gut begründete eigene Lösung finden zu können. (Ich weiß auch, dass manche Mentoren in dieser Phase mehr helfen, als sie eigentlich dürften, weil sie es nicht aushalten können nichts machen zu können. Mein einer Mentor hätte mir da wahnsinnig gerne aktiv "geholfen" und war schwer enttäuscht, von mir nicht zu Rate gezogen zu werden. Noch enttäuschter war er, am Ende nicht meine Noten vorgelegt zu bekommen wie mehr oder minder freundlich "erbeten".)

    Nymphicus: Die Panik ist nicht, wenn tatsächlich ein Feuer besteht, sondern wenn man überall potentielle Brandquellen sieht und lieber sicherheitshalber überall einen Feuerlöscher mitnimmt.

    Grundlegende Hygiene (sei es nun bei der Zubereitung von Lebensmitteln- für die es ja auch außerhalb von Corona aus gutem Grund strengere Vorschriften gibt- oder im privaten Bereich) ist keine Form der Panik. Ich finde es auch außerhalb von Corona äußerst erstrebenswert, wenn mehr Menschen sich nach dem Gang auf die Toilette die Hände gründlich waschen, umso mehr, wenn diese Menschen Lebensmittel verarbeiten, die ich oder eine andere Person dann konsumieren. Wer wie du aus dem Gastrobereich kommt und regelmäßig für deren Öffnung plädiert, sollte hier einen deutlich höheren Anspruch gutheißen, als das im vom Frosch geschilderten Beispiel der Fall war. Der schlechte Ruf der Gastronomie kommt nämlich von genau solchen Schluris, die die Regeln beugen für Kunden oder weil es ihnen zu anstrengend ist das umzusetzen und nicht von Gatsronomen wie meinen Bekannten, die penibel alle Regeln einhalten, einfordern auch von Kunden und umsetzen.

    Dies geschrieben bin ich ja mal gespannt, wann es zu Öffnungen der Gastronomie entweder politisch geplant kommen wird oder aber wann der neue Plan des RKI zu einer erfolgreichen Klage von Gastronomen führen wird, weil vor diesem Hintergrund die Verhältnismäßigkeit bestehender Schließungen gerade in einer Branche wie der Gastronomie, die vom RKI als unproblematisch eingestuft wird bzgl. des Ansteckungsrisikos (bestehendes und umgesetztes Hygienekonzept vorausgesetzt versteht sich), sehr deutliche Fragen aufwirft.

    Total krass, ist es wirklich erlaubt, die Kinder nicht in den Sexualkundeunterricht zu schicken? 😳

    Ich zitiere mal aus einer Veröffentlichung des KM BW (Schulintern Nr7/1995):

    "Sollte sich (...) aus religiösen Gründen ein Dissens zwischen Elternhaus und Schule ergeben, muss ein klärendes Gespräch zwischen den betroffenen Eltern, dem Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin und der Schulleitung geführt werden. Kommt es (...) nicht zu einer einvernehmlichen Lösung, so ist ein Fernbleiben einzelner Kinder von den Unterrichtsstunden bzw. Unterrichtssequenzen, in denen Inhalte der Geschlechtserziehung behandelt werden, seitens der Schule nicht zu ahnden. (...)"

    Es gibt Urteile z.B. des Bundesverwaltungsgerichts, die besagen, dass eine Befreiung von einzelnen Unterrichtseinheiten nur in Betracht komme, wenn eine besonders gravierende Beeinträchtigung des elterlichen Erziehungsrechtes vorliege, die- wie z.B. im GEW Jahrbuch nachzulesen ist- bei angemessener Ausgestaltung der Geschlechtserziehung gerade nicht anzunehmen sei. Insofern wird dort diese Einlassung des KM als problematisch erachtet. Dies geschrieben müsste man gerade diese Formulierung des BVerwG aber gerade mit bedenken bei einer Unterrichtsplanung zum Thema Geschlechtserziehung gleich in welchem Bundesland, um nicht dagegen zu verstoßen und damit auch ganz ohne solche BW-Spezialregeln eine Nichtteilnahme zu legitimieren.

    Ich habe inzwischen übrigens auch mal die Schwerbehindertenvertretung (Hauptvertrauensperson, damit es direkt ins KM geht) darauf aufmerksam gemacht, dass nicht nur Lehrkräfte über 64 Jahren aktuell noch kein Impfstoffangebot erhalten haben/wahrnehmen können, sondern es auch Lehrkräfte mit Vorerkrankungen/Behinderung gibt, für die eine Impfung mit AZ nicht möglich ist. Mir geht es dabei nicht darum, mich vorzudrängeln. Wer aktuell aus Gruppe 1 und 2 nur mit den mRNA-Impfstoffen geimpft werden kann, muss natürlich erst einmal geimpft werden, ehe wir "Nachrutscher" dransind. Mir ist es nur wichtig, weil es schon Briefe aus dem KM gibt, dass angeblich alle Lehrkräfte unter 65 jetzt ein Impfangebot wahrnehmen könnten, dass auch diese Gruppe- zu der ich nunmal mit gehöre- nicht am Ende völlig vergessen und übersehen wird bei weiteren Öffnungsplanungen, die womöglich auf Impfungen von Lehrkräften mit beruhen. Sonst rutschen wir am Ende zwischen allen Planungen durch, weil wir so eine kleine Spezialgruppe sind, an die keiner gedacht hat.

    Wenn ich also der Meinung bin, dass "die Politik" im Herbst im Großen und Ganzen versagt hat, stehe ich für dich auch mit der Demokratie auf Kriegsfuß? Interessanter Standpunkt.

    Nein, so hatte ich das weder gesagt noch gemeint. Das war spezifisch an Lindbergh gerichtet, der hier schon mehr als einmal mit demokratiefeindlichen Aussagen aufgefallen ist, wo sich solche Pauschalurteile dann eben in spezieller Weise ins Gesamtbild einfügen. Ein Nymphicus kann ich nicht herauslesen aus meinem Beitrag.

    Ganz generell halte ich Pauschalaussagen über "die Politik" aber für undifferenziert und verfehlt und erwarte von erwachsenen Menschen dies entsprechend differenzierter formulieren und betrachten zu können. Es gibt auch in "der Politik" aktuell noch mehr, als nur "Coronapolitik"...

    Sagen wir mal dank ihrem Druck...

    Ich bezweifel sehr, dass es so monokausal war und ist. Es gibt schlichtweg jetzt im März soviel Impfstoff von AZ hier in BW, dass man diesen für weitere Gruppen freigeben musste, um ihn zeitnah verimpfen zu können einerseits und andererseits wollen da sowohl die Grünen, als auch die CDU nochmal möglichst punkten vor der Landtagswahl sowohl bei Lehrern oder auch Polizisten (sind ja zusammen auch schon rund eine Viertelmillion Wahlberechtigte), als auch womöglich bei Eltern, weil man weitere Öffnungsschritte der Schulen zumindest schonmal ankündigen kann.

    Für Lehrkräfte über 64 gibt es aber immer noch kein Impfstoffangbeot ebensowenig wie für Menschen die infolge einer Vorerkrankung nicht mit AZ geimpft werden können.

    Politiker, die für sich eine Sonderbehandlung in Anspruch nehmen? Nichts Neues also...

    Nachdem die Demokratie zwar nicht mit dir, du aber mit ihr erkennbar auf Kriegsfuß stehst, hier ein kleiner Hinweis, gegen welches der "10 Gebote für Demokratieretter" du - mal wieder- verstoßen hast:

    (Kleiner Tipp: Gerade ist mal wieder die Nummer 9 ein Problem für dich, denn nein, Politiker im Allgemeinen nehmen nicht etwa prinzipiell eine Sonderbehandlung für sich in Anspruch. Sieht man daran, dass die absolute Mehrheit von diesen hierzulande noch nicht geimpft ist, sondern sich- genau wie Frau Merkel- an die vorgehsehene Impfreihenfolge hält.)

    Zumindest hier in BW gehört der Sexualkundeunterricht zu diesen heiklen Themen, die zwar vom Bildungsplan her als verpflichtend gesetzt sind, wo aber Eltern sich dafür entscheiden können ihr Kind nicht daran teilnehmen zu lassen, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Das ist insofern tatsächlich ein Bereich, bei dem man als Lehrkraft mit unglaublich viel Fingerspitzengefühl vorgehen muss nicht nur im Hinblick auf die Kinder/Jugendlichen selbst, sondern auch zunächst mal im Hinblick auf die Eltern, damit diese möglichst ihre Kinder daran teilnehmen lassen. Ich habe ja selbst schon in der Sek.I eine Veranstaltung angeboten gehabt, bei der es stark vereinfachend um Homosexualität, Heterosexualität, Transidentität und um Toleranz im Umgang mit wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminierten Gruppen ging. Einer der heikelsten Punkte bei der Vorbereitung (gleich nach der Überzeugung der KuK, die sich nicht vorstellen konnten, dass das finanziert werden kann oder gar von den Eltern durchgewunken wird ohne Proteste) war es, den Elternbrief zur Vorabinformation der Eltern so zu formulieren, dass alle relevanten Punkte zur Veranstaltung daraus hervorgingen, aber so harmlos klangen und nach normalem Unterricht, dass niemand direkt sein Kind an dem Tag zuhause lässt (ich habe also z.B natürlich nicht geschrieben, dass wir Experten in der Schule haben werden, die selbst homosexuell sind oder eine Transidentität haben und die mit den Kindern darüber sprechen werden, sondern das waren ganz allgemein formuliert Experten von Organisation X die zum vorgeschriebenen Bildungsplanthema Y das wir gerade im Unterricht behandeln etwas zu den allgemeinen Bereichen Z1-4 sagen und Fragen der SuS beantworten werden :pirat:). Hat geklappt, am Ende waren tatsächlich alle anwesend aus den jeweiligen Klassen bei ihren Klassenveranstaltungen und begeistert nach der Veranstaltung (die erkennbare Lerneffekte mit sich gebracht hat, gerade bei der Verwendung des Wortes "schwul" als Schimpfwort).

    Solche Details muss man aber, wie von Alias angesprochen auch bei einer rein theoretischen Unterrichtsplanung mit bedenken und mindestens im schriftlichen Entwurf mit ansprechen (oder dann eben in der Diskussion zum Entwurf mit einbringen). Diesbezüglich würde ich einen Blick ins Schulgesetz des jeweiligen Landes vorab empfehlen, inwieweit es dort ggf. auch solche "Drop out-Regeln" gibt für Eltern, die ihre Kinder nicht teilnehmen lassen wollen, damit man auch das planerisch mit bedenken kann und überlegen kann wie man die Eltern versucht vorab mit ins Boot zu holen, wie man was einerseits offen und ehrlich, andererseits aber so "entschärft" wie möglich formuliert, damit Eltern, für die das ein besonders sensibler Bereich der schulischen Mitwirkung ist, nicht direkt ihr Kind krankmelden an dem Tag.

    Die Frau will halt um jeden Preis nochmal punkten vor dem 14....

    Ich wäre ja ganz egoistisch zumindest froh, wenn der Cut erstmal bei den 6ern wäre, dann hätte ich noch nur Fernunterricht und weniger Hin und Her. Aber ich halte das wirklich für verfrüht. Man sollte erstmal tatsächlich schauen, wie sich die Zahlen weiterentwickeln mit der Teilöffnung der Grundschulen und Abschlussklassen in Präsenz. Das sieht man nunmal nicht nach einer Woche, sondern frühestens nach 14 Tagen.

    @CDU: Ich habe gerade das gemacht, was du kritisierst bzw. vermisst. Eine Aussage eines Dritten im Konjunktiv dargestellt, ergänzt um den Zusatz, dass ich selbst nicht den Wahrheitsgehalt dieser Aussage einschätzen kann, und Dritte gefragt, ob sie mehr hierzu wissen. Wertneutraler geht es nicht.

    Tja, Angela Merkel und die CDU haben mir ihre Antwort dazu zwar nicht zukommen lassen, ich allerdings halte deine vorgeschobenen Erklärungen für ebenso absurd, wie unglaubwürdig. Einmal Hirn einschalten hätte gereicht, um zu erkennen, woran deine sogenannte Frage krankt. Du lebst in diesem Land und WEIßT, dass nur eine absolute Minderheit der Bürger sich aktuell impfen lassen kann. Was du hier als "wertneutral" verkaufen willst sind nichts anderes als braune Stereotype. Daran ist genau gar nichts neutral.

    CDL: Unterlasse bitte entsprechende Unterstellungen in der Zukunft! Ich habe nichts behauptet, sondern eine Behauptung eines Dritten aufgegriffen und sie zur Diskussion gestellt. Solltest du mir nicht glauben, kann ich auch die entsprechende Stelle verlinken.

    Ist mir wurschtpiepegal, wo die braune Siffe auch noch nachzulesen wäre. Du hast den Scheiß völlig unkritisch und unreflektiert übernommen und damit um dich geworfen. Unterlass du das doch bitte in der Zukunft, dann muss ich nicht ganz so viele für dich schmerzhafte Wahrheiten ansprechen die Inhalte deiner Beiträge betreffend. Einmal nachgedacht, hätte dir klar sein können, dass aktuell die Mehrheit der Bürger dieses Landes noch keine Impftermine vereinbaren kann. Aber weil eine solche Aussage über Menschen anderer Herkunft Stereotype und Vorurteile bestätigt, die du immer wieder hier verbreitest, überspringst du das kritische Mitdenken direkt zugunsten eines weiteren, tiefbraunen Beitrags.

    Das Coronavirus springt nicht von Schülern auf Lehrer und auch nicht von Lehrern auf Schüler. Meint unser Gesundheitsamt auch. Halbe Klasse in Quarantäne, Klassenlehrerin nicht. Klassenlehrerin positiv, Klasse komplett weiterhin anwesend. Alles im Herbst mehrfach erlebt.:autsch:

    Natürlich nicht, das hüpft erst aus dem Fenster, lässt sich dort den frischen Wind um die Spikes wehen und wenn es zum nächsten Fenster wieder reinspringt ins Klassenzimmer ist es so gut durchlüftet, dass es bekanntermaßen niemanden mehr anzustecken vermag. :engel:

    Manche profitieren von so einem System bestimmt, weil es auch Schwächen in der praktischen Umsetzung nicht unbedingt aufdeckt, für andere kann es sehr schwer werden ihre Stärken aufzuzeigen, weil sich diese vor allem im direkten Interagieren mit der Klasse zeigen würden.

    Meine Coiffeuse hat im letzten Frühjahr schon eine Stammkundin rausgeschmissen weil die sich geweigert hat eine Maske zu tragen. Gibt's auch. 🙂

    Bei meinem alten und neuen Stammfriseur haben sie die Maskenpflicht auch sehr ernst genommen und komplett uneinsichtige Kundschaft rauskomplimentiert. Genauso im Restaurant von Bekannten : Die haben im Sommer durchaus auch Kunden verloren, weil sie sich geweigert haben die geltenden Vorgaben zu Haushalten zu übergehen, sondern durchgesetzt haben. Das kostet einigen Mut, fand ich aber auch stark und habe immer besonders großzügig Trinkgeld gegeben, weil ich mich so sicher fühlen konnte.

    Danke für die Antwort, Kris24.

    Weil das Thema Impfunwillige gerade ein bisschen angedeutet wurde: Gibt es eine Bevölkerungsgruppe mit erhöhtem Grad Impfunwilliger? In meinem anderen Forum teilte ich mit, dass die Impfsituation in Deutschland nicht gut sei, und ein User türkischen Ursprungs meinte, dass das wohl daran liege, dass die in Deutschland wohnenden Türkischstämmigen sich seltener impfen lassen würden. Konnte ich jetzt nichts dazu sagen, weil ich schlicht dazu nichts weiß. Weiß jemand von euch etwas dazu?

    Herrgott nochmal, hat dir niemand beigebracht nicht mit jedem Scheißhaufen zu spielen, der auf der Straße rumliegt?!

    Die Mehrheit der Menschen in Deutschland gleich welcher Nationalität oder Herkunft kann sich noch gar nicht impfen lassen. Wer Behauptungen verbreitet wie diese, auch wenn von dir als angeblich unschuldige Frage getarnt, verbreitet nichts anderes als rechtes, tiefscheißbraunes Gedankengut! Also behalte die braune Kacke für dich, wenn du das Bedürfnis hast damit zu spielen.

    And just for the record: Meine türkischstämmigen Kolleginnen haben genauso Impftermine vereinbart, wie diejenigen mit biodeutschen, italienischen oder anderen Wurzeln das gemacht haben.

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