Beiträge von CDL

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    Insofern fand ich den Fernlernunterricht gerade bei Abschlussklassen die bessere Lösung. Da waren alle zuhause.

    Einerseits stimme ich dir zu. Andererseits finden Anfang März nunmal die Kommunikationsprüfungen in Präsenz statt und nach Wochen des Fernunterrichts muss man die SuS auch wieder an dieses Arbeiten in Präsenz heranführen, Ängste (hoffentlich) zumindest reduzieren, Prüfungsformate noch einmal durchgehen und trainieren... Die Abschlussklassen weiter im Fernunterricht zu belassen an diesem Punkt hätte denke ich entweder eine Streichung von Prüfungsteilen erfordert (wozu das KM offensichtlich nicht bereit war und ist) oder aber digitale Prüfungsformate (die einige Schulen vermutlich so kurzfristig nicht umsetzen könnten. Ich hatte letzten Frühling ein Vorstellungsgespräch an einer Schule, die noch nicht einmal Fernunterricht per Email anbieten konnte mangels Schulmailaccounts, über die man alle SuS zuverlässig erreichen könnte, die werden kaum binnen 6 Monaten die digitale Steinzeit verlassen haben und sind sicherlich keine Ausnahme im Land.)

    Du weißt doch selber, dass es als unfein gilt über Symptome zu klagen, gerade wenn es auf Arbeit ist oder so. Ich frage jeden, der mir von sich aus von seiner Erkrankung erzählt, ob es ihm wieder gut geht. Oft kommt "Ja..:", bei einer zweiten Nachfrage, die ich penetrant, wie ich halt so bin, stelle, kommt dann oft, dass man doch noch sehr Müde ist, sich nicht konzentrieren kann, dass aber ja wohl normal sei und es Bergauf gehe. Vieles merkt man auch erstmal garnicht, etwa wenn die T-Zellen (Immunsystem wird auch geschädigt und gealtert, es gibt gewisse Eigenschaften die man nur von wenigen anderen Viren bisher kannte) runtergehen, oder ich erinnere an die Tiroler Taucher aus dem März, die sich gesund fühlten und dann ganz verwundert waren, dass die Lungen hin waren bei der Vorsorgeuntersuchung, oder die Biomarker für Gefäßentzündungen. Mein Punkt ist nur; wir wissen das Ausmaß noch nicht, was sich aber andeutet lehrt vielen (zu Recht) erstmal das fürchten. Ich könnte jetzt wieder Horrorbefunde aufzählen, lass es aber mal, da das wahrscheinlich niemanden mehr überzeugen würde. Aber es gibt echt einiges, selbst Veränderungen im Hirnstoffwechsel. Kann sein, dass die Allermeisten davon in einem Jahr quietschfiedel sind. Es kann aber auch sein, dass die Hälfte von ihnen in 5 Jahren schwerkrank oder schlimmeres ist. Wir wissen es einfach nicht, wir dürfen nicht durchseuchen.

    (...)

    Man sollte aber nicht unterschätzen, dass jetzt Menschen womöglich zum ersten Mal in ihrem Leben bewusst Folge - Effekte einer Viruserkrankung reflektieren, das kann durchaus auch die persönliche Wahrnehmung verzerren. Ich hatte schon einige heftigere Virusinfekte als simple Erkältungen. Allen gemein war, dass die vollständige Regeneration Wochen bis Monate gedauert hat (die längste Zeitspanne waren 10 Monate bei 6 Wochen akuter Erkrankung die vorweg ging). Ich vermute, dass solche schwereren Folgen von Virusinfektionen sehr viel häufiger sind, als den meisten Menschen bewusst ist, weil sie normalerweise nicht genau genug auf solche Dinge achten (oder nicht ist, was nicht sein darf). Vielleicht ist das wirklich Wichtige an den aktuellen Beobachtungen zu "Long Covid" am Ende also, dass wir lernen generell genauer auf die Zeichen unseres Körpers zu achten und diese ernster zu nehmen.

    Ich gebe zu, dass Du mich diesmal auf die Palme bringst, ich habe den Verdacht dass du entweder einer der vergesslichsten Menschen bist, die ich jemals virtuell miterlebte oder einfach nur trollst. Ich hänge zwar meist vorm Rechner wegen dem Lockdown und gucke Arbeitsblätter an, aber so völlig wertlos ist mir meine Zeit gerade nicht, dass ich es jetzt schon wieder erkläre. Tut mir leid.

    Spiralcurriculum... :essen:

    Ich war heute bei meinem Patenkind, gerade 1 Jahr alt geworden. Kann ich nur empfehlen, das lenkt auch ab.

    Macht dein Patenkind Videokonferenzen zur Wahrung der Kontaktbeschränkungen? Wäre ja eher ungünstig, wenn wir alle gleichzeitig dort aufschlagen, auch wenn ich es wahnsinnig zu schätzen weiß, dass du und auch dein Patenkind hier so selbstlos das Gemeinwohl im Blick habt. :P

    Und bei Menschen Männer und Frauen ;) .

    Divers... :essen:

    Ich habe mich heute ja ganz unglaublich über den blauen Himmel gefreut, das hat gut getan. Dazu war es richtig schön warm, so dass ich trotz Schneeresten ohne Jacke mit dem Hund draußen war. Am Nachmittag musste ich etwas im Möbelhaus abholen und habe beim Warten den Himmel in all seinen Farben bewundert mit dem besonderen Lichtspiel, dass die Sonne in verschieden hohe Wolken gezeichnet hat. So etwas lädt mir immer mal eben den Akku wieder auf...

    Das landet im normalen Ordner (Hefte nutze ich tatsächlich gar nicht, da ich zu viele Zusatzmaterialien ausgebe und das Einkleben ein echter Zeitfresser ist - im Ref ausreichend erlebt, da mein Mentor ein Fan von Heften war, der sah das aber auch total entspannt wenn die SuS 5min für einen kleinen Zettel gebraucht haben, bis der an Ort und Stelle war, ich werd da arg ungeduldig und innerlich grantig). Sonst hat das schnell eine andere Wertigkeit für SuS einerseits und andererseits müssen sie dann noch ein Heft oder einen Hefter mehr mitschleppen (oder vergessen den eben auch). Bei Ringheftung kann man ggf. mehrere Teilbereiche mit Trennblättern einrichten wenn man das für sinnvoll erachtet, extra Ordner /Heft keinesfalls.

    Habe ich. Darin war die Sachlage reichlich anders dargestellt als vorher. Daran bin natürlich ich schuld. Deshalb warte ich gespannt, was sonst noch kommt.

    Da war die Sachlage verkürzt, aber nicht "reichlich anders" dargestellt, aber weißt du was, geschenkt. :geschenke:Deine Antwort lautet übersetzt, dass du keine Fragen mehr hast, weil dein Urteil sowieso schon feststeht. Damit erübrigt sich das weitere Gespräch zwischen uns dazu ja. Einen schönen Tag noch.

    Man kann dem "Vogel" deshalb folgen, weil er bisher mit allen Prognosen zur Corona-Pandemie leider Recht hatte. Daran ändert auch ein möglicherweise fragwürdiges Privatleben oder Nebeneinkünfte nichts. Dann dürfte ich bald keinem Politiker mehr irgend etwas glauben...

    Ich würde die charakterliche Eignung von Politikern nicht ganz so fatalistisch sehen, aber ich teile die Ansicht, dass seine zutreffenden Prognosen zu Covid 19 unabhängig sind von seinem Privatleben oder dem, was man davon hält. Fakten werden nicht unrichtig, nur weil der Überbringer fehlerhaft wäre.

    https://m.tagesspiegel.de/politik/politi…k/14606292.html

    Hier zum Beispiel. Und wenn du dabei bist, kannst du mit seinen Nebeneinkünften weitermachen.

    Der Typ ist ein falscher Hund, selbstverliebt und inszeniert sich gerne. Keine Ahnung, wie man diesem Vogel überhaupt noch folgen kann.

    Liest sich nach Streit unter Ex-Partnern, den ich anhand dieses Artikels sicherlich nicht abschließend bewerten kann oder will (da denke ich einfach nur mal eben an die unsäglichen Behauptungen meines Ex im Scheidungsverfahren, die zumindest seine Anwältin ganz unkritisch und ohne Belege übernommen hat und kann mich dann schön zurückhalten angesichts der schmutzigen Wäsche die da offensichtlich öffentlich gewaschen wird). Aber da haben wir halt unterschiedliche Bedürfnisse zu Quellenlagen (und/oder unterschiedliche Lebenserfahrungen, wenn es um "Rosenkriege" geht). Trotzdem danke, dass du den Link gesetzt hast. :) (Und natürlich wäre es nicht OK, wenn er tatsächlich nur unter Zwang Kindesunterhalt gezahlt hätte, aber das vermag ich schlichtweg nicht zu beurteilen.)

    Wer keinen Unterhalt für seine Kinder bezahlt, ist für mich unanständig. Und das passt zu dem

    Bild, das ich von dem Mann habe. Ich fand ihn vor der Pandemie schon unerträglich.

    Das lese ich jetzt zum ersten Mal und würde es erst einmal für von mir nicht beurteilbar halten, da ich vermuten würde, dass keine detaillierten, rechtssicheren Informationen zu einem so privaten Thema im Netz verfügbar sein werden. Darf ich fragen, woher du gesicherte Informationen zu diesem Thema nimmst?

    Ich war Schülerin an der Schule, an der mein Vater unterrichtet hat (gab es oft bei uns an der Schule infolge des speziellen Schulprofils), wobei er nach mir dorthin kam (und vorher meine Erlaubnis für die Bewerbung eingeholt hat). Elternabende und Co hat meine Mutter, die auch immer Elternsprecherin war, geführt, im Unterricht hatte ich ihn natürlich nie (das hätte einen extremen Notfall vorausgesetzt, den es nicht gab). War mal skurril, als ich einen Konflikt mit einem Physiklehrer hatte, der sich ziemlich unangemessen verhalten hatte mir gegenüber, da mein Vater sein Vorgesetzter war. Das konnte ich aber - zur Erleichterung aller Beteiligten- alleine klären (der Lehrer hat sich letztlich bei mir entschuldigt und seinen Fehler eingesehen), das wäre sonst unangenehm geworden, da ein Eingreifen meines Vaters an der Stelle aufgrund der Art des Konflikts auch direkt ein dienstliches Eingreifen gewesen wäre (ich rate mal, dass dieser Umstand der Entschuldigung zuträglich war...). Ich denke eine klare Absprache mit der SL ist in so einem Fall erforderlich. Wenn nicht sowieso klar sein sollte, dass man einen Anverwandten nicht unterrichten kann, dann muss man eben die eigene Befangenheit im Hinblick auf Notengebung unmissverständlich klar machen.

    Wenn ich kreativ etwas verschwinden lassen könnte, würde ich magisch alle Stifte rund um Frau Eisenmann beständig unsichtbar machen, sobald Sichtweite droht, damit sie ihre salbungsvollen handschriftlichen Grüße an uns Lehrkräfte nicht mehr unter die KM- Schriebe setzen kann (Wahlkampf ick hör dir trapsen...), von denen nicht nur ich mich verarscht fühle...

    Ich habe eine Weile auch Politik unterrichtet. Da habe ich immer etwas Zeit für aktuelle Themen eingeplant. In anderen Fächern, wenn es irgendwie sinnvoll gepasst hat oder wenn es für die Schüler:innen sehr dringlich war, halt auch außer der Reihe.

    Jup, mache ich genauso : In GK (=Politik) gibt es dafür ein festes Zeitfenster, ansonsten greife ich auf, was fachlich passt und/oder drängt. Ich thematisiere z. B. jedes Jahr in einer Stunde die Reichspogromnacht, ganz ohne Geschichte zu unterrichten; im März sind hier in BW Landtagswahlen, wir haben aber kein GK mehr, um das einzubinden, also wird es eine Stunde zu den Landtagswahlen anstelle von Wirtschaft geben (mit kleinem Blick auf wirtschaftspolitische Ziele der Parteien, damit das etwas Bezug zum Fach hat) etc. Nachdem ich aber hauptsächlich gesellschaftswissenschaftliche Fächer unterrichte gibt es zumindest für tagespolitische Entwicklungen fast immer unterrichtliche Anknüpfungspunkte.

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