Beiträge von CDL

    Gut, dass ihr an der Stelle nicht ganz allein gelassen werdet als Schule, sondern weitere Unterstützung erhaltet. Ich wünsche dir und euch erst einmal eine ruhige und sichere Nacht und dann vor allem ganz viel Kraft für die kommenden Tage und Wochen. Der Umstand, dass gerade jetzt die massiven Kontaktbeschränkungen in Österreich beginnen ist an der Stelle natürlich eine weitere Belastung, denn gerade in so einer Situation braucht man seine Mitmenschen und den sicheren Konatakt miteinander. Umso wichtiger insofern, dass ihr zumindest in der Schule in größeren Gruppen zusamenkommen könnt. Das gibt wenigstens ein wenig Normalität und einen sicheren Rahmen. Alles Gute für morgen!

    Das liest sich ganz entsetzlich. Mein Mitgefühl und meine Gedanken sind bei euch! Wie geht es dir?

    Hältst du es für möglich, den SuS erst einmal Zeit zum Sprechen einzuräumen? Zusammensein, einander zuhören, wie es wem geht, füreinander da sein. Fragen klären- was weiß man bereits über Motive, die Täter, die Hintergründe,...? Fakten können ein ganz kleiner Baustein sein, um mit den Ängsten umzugehen, die so etwas auslöst. Zuhören, welche Gedanken sich die Kinder jetzt machen. Haben sie vielleicht Angst vor Stigmatisierung? Haben sie Sorge, dass sich das wiederholen könnte? Etc. Diese Zeit zum Sprechen muss natürlich sehr sehr umsichtig genutzt werden, also keine extremen Details, falls ein Kind Zeuge geworden ist , sondern wirklich Fokus auf emotionales Befinden, aber natürlich muss auch niemand etwas sagen, weil es ganz wichtig ist einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Grenzen respektiert werden (anders, als das also letzte Nacht der Fall war). Besteht die Möglichkeit zumindest zeitweise die Schulsozialarbeit mit dazuzuholen? Sonst auf jeden Fall auf deren Angebote verweisen bzw. weitere Ansprechpartner nennen, an wen sich die Kinder abgesehen von euch Lehrkräften wenden können, wenn sie sich akut belastet fühlen.

    Es gibt im Bereich des Religionsunterrichts Bausteine zum Umgang mit Trauer, Verlust und Tod, die ein Stück weit auch in diesem Kontext zum Einsatz kommen könnten. Da könntest du mit den Religionslehrkräften bei euch sprechen, wie sie das einbinden als kleine Unterstützung oder sogar einen dieser KoK mit einbeziehen morgen, falls das möglich ist.

    Bitte verzeih, dass ich erst jetzt antworte. Bei uns in Wien ist die Hölle los.

    Ich bin der Meinung, dass die Schülerin (mit Herzerkrankung und Asthma) ein Attest bräuchte, da sie ständig keine Luft bekommt und ihr schwindelig wird. Wir hatten die ganze Zeit nur in den Pausen Maskenpflicht. Diese kurze Zeit hat schon gereicht, dass sie Probleme bekam. Jetzt haben wir auch im Unterricht Maskenpflicht und ich mache mir ernsthaft Sorgen. Bin aber kein Arzt, aber dass gerade sie kein Attest hat, verstehe ich nicht. Meine Lösung: Sie darf dann in einen Nebenraum, wo sie die Maske abnehmen darf.

    Absolut verständlich und ich wünsche euch wirklich nur alles Gute nach dieser schrecklichen Nacht! Schön dich zu lesen und zu wissen, dass es zumindest dir physisch gut geht.(Ich musste gestern abend direkt an dich denken, als ich gelesen habe, was in Wien geschieht und habe gehofft, dass du in Sicherheit bist.) :rose:

    Vielleicht macht sich deine Schülerin ja gerade vor dem Hintergrund ihrer gesundheitlichen Probleme so große Sorgen selbst oder auch ihre Ärzte, dass in der Abwägung des persönlichen Risikos die Maske das geringere Problem darstellt.:weissnicht: Letztlich muss aber natürlich sie selbst das mit ihren Ärzten abklären und gemeinsam mit ihren Eltern entscheiden. Die Lösung, dass sie im Nebenraum mal kurz die Maske abnehmen darf finde ich sehr gut und gut umsetzbar.

    Ich habe heute mit dem Bau des Empire State Buildings beginnen, mein Kind verzweifelt derweil an Notre Dame.

    Die Titanic hab ich mir die Weihnachten gewünscht.

    Was für ein schönes neues Hobby!

    Sag deinem Kind im Zweifelsfall, dass Notre Dame brandbedingt jetzt eh etwas weniger stabil ist, aktuell der eine oder andere Teil ganz oder teilweise fehlt- kurz: Das darf durchaus anders aussehen, als von Lego vorgesehen. ;)

    Interessant.

    Auf welches Lehramt hat sie denn studiert? Nicht auf GS, oder?

    :

    Auch, wenn es alt ist, antworte ich doch nochmal, vielleicht ist es ja doch nochmal interessant 😉.

    An meiner Schule arbeitet mittlerweile fest angestellt (!) eine Kollegin, die das zweite Staatsexamen an der Sek.II endgültig nicht bestanden hat. Auch NRW, Grundschule. Geht also doch irgendwie.

    ^^

    (Mal die Kaffeetasse rüberreiche oder alternativ die Tasse grünen Tee.)

    Krank ist krank gilt auch für SuS. Wenn die entschuldigt fehlen, müssen sie den Bericht spätestens wenn sie gesund sind abgeben. Stell dir vor, einer von denen liegt mit Fieber im Bett : Soll der dann statt erstmal gesund zu werden sich noch Sorgen um solche Fristen machen müssen? Ein wenig menschlich darf es schon bleiben... Was die handschriftliche Abgabe anbelangt : Das ist natürlich keine 6, denn es wurde etwas abgegeben, so dass du schulrechtlich in Teufels Küche kommst, wenn du daraus eine komplette Leistungsverweigerung machst aus persönlichem Ärger, aber es gibt einen Abzug (nicht übertrieben, es ist schließlich wirklich nur die Form und keine Komplettverweigerung) wegen der Nichteinhaltung der vorgegebenen Form.

    Ich habe ein Mädchen in der Klasse, die eine Herzerkrankung und Asthma hat. Sie hat seltsamerweise kein Attest, aber meiner Meinung nach bräuchte sie eins.

    Warum genau bräuchte sie ein Attest?

    Trügt mich mein Eindruck oder ist es soweit und die Fälle in Schulen ziehen massiv an, bei uns hier sieht es jedenfalls so aus. Wie sieht es bei euch aus?

    Erster Tag nach den Ferien und- oh Wunder- keine Klasse in Quarantäne (ach wäre das schön, würde es so weitergehen...), dafür aber diverse langzeiterkrankte SuS (keine Diagnose bekannt) die per Mail um konstante Versorgung mit Unterrichtsunterlagen bitten. Mal schauen, wie der Stand in 14 Tagen ist, wenn die Ferien voll durchschlagen können. ;) Krankenstand unter den KuK auch sehr niedrig (da waren aber einige über die Ferien krank oder davor und währenddessen in Qurantäne), Wetter heute wunderbar herbstlich warm. So dürfte es weitergehen...

    Ich unterrichte zwar nicht im Knast, sondern in einer Klinik, kann aber bestätigen, dass meine Kollegen und ich die Wochenenden komplett und die Nachmittage halt ab 16 Uhr (=Dienstschluss) komplett frei haben. Für die Abende und Nächte gilt das Gleiche. Vorbereitung findet während der Dienstzeit statt, Nachbereitung gibt es kaum.

    In einer JVA-Schule dürften allerdings - im Gegensatz zu unserer Schule - Korrekturen anfallen. Es werden ja zwischendrin Noten erbracht werden müssen.

    Ja, ich dachte auch direkt an dich und daran, was du schon geschrieben hattest über eure Arbeit, dachte dann aber eben auch daran, dass anders als bei euch noch Korrekturen anfallen dürften. In jedem Fall aber geht auch eurer Dienst zumindest bis 16 Uhr. Komplett Nachmittag frei ist das natürlich auch nicht, kann es aber ja auch nicht sein, um auf die Stunden kommen zu können.

    Naja, wenn du schon so fragst: Vermutlich eine Krankheit mit einer hohen Sterblichkeitsrate oder zumindest schwerwiegenden und/oder anhaltlenden gesundheitlichen Folgen. Die Zahlen sind mir natürlich bekannt, aber in einem Großteil hat Corona einen sehr milden Verlauf. Konkret sind es ja erst einmal Schüler, von denen man nicht einmal weiß, ob sie infiziert sind, und da alleine durch deren bloße Anwesenheit von einer "Gefahr" zu schreiben, halte ich persönlich für irrational.

    Eben, ich weiß es nicht, ob er infiziert ist, weiß also auch nicht, ob er nicht infiziert ist. Oder ob er- wie mein Asthmatiker- genau genommen selbst ein erhöhtes Risiko hat und insofern trotz seines jugendlichen Leichtsinns geschützt werden muss, wenn er infolge eines Attest von der Maskenpflicht befreit werden sollte, denn immer mal wieder hatten wir schon positiv getestete SuS in den Klassen und wollen auch weiterhin keine Ansteckungen innerhalb des Klassenraums als Folge davon produzieren. Denkst du deine Argumentationen eigentlich auch mal konsequent zuende mit allen möglichen Konsequenzen? Und was zum Henker ist dein Problem mit der Maskenpflicht? Hast du nicht selbst zuletzt geschrieben gehabt, dass du angesichts der möglichen Folgen, die dein Leichtsinn im Hinblick auf politische Maßnahmen mit haben kann selbst konsequenter sein (werden) möchtest? Beinhaltet diese Selbsterkenntnis nicht folgerichtig auch, dass egal wie nervig die Masken auch sind, wir diesen verdammten Lappen im Gesicht als eines der mildesten Mittel natürlich konsequent nicht nur selbst tragen, sondern natürlich ebenso konsequent unsere SuS darauf hinweisen die Maske korrekt aufzusetzen, ihnen erklären, warum das aktuell unerlässlich ist, uns Diskussionen stellen?

    In irgendeinem Thread wurde das schonmal angesprochen im Laufe der letzten 2 Jahre. Da war glaube ich sogar jemand mit eigener Erfahrung mit dabei. Vielleicht einfach mal die Forensuche einsetzen.

    Ich bin zwar nicht aus NRW und kenne diese spezielle Art der Arbeit nicht, aber multiprofessionelle Teams haben wir erstmal auch an der Schule (Lehrkräfte, Schulsozialarbei, ggf. Schulpsychologen, Sonderpädagogen, Jugendamt). In der JVA sitzen natürlich einige dieser Mitspieler ebenfalls fest mit am Tisch.

    Wenn fachfremder Unterricht eine Grundbedingung darstellt, solltest du dich innerlich darauf einstellen ziemlich vieles fachfremd anbieten zu müssen (weil es gar nicht genügend Lehrkräfte für alle Fächer gibt) und alles Weitere dann abklären, wenn du dich auf ein konkretes Angebot bewirbst. Denn was tatsächlich fachfremd zu leisten sein wird, kann dir niemand von außen abstrakt sagen.

    Fachfremder Unterricht bringt durchaus einen erhöhten Vorbereitungsaufwand mit sich. Das solltest du bei deinen Überlegungen spezifisch zu den Arbeitszeiten mit berücksichtigen.

    (...)

    - flexible Arbeitszeiten; in der Regel 41 Wochenstunden

    -(...)

    - Wie ist es mit den Arbeitszeiten? Kann man alle Arbeit im Büro erledigen, sodass man die Nachmittage und Wochenenden – wie ein regulärer Angestellter/Arbeiter in der Privatwirtschaft oder im Öffentlichen Dienst – frei hat?

    (...)

    Ähm, bei 41 Wochenstunden Arbeitszeit hat genau wer in der Privatwirtschaft oder im Öffentlichen Dienst prinzipiell die Nachmittage frei? Auch in der JVA findet der UNterricht ja nicht per Nachtschicht statt, so dass du entsprechend versetzt um deine Unterrichtszeiten herum am Vormittag/Nachmittag (oder eben auch am Abend, wenn du gerne freie Nachmittage genießen möchtest) vorbereiten musst.

    Es würde mich im Übrigen wundern, wenn man innerhalb der JVAs einheitliche technische Ausstattung von Unterrichtsräumen benennen könnte. Auch das wirst du realistischerweise bei einer konkreten Bewerbung abklären müssen.

    Genau für diese Schüler gibt es in BW in diesem Schuljahr den Fernunterricht.

    Ohne Maske sitzt bei uns keiner im Unterricht, keine Schule kann verantworten, dass Mitschüler (und Lehrer) gefährdet sind.

    Na ja, "genau für diese Schüler" wurde die Möglichkeit komplett im Fernunterricht beschult zu werden auf Elternwunsch hin nicht geschaffen, aber letztlich ist es der Weg, den Eltern in diesem Fall gehen können hier in BW, denn ohne Attest zur Maskenbefreiung darf ein Schüler oder eine Schülerin (anders als Eltern/Lehrkräfte/sonstiges schulisches Personal) zwar erstmal das Schulgebäude betreten und am Unterricht teilnehmen, erfährt dann aber die volle Wirkungskraft der Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, sollte eine Einsicht nach Gespräch (samt Elterngespräch) nicht erfolgen. Einfach nachhause schicken darf man aber nicht als Schule den aktuellen Verordnungen nach. Wenn euer SL das anders handhabt begibt er sich auf dünnes Eis.

    Spannend. Ich kenne an meiner Schule keinen Fall von Maskenbefreiung. Wir hatten zeitweilig einige Corona-Leugner unter den Eltern, aber die haben vor der schieren Masse aller anderen Eltern kapituliert.

    Ich hatte vor den Ferien einen Schüler, der angeblich ein Attest zur Befreiung hat, aber nicht vorlegen konnte, aber dennoch ohne Maske am Unterricht teilnehmen wollte. Letztlich saß er mit Maske bei mir im Unterricht (sich ausgerechnet mit der Begründung Asthmatiker zu sein von der Maskenpflicht befreien zu lassen ist irgendwie kurzsichtig, was ich ihm zumindest für den Moment am eigenen Beispiel verständlich machen konnte), ich bin aber gespannt, ob er letztlich jetzt nach den Ferien doch noch ein Attest vorlegt oder tatsächlich verstanden hat, warum gerade er sich mit Maske schützen sollte. Sollte er tatsächlich das Attest vorlegen würde er bei mir im Unterricht eben zu seinem Schutz, wie auch dem der Mitschüler an einem Einzeltisch in direkter Fensternähe platziert werden (Weeeeeeeeeeeeeeeeeeeeit weg von seiner Liebsten, das tut arg weh in dem Alter und ist ein echter Grund pro Maske. ^^)

    DA helfen dann aber keine Leihgeräte mehr...

    Doch, klar. Man kann ja mit dem Smartphone mit wenigen Klicks einen lokalen Hotspot einrichten, den man übers Leihtablet dann nutzen kann. So hat man den Internetzugang übers Handy, kann aber von diversen Möglichkeiten des Tablets profititieren (angefangen mit der vernünftigeren Bildschirmgröße, um daran zu arbeiten).

    nein, das siehst du falsch. Laut diesem Artikel wünschen wir uns alle (Schüler, Eltern und Lehrer) nichts sehnlicher, als dass der Regelbetrieb weitergeht:

    https://www.google.de/amp/s/www.br.d…n-welle,SF0rMPi

    Also ich wünsche mir ganz eindeutig, dass es möglich ist im Regelbetrieb zu arbeiten. Nur haben wir halt schon seit Schuljahresbeginn keinen Regelbetrieb gehabt, sondern Präsenzbetrieb unter Pandemiebedingungen, was nicht dasselbe ist. Ich wünsche mir auch, dass wir möglichst lange in reiner Präsenz arbeiten können ohne Halbklassen, ohne Quarantäneklassen und damit in beiden Fällen Hybridunterricht anstelle reinen Präsenzunterrichts und auf gar keinen Fall möchte ich reinen Fernunterricht haben. Hybridunterricht haben wir aber schon vor den Herbstferien gehabt, weil Klassen in Quarantäne waren, weil Klassen mangels Lehrkräften tageweise im Fernunterricht beschult werden mussten und die Ansteckungszahlen hier sind über die Ferien auch nicht runtergegangen. Unsere feierwütigen Teenies (diejenigen, auf die das zutrifft) werden sicherlich die Woche weidlich genutzt haben, um es nochmal krachen zu lassen, so sie nicht aus einer vorangegangenen Quarantäne/Infektion gelernt haben, wir werden also ganz ohne jeden Zweifel auch in den nächsten Wochen weiterhin Hybridunterricht haben und realistischerweise vor Weihnachten noch in die reine Fernlehre rutschen. Regelbetrieb haben wir hoffentlich in 2-3 Jahren mal wieder, bis dahin gilt es die Sch**** gemeinsam durchzustehen.

    Off topic: kann es sein, dass man seine Beiträge am Handy nicht editieren kann? Falls nein, sollte ich es unterlassen morgens nach dem aufstehen was zu schreiben 😂.

    Der Satz in der Mitte/am Ende sollte heißen, dass es einen Pool mit Materialien geben sollte, aus der sich (landesweit) Lehrkräfte bedienen können.

    Doch das geht. Rechts oben am Beitrag auf die drei Punkte klicken und "Bearbeiten" wählen. Ist nur etwas friemelig, weil man gnau treffen muss, aber funktioniert.

    Übrigens nochmal zum Thema Ärzte, die nicht testen wollen und Leute mit Symptomen nicht in der Praxis haben wollen:

    (...)

    Die haben einfach Angst, dass sie die Praxis schließen müssen.

    Es sollte aber dann Alternativen geben. Hausbesuch oder Testzentren oder die viel beschworenen „Fieberambulanzen“. Gibts die eigentlich schon irgendwo?

    Hier bei uns sind die Fieberambulanzen (integriert in die Testzentren) bereits seit Schuljahresbeginn wieder geöffnet. Bei meiner Hausärztin gibt es für Abstrichkandidaten festgelegte Zeitfenster, zu denen man- mit telefonischer Voranmeldung- kommen kann. Braucht man doch keinen Abstrich geht man nach Rückspräche mit dem Arzt (etc.) wieder oder bekommt sonst eben den Abstrich und verlässt direkt im Anschluss die Praxis wieder, wird auch direkt bei Einlass in ein Zimmer geschickt, damit man nicht gemeinsam mit anderen, potentiell Infizierten zusammen im Wartezimmer sitzt. Das Praxisteam trägt zu diesen zeiten dann Vollmontur für die Abstriche, also Ganzkörperschutzanzug, FFP2-Maske, Augenschutz, Visier. Nach dem Abstrichzeitfenster ist die Praxis dann erst einmal 2h geschlossen (in der Zeit telefonieren die Ärzte Patienten ab, klären, wer kommen muss in die Praxis, etc.) und wird desinfiziert, ehe es am Nachmittag weitergeht (mit einem 2.Abstrichzeitfenster kurz vor Praxisschluss am Abend). Man merkt sehr deutlich, wie außerordentlich ernst die Ärzte das nehmen.

    *Nein, nicht DAS Gewerbe. Müssen die eigentlich wieder schließen? Bzw. waren die schon wieder geöffnet?

    Wenn ich das richtig im Kopf habe, müssen die auch wieder schließen, ja (was ja einerseits sehr sinnvoll ist und andererseits wieder solche Auswüchse wie im Frühjahr befördern dürfte, als in unserem ansonsten doch recht braven Wohnhaus mit Familien plötzlich in der Wohnung unter mir Wohnungsprostitution stattfand).

    Ich stimme dir voll zu. Das Hauptproblem der Kinder ist, wo sie während der Mittagspause hingehen? In der Schule bleiben dürfen sie nicht, für viele ist der Weg nach Hause zu weit und draußen versammeln (mehr als 2) dürfen sie sich auch nicht. Werde in der Schule im Team das Problem ansprechen.

    Stimmt, das ist tatsächlich ein Problem, dass wir auch hier in Deutschland natürlich angehen müssen, wenn das nicht bereits gelöst wurde. Denn auch hier können die SuS in der Mittagspause natürlich nicht einfach in großen Gruppen rumstreunen. Sobald sie das Schulgelände verlassen gilt die 2-Haushalts-Regelung (das wird ab jetzt ein hartes inneres Ringen werden für unsere Hasen: Maske runter und dafür das Schulgelände verlassen direkt nach Schulschluss oder Maske oben lassen und dafür noch mit mehr als einem Klassenkameraden mit Abstand zusammenstehen und schwätzen dürfen ;(). Wir haben - als Alternative zu den bisherigen schuljahresübergreifenden Aufenhthaltsbereichen- für jede Klassenstufe eigene Aufenthaltsräume festgelegt für die Mittagspause, die dann eben noch beaufsichtigt werden müssen. Vielleicht ist das bei euch ja auch möglich?

    Bei uns in Österreich wurden die Maßnahmen enorm verschärft. Ab heute Nacht 0 Uhr haben wir eine Ausgangsbeschränkung, die aber meiner Meinung nach für alle ohne Bescheinigung vom Arbeitgeber zur Ausgangssperre wird (die Polizei schickt gnadenlos in die Wohnung zurück).

    Die Oberstufe geht in den Lockdown mit Distance Learning. Die Unterstufe und Primarstufe nicht. Restaurants usw. werden geschlossen und dürfen nur noch liefern. Woher bekommen die Schüler und ich in der Mittagspause was zu essen? Als Lehrerin kann ich in der Schule was zubereiten, aber was ist mit den Schülern, die Nachmittagsunterricht haben?

    Die Maßnahmen in Österreich lesen sich wirklich sehr heftig, da bin ich dankbar, dass es ganz so drakonisch bei uns (noch?) nicht erforderlich ist. Was die Mittagessenfrage anbelangt halte ich diese aber für wirklich komplett unprobematisch: Vesper schmieren morgens, einpacken und mittags ide Semmel und den Apfel essen. Dazu Tee/Kaffee aus der Thermoskanne (oder Brühe, wenn es nicht nur warmes Getränk, sondern auch warmes Essen sein soll). Warm Essen kann man dann auch noch am Abend. Bei uns an der Schule hat bereits seit Schuljahresbeginn der Schulverkauf komplett geschlossen, also bringen sich halt alle ihr Vesper mit, das mach ich auch samt heißem Tee im Thermobecher (komme kaum ins Lehrerzimmer mangels Pausen). Die 5min kann man am Morgen oder am Vorabend durchaus investieren, um in der Schule nicht des Hungers zu sterben. ;)

    Wie wäre es denn, wenn wir hier nicht über die Eltern von ... diskutieren würden? Wenn irgendwelche Eltern etwas forumsöffentlich diskutieren wollen, können sie das ja selbst machen, dann können sie auch direkt klar sagen, ob sie beispielsweise aus der Präsenz rauswollen würden oder nicht, was bei ihnen an der Schule tatsächlich gesagt wurde zu MNS etc. So finde ich das reichlich abstrus und sinnbefreit ehrlich gesagt. :weissnicht:

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