Beiträge von CDL

    Das ist echt spannend. Kann man denn statt Impfung erst mal alle Antikörper bestimmen lassen oder ist das schweineteuer?

    Bei mir hat das rund 27€ gekostet. Nachdem ich lediglich eine Impfung als Kind hatte, kurz davor aber allergisch auf eine andere Impfung reagiert hatte, haben wir erst einal den Titerwert bestimmt. Mit 100 hat mir das Labor eine vorliegende Immunität bescheinigt, die laut Ärztin zwar sehr schwach sei, aber angesichts meiner Vorgeschichte von ihr als ausreichend erachtet wurde (ohne die allergische Reaktion kurz davor hätte ich vermutlich dennoch nachgeimpft, weil das wohl absolute Untergrenze ist). Insofern: Klar, lass den Wert bestimmen, wenn du nur eine Impfung hast oder dir nicht sicher bist, ob du bereits Masern als Kind hattest.

    Genau das dachte ich auch. Ich glaub ich war bei der Bewerbung auch etwas blauäugig, ich wäre so gerne Klassenlehrkraft und auch bereit Mathe Fachfremd zu unterrichten. Deswegen dachte ich, dass ich es durch Physik eh Mathe Fachfremd unterrichten werden muss. Und wählte ein als zweites Fach etwas, wo man mit den SuS ins Gespräch kommen kann. Leider kann ich jetzt in Mathe nicht mehr reinwachsen, da es überlaufen ist an unserer PH.. Seph. Dann würdest du an meiner Stelle nicht noch Mathe als Drittfach wählen oder?

    Ich versteh auch nicht ganz was mir in dieses dritten Fach nur ein Bachelor bringen würde, falls ich mich entscheiden würde diesen zu wählen würde ich am Ende nur ein Zettel bekommen und erst mit dem Master die Lehrbefähigung

    Also ich kann dich auf jeden Fall beruhigen: Klassenlehrkraft kann man in der Sek.I mit wirklich jeder Fächerkombination werden. Viele Schulen benötigen händeringend Lehrkräfte, die sie als Klassenlehrkräfte einsetzen können, weil das hier in BW zu den teilbaren Aufgaben zählt, weshalb jemand in Teilzeit eben auch auch nicht voll als Klassenlehrkraft eingesetzt werden sollte und Lehrkräfte mit Behinderung sich zur Entlastung davon freistellen lassen können. Ich hatte mehrere Schulen, die mir direkt im Bewerbungsgespräch gesagt haben, dass es für sie unabdingbar sei, dass die neue Lehrkraft für diese Stelle auch als Klassenlehrkraft eingesetzt werden könne. Meine Fächer waren bei dieser Frage nachrangig bzw. ein Einsatz als Klassenlehrerin hätte je nach Schule und Schulkonzept (bzw. weiterem Fachmangel) eben weiteren fachfremden Einsatz nach sich gezogen (bei der einen Schule hätte ich beispielsweise als Klassenlehrkaft Mathe oder Deutsch und Kunst oder Musik fachfremd unterrichten müssen).

    Ein fachfremder Einsatz ist in der Sek.I ebenfalls keineswegs die Ausnahme, sondern trifft- wenn wir ehrlich sind- eher früher als später jede_n von uns in der Sek.I mit einem bis X weiteren Fächern (je nach Schule, Schulkonzept, Fachkräftemangel/Fachbedarf). Mit Physik/ev.Religion bist du für manche Schule im ländlichen Raum zusammen mit der Bereitschaft fachfremd eingesetzt zu werden mit Sicherheit auch noch in ein paar Jahren eine Traumkandidatin, einfach weil dort an vielen Schulen so extremer Mangel herrscht und gerade Physik durchaus gesucht wird. Je nach Schulgröße und Fachkräfteversorgung in deinen Fächern wird es aber mit deinen Fächern auch ggf. eng von der Stundenzahl her, so dass ein volles Deputat nur über eine Teilabordnung an eine benachbarte Schule möglich sein kann.

    Letztlich wirst du am Ende abwägen müssen: 3.Fach dazustudieren, um fachlich/didaktisch direkt ausgebildet zu werden (macht es später deutlich leichter, wenn zeitlich irgendwie machbar würde ich dir insofern diesen Weg empfehlen- fachfremd wirst du auch so noch genug machen müssen) und bei der Einstellung mehr Auswahl zu haben. Oder aber dich später mit einerseits einer sehr hohen örtlichen Flexibilität bewerben, sowie die Bereitschaft mitbringen direkt nach dem Ref fachfremd zu arbeiten oder auch in Teilabordnung tätig zu werden, um auf die Stunden zu kommen. Der Idealfall für Schulleiter wäre es sicherlich, wenn du an der Stelle noch ein klassisches Hauptfach dabei hättest, um dich guten Gewissens nach dem Ref auch direkt in Abschlussklassen einsetzen zu können. Leider erlaubt es eure aktuelle Prüfungsordnung solche für die Praxis eher schwierigeren Kombinationen ohne klassisches Hauptfach und dann sogar nur zwei kleine Nebenfächer zu studieren. Das wird sich sicherlich auch wieder ändern.

    Solltest du den Nachweis doch irgendwann noch einmal benötigen, wäre dieser ja auch schnell über einen Bluttest geführt. Nachdem du Masern hattest, ist der Titer auch entsprechend hoch (meine Ärztin meinte, als bei mir die Titerbestimmung kam, dass ich mich als Kind offensichtlich nicht bei meiner Schwester angesteckt hatte, da ich lediglich einen Wert um die 100 hatte - = schwache Immunität, wie nach einer Impfung, die ich hatte- bei einer durchlebten Infektion aber einen Wert um die 3000 haben müsste offenbar).

    Ich finde schon, dass man sich in diesen Zeiten kein Bein bricht, wenn man am Wochenende Mails liest und notwendige Infos weiterleitet. Daher kann ich Susannes Unmut sehr gut verstehen.

    Also bei uns gilt aktuell selbstverständlich (sic! Hat die SL extra betont, dass wir natürlich nicht nachts um drei oder am Wochenende/Feiertagen Mails lesen/beantworten müssen und Beantwortungsfristen für Elternmails sich um den Feiertag verlängern.), dass wir am Wochenende Wochenende haben. Wir dürfen natürlich unsere Mails beantworten, erwarten darf das aber niemand von uns. Anders wäre es, wenn die Schule erneut geschlossen werden müsste, sei es wegen einer schulinternen Quarantäne oder sogar umfassenderen Schließungen: Dann würde als ganz dringende Bitte (!!!) der SL gelten, dass wir auch am WE/Feiertagen einmal täglich unsere Dienstmails prüfen und Eltern/SuS äußerst zeitnah antworten, die dann besonders angewiesen sind auf diese Art Kommunikation.

    Zumindest das Argument "in diesen Zeiten" sollte man finde ich nicht ausreizen und über Monate als Begründung für Mehrarbeit heranziehen. Wenn es, wie von Susannea erwähnt, bei ihnen eine andere Maßgabe gibt bzw. ja auch die Schule tatsächlich Quarantänefälle hat, ist die individuelle Situation natürlich anders zu bewerten und man sollte als Lehrkraft entsprechend handeln.

    Das würde mich natürlich bereits interessieren, bevor ich einen Vertrag schließe und nicht erst dann. Mit einer Verbeamtung hat das jedoch auch nichts zu tun - man wird doch als Seiteneinsteiger im Angestelltenverhältnis beschäftigt. Korrigiere mich gerne, wenn ich mit irre. Aber so habe ich das verstanden. :gruss:

    Frag bei der Gewerkschaft deines Vertrauens nach. Die kennen die gängigen Vetrräge des jeweiligen Landes für Seiteneinsteiger im Regelfall recht gut und können dich kompetent beraten. Wenn du noch kein Gewerkschaftsmitglied sein solltrst: Genau für diese Art von Fragen lohnt es sich, ein solches zu werden.

    Je größer die Stichprobe, desto normalverteilter ist sie :)

    Und dann braucht man nicht jede Person in jeder Bedingung einzeln zu untersuchen, dann reicht der Gruppenvergleich.

    Ganz ehrlich, das möchte ich an dieser Stelle sehr deutlich bezweifeln, dass man auf diesem Weg eine repräsentative Aussage über die Vorurteile einer ganzen Berufsgruppe treffen kann. Zum Einen hat inzwischen zumindest jede_r der/die diesen Thread gelesen hat und bereits in der Vergangenheit entsprechende Studien gelesen/beantwortet hat verstanden, dass es um Vorurteile geht, die wir als Lehrkräfte gegenüber SuS hätten. Die zwei typischen Formate dafür sind:

    A. "Kevin"/"Chantalle" versus "Max"/"Luise" = Hypothese "Lehrkräfte haben Vorurteile/stereotype Verhaltens- und Leistungserwartungen gegenüber SuS mit bestimmten Vornamen und werten diese stereotp ab oder auf infolge ihres Namens".

    B. "Ali"/"Esme" versus "Max"/"Luise" = Hypothese "Lehrkräfte haben Vorurteile/stereotype Verhaltens-und Leistungserwartungen gegenüber SuS mit erkennbarem/vermutetem Migrationshintergrund und werten diese stereotyp ab oder auf bzw. behandeln diese anders, als SuS mit scheinbar biodeutschem Background".

    Ich habe hier im Thread bereits von einem "Murat" gelesen, womit wir bei Variante B wären. Ich sebst habe zwar abgebrochen, hatte aber einen "Max". Ich kann von mir selbst gesichert sagen, dass ganz gleich, ob ich einen "Max", eine "Sophie", einen "Murat" oder eine "Zeynep" (etc.) bewerte, ich am Ende keine Noten für Vornamen, Familiengeschichten oder gar Staatsangehörigkeiten vergebe. In meinem Fall wären die Ergebnisse also deckungsgleich, gleich welchen Namen man mir serviert. Hätte ich aber diese Art von Vorurteilen, würden diese in deiner Stichprobe nicht abgebildet, denn ich hatte ja lediglich "Max" zu bewerten. Nachdem du vorab nicht weißt, wer deinen Fragebogen beantwortet, kannst du auch nicht sicher sein, dass du eine tatsächlich repräsentative Stichprobe erhältst und nicht nur Vertreter vor allem eines Extrems; nachdem du nicht weißt, wer- weil er/sie das Fragebogendesign durchschaut- anders antwortet, als er/sie in der Realität handeln würde, kannst du dir nicht sicher sein, tatsächlich diejenigen herauslesen zu können, die die zugrundeliegende Hypothese bestätigen würden.

    Meines Erachtens kann man diese Art von Vorurteilen (die natürlich auch manche Lehrkräfte- leider- in sich tragen) anhand einer solchen hochgradig vorbelasteten, ungenauen und gerade im Rahmen eines solchen Forums direkt identifizierbaren Umfrage nicht erkennen, wohl aber sehr vielen, sehr engagierten Lehrkräften einen Bärendienst leisten, indem man sie- mal wieder- unsachlich über einen Kamm schert. Diese Art Vorurteile zeigen sich letztlich in den Feinheiten des Alltags.

    Ich gehe davon aus, dass einem verschiedene Szenarien präsentiert wurden, bei mir reagierte die Klasse anders und ich fand den Namen des Kindes auffällig.

    OK, dann hätten wir zumindest bei dieser Studie verstanden, worum es eigentlich geht. ;) (Bei mir hieß das Kind übrigens "Max". Ich rate mal, du hattest entweder einen "Kevin" oder eine "Chantalle" oder aber einen "Ali" oder eine "Esme" oder ähnliches?)

    Ja, bringt dir nur nachher auch nichts, wenn du davon nicht leben kannst. Da kann der Weg noch so toll gewesen sein. ;)

    Und du weißt jetzt schon, dass das die Zukunft des TE sein wird? Vielleicht findet er seine Nische im Schuldienst? Vielleicht findet er auf seinem Weg einen Beruf außerhalb des Schuldienstes der ihn erfüllt? Vielleicht wechselt er am Ende im Laufe des Studiums doch noch die Schulform? Oder nimmt nach dem Studium an einem Umschulungsprogramm für die Sek.I teil? Etc.

    Mit Hund ist Rügen auf jeden Fall ein Traum. Dann vielleicht einfach eine feste Unterkunft und von dort aus Tagesausflüge zur Erkundung der Insel? Ich selbst war bislang nur im Sommer auf Rügen, meine Tante war aber auch schon im Herbst/Winter dort mit Hund und ist auch vollkommen begeistert, weil man in dieser Jahreszeit die Strände einfach weitestgehend für sich hat an vielen Stellen.

    Das ist dir zu wünschen. Es kann dir jedoch keiner mit Sicherheit sagen, ob du dann letzten Endes glücklich wirst, so wie du dir das vorstellst.

    Die Garantie gibt es aber auch nicht, wenn man Fächer mit Quasi-Einstellungsgarantie studiert. Glück ist schlichtweg noch einmal eine andere Kategorie, berufliche Erfüllung kann man aber durchaus auch finden, während man sich auf Umwegen seinem eigentlichen Ziel nähert. Das ist meines Erachtens vor allem eine Typfrage, ob man imstande ist den Weg zum Ziel wertzuschätzen, weil man weiß, warum man diesen Weg für sich geht oder ob es immer nur ums Ergebnis gehen muss. Ich glaube persönlich, dass man glücklicher wird im Leben, wenn man die Offenheit besitzt den Weg zum Ziel anzunehmen und wertzuschätzen.

    Ich finde es für mich persönlich schwierig von den geschilderten Situationen (bin bis Situation zwei gekommen) auf moralische Urteile auf einer gut-böse-Skala zu schließen. Beim ersten Fall (Kind geht auf eigene Faust im Museum in die Technikabteilung anstelle des angedachten Kunstrundgangs, weil es total technikaffin ist - Klasse findet die Suche insofern auch besser, weil sie die Technikabteilung spannender findet, was aber keine Rolle bei der Motivation des kleinen Technikfans gespielt hat, auch wenn ihm dies bewusst war) sehe ich das Problem ein verlorenes Kind zu suchen, sehe die zerschossene Unterrichtsplanung (das Zweite ist im ersten Moment doof, wobei man vermutlich auch die Technikabteilung mit angepasster Zielsetzung sinnvoll einbauen kann, das Erste unter Umständen extrem stressig und nervenaufreibend), sehe aber nicht, dass das Kind deshalb per se "böse" oder "gut" wäre. Das Kind hat einen Fehler gemacht aus einer durchaus verständlichen Motivation heraus: Interesse und Begeisterung. Die zur Verfügung stehenden moralischen Urteile erlauben es mir nicht, meine Einschätzung der Situation annähernd adäquat auszudrücken. Bei Fall 1 habe ich das noch dennoch versucht, bei Fall zwei war ich dann jedoch ganz raus. Tut mir leid.:weissnicht:

    Den Einwand habe ich gelesen und verstanden. Ich bin aber eben der Typ Mensch, der gerne informierte Entscheidungen trifft und nicht im kompletten Blindflug mitwirkt. Nachdem das bei dieser Studie im Hinblick auf das Studienziel vorab nicht in einem für mich akzeptablen Umfang möglich zu sein scheint, werde ich an der Studie nicht mitwirken. Informationen nach Mitwirkung zu erhalten ist mir an dieser Stelle zu wenig. Viel Erfolg. :)

    "Weniger Alkohol" ist auch lächerlich. Begrenzte Ausschankzeiten werden nichts ändern und niemand wird erst pusten müssen, ehe er noch einen Glühwein verkauft bekommt. Wer sich am Weihnachtsmarkt fröhlich die Kante mit Glühwein geben will, wird das auch schaffen, wenn der ausgeschenkt wird. Ich weiß nicht, wie man das lösen will, ohne den Alkohol komplett zu verbannen bzw.ob das überhaupt möglich sein wird, aber am Ende wäre es auch kein Weltuntergang nur alkoholfreien Glühwein zu haben..

    Auf die Startseite der Studie habe ich geschaut gehabt, habe ich eben auch nochmal gemacht (falls sich etwas geändert haben sollte). Zentrale Informationen, die hier im Forum nicht erwähnt wären, finde ich dort aber letztlich auch nicht. Es bleibt offen, welchem Ziel die Daten zugeführt werden. Vermutlich handelt es sich um keine klassische Abschlussarbeit (solltest du der dort namentlich erwähnte Mensch sein), zu welchem tatsächlichen Zweck meine Daten am Ende verwurstet werden würden kann ich anhand dieser Startseite jedoch nicht einmal erahnen. Gerade von jemandem der bereits ernsthafte Forschung betreibt würde ich mir eine informativere Gestaltung der Startseite erwarten, um das Vertrauen potentieller Mitwirkender zu erlangen. Aber ich muss ja auch nicht mitwirken. Viel Erfolg weiterhin.

    Ich bin eigentlich überzeugt davon, dass bei uns die systembedingte Trennung von Sek I und Sek II da eine wesentliche Rolle spielt. Die Prävalenz ist bei den Jugendlichen einfach doppelt so hoch wie bei den Kindern, weshalb ja nur die Sek II überhaupt mit einem Schutzkonzept arbeitet. In manchen Kantonen müssen an der Primarstufe und Sek I die Erwachsenen eine Maske tragen und Abstandsregeln einhalten, nirgendwo aber die Kinder.

    Wird das durch die Zahlen z.B. aus Frankreich (wo Sek.I und Sek.II ja auch getrennt sind) denn bestätigt, weißt du dazu Genaueres?

    Das ist jetzt nicht blöd gemeint @Wollsocken80 , sondern ehrliche Unwissenheit: Woran liegt das denn? Denn zumindest mit den FFP2-Masken habe ich das Problem inzwischen auch nicht mehr (mit reinem MNS hatte ich das dagegen ständig). Eine alte, total abgeranzte Brille, die ich mir irgendwann ersetzen müssen werde, wenn ich mal genügend Möbel für meine Wohnung habe, meinen Umzug abgezahlt habe etc. kann ich auch bieten, nachdem das offenbar relevant ist über die reine Brille hinaus. ^^ (Ich habe auch noch älter und abgeranzter in den Schubladen, bis zurück zur Uraltbrille vom Uropa, die mit ca.15 mal zufällig genau gepasst hat von den Gläsern her bei mir, weshalb sie ebenfalls von mir getragen wurde. Diese hat mit Sicherheit keinerlei moderne Beschichtung o.ä. falls es darum gehen sollte. Ich bin grad in Experimentierlaune... :lach:)

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