Beim ersten Mal im allerersten Praktikum habe ich noch gar keine Ahnung gehabt, wie sich das anfühlen würde, wusste nur, dass Referate in Schule und Studium immer mein Ding waren und war deshalb grundlegend optimistisch, dass das schon klappt. Hat es auch, aber natürlich habe ich einige Fehler bei meinen Erstversuchen gemacht, die ich später nicht mehr gemacht habe. Es war eine Lernerfahrung und ich habe dazugelernt.
Was mir allerdings auch beim ersten Praktikum klar war: Wenn SuS sich schlagen geht es gerade nicht um Inhaltsvermittlung, dann gilt es das umgehend zu beenden. Wenn ein Kind weint geht es zumindest für dieses eine Kind gerade ebenfalls nicht um Unterrichtsinhalte und es gilt als Lehrkraft sowohl der Gesamtgruppe Arbeitsaufträge zu geben, als auch zu prüfen was das weinende Kind an Hilfe/ Unterstützung benötigt (1.Hilfe? Kurzes Gespräch mit Lehrperson oder einem Freund/ einer Freundin? Einfach am Platz ganz kurz sich beruhigen und fassen dürfen? Nachhause gehen?). Und wenn andauernd dazwischen gequatscht wird gilt es eben, auch das war mir klar, SuS an bestimmte Regeln zu erinnern (ja, im Praktikum reichte noch eine Erinnerung, weil viele SuS und Klassen SEHR nett mit Praktikantinnen, Praktikanten und auch Refis umgehen, später muss man manchmal mehr Reibung aushalten können, weiß dann aber auch besser, wie gute Klassenführung funktioniert).
Also: Niemand darf sich schlagen im Unterricht, sonst sofort eingreifen und Lehrkraft die mit im Raum ist mit involvieren als Unterstützung.
Wenn jemand weint, prüfen, was das Kind benötigt. Wenn du überfordert bist Lehrkraft im Raum zur Unterstützung herbeiholen.
Bei normalen Unterrichtsstörungen an Klassenregeln erinnern (vorab erfragen) einerseits und andererseits parallel zum Praktikum möglichst kontinuierlich Literatur zu Klassenführung lesen und diese aktiv verbessern.
Du schaffst das!