Beiträge von CDL

    Ich wollte noch etwas Sinnvolles zur Debatte beitragen. Dann las ich "Jotto" und mein Kopf machte nur noch "Mäh". Um etwas gegen die Verarmung des Forums beizutragen, deshalb noch ein sinnstiftender Bildbeitrag:

    Mehr Schafe braucht die Welt dieses Forum! Bitte 1,3 Millionen mal posten. Danke.

    Schau dir doch einfach mal die Bilder hier an, dann sollte deutlich werden, dass es längst nicht so dicht und gedrängt zuging, wie teilweise online behauptet wird. Im unteren Bereich ist ein Überblicksbild, dem Bilder der Loveparade gegenübergestellt wurden. Daran erkennt man recht deutlich, wie schnell sich das mengenmäßig verlaufen hat nach einem kurzen, dichten Demonstrationszug. Ich habe nicht selbst gezählt, habe aber persönlich keinen Zweifel daran, dass wenn die Polizei von rund 20.000 Teilnehmern spricht, diese Zahl sehr nah an der tatsächlichen Teilnehmerzahl sein wird. Wenn ich die Überblicksbilder betrachte, wird zumindest zweifelsfrei klar, dass die von Teilnehmergruppen gemeldeten Zahlen von mehreren hundertausend bis über eine Million Teilnehmer nicht einmal annähernd zutreffend sind.

    (...)

    Was hat sich eure Schule überlegt? Wir sind gerade echt überfragt. Vielleicht habt ihr einen Tipp auf den wir als Schulleitung in der Planungsphase gerade nicht kommen.

    Bei uns wird voraussichtlich (wieder) mit versetzten Pausenzeiten gearbeitet werden, um nicht alle SuS zeitgleich auf den begrenzten Schulhof zu jagen. Das führt natürlich auch für die Lehrkräfte dazu, dass der im Lehrerzimmer anwesende Anteil in den Pausen geringer ist.

    Zum einen möchte ich mich daran gar nicht gewöhnen. Ich finde Masken einfach schrecklich, da ich nicht befreit atmen kann. Zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, die Dinger länger als ne halbe Stunde am Stück zu tragen. Man muss darunter deutlich lauter sprechen um verstanden zu werden und ich unterrichte eine Fremdsprache. Wie soll die Stimme das überstehen. Außerdem wüsste ich net, wie ich die Schüler verstehen soll. In meiner Klasse sind von 22 Kindern acht erst seit wenigen Jahren in Deutschland. Die versteht man schon ohne Maske kaum.

    Ich unterrichte auch eine Fremdsprache. Ja, da gibt es Momente, in denen die exakte Aussprache und/oder das Mundbild benötigt werden. Die Verordnung für NRW- die ich durchaus als Modell für alle BL sehen würde und hoffe, dass auch BW entsprechend nachjustieren wird bis September - erlaubt es aber ja in solchen Momenten die Maske abzusetzen (und als Lehrkraft besteht in NRW ja auch nur Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand unterschritten werden würde) . Ich sehe nicht, inwiefern Fremdsprachenunterricht verunmöglicht werden würde durch MNS. Lauter als sonst spreche ich auch mit Maske nicht (habe aber auch sonst schon kein Flüsterstimmchen - für Menschen, die recht leise sprechen ist das sicherlich ein größerer Kraftaufwand) und habe dank MNS und Co erfahren, dass ich sehr klar und verständlich artikuliere, so dass man mich problemlos versteht. Umgekehrt verstehe ich aber manche Mitmenschen kaum und muss häufiger nachfragen. Gerade im Unterricht würde das bei einer Maskenpflicht für SuS natürlich bedeuten, dass diese immer wieder die Maske abnehmen müssten, wenn sie selbst sprechen, um verständlich zu sein, während alle anderen in diesem Moment MNS tragen. Eine perfekte Lösung gibt es da nicht, wobei ich persönlich es zumindest schwierig finde, wenn scheinbar Menschen grundlos Panik davor haben den MNS bei der Arbeit zu tragen (Menschen mit nachvollziehbaren Gründen kenne ich durchaus auch) und diesen eher prinzipiell abzulehnen scheinen.

    Wir haben eine Info vom Schulträger bekommen, die vorsieht, dass "keinerlei personenbezogene Daten auf den Geräten gespeichert werden sollen" und "das die Installation von Apps nicht vorgesehen ist"

    Für die 300€ hätten sie mir dann lieber Kaffee gekauft.

    Also keine verschlüsselten Notenprogramme oder VeraCrypt-Container? Keine Elternbriefe? Das Gerät soll aber schon als Dienstgerät für Lehrkräfte eingesetzt werden und nicht nur eine wandelnde Schriebmaschine sein, oder?

    Ich raste aus, wenn das in Hessen kommt. Ich halte das nämlich nicht aus. Dann soll man bitte an mein Pult eine Plexiglas Scheibe bauen u ich trage dahinter keine Maske, so wie Bäcker auch

    Kopfsache oder somatisches Problem, das ein Tragen der Maske erschwert/verunmöglicht? In ersterem Fall hat Kris ja bereits mehrfach beschrieben, dass man sich daran gewöhnen kann die Masken auch im Unterricht und auch länger am Stück zu tragen. MNS möchte ich im Unterricht ehrlich gesagt gar nicht tragen, nicht zuletzt auch, weil ich damit zu schlecht Luft bekommen, mit FFP2-Maske (ohne Ausatemventil versteht sich) halte ich es bislang fast bei allen Temperaturen problemlos 90min am Stück aus ohne die Maske absetzen zu müssen. Das kostet natürlich trotzdem zusätzliche Kraft (mich zumindest, da meine Lunge nicht so gut funktioniert), funktioniert aber. Da hat sich irgendwann einfach ein Schalter umgelegt im Kopf ist mein Eindruck mit Vorbehalten, inneren Widerständen und Sorgen bzw. Ängsten, ob ich damit genug Luft bekommen könnte. Aber wenn dir ein Pult zum Selbstschutz ausreicht, könntest du versuchen, ob du auch nur mit Visier arbeiten darfst und bei einem gesundheitlichen Problem deinerseits würdest du ja auch von deinem behandelnden Arzt ein Attest erhalten, dass dich von der MNS-Pflicht freistellt bzw. könntest in so einem Fall sicherlich auch aus der Präsenz raus.

    Darüber zerbreche ich mir gerade den Kopf. Ich bin die hörgeschädigte Lehrerin. Darf ich von dem/der SchülerIn, der gerade drangenommen wurde verlangen für die Dauer der Antwort die Maske abzusetzen, damit ich die Antwort verstehe? Eigentlich ja, oder?

    Das würde dann aber ein ständiges An - und Ausgeziehe und hält den Betrieb auch ein wenig auf und wird lästig.

    Würde ich wie chili sehen: Verlangen, dass die SuS den MSN im Gespräch mit dir ablegen/runternehmen geht sicherlich nicht. Da kannst du nur erklären, warum für dich persönlich das Mundbild relevant ist und wirst wohl schauen müssen, wer dann für Antworten den MNS runterzunehmen bereit ist. Dass das alles andere als befriedigend ist für dich ist mir bewusst. Mir fällt ehrlich gesagt auch keine gute Lösung ein, die an dieser Stelle die Interessen aller Beteiligten ausreichend berücksichtigen könnte.

    Ja. Auf der einen Seite finde ich es gut, weil es mich schützt, auf der anderen Seite tun mir meine Schüler leid und ich frage mich, wie Kommunikation im Unterricht ablaufen soll.

    Vor allem in Fremdsprachen wird es spannend. Die Frage ist aber zudem, ob es wirklich schützt, wenn 30+ SuS und Lehrer in einem engen Raum sitzen.

    ... besonders der Fremdsprachenunterricht... :staun:

    Masken dürfen in einzelnen UNterrichtsphasen dem pdf nach doch abgenommen werden:

    "Sofern jedoch das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung mit den pädagogischen Erfordernissen und Zielsetzungen der Unterrichtserteilung und der sonstigen schulischen Arbeit nicht vereinbar ist, kann die Schule vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zumindest zeitweise oder für bestimmte Unterrichtseinheiten bzw. in Prüfungssituation absehen. In diesen Fällen ist jedoch die Einhaltung der Abstandsregel mit 1,5 Meter zu beachten. Darüber hinaus gehende Ausnahmen, zum Beispiel aus medizinischen Gründen oder auf Grund einer Beeinträchtigung, sind möglich. "

    Gerade in den Fremdsprachen oder in Schulen/im Umgang mit hörgeschädigten SuS (LuL) wäre alles andere auch wirklich hochproblematisch.

    Verteil einfach MNS-Masken mit den Namen der Schüler. Zack, Problem des Namenlernens gelöst.

    Juhee, erste Stunde BK des Schuljahrs: Wir bemalen und beschriften unsere MNS mit Stoffmalfarben, wobei der Name in jedem Fall zentral zu lesen sein muss. AES-Lehrkräfte: Bitte im kommenden Schuljahr frühzeitig den SuS beibringen MNS nicht nur zu nähen an der Maschine, sondern auch den Namen draufzusticken. Hatte nicht Catania eine Aufgabe für ein Wahlpflichtfach gesucht? MNS gestalten dürfte ein schuljahresumspannendes Projekt werden samt stylischen Verkaufsprodukten für den selbstverständlich nur online stattfindenden Weihnachtsmarkt in der Schule auf der Schulhomepage.

    Hallo,

    weiß jemand, ob Referendare wie Lehrkräfte vergütet werden oder ob sie wie pädagogische Assistenten nur 25 € pro stunde bekommen? Im offiziellen Schreiben vom RP werden Lehramtsanwärter nicht erwähnt. Und meine Schule kann es mir auch nicht sagen.

    Leider weiß ich das nicht ganz genau. Nachdem noch im Vorbereitungsdienst befindliche Anwärter (nicht die Ehemaligen vor Antritt der ersten Planstelle) gerade erst die Hositationsphase abgeschlossen haben im Regelfall, würde ich vermuten, dass das am Ende nur vergütet wird wie bei pädagogischen Assistenten und die volle Entlohnung Lehrkräften mit voller Lehrbefähigung vorbehalten bleibt. Ich würde es aber jedem Anwärter, der sich an dieser Stelle zusätzlich engagiert wünschen, dafür auch entsprechend entlohnt zu werden. Frag deine Gewerkschaft, um das gesichert abzuklären. :)

    Dir ist bewusst, dass im Regelfall niemand vergleichen wird können, da man nur ein Seminar im Laufe des Vorbereitungsdienstes kennenlernt? Dir ist auch bewusst, dass Lehrbeauftragte sich ändern oder auch Seminarleitungen und damit Seminare sich sehr grundlegend ändern können zwischen dem Zeitpunkt des eigenen Vorbereitungsdienstes und dem des Schreibers? Dir ist bewusst, dass oft diejenigen besonders laut und hörbar sind, die unglücklich oder unzufrieden waren im Ref, während diejenigen, bei denen es wenig(er) Probleme gab oft weniger präsent sind, weil sie das abgehakt haben?

    Zumindest hier in BW gibt es einheitliche Ausbildungsstandards und in Teilen auch einheitliche Ausbildungsinhalte, die du insofern an allen Seminaren wiederfinden wirst. Die Unterschiede ergeben sich durch die Lehrbeauftragten und deren Schwerpunktsetzung (in Absprache mit dem jeweiligen Seminar) und die wechseln halt immer mal wieder. Halt dich insofern nicht allzusehr fest an Aussagen ehemaliger Anwärter über ihr Seminar wenn es um Dinge wie Ansprüche (von Lehrbeauftragten) oder Module (die oft einheitlich sind an allen Seminaren des Landes) geht. Hohe Ansprüche würde ich im Übrigen vermuten hat im Zweifelsfall jedes Seminar. Als zu hoch werden diese dann wahrgenommen, wenn a) die Vorbereitung in den Kursen unzureichend ist angesichts des Prüfungsanspruchs oder wenn b) Anwärter eigene Probleme oder ihre Unzufriedenheit mit Noten auf diesem Weg wegdiskutieren wollen. Im Hinblick auf b) solltest du kritisch prüfen, wer da schimpft und mit welcher Intention das erfolgen könnte oder welche persönliche Enttäuschung sich da auch Ausdruck verleiht. a) ist natürlich extrem frustrierend, deckt sich aber zumindest mit meiner Erfahrung im Ref gar nicht. Ich würde dir insofern empfehlen wollen bei den Kritikern sehr genau nachzufragen, wie sie ihre Kritik inhaltlich begründen, um die Aussagen einordnen zu können.

    Wenn du bereits einen bestehenden Vertrag mit dieser Schule hast katharina123 , dann ja, müsstest du diesen schriftlich kündigen, wenn du diesen nicht einhalten kannst oder willst und dann eben erneut auf eine für den Seiteneinstieg ausgeschriebene Stelle bewerben. Ich würde dir allerdings emfpehlen, dich zum einen vorher von deiner Gewerschaft beraten zu lassen in der Angelegenheit und zum anderen- ggf. unterstützt durch Gewerkschaft oder PR- nochmal das Gespräch mit deiner SL zu suchen mit dem Hinweis, dass du dich auf diese Absprache verlassen hattest und du nur auf dieser Basis die Stelle zusagen konntest. Eventuell kommt die SL dir doch noch zumindest teilweise entgegen (dass du an jedem Schultag erst zur 3.Stunde kommen müsstest würde ich allerdings für eher unwahrscheinlich halten auch bei halbem Deputat, auch wenn es gerade an der Grundschule sicherlich nicht vollständig ausgeschlossen sein muss, nachdem du offenbar ja keine Klassenlehrkraft bist).

    (...)

    CDL, hast Du für Recht eine gute Quelle? Meine früheren Bücher zu dem Thema existieren nicht mehr, und im Netz finde ich das Thema nur für inhaltlich höhere Ansprüche. Es soll möglichst einfach gehalten sein, was z.B. beim Thema Kaufvertrag ja prinzipiell geht. Man kann das ja etwas runterbrechen...

    Ich fänd das als Thema gut und auch sinnvoll. Einige einfach gestaltete praktische Fälle würden mir schon sehr helfen, daran könnte ich dann den Inhalt entwickeln, beginnend mit z.B. Geschäftsfähigkeit.

    Wie gesagt: Das ist bei uns Teil der zugelassenen Schulbücher für den Wirtschaftsunterricht. Fachlich am besten ist da Praxis Wirtschaft, am schülerfreundlichsten aufbereitet und an vielen Stellen besonders gut für schwächere Lerngruppen ist #Wirtschaft (das dafür allerdings einige ernsthafte fachliche Mängel hat, so dass man sehr genau prüfen muss, was man verwenden kann oder ergänzen muss). Wenn es am Ende nur um etwas so Simples gehen sollte wie ein paar kurze Fälle zur Geschäftsfähigkeit, dann könnte ich dir dazu auch ein kurzes AB zur Verwurstung senden mit passenden Fällen. Zu Kaufverträgen habe ich auch einige ganz kurze und einfache Fälle, die ich mit meinen 7ern bearbeite.

    (...)

    Habt ihr Lehrer*innen, die euch geprägt haben? Und könntet ihr so einen Prozess benennen, bei dem ihr bewusst gemerkt habt, dass andere Personen einen ganz neuen Gedanken angestoßen haben? Und passierte das im Unterricht?

    Ja, ich hatte einige solcher Lehrer und Lehrerinnen. Manches begleitet mich bis heute, wie eine Erkenntnis, die sich aus dem Ethikunterricht ergeben hat. Eine Herangehensweise, die genau das zusammengebracht hat, was bis dahin scheinbar widerstreitend in mir einander entgegenstand und das von meinem Ethiklehrer gelebt wurde. Sein Modell, die Art, wie er als- wie er sagte- bekennender Atheist alle Religionen wertschätzen konnte und als Quelle der Weisheit sah, hat mich sehr nachhaltig geprägt und begleitet mich bis heute. Ich sehe, während ich das schreibe direkt sein Gesicht wieder vor mir, wie es leuchtete, als er mit uns darüber diskutierte und wie er uns doch- ungeachtet seiner persönlichen Überzeugung- völlig den Raum lassen konnte unseren Weg zu finden und nicht missionieren musste oder gar wollte. So viel Weisheit, Toleranz und Respekt habe ich selten in Menschen gefunden.

    Ich weiß selbst auch, dass ich die Wege mancher meiner Schützlinge sehr nachhaltig geprägt habe. Wegen meines anstehenden Wegzugs habe ich mich vorgestern von einigen Freunden verabschiedet, darunter einige ehemalige Schützlinge, die sich zusammengetan haben, um ein Album mit Erinnerungen zusammenzustellen, mit Wegen, die ich begleitet habe oder Haltungen die ich wohl geprägt habe. Einige erzählten mir von Ratschlägen, die ich ihnen teilweise noch in ihrer Kindheit vor über 10 Jahren gegeben hatte und die so wertvoll für sie waren und sind, dass diese sie bis heute- wörtlich (da war ich ziemlich fassungslos, als ein Mädchen mir ein komplettes Gespräch wiedergeben konnte, das so wichtig für sie war, dass dieses sich komplett eingeprägt hat)- begleiten im Leben. Auch im Vorbereitungsdienst- wo ich im Vergleich zu meiner vorherigen Stelle so viel kürzer an derselben Schule tätig war- gab es Schülerinnen und Schüler, die in den Abschiedsbriefen Dinge widergaben, die ich ein Jahr zuvor gesagt hatte, weil das eben einen Nerv getroffen hatte. Oft waren das Gespräche mal eben zwischendrin auf dem Gang gewesen, die sich so nachhaltig eingeprägt hatten (und die man keinesfalls unterschätzen sollte- ich erinnere mich umgekehrt auch an viele solcher Gespräche mit meinen Lehrern, manchmal schmerzhaft, manchmal dankbar). Am Wichtigsten aber war vielen in ihren Abschiedsbriefen, dass sie ihrer Aussage nach bei mir im Unterricht niemals Angst hätten haben müssen, dass ich sie demütigen oder anbrüllen würde, sie immer mit mir hätten sprechen können, wenn sie Probleme- im Unterricht oder im Leben- gehabt hätten. Ich hoffe, viele unserer Schülerinnen und Schüler machen diese Erfahrung mit uns allen hier. Denn gerade solche alltäglichen Erfahrungen, die man nicht unbedingt in 30 Jahren noch im Einzelnen benennen wird können, sind es, mittels derer wir alle unsere Schützlinge sehr nachhaltig prägen- im Guten, wie im Schlechten.

    Mein Ethiklehrer lebt schon seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Meinem Gemeinschaftskundelehrer- der ähnlich prägend war für mich- habe ich vor einigen Wochen, als ich ihn eher zufällig am Telefon hatte (es gab schon während der Schulzeit eine private Verbindung, so dass wir uns außerhalb des Unterrichts geduzt haben), mal gesagt, wie prägend sein Unterricht und er als Mensch für mich waren, dass ich mich bis heute bei vielen Stunden exakt erinnere, wie sie aufgebaut ware, welche Fragen er gestellt hatte etc. und bei meinen eigenen Unterrichtsplanungen davon mit beeinflusst werde. Darüber hat er sich sehr gefreut, auch wenn es ihn gleichzeitig zum Lachen gebracht hat (spontanes Kopfkino, was ich da wohl an in seinen Worten "altbackenen OHP-Planungen" meinen SuS heutzutage noch antun würde ^^).

    Ich verstehe euer Prinzip eines Wahlpflichtfachs zwar nicht ganz (wie kann es als Wahlpflichtfach nicht Teil des Bildungsplan sein bzw nicht festgelegt sein, um welches Fach es geht, damit die SuS dieses unter mehreren Optionen wählen können?), aber die von dir unter "Rechtslehre" vermerken Themen sind teilweise hier in BW Teil des Wirtschaftsunterrichts Klasse 7. Das nennt sich dann "Der Konsument" statt "Rechtslehre", beinhaltet noch andere Bausteine, ist sehr handlungsorientiert aufgebaut und klappt sehr gut bereits in Klasse 7 (unterrichte ich sehr gerne in Klasse 7, weil man das sehr alltagsbezogen gestalten kann am vielen Stellen) Materialien könntest du insofern zumindest teilweise aus Unterrichtsmaterialien für BW Wirtschaft ziehen und entsprechend aufbereiten.

    Es wäre eine Oberschule gewesen - und Jan, ich habe nächste Woche ein Gespräch der etwas mehr Klarheit bringen soll. Ich würde DaZ unterrichten, auch wenn es andere Fächer gibt, in den ich "flüssiger" bin.

    Sei mir bitte nicht böse, aber zumindest deine beiden Beiträge hier legen nahe, dass DaZ nicht das richtige Fach wäre für dich. Dafür sind- auch wenn ich Dinge wie Müdigkeit, keine richtige Tastatur und Autofill abziehe- zu viele Grammatikfehler in deinen Beiträgen enthalten. Das solltest du insofern im Sinne deiner SuS ebenso von dir weisen, wie dir selbst zuliebe. Besteh da auf den Fächern, in denen du tatsächliche Expertise einzubringen hast und fachlich richtig fit bist, damit du auch wirklich zeigen kannst was in dir steckt. :)

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