Beiträge von CDL

    Im Augenblick kann man sich zwar schulscharf bewerben, es werden vorerst aber keine Vorstellungsgespräche geführt und damit auch noch keine Stellen vergeben. Es ist noch unklar wie es weitergeht, aktuell soll es im Hinblick auf die aktuellen Kurse im Mai eine erneute schulscharfe Ausschreungsrunde geben. Ob das bei dieser Planung bleibt-unklar. Falls ja, hättest du aber frühestens Mitte Mai Vorstellungsgespräche, so dass womöglich eine Zusage aus dem Saarland im Juni sich gar nicht mit BW überschneiden würde. Wie die zeitliche Planung in BW und anderen Bundesländern dann tatsächlich läuft wird man die kommenden Wochen beobachten müssen. Hilft dir nicht inhaltlich bei der konkreten Frage, solltest du aber bei deiner zeitlichen Planung berücksichtigen. Auf der Startseite des KM sind aktuelle Informationen zur Corona+ Vorbereitungsdienst/ Einstellungsverfahren zu finden. Zur konkreten Frage ggf deine Gewerkschaft anschreiben, sollte hier keiner antworten. :)

    Ich bin nicht sicher, ob das hier schon beantwortet wurde: welche Rechtsgrundlage kommt zum Tragen, wenn das Land anweist, das nur noch bestimmte Geschäfte geöffnet bleiben dürfen und Restaurants schließen müssen? Wie sieht es bei einer Ausgangssperre aus?

    Mir ist klar, dass hier keiner Jurist ist und ich möchte betonen, dass ich nicht grundsätzlich gegen diese Maßnahmen bin.

    Die Rechtsgrundlage ist das Infektionsschutzgesetz, dort lassen sich die diversen Eingriffsrechte und Maßnahmen ablesen: https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/

    Info aus dem ÖPR hier bei mir zum Thema "Arbeiten und Konferenzen an Schulen":

    - auch Lehrkräfte sollen Sozialkontakte weitestgehend reduzieren, deshalb ist die Anordnung der Ministerin, dass von dienstlichen Besprechungen und schulinternen Lehrerfortbildungen abzusehen ist so aufzufassen, dass auch keinerlei GLK, DB, FK, Klassenkonferenzen etc. stattfinden dürfen

    - Lehrkräfte ab 60 Jahren dürfen nicht zur Notversorgung eingeteilt werden

    - Lehrkräfte die auf den ÖPNV ageweisen sind, sollte nicht wider Willen zugemutet werden, Tätigkeiten an der Schule zu verrichten, um sie vor vermeidbaren Sozialkontakten zu schützen

    - Schulen sollen ihre Entscheidungen analog zu den Verfügungen treffen, die aus den Konkretisierungen im Schreiben von Ministerialdirektor Föll, KM hervorgehen; u.a steht dort, dass die Anwesenheit in den Dienstgebäuden auf ein unabdingbares Maß zu beschränken ist, soweit möglich von zuhause aus zu arbeiten ist, wenn Heimarbeit nicht möglich sei solle zur Dienstverrichtung lediglich das für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit erforderliche Personal in den Dienstgebäuden anwesen sein, alle Besprechungen, Veranstaltungen und sonstigen Termine seien abzusagen, Personen die älter als 60 Jahre sind, vorerkrankte Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie Schwangere sollen in jedem Fall zuhause bleiben und soweit möglich in Heimarbeit arbeiten.

    Durch die aktuelle Situation wird auch das laufende Bewerbungsverfahren für das Schuljahr 2020/21 beeinflusst. Hier die aktuellen Informationen des KMs zum Listenverfahren, sowie Informationen zu den schulscharfen Ausschreibungen soweit bekannt.

    Listenverfahren:

    Fragen rund um den Vorbereitungsdienst

    [-] Ich habe mich für die Einstellung 2020 beworben. Kann ich am Listenverfahren teilnehmen, wenn ich bis 15. Mai noch nicht alle Lehrproben hatte?  

    Das Listenauswahlverfahren wird in der besonderen Situation erst Mitte oder Ende Juli stattfinden, um allen jetzt vor dem Abschluss des Vorbereitungsdienstes stehenden Lehramtsanwärterinnen und Anwärtern die Möglichkeit zur Teilnahme am Verfahren zu geben. Darüber hinaus wird es neben dem am 16. März startenden Hauptausschreibungsverfahren für schulbezogene Ausschreibungen ein weiteres schulbezogenes Verfahren Anfang Mai geben. Weitere Informationen werden Ende März auf http://www.lobw.de/ eingestellt.


    [-] Wenn ich durch die Verlegung von Prüfungen oder Lehrproben Mitte Mai noch keine endgültige Note habe: Wie lange kann ich die Einstellungsbezirke in meiner Bewerbung noch ändern?  

    Die Einstellungsbezirke können bis wenige Tage vor Beginn des Listenauswahlverfahrens verändert werden. Dieses wird aufgrund der Situation voraussichtlich erst Mitte oder Ende Juli stattfinden. Vor den Pfingstferien werden auf LOBW zur Orientierung lehramtsspezifisch die noch im Listenverfahren zur Verfügung stehende Zahl der Einstellungsmöglichkeiten in den einzelnen Bezirken veröffentlicht.

    Weitere Informationen im Hinblick auf den Vorbereitungsdienst oder auch den Umgang mit Studienpraktika und Hochschulprüfungen sind auf der Seite des KM zu finden.


    Schulscharfe Ausschreibungen:

    Das Bewerbungsverfahren läuft in dieser Woche, wurde (Stand heute) auch nicht vorzeitig beendet, allerdings dürfen die Schulen momentan keine Vorstellungsgespräche mit Bewerbern führen und warten auf Informationen aus dem KM zum weiteren Vorgehen. Sobald ich weitere Informationen erhalte, werde ich diese hier ergänzen.


    Wer von einer Schule die Information erhält, dass ein Vorstellungsgespräch zu einem noch offenen späteren Zeitpunkt geführt werden soll: Nehmt telefonisch Kontakt zur jeweiligen SL auf (eh sei denn, es wird explizit darum gebeten davon abzusehen) und führt ein kurzes Telefongespräch. Die Gespräche, die ich in der Angelegenheit heute geführt habe wurden durchgehend als sehr positiv wahrgenommen von den SL, die sich sehr über die direkte Rückmeldung gefreut haben, weil sie ja wissen, dass man meist mehrere Schulen angeschrieben hat. Als Mangelfachbewerber darf ich euch verraten wird euch ein wenig der rote Teppich ausgebreitet (hat mir heute sehr gut getan reihum zu hören ich stehe an Nr.1 der Bewerberliste, nachdem meine befristete Beschäftigung zumindest vorläufig Corona zum Opfer fiel), Bewerber ohne Mangelfächer haben ein Interesse daran sich positiv hervorzuheben und in Erinnerung zu bleiben, was am Telefon durchaus möglich ist, wenn ihr euch entsprechend vorbereitet. Viel Erfolg und bleibt gesund! :rose:

    Neues Pocher-Video:

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    Spoiler anzeigen

    Auf dem Weg zum ToiPa-Dealer Mola Adebisi

    Strahlender Sonnenschein, 17 Grad Celsius, Früüüüüüüüüüüüüüüüüüüühling. 8) Frau Hund will baden...

    Hast du den Eindruck, dass sich in deinem Viertel die Geräuschkulisse seit gestern verändert hat durch die neuen Maßnahmen?

    Ein Schulträger verbietet Lehrern nun das Betreten der Schulen.

    Können Lehrer angewiesen werden ihren privaten Internet-Zugang zu nutzen um dienstliche E-Mail abzurufen?

    Frag deine Gewerskchaft, wenn du das rechtlich durchdekliniert haben möchtest. Ich finde nicht, dass das der Moment ist um Schulträger und Dienstherr ans Bein zu pinkeln wegen mangelhafter technischer Ausstattung. Das ändert nichts am IST-Zustand, der, wenn wir ehrlich sind, nach dieser Situation nicht nur hierzulande zahlreiche Konsequenzen nach sich ziehen wird, um bei künftigen Pandemie-Fällen technisch als Schulen etwas besser gerüstet zu sein.

    :lach: Ja!

    Leider sind das gar keine sozialen Regungen, auch wenn sich das die Engagierten, die sich so zu Helfershelfern der Profitmaximierung machen, gerne einbilden.

    Ja klar, also weil man prinzipiell das große Ganze ablehnt lässt man sehenden Auges Menschen den Preis zahlen. Empathie geht irgendwie anders für mich. Ich bringe mich dann lieber an anderer Stelle sinnvoll für politische Veränderung ein, als Mitmenschen und hier vor allem solche, die sich selbst nicht dagegen wehren können zu instrumentalisieren. Das ist nämlich letztlich auch nur eine Form von Profitmaximierung, auch wenn der Profit an der Stelle nicht materiell zu verstehen ist.

    Ich meine gestern gelesen zu haben, dass Möbelgeschäfte ebenfalls ausgenommen sind von der neuen Regelung. Bin aber gerade nicht sicher, ob es dabei wirklich um Deutschland ging oder ich jetzt etwas mit den Regelungen eines anderen Landes durcheinanderwerfe.:sterne: Ich versuche das nochmal rauszusuchen.

    P.S.: Grad in der PK von Frau Klöckner gehört: In Frankreich kommt es offenbar zu Engpässen beir der Rotwein-Versorgung. Glöckner meinte, die hätten gehört, dass das Virus alkoholempfindlich sei.:spritze: So unterschiedlich können die Hamster-Bedürfnisse sein. ^^ (Als gute Französischlehrerin habe ich selbstredend zwei Notfallflaschen Rotwein gehamstert letzte Woche, die ihrer Vernichtung harren- französischen Rotwein natürlich.)


    EDIT: Das mit den Möbelgeschäften war offensichtlich ein anderes Land (welches???), für den deutschen Einzelhandel gilt Folgendes:

    Einzelhandel: Schließen müssen unter anderem Spezialgeschäfte und Outlet-Center. Ausdrücklich NICHT geschlossen werden Geschäfte, die Gegenstände des täglichen Bedarfs verkaufen. Dazu gehören Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Für diese Bereiche sollen sogar die Verkaufsverbote am Sonntag bis auf weiteres ausgesetzt werden. Kommen sollen aber Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts zu Geschäften und zum Vermeiden von Warteschlangen.

    @Wollsocken80 : Grenzenschließen ist nicht die Lösung auf alle Probleme, aber gerade aktuell mit den zwei gesellschaftlichen Herausforderungen stellt es ein probates Mittel dar, sodass der Staat wieder die Kontrolle über alles erhält. Auch aus Klimagründen ist uneingeschränkter Grenzübergang problematisch und ich fände es gut, wenn dieser in Zukunft reformiert wird. Ich muss nicht ständig in der Weltgeschichte herumreisen, um meinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen, und wenn ich mich dafür bewusst entscheide (Wenn man nicht Berufspendler ist, kommt das ja sehr selten vor.), darf man mich ruhig beim Grenzübertritt kontrollieren.

    Einfach nochmal nachlesen, aus welchen Gründen heraus zunächst die Montanunion gegründet wurde die uns zur heutigen EU und dem Schengenraum geführt hat. Vor allem dabei noch einmal ganz bewusst nachvollziehen, welche Auswirkungen geschlossene Grenzen für Menschen im grenznahen Raum haben und was es tatsächlich für die Menschen hier im Dreiländereck in BW oder in anderen Grenzräumen Deutschlands bedeutet ohne Schlagbäume als eine europäische Region zusammenwachsen zu können und was das im Hinblick auf die große Grundintention der Friedenssicherung bedeutet. Urteilen kommt nicht grundlos in der politischen Bildung nach dem Wissenserwerb. Etwas mehr Urteilskompetenz solltest du dir anarbeiten.

    @Wollsocken80 : Es gibt ja bereits länger Kritik an der EU und die aktuellen Zustände sollten Denkanstoß dafür sein, nach der Krise die Nationalstaaten wieder zu stärken. Dass deine Lebensgefährtin überhaupt in so eine Abhängigkeit geriet, zeigt ja, dass die Schweiz zu lange von dem Vorhandensein bestimmter Variablen ausging, ohne zu überlegen, was passiert, wenn diese wegfallen.

    Zukünftig muss aus verschiedenen Gründen weniger, dafür bewusster gereist werden und da muss die Schweiz mehr Arbeitsstellen durch Inländer als durch grenznah lebende Ausländer besetzen.

    Aha und was genau wäre wem jetzt geholfen, wenn wir eine nationalistische Rolle rückwärts machen würden? Viren lassen sich nicht von Nationalismus und "wir für uns" abhalten, gemeinsam und solidarisch aber ggf. erfolgreicher bekämpfen.

    Ich weiß nicht mehr, wer es letztens war, aber jemand schrieb, dass Personen, die grenznah wohnen, noch einmal die Sache anders sehen, da sie tagtäglich (und nicht nur für die 1-2 Fahrten in den Urlaub pro Jahr) mit der Thematik konfrontiert sind. Deine Beschreibung passt sehr gut dazu. Ich wüsste jetzt nicht, wie man das Ganze in Kürze klären sollte, da ja die Brexit-Thematik damals schon zeigte, dass die Ansichten von Befürwortern und Gegnern so stark auseinandergingen, dass die einzige sinnvolle Lösung war, sich nach der demokratischen Mehrheit zu richten. Ich denke, dass wir das in einem Lehrerforum erst recht nicht klären können und mit dem unbefriedrigenden Fazit leben müssen, dass es eben EU-Befürworter und -Gegner gibt. Ich verstehe und respektiere auf jeden Fall beide Positionen.

    Ein klassischer Lehramtsstudent dieser Satz: Wenn du merkst, dass du mit deinen Allgemeinplätzen und deinen von Unwissenheit geprägten Vorurteilen nicht weiterkommst sondern zu viel Gegenwind erhälst ziehst du dich auf einen möglichst nichtssagenden Allgemeinplatz zurück, der maximal noch gefolgt ist von einem "ich schreibe dir das lieber per PN, ich wurde schon einmal gesperrt". Denk nach, ehe du schreibst, informiere dich, ehe du urteilst, versetz dich in die Lage von Betroffenen, ehe du meinst deren Lebenssituation regulieren zu dürfen.

    Du bist doch Fremdsprachenlehrer; mach dir doch einmal die Mühe, dich mit der sogenannten Grenzdidaktik auseinanderzusetzen. Vielleicht ist das ja ein Zugang der dir hilft dich in die dahinterstehenden gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen etwas empathischer einzuarbeiten.

    Ich habe gehört, dass dies am Wochenende schon wieder geändert wurde. Aber Johnson ändert seine Meinung ja öfter.

    Jep, finde die Passage im Live-Ticker gerade nicht wieder, aber im Prinzip war ja Johnsons Theorie, dass man einfach die Durchseuchung laufen lässt mit dem Ziel bei ausreichender Durchseuchung eine Immunität vieler Menschen und damit einen Herdenschutz zu erzielen. Inzwischen ist es wohl doch einigen vernünftigen Köpfen in GB gelungen Johnsons Augenmerk darauf zu lenken, dass auf dem Weg zu diesem potentiellen Herdenschutz "ein paar" ältere Menschen und Menschen aller Alterstufen mit schweren Vorerkrankungen sterben werden, die man bei langsamerer Ansteckung (gerade vor dem Hintergrund des schwächelnden britischen Gesundheitssystems) womöglich doch retten könnte, weshalb auch GB jetzt eingelenkt hat und soziale Abgrenzung zu propagieren beginnt.

    Was bezgl. der Zahlen für mich der wirkliche Skandal: Es gibt keine Zahlen dazu, wie viele der positiv Getesteten ins Krankenhaus und ggf. auf die Intensivstation müssen. (...)

    Also mir ist es wirklich lieber, wenn Ärzte und Pflegepersonal jetzt nicht noch zusätzliche Dokumentationsaufgaben aufgebürdet bekommen, damit wir hier nachvollziehen können, wer, wann, warum, wie lange im KKH und ggf. auf der Intensivstation liegt. Eine nationale Datenbank zur Meldung belegter und freier Intensivbetten/Beatmungsplätze wird gerade geschaffen zur Koordination wenn es mehr schwere Fälle gibt. Diese soll wohl auch für Otto Normalbürger einsehbar sein. Abgesehen davon soll das Fachpersonal bitte seinen Job machen und den Erkrankten helfen dürfen, statt uns mit Zahlen füttern zu müssen..

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