Beiträge von CDL

    Man muss nur gucken, die wird auf die Pension angerechnet.

    Selbst wenn man nicht die maximale Pensionshöhe erreicht hat? (Habe selbst einen "sensationellen" Rentenanspruch von ca.220€ monatlich, den ich durchaus attraktiv finde ergänzend, nachdem ich in TZ sowieso nur einen geringeren Pensionsanspruch erwerben werde können.)

    Nein, aus Erfahrung nicht, wenn das Studium der Arbeitslehre in Hessen aber die Grundlage für die Unterrichtsfächer Politik und Wirtschaft (oder das Unterrichtsfach Politik und Wirtschaft) ist, sollte das kein Problem sein (wobei ich es kurios finde, das Studienfach "Arbeitslehre" zu nennen, das Unterrichtsfach dann aber als "Politik und Wirtschaft" zu bezeichnen). Erkundige dich einfach per Mail oder morgen telefonisch bei der in Hessen für die Anerkennung zuständigen Stelle, die sollten dir das vermutlich auch schon am Telefon sagen können, wie realistisch eine Anerkennung in diesem Fall ist.

    EDIT: Sehr schönes Beispiel für gelebten Bildungsföderalismus und die damit einhergehenden Hürden. ;)

    Och mal so, mal so, aber ich habe gelernt mich zu mögen wie ich bin, auch wenn ich manchmal nicht ganz zufrieden mit etwas bin an mir.


    Kannst du verstehen, warum andere Menschen gerne Zeit mit dir verbringen wollen?

    Von mir auch herzlichen Glückwunsch, liebe CDL :rose: ...und ich trinke jetzt ein paar ausgequetschte sprudelnde Trauben auf dich!

    Streng genommen bin ich erst am 31.1 fertig, wenn mir mein Land mit dem Zeugnis den Tritt in den Allerwertesten verpasst (wo grad Lehrkräfte in der Sek. I fehlen und ich ein Mangelfach im Angebot hätte total naheliegend das zu machen und auch, dass ein KV-Vertrag höchstens bis Ende Juli gehen kann. Aber WBS-Lehrer sollten das Sozialversicherungssystem ja eh kennen, da ist das nur als hilfreicher Praxisbezug gedacht...). Aber danke Zauberwald und auch Kathie. Es ist auf jeden Fall sehr schön, dass es nur noch wenige Tage sind, auch wenn es gleichzeitig schwer wird die Ausbildungsschule und meine kleinen Hasen zu verlassen.

    Dadurch, dass ich viel mit mir selbst ausgemacht hab, konnte ich recht effektiv arbeiten, denn ich war ziemlich unabhängig von irgendwelchem Feedback zwischendurch.
    Mir hat das Feedback der Fachleitung meist gereicht.
    Mein Tipp: erst die Pflicht, dann die Kür. Mach erst das, was sein muss und dann kannst du die restliche Energie in schöne Arbeitsblätter und kreative Methoden stecken.

    Sei dir bewusst, dass du noch Anfängerin bist - niemand erwartet von dir irgendwelche Höchstleistungen.

    Mich "kaputt gemacht" und bis zur Erschöpfung gearbeitet hab ich eigentlich nur für Lehrproben.

    Du hast vollkommen recht, dennoch werden derartige Höchstleistungen einem im Ref von vielen Ausbildern konstant abverlangt. Ich hatte selbst so eine Mentorin, die ihren Perfektionimus mir konstant überstülpen wollte (irre anstrengend, gerade, wenn man selbst zu Perfektionismus neigt kann man das nicht auch noch brauchen, sondern eher eine gesunde Verhaltensalternative) und null Verständnis hatte für gesündere Herangehensweisen. Sich als Ref dabei abzugrenzen ist zwar nicht unmöglich (gerade, wenn man schon älter ist als der Durchschnittsref fällt das auch etwas leichter), aber auch nicht selbstverständlich.

    @Haubsi1975 : Was ich gelernt habe im Ref ist, dass ich mir immer wieder bewusst erlauben muss Pause zu machen, egal wieviel Arbeit noch auf dem Schreibtisch liegt. Sag dir selbst, dass du nur mit ausreichend Pausen deine Arbeit effizient und gut erledigen kannst. Je müder du wirst, desto länger brauchst du für schlechtere Ergebnisse. Für Lehrproben habe ich mich zwar dann auch mit viel Kaffee und grünem Tee bis 2 Uhr früh mal durchgepeitscht, im Alltag mache ich das aber nicht mehr, den Preis, den man dafür zahlen würde ist keine Arbeit wert. Das Pareto-Prinzip ist der gute Freund des gesund bleibenden Lehrers. ;)

    Die entsprechenden KollegInnen werden von der SL darauf hingewiesen, dass das so nicht geht und machen es das nächste Mal grad wieder.

    Habt ihr echt keine solchen verpeilten Kollegen?

    Unser Notenprgramm lässt zum Jahresende nur ganze Noten zu, lediglich zum Halbjahr ist es möglich Zwischennoten einzugeben. Dadaurch kann so etwas nicht vorkommen (sonst würde es das ganz bestimmt auch bei uns, wie an jeder anderen Schule mit anderem Notenprogramm geben).

    Es gibt am Gymnasium Stellen für Sek 1 Lehrkräfte?
    Ich gehöre auch noch zum GHR Studiengang. Deshalb hab ich einige Jahre in der GS gearbeitet und bin nun in der Sek 1. Wäre ja interessant, wenn ich irgenwann auch noch an ein Gymnasium käme. Und wenn ich dann weiter spinne, dürfte ich doch auch die ganzen Bildungsgänge der Berufsschulen betreuen, in denen der HA9 oder HA10 erworben wird...

    Offensichtlich ja. Chili (wie du aus NRW) meinte ja heute in einem anderen Thread, dass ihre Schule aktuell für den Sek.I-Breich suche und offenbar auch Sek.I-Lehrkräfte zu nehmen bereit wäre bei passenden Fächern.

    Herzlichen Glückwunsch! :rose:

    auch von mir: herzlichen Glückwunsch!
    und viel Erfolg bei der Stellensuche :)

    Och, ihr seid ja lieb. Dankeschön. :) Was lange währt wird bekanntlich dafür dann ja auch richtig gut. (Nein, das ist kein Plädoyer für trockene Rosinen, Sultaninen, Korinthen oder auch Zibeben, wenn überhaupt, dann für die gut gereifte Flüssigvariante aus der Frucht.)

    Sek I wäre genau richtig. Wie auch alles andere, das sich "Erfüller" nennen darf.

    Ich bin unschlüssig, ob ich fragen soll, ob ihr auch Leute für ein halbes Jahr als KV nehmt oder Panik davor haben soll, dass mir am Ende zum Sommer die Heizung drohen könnte. Vielleicht hättest hättest du nicht direkt "dein Arsenal" verraten sollen. :P

    Also, dann erstmal Rechner aus, durchatmen, deine Kleine schnappen und eine Runde spielen und/oder einen Tee trinken oder einen Spaziergang mit der ganzen Familie oder irgendetwas anderes, was dir hilft emotional wieder aufzutanken und etwas zur Ruhe zu kommen. Dann die andere Referendarin kurz anschreiben und nachfragen, denn der Unterschied im Arbeitsaufwand zwischen "ich erstelle einen Stoffverteilungsplan für´s Halbjahr" und "ich erstelle einen Stoffverteilungsplan samt stundengenauen Verlaufsplänen für´s Halbjahr" ist so immens, dass das wichtiger ist, als kurz eine Mitanwärterin anzuschreiben, egal wie blöd sich das vielleicht anfühlt. Lade sie dafür mal an einem Seminartag zum Kaffee ein als Dankeschön (so kommst du auch direkt mal noch in Kontakt). Gut für dich zu sorgen bedeutet an dieser Stelle genau abzuklären, welchen Arbeitsaufwand du dir tatsächlich machen musst, damit du dich nicht unnötig aufreibst.

    Ja, das habe ich bei dir gelesen Haubsi. Möchte sie lediglich einen Stoffverteilungsplan von dir haben (was ja vernünftig ist; wobei man auch dafür ein paar Hinweise benötigt, wie man einen solchen gestalten kann, worauf man achten muss, was es neben dem Bildungsplan auch noch ggf. an schulinternen Curricula zu berücksichtigen gilt,...) oder muss das detaillierter sein, sprich möchte sie quasi halbe Verlaufspläne deiner Stunden bis zum Sommer?

    Das ist doch eigentlich total absurd. Ich sehe mich mit Gynmnasialausbildung nicht annähernd in der Lage, an einer Grundschule zu unterrichten, wüsste aber nicht, wieso ich nicht an einer Realschule unterrichten könnte. Die Sek1 ist ja Teil meiner Ausbildung, die Primarstufe nicht.

    Da ist dir doch glatt ein Wort zuviel reingerutscht in den Satz. ;)

    Also wir suchen auch gerade deine Fächer. Haben zwar Sek2, aber fast nur in der Sek1 deine Fächer ;) Komm zu uns.

    Das würde meine Schwester freuen, die wollte eh, dass ich nach NRW wechsel. :)

    (Ich war lange krank, so dass sich bei dennoch 18 Monaten Ausbildungsdauer, die Zeit von Beginn bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes auf 24 Monate verlängert hat, insofern bin ich jetzt erst fertig.)


    @Bolzbold : Sollte man berufsbedingt meinen, ich weiß, tatsächlich kann ich rein kulinarisch betrachtet mit den Dingern aber nicht ganz so viel anfangen, bin aber eh nicht so der große Fan von getrockneten Trauben aller Art.

    uff, also das würde bei mir, ja auch OBAS, praktisch gar nicht gehen. Ich habe aktuell 18 Stunden eigenständigen Unterricht und dazu eben Seminar.Hat aber leider manchmal auch die Folge, dass es nicht so toll wird wie man es gerne hätte und dann doch statt noch was eigenes zu machen, was besser zu einem selbst passen würde auf das Material von Kollegen zurückgreift.
    Ich hab mir nun die Strategie entwickelt, es eben sukzessive anzugehen. In Phasen, wo der UB noch etwas hin ist und es auch sonst nicht ganz so trubelig ist, wird mehr eigenes, neues entwickelt, in den anderen Phasen eher mal auf vorhandenes zurückgegriffen. Ich glaube inzwischen auch, die SuS merken das gar nicht wirklich, wenn man dann trotzdem vernünftig im Material ist, was natürlich Voraussetzung ist.
    Aber ich habe vielleicht durch meine Arbeit an der Uni im Kontext von Lehrerbildung auch einiges an Vorwissen, was Unterrichtsplanung angeht. Aber viel ist es definitiv und ich denke manchmal auch, oh je, und dann denke ich wieder, es sind diese zwei Jahre, danach bleibt der Alltag, dass warum ich mir diesen Job ausgesucht habe und das woran ich auch täglich Spaß habe. Unterricht entwicklen, Unterricht durchführen, mit jungen Menschen arbeiten.

    Erfahrung hilft definitiv. Ich habe zwar davor auch schon Unterricht gehalten, zu Beginn des Refs kam vielleicht gerade deshalb aber erstmal ein Schwung Perfektionismus über mich, um am besten gestern gelernt zu haben, was ich heute umsetzen möchte. Nachdem wir im ersten halben Jahr aber nur eine überschaubare Wochenstundenzahl halten und ansonsten hospitieren war das auch einfach möglich, das so zu handhaben. Dennoch war das tatsächlich auch eine Empfehlung meines Seminars im Rahmen des ersten Ausbildungsgesprächs, dass ich auch einfach mal völlig unvorbereitet in eine Stunde gehen solle, um zu merken, dass davon die Welt nicht untergeht und gesünder planen zu lernen, weil meine Stunden zwar gut waren, aber allen bewusst war, was für einen im späteren Alltag unrealistischen Einsatz ich dafür zu diesem Zeitpunkt geleistet hatte. (Hat mir sehr die Augen geöffnet die Seminarempfehlung umzusetzen und mir geholfen nicht weniger gut, aber deutlich effizienter zu planen.).

    :rofl:
    Wehe, du meldest dich jemals hier ab @fossi74, dann komm ich in dein Klinikschulleiterbüro geflitzt und hole den inneren Brüllbären heraus, dass dir die Korinthen in den Allerwertesten zurückkriechen. :teufel:

    Ich bedanke mich herzlich für eure zahlreichen Antworten und bin dann doch erleichtert, dass es möglich wäre, denn ich kann mir durchaus vorstellen irgendwann mal auch in der Grundschule als Lehrkraft zu arbeiten. Ich wäre auch bereit etwas länger dafür zu studieren.

    Als Gymnasiallehrer könnte ich aber auf jeden Fall an Real- oder Gesamtschulen unterrichten, oder? (Falls ich keine Stelle am Gym bekomme)

    Kommt aufs Bundesland und die aktuell gültigen Einstellungserlasse an. In BW beispielsweise können AKTUELL Gymnasiallehrkräfte sich auch nach dem 2.Staatsexamen für die Grundschule umschulen lassen und sie können auch an Gemeinschaftsschulen eingesetzt werden. An Realschulen ist aktuell kein Einsatz von Gymnasiallehrkräften vorgesehen in BW (was nicht bedeutet, dass es am Ende nicht irgendwo eine Ausnahme von der Regel gbt, um beispielsweise ein absolutes Mangelfach der Sek.I besetzen zu können).

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