Beiträge von CDL

    Als ob man da ins Wartezimmer müsste. Da muss man doch nur sagen "Der kleine hat die ganze Nacht gehustet" und dann nimmt man das Attest mit und verbringt den Tag mit den Kindern statt auf der Arbeit.

    Ich habe zwar selbst keine Kinder, aber mehrere Kinderärzte in der Familie, bei denen das ausnahmslos anders funktioniert. Nachdem du ebenfalls keine Kinder hast, kolportierst du also mutmaßlich gerade einfach nur, was dein Frust dir erzählt.

    Vielleicht kann man auch versuchen, selbst nicht die verschiedenen Menschengruppen nicht gegeneinander auszuspielen, erst recht nicht, wenn es nicht mal angesprochen wird.

    Ich stimme dir dahingehend zu, dass natürlich auch KuK ohne Familie/ Kinder etc. deutlich mehr von der Fürsorgepflicht des Dienstherrn erleben müssten als das aktuell der Fall ist. Deine Kritik an meinem Beitrag finde ich allerdings insofern daneben, als dieser Beitrag eine implizite Kritik an einem anderen Beitrag war, der genau das macht, was du mir meinst vorhalten zu müssen, nämlich Menschengruppen gegeneinander auszuspielen- in dem Fall die Bedürfnisse von Familien/Eltern gegenüber den ebenso legitimen Interessen und Bedürfnissen von KuK ohne Kinder. Weil du die in states Beitrag enthaltene Kritik aber teilst, hast du bei diesem Beitrag nicht das Bedürfnis zu kritisieren, was du mir dagegen meinst vorhalten zu müssen.

    Es ist auch in NRW so, dass 15(?) Minuten vor dem Unterricht die Aufsicht gewährleistet sein muss. Das muss aber nicht bedeuten, dass sich die Kinder im Klassenraum beschäftigen dürfen und durch eine Lehrkraft beaufsichtigt sind. Sie können sich auch in dieser Zeit z.B. auf dem Schulhof aufhalten (mit "normaler" Aufsicht).

    Bei uns in der SEK.I gibt es ebenfalls Frühaufsichten. Dafür sind zwei Lehrpersonen zuständig. Eine Person im Gebäudeeingangsbereich (von dem aus die SuS erst ab einer bestimmten Uhrzeit das Gesamtgebäude betreten dürfen), eine im Außenbereich. Das ist dann eine der maximal zwei Aufsichten, für die man pro Woche eingeteilt wird.

    Es ermöglicht der Ukraine, sich zu verteidigen meinst du sicher.

    Auch eine völlig legitime Verteidigung stellt eine Weiterführung des Kriegs dar, den Russland begonnen hat. Ich habe kein Problem damit hier den Aggressor klar zu benennen, aber auch kein Problem damit deutlich zu sagen, dass natürlich im Ergebnis zwei Staaten diesen Krieg führen, den nur einer der beiden Staaten begonnen hat.

    Auch die nicht. Das ist eine Entscheidung der Ukrainer.

    Ganz so simpel ist es in der politischen Realität dann doch nicht. Allein durch die massiven Waffenlieferungen und Geldzahlungen diverser westlicher Staaten reden diese natürlich kontinuierlich ein gewichtiges Wort mit im Ukrainekrieg und ermöglichen es der Ukraine, diesen Krieg weiterführen zu können. In dem Moment, in dem dieses Staaten den Geldhahn zudrehen, bzw. die Waffenlieferungen einstellen wird die Ukraine gezwungen sein sich auf russische Forderungen einzulassen. Damit können diese Staaten indirekt auch mitsteuern, auf welche Bedingungen die Ukraine sich einlassen wird und welche sie sich langfristig leisten kann als unhaltbar und unerträglich zurückzuweisen.

    Das sehe ich z.B. komplett anders. Die örtliche SL kann am besten sagen, wer dienstlich am verzichtbarsten für die abgebende Schule ist.

    Das Problem entsteht durch den ganzen Mimi drumherum. Landesweite Versetzung werden nicht mehr als Teil des Beamtendeals gesehen und stattdessen soll dann Rücksicht auf alle möglichen privaten Unwägbarkeiten des Lebens genommen werden.

    „Dienstlich am verzichtbarsten“ klammert aber all die Faktoren aus, die auch ohne Mimimi einfach im Sinne der Fürsorgepflicht beachtet werden müssen. Für manche erkrankte Lehrkräfte ist so eine Versetzung bedingt durch erheblich längere Arbeitswege schlicht nicht leistbar körperlich, andere, die nahe Angehörige pflegen/Kleinkinder versorgen können nicht mal eben unter Umständen mehrere Stunden wöchentlich zusätzlicher Alternativversorgung sicherstellen, um längere Arbeitswege zu ermöglichen. Das ist dann ganz schnell ein Eigentor, weil einfach nur der Teilzeitanteil ausgebaut wird oder auch Lehrkräfte innerlich zurückziehen. Etwas mehr Aspekte mit einzubeziehen in die Betrachtung und Abwägung dient also durchaus auch dem Dienstherrn. Das bedeutet dennoch nicht, dass deshalb „alle möglichen privaten Unwägbarkeiten“ eine Abordnung verhindern würden. Wobei eine eigene Behinderung/schwere Erkrankung oder die Pflege naher Angehöriger auch schlicht etwas mehr ist als lediglich eine kleine Unwägbarkeit.

    Der eine Punkt ist dennoch eine legitime Frage: Würden diejenigen, die europäischen Frieden wünschen und Verhandlungen zum derzeitigen Zeitpunkt ablehnen, auch im Zweifelsfall dies an der Waffe verteidigen?

    Die Frage wurde so nicht vollends beantwortet.

    Relevanz? Deine Antwort?

    Das stimmt natürlich. Aber ich habe den Eindruck, dass FrauHase aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen sich erstmal nicht mehr vorstellen kann, an einer Privatschule zu arbeiten.

    Nachvollziehbar aufgrund der Schilderungen. Zeigt aber denke ich sehr gut, warum es wichtig ist, nicht einfach zu irgendeiner Privatschule zu gehen, statt womöglich erst die eigene Ausbildung so abzuschließen, dass man direkt auch die Wahl hat, um dann zumindest an einer staatlich anerkannten Ersatzschule tätig werden zu können. Dort wird es natürlich auch nicht immer nur kuschelig zugehen, genauso wenig wie im staatlichen Schuldienst, aber es wird sich vermutlich doch um einiges besser an geltende Arbeitnehmerrechte gehalten, die damit auch meist leichter durchzusetzen sein dürften.

    Ich wünsche dir FrauHase jedenfalls, dass du als nächste Station einen anständigen Arbeitgeber/Dienstherrn findest.

    Mindestens CDL und chilipaprika verstehen mich total gut, wir sind halt nicht der gleichen Meinung. Das macht überhaupt nichts, sich austauschen kann man trotzdem.

    Bringt es gut auf den Punkt. Mir hilft aber durchaus, dass ich zumindest bei deinen Beiträgen ganz gut im Griff habe, auf welche Reizworte ich anspringe und welche ich gepflegt überlese, weil mir klar ist, dass du nur eine bewusste kleine Provokation als Würze einstreust (wie wenn du von der „Ringelshirt-Fraktion“ schreibst, worauf, wie dir klar ist, direkt paar reagieren werden). Dazu weiß ich inzwischen einfach zu gut, mit wie viel diabolischem Vergnügen :teufel: du- genau wie ich manchmal- Reizworte in deine Beiträge einpflegst. ;)

    So und jetzt bitte weder die fluffige Hummel, noch das spröde Halbmetall zu sehr reizen. Das tut beiden vermutlich nicht gut. :rose:

    Wer hier würde denn selbst an die Front gehen oder seine Kinder oder Verwandte an die Front schicken um "Russland zu schwächen"?

    Welche Relevanz hat das?

    Zitat

    Drittens: Welchen Grund gibt es nicht direkt jetzt in Verhandlungen zu treten? Warum werden die, die versuchen (Orban) etwas anzuschieben dafür niedergemacht

    Du stellst meines Erachtens die falschen Fragen. Es geht nicht darum, nicht direkt jetzt in Verhandlungen zu treten, sondern darum, dass Russland, also der Aggressor in diesem Krieg, über Verhandlungen festschreiben will, welche Teile der Ukraine es sich dauerhaft einverleiben will oder auch welche Art der Außen- und Sicherheitspolitik die Ukraine künftig führen darf. Anders formuliert geht es um Regeln für ein Vasallendasein, um den russischen Angriffskrieg zumindest vorläufig zu beenden, nicht um einen tatsächlichen Frieden auf Augenhöhe.

    Viktor Orban ist an der Stelle lediglich ein Lakai Moskaus, der Putins Interessen in die EU trägt und dort vertritt. Auch ihm geht es nicht um einen Frieden auf Augenhöhe zwischen zwei Nationen, sondern darum, dass die Ukraine sich letztlich russischen Interessen und Machtansprüchen unterwerfen solle im Namen des Friedens, aber auch schlicht im Interesse ungarischer Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen.

    Dass die Ukraine selbst daran kein Interesse hat halte ich für ebenso legitim, wie nachvollziehbar. Dass die Mehrheit der Länder der EU die Ukraine dabei unterstützen, sich auch weiterhin gegen Russland und dessen Okkupationsgebaren zur Wehr zu setzen zeigt mir, dass bestimmte Werte der EU auch weiterhin Gewicht haben, über rein wirtschaftliche, nationalistische Interessen hinaus.

    Nein. Allerdings musste ich es in der Vergangenheit auch deutlich erklären, jetzt wird darauf geachtet.

    Nur, damit das niemand missversteht: Kris24 ist weder mein Zweitaccount, noch meine „Sockenpuppe“, auch wenn sie an der Stelle auf eine Nachfrage, die an mich gerichtet war aus ihrer Perspektive als Chemielehrerin in der Ich- Form antwortet. ^^

    Ich habe auch nicht in einem Beamtengesetz nachgeschlagen, sondern bei Thomas Böhm.

    Herr Böhm gibt dann offenkundig lediglich seine persönliche Interpretation und Auffassung wieder zu Bekleidungsfragen bei Beamtinnen und Beamten, was man interessant finden kann (oder auch nicht), was aber keine Relevanz hat in der Frage. Relevant ist, was tatsächlich an verbindlichen Vorgaben gilt, sowie aktuelle gerichtliche Auslegungen dieser Vorgaben, nicht was einzelne Lehrkräfte/ Schulrechtler für amtsangemessene Bekleidung erachten.

    Hallo,

    können Unterrichtszeiten wie z.B die tägliche 15-minütige Frühstückspause im Klassenraum, während der die Lehrkraft z.B. vorliest aufs Deputat angerechnet werden? Habe mir sagen lassen, dass hierfür 50% veranschlagt werden können, d.h. bei 5x15 Minuten/Woche würden 65/2=32,5 Minuten, also etwas mehr als eine halbe Stunde anfallen.

    Kennt hierzu jemand die passende Grundlage / Erlass? Bundesland wäre SH, höre aber gern auch, wie das in anderen BL gehandhabt wird.

    Danke!

    McGonagall ist Stellvertreterin oder SL in SH an einer Grundschule und könnte das insofern genauer wissen, was euer Landesrecht dazu sagt.

    Wenn allerdings deine Schule die Vorgabe macht, dass du vorlesen musst während der Pause, dann geht das definitiv über eine reine Aufsichtsführung hinaus. Oder ist der Teil mit dem Vorlesen deinem eigenen Bedürfnis zur Gestaltung dieser Frühstückspause entsprungen?

    Laut Gesetz wohl so, dass beispielsweise Shorts und Flipflops davon ausgenommen sind. Ich habe das mal nachgeschlagen bei Thomas Böhm, dem Verfasser des Buches „Nein, du darfst jetzt nicht aufs Klo!“.

    Ich habe das persönlich auch schon an zwei verschiedenen Schulen erlebt, dass Kollegen dezent auf ihren Stil hingewiesen wurden.

    Kein Beamtengesetz dieses Landes definiert Shorts und Flipflops als per se amtsunangemessene Bekleidung, gleich was wer dann persönlich davon halten oder öffentlich behaupten mag.

    Ja, es gibt SLen, die sich herausnehmen, den Bekleidungsstil zu kommentieren. Hin und wieder sicherlich zutreffend, weil Grenzen unbemerkt überschritten wurden, meist aber einfach nur unangemessen und übergriffig, wenn ich an die Kommentare denke, die manche meiner Mitanwärter: innen sich im Ref anhören durften zu Bekleidung/ Haarschnitt oder auch einfach nur daran, dass meine SL allen Ernstes meinte, im SL- Gutachten meinen Bekleidungsstil kommentieren zu müssen (wurde zwar in dem Fall positiv hervorgehoben, aber ist nichtsdestotrotz komplett unangemessen gewesen nicht nur in dem speziellen Kontext).

    Und wenn's nach mir ginge, bliebe der Hintern der jungen Damen auch *in* der Hose. Da wir nun mal keine Kleiderordnung haben, kann man sich aber als Lehrperson schlecht darüber aufregen, insbesondere wenn man's selber auch nicht so genau nimmt.

    Ich finde generell, dass Hintern und Co. in der Hose, dem Rock oder auch Kleid bleiben dürfen in der Schule, auch wenn das bei Jugendlichen weniger dramatisch ist. Ob das dann eine lange oder kurze Hose ist bei Männlein oder Weiblein oder auch ein Herr sich im Rock wohl fühlt ist mir dann total egal, genau wie Muster, Farben und - soweit nicht beleidigend/diskriminierend- Aufdrucke.

    Ich habe glaube ich schon mal im Forum erzählt von den angehenden Anwärtern, die bei ihrer Vereidigung mit Rippunterhemd aufgekreuzt sind und Hose auf Halbmast, bei der eine deutliche „Mondsichel“ sichtbar war, die wirklich (hoffentlich?) niemand sehen will allgemein, die aber auch maximal unpassend sind für einen derartigen Anlass, bei dem man sich diversen Dienstvorgesetzten teilweise erstmalig präsentiert. Das passende Pendant dazu waren ein paar Damen im knallengen, deutlich zu einsichtig dekolletierten Leo- Catsuit bei der Vereidigung des Jahrgangs darauf.

    Nachdem ich aber letztes Jahr auf der Treppe den Allerwertesten einer Kollegin blank gesehen habe, weil ihr extrem kurzes Stöfflein in Bewegung auch das Nötigste nicht mehr zu bedecken vermochte, rechne ich inzwischen allerdings mit so ziemlich allem, wenn es um Kollegenbekleidung geht.

    Geht's noch zickiger?

    Kollegen (ja, in der Regel Männer), die selber daherkommen wie grad von der Gartenarbeit fühlen sich bemüssigt sich über die Kleidung unserer Schülerinnen aufzuregen. Nein, sicher nicht. Guck einfach nicht auf deren Arsch, wenn er dich stört, ich muss dein Ringel-T-Shirt ja auch einfach ignorieren.

    Als bekennende Trägerin geringelter Kleidungsstücke wenn mir danach ist, muss ich mir Vergleiche mit „Arsch aus der Hose“ und ähnlichen Bekleidungspannen in jedweder Form- geringelt, gerüscht, kariert oder püriert- verbitten. :doc: :nein:

    Mal ganz ernsthaft: Geringelt geht auch in förmlich, wenn man denn will. Im Ref habe ich noch meist Blazer getragen, der hat ganz problemlos auch zu geringelten Oberteilen gepasst. An meiner aktuellen Schule wäre ich mit Blazer komplett overdressed. Auch das Schulleitungsteam trägt- anders als an meiner Refschule, wo Anzug üblich war- im Schulalltag meist einen Hoodie oder ein normales T- Shirt.

    „Schlabberlook“ ist sicherlich individuell verschieden definiert, hängt aber bestimmt nicht per se von bestimmten Mustern- Farbmustern, wie Schnittmustern- ab.

    Ich habe zwei Familienmitglieder, die an der Ferununi Hagen studiert haben (nicht Informatik, sondern einmal Psycho, einmal WiWi) und kann aus deren Erzählungen alles bestätigen, was Chili geschrieben hat.

    Ich glaube fossi74 studiert aktuell berufsbegleitend an der Fernuni. Zwar auch nicht Info, aber das sind dann auch noch einmal aktuelle Eindrücke aus einem anderen Fachbereich.

    Es braucht nicht mehr Geld für Sprachförderung, die vorhandenen Ressourcen müssen nur besser genutzt werden als es aktuell der Fall ist - und das scheitert oft an bürokratischen Hindernissen.

    Diese These kannst Du sicherlich mit Fakten untermauern, also dass es nicht mehr Geld benötigen würde für Sprachförderung.

    Welche vorhandenen Ressourcen sollten denn deines Erachtens besser genutzt werden? Die im Regelfall nur in unzureichender Zahl vorhandenen Erzieher: innen? Oder möchtest du andere Fördermaßnahmen streichen zugunsten der Sprachförderung (welche?)?

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