Beiträge von CDL

    Ich frage mich: Was würde wohl passieren, wenn NRW einfach auch mal am 1. August mit den Sommerferien anfängt und auf die Termine in Bayern und BaWü einfach keine Rücksicht nehmen würde?

    Klar würde Söder dann rotieren, aber was will er denn tun?

    Warum sollte Söder deshalb „rotieren“?

    Letztlich haben alle Bundesländer ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Sommerferien nicht komplett parallel liegen in allen Bundesländern. Wenn aber andere Bundesländern für sich entscheiden würden ebenfalls aus der Rotation auszusteigen zugunsten eines festen Termins (den dann realistisch betrachtet, also jenseits von populistischem Tärä kein Bundesland komplett parallel zu BW und Bayern legen wollen würde), dann wäre das eben so. Das würde weder uns im Süden plötzlich für die Rotation begeistern, noch irgendwelche Politiker: innen jenseits von populistischem Geplänkel „rotieren“ lassen.

    Letztlich will sich aber offensichtlich keines der anderen BL aus dem Fenster lehnen und einen solchen festen Termin auswählen und festlegen für das eigenen Bundesland. Laut rumtröten, wie doof wir Südländer wären ob unserer festgelegten Sommerferientermine ist halt viel einfacher. Wie das Forum zeigt zieht das auch alle Jahre wieder bei manchen Lehrpersonen, denen konstruktive Änderungen offenbar weniger wichtig sind als populistisches Getröte.

    Ab dem Zeitpunkt, wo die Lage der Sommerferien zum landesspezifischen Prestigeobjekt wird (bzw. ja eher bereits geworden ist), geht es ja nicht mehr um die Sache sondern darum, welche PolitikerInnen die vermeintlich stärkeren sind. Frau Feller kann sich gar nicht durchsetzen, wenn die süddeutschen MP schlichtweg "nö" sagen. Und da haben die beiden MP landespolitisch mehr zu verlieren als zu gewinnen. Mit gönnerhaftem "wir haben der Fairness halber nachgegeben" lassen sich keine Punkte für die nächsten Wahlen machen.

    Und auch wenn es sicherlich auch hier in BW oder Bayern Anhänger:innen des Rotationsprinzips gibt, sind am Ende einfach die meisten doch dankbar, dass die Schulferien über Jahre hinweg vorhersehbar in denselben Zeitfenstern liegen (Pfingsten, Ostern) oder sogar weitestgehend fix sind (Weihnachten, Sommer, Herbst). Zumindest so helle sind unsere sämtlichen Kultusminister: innen dann doch, dass ihnen klar ist mit einem derartigen Zugeständnis an andere BL keinen Blumentopf gewinnen zu können landesintern.

    Keine Angst.
    Wir sind in Deutschland, da wird nirgendwo ein Tag verschenkt. Es wird abgerechnet. Ich glaube mich zu erinnern, dass "ihr" in NDS 2-3 Tage zwischen dem ersten und zweiten Halbjahr.
    Woher die Bayern ihre ganzen Ferien nehmen, ist mir ein Rätsel allerdings ...

    Mehr Feiertage zu haben bedeutet, dass man zusätzliche Ferientage an anderen Stellen einbauen kann, die allen nicht hauptsächlich katholisch geprägten Bundesländern schlicht fehlen in der Summe. Hier in BW waren aber zusätzliche Ferientage vor vielen Jahren auch einfach einmal ein Weg des Landes Besoldungs- und Deputatsfragen zu lösen (höhere Deputatsverpflichtung bei gleicher Besoldung und dafür ich meine zwei zusätzlichen Ferientagen als Ausgleich).

    Ich freue mich, dass ich gerade über zwei Stunden mit meiner Schwester telefonieren konnte, wobei wir beide viele wichtige Themen- beruflich, wie privat- ausführlich erörtern konnten miteinander. Das hat uns beiden sehr gut getan und macht glücklich, vor allem, da wir selten mal die Zeit haben für Telefonate miteinander, sondern meist nur Text- und Sprachnachrichten über Threema austauschen.

    Wieder wird versucht, die Sonderrolle Bayerns bei den Sommerferien zugunsten einer gerechten für alle gleichen Lösung zu brechen.

    Hoffentlich kommt unsere Ministerin damit durch.

    Weder Bayern, noch BW werden sich darauf einlassen. Nachdem das keine Frage ist, bei der die Mehrheit sich durchsetzen kann, ist der Drops damit gelutscht.

    Wenn die restlichen BL den späten Termin trotzdem in die Rotation mit aufnehmen wollen, könnten sie das ja machen. Das will aber letztendlich niemand. Also nein, eure Ministerin wird damit nicht durchkommen, wie sie weiß, aber es ist natürlich eine nette Schlagzeile, statt tatsächlich konstruktiv etwas anzugehen, das sie wirklich ändern könnte bei der Ferienverteilung.

    Meine verpennt, wenn ich trainiere. Mehr als ein Handy schneidet die auch nicht mit. Ok, Schlaf, aber da ist sie einfach verpeilt und merkt z.T. nicht, wenn ich wach werde und aufstehe.

    Das liegt daran, dass du nur denkst, du würdest wach werden, de facto ist das aber das lehrertypische Schlafwandeln vor den Sommerferien oder auch zu deren Beginn, bis dann tatsächlich einmal Erholung einsetzen konnte.

    Rügen

    Neben den zahlreichen Hundebadestränden war mein persönliches Highlight dort der Ausflug nach Prora, um Anlage und Museum zu besichtigen. Allein im Minimuseum war ich zwei Stunden, weil es für mich persönlich so interessant war, gefolgt von einer halben Stunde zur Auswahl der Bücher, die ich gekauft habe. Mein Hund fand den Spaziergang in den Dünen danach mit Badeoption spannender. :zahnluecke:

    Nett war auch die Kutschfahrt an Kap Arkona samt Spaziergang. Meine damalige Hündin kam bei dem tollen Pferdegeruch, sowie den begeisterten Streichelhänden der Mitfahrenden ebenfalls voll auf ihre Kosten.

    Am besten einfach irgendwo, wo es schön aussieht anhalten und in den Kiefernwäldern spazieren gehen oder in den Dünen. So entdeckt man die schönsten Stellen.

    Dafür hätte aber in der Aufgabe stehen müssen, dass eine Geschichte entstehen soll. Nachdem es laut Aufgabe nur um Satzanfänge geht ist Variante 1 korrekt bearbeitet, auch wenn dein Vorschlag bedeutend besser klingt.

    Kann mir irgendwer was dazu sagen ?

    Warum die Bewertung hier so unterschiedlich ausfällt, obwohl ja ähnliche Wörter benutzt wurden.

    Liebe Mama eines der Kinder,

    bitte klär diese Frage mit der zuständigen Lehrperson deines Kindes. Wir wissen nicht, was diese sich gedacht haben könnte.

    Sollte dein Kind die schlechter bewertete Aufgabe erstellt haben, dann mach dir vor dem Gespräch aber die zahlreichen Rechtschreibfehler bewusst, die natürlich zu einem erheblichen Abzug führen bei einer Deutschaufgabe.

    Bitte nimm die Aufgabe(n), die nicht von deinem Kind stammen offline, wenn du nicht von den Eltern des anderen Kindes/der Kinder die Erlaubnis zur Veröffentlichung erhalten hast.

    Jein. Meinem Asthma tut ein reinigender Regen zwar gut, ich mag es aber durchaus, bei warmem Wetter in der Natur zu sein, weil Licht und Sonne immer direkt auch der Seele gut tun.

    Gestern war ich dann am Nachmittag mit dem Hund einfach im Garten. Ich gemütlich im Schatten, der Hund hat den frisch eingelassenen Hundepool genossen, in dem nach dem Hund direkt einige Vögel (Eichelhäher, Tauben) gebadet und auch daraus getrunken haben angesichts der Hitze. Der Birnbaum neben dem Hundepool hat sich ebenfalls sehr über die Badezeit gefreut, weil das daneben geplanschte Wasser ihn gegossen hat, was am Ende nicht nur mir köstliche Birnen liefern wird, sondern auch zahlreiche Insekten nähren wird.

    DUUM erzählt von einem Urlaub in Skandinavien (entweder bereits gemacht oder in der Überlegung für die nähere oder fernere Zukunft).

    Beispiele dazu wären jetzt zum Beispiel im Umgang mit Unterrichtsstörungen.

    Lies dich ein in die Thematik einerseits (dazu gibt es gute Literatur), geht mutig ran in der Praxis (was funktioniert bleibt, was nicht funktioniert wird reflektiert und dann entweder optimiert oder auch gecancelt) und sprich dich eng mit den Klassenlehrkräften deiner Klassen ab was Regeln und Konsequenzen anbelangt. Es hilft sehr, wenn SuS merken, dass es diese engen Absprachen gibt und an einem Strang gezogen wird.

    Was mir auch bisschen ein mulmiges Gefühl bereitet ist die Leistungsvergabe. Was ist wenn die Schüler nicht mit ihrer Note einverstanden sind und daher auf Helikoptereltern zurückgreifen? Diese könnten ja einfach argumentieren, wie es denn sein kann, dass „nur“ ein Master-Student ihre Kinder unterrichten.

    Ich hoffe jedenfalls, dass ich auf Rückhalt des Kollegiums bauen kann, falls die Schulleitung konsultiert werden.

    Das ist definitiv ein Problem. Der beste Weg dem zu begegnen besteht darin, dass du dich sehr genau einliest in die Vorgaben deines Bundeslandes zur Leistungsmessung, sowie dich mit deiner Fachkonferenz absprichst, was die Leistungsvorgaben in deinem Unterricht anbelangt. Diese machst du dann direkt zu Beginn einmalig transparent (notieren lassen, auch im Klassenbuch vermerken zur Dokumentation). Bei allen Rückfragen zu Noten beziehst du dich sodann konsequent darauf und kannst darauf verweisen, dass du dieselben Kriterien anwendest, sowie genauso gewichtest, wie die anderen KuK in deinem Fachbereich.

    Idealiter schaffst du es ergänzend auch noch Klassenarbeiten mit einem erfahrenen Kollegen oder einer erfahrenen Kollegin, der/ die in derselben Jahrgangsstufe unterrichtet gemeinsam zu erstellen und parallel zu schreiben. Das erfordert vorab, dass du dich mit dieser Lehrperson auch beim Stoffverteilungsplan eng absprichst, was dir als Nichterfüller und Student sicherlich helfen wird bei der Planung. Damit kannst du dann nämlich darüber hinaus auch darauf verweisen, dass es diese gemeinsame Planung und Klassenarbeitserstellung gibt.

    Wenn es dann keine belegbaren Mängel gibt in deinem Unterricht, bei den mündlichen Fachnoten oder bei der Korrektur, dann können Eltern bzw. SuS sich noch so sehr beschweren, sich haben schlicht keine Handhabe.

    Du meinst wohl ätzendes Lehrertum? Das hat mir Beamten nichts zu tun.

    Es hat auch nicht generell etwas mit Lehrpersonen zu tun, schließlich agiert die Mehrheit von uns nicht derart. Zieht man das übliche Plattygarn ab, dürfte das am Ende auch an der Schule von Plattyplus in der Realität lediglich eine kleine Minderheit derart gestalten- wenn überhaupt..

    Zumindest in der letzten Sommerferienwoche ist auch als normale Lehrkraft kein Urlaub drin. Die Schüler drohen mit Nachprüfungen. ;)

    Wobei ich nicht verstehe warum die SL die erste Konferenz nicht auf den ersten Tag der Nachprüfungen legt, damit alle KuK am gleichen Tag wieder antreten müssen und es eben in den Zeugniskonferenzen nicht das Phänomen gibt, daß plötzlich aus sehr vielen Fünfen noch Vieren werden, weil die KuK länger Urlaub gebucht haben und sich die Nachprüfungen nicht antun wollen.

    Das sind dann wieder Besonderheiten deiner Schule, Schulart bzw. deines Bundeslandes, denn hier in BW haben zumindest an allgemeinbildenden Schulen (zu BBSen kann ich mich nicht äußern) SuS keine Handhabe eigenmächtig mit Nachprüfungen „zu drohen“ oder diese auch schlicht anzumelden. Es ist auch nicht Usus, dass Noten in der Notenkonferenz noch schnell so abgeändert werden, wie es zur eigenen Urlaubsplanung passt.

    Es gibt in Einzelfällen Änderungen während der Notenkonferenzen, die dann aber auf den tatsächlichen Leistungen beruhen und ob man z.B. zumindest eine Versetzung auf Probe in der Klassenkonferenz unterstützen kann (mit verpflichtenden mündlichen Nachprüfungen nach einer vorgegebenen Zeit in allen kritischen Fächern; in solchen Fällen werden auch keine Noten nachträglich angepasst, nur um Nachprüfungen zu vermeiden als Lehrkraft) oder auch in einem Fach begründen kann auf die bessere Note zu gehen, damit eine Versetzung möglich ist, bei insgesamt passendem Notenbild dafür.

    Ich glaube auch an deiner Schulart „drohen“ SuS nicht mit Nachprüfungen, sondern nutzen eben ihre Rechte, was legitim ist und keine Drohung darstellt.

    Hallo CDL,

    vielen Dank für Deine Antwort! Volle Lehrbefähigung, ah. Gibt es denn Seiteneinstiege, durch die man eine solche nicht erlangt? Bzw. sollte ich mich also erkundigen, ob ich durch den Hamburger Seiteneinstieg eine volle Lehrbefähigung erlangen würde?

    Viele Grüße von Manatee

    Ja, solche Seiteneinstiege gibt es. Ob auch in Hamburg vermag ich dir nicht zu sagen, da ich nicht aus HH komme, das solltest du also auf jeden Fall vorab eroieren.

    Ein Beispiel für so ein Seiteneinstiegsprogramm, das nicht zu unter vollen Lehrbefähigung führt wäre die PE „Pädagogische Einführung“ in NRW, in Opposition zu OBAS- ebenfalls NRW- , das zu einer vollen Lehrbefähigung führt.

    Frag die Schulbehörde oder deine Gewerkschaft oder auch den Personalrat, ob das Seiteneinstiegsangebot, welches du absolvieren könntest eine volle Lehrbefähigung am Ende erbringt oder nicht. Das können dir all diese Stellen klar sagen (oder sollten sie jedenfalls).

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