Beiträge von CDL

    Meine KuK und ich planen grundsätzlich schon im Voraus.

    Ist bei uns gar nicht möglich, da wir, wenn wir, wenn wir nicht gerade eine 5. Klasse als KL neu übernehmen, unser komplettes Deputat erst in der letzten Sommerferienwoche erfahren, manchmal sogar erst am letzten Freitag der Ferien zur GLK einen vorläufigen Plan erhalten haben, weil klar war, dass noch so viele Stellen durch das Schulamt nicht abschließend besetzt worden waren (oder Verträge durch das RP noch andauerten), dass der Plan sich innerhalb der ersten zwei Schulwochen noch einmal grundlegend ändern konnte.

    Die Person klingt verdächtig nach einer anderen Person, die sich hier genauso gebart hat und dann auf einmal verschwunden war. Mir fällt der Nutzername gerade nicht ein. Die hatte auch sehr feste und merkwürdige Ansichten und konnte sich auch nicht klar ausdrücken (oder wusste selbst nicht, was aie eigentlich sagen will).

    Mir fallen da diverse Usernamen ein, ich bin aber an den meisten Tagen des Jahres Optimistin und hoffe insofern einfach, dass dieser Auftritt vielleicht doch nicht einfach nur weiter eskaliert, sondern die TE zu etwas mehr Sachlichkeit zurückfindet anstelle des ad hominems. Das wünscht möglicherweise auch sie sich, wenn sie uns am Ende tatsächlich bereits seit so vielen Jahren die Treue halten würde, wie vermutet.

    AngelinaS : In welchem afrikanischen Land warst du denn und was hast du dort unterrichtet? Wie lief der Unterricht ab?

    Das stimmt doch schlicht nicht. Wenn mein ganzes Kollegium aus Teilzeitkräften besteht, habe ich halt entsprechend mehr Kollegen. Entscheidend für die Anzahl von Stellen/Kollegen ist die Abdeckung der Soll-Stunden und nicht die Vollzeitäquivalente.

    Theoretisch hast du natürlich recht, rein praktisch scheitert das dann aber teilweise an verfügbarem weiteren Personal, so dass Teilzeitanträge nicht bewilligt werden wo immer möglich oder auch KuK in Teilzeit persönlich angesprochen werden, ob sie 1-x Stunden erhöhen könnten, damit die Personalversorgung gegeben ist.

    Sehr schwach von dir, hier das eine mit dem anderen zu vergleichen. Aber danke, das lässt tief blicken.

    Ja, ich arbeite notfalls auch länger mit älteren Schülern. Weil es trotzdem das ist, was ich von der Haupttätigkeit machen wollte und weil ich das Fach nicht studiert habe, um einen Benz abzuzahlen.

    Ich hoffe, du auch nicht.

    Was genau ist daran jetzt „schwach“? Du selbst bist diejenige, die die Behauptung aufgestellt hat, dass es abzulehnen sei, den Beruf aus monetären Erwägungen anzunehmen, musst dich also an deinem eigenen Maßstab messen lassen oder eben einfach eingestehen, dass es Quatsch ist derart pauschal zu urteilen, weil es selbstredend absolut legitim und schlicht erwachsen ist, auch finanzielle Aspekte mit zu bedenken, nicht nur die Höhe der eigenen intrinsischen Motivation.

    Ich habe meine Fächer aus echtem Interesse studiert und das Berufsfeld aus der persönlichen Überzeugung heraus zu meinem gemacht, dass Kinder jeden Alters es wert sind gute Lehrpersonen zu haben und ich diesbezüglich auch etwas anzubieten habe. Spezifisch in den Schuldienst bin ich dann aber durchaus aus pekuniären Erwägungen heraus gewechselt, da ich in den vielen Jahren der Tätigkeit im außerschulischen Bildungsbereich zwar sehr glücklich war mit meiner Arbeit, aber eben auch konstant in relativer Armut gelebt habe, so dass ich aufstockend ALG II bekam.

    Ich mache meine Arbeit immer noch gern, finde aber eben, dass auch ich es wert bin anständig bezahlt zu werden für meine Arbeit. Nicht, weil ich von irgendwelchen Automarken träumen würde, sondern weil ich mir nicht jedes Mal, wenn ich eine neue Brille benötige Geld von meinem Vater leihen will oder auch in einer Wohnung leben möchte, die so ruhig ist, dass ich nicht jede Nacht vom Lärm der Autos wachgehalten werde. Das ist ebenso legitim wie die Gründe, die dich deine aktuelle Stelle haben annehmen lassen, weil das Geld gestimmt hat genau wie das grundlegende Arbeitsfeld.

    Es ist meine Meinung und die darf ich äußern. Tut mir leid, wenn du damit ein Problem hast.

    Ich hab sie trotzdem.

    Welche Meinung meinst du jetzt? Dass es relevant wäre für die Darstellung von Fakten zum Thema ob jemand selbst Kinder habe oder jemanden pflege/ gepflegt habe?

    Falls ja habe ich mit der kein „Problem“ erachte das nur für voneinander unabhängige Aspekte, also einerseits Fakten, die personenunabhängig Gültigkeit haben, wie das Schulorganisation und Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Spannungsfeld darstellen , das SLen austarieren müssen. Andererseits die persönliche Betroffenheit in Form eines dir wichtigen Teilbereichs dieser Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

    Das Fehlen einer persönlichen Betroffenheit in der von dir genannten Form ändert weder etwas an den Fakten, noch behindert es empathisch sein zu können mit der Situation anderer.

    Für mich ist es schwach, sich moralisch darüber zu erheben, dass jemand realistisch beurteilt, ob ein Berufswechsel auch aus finanzieller Sicht eine sinnvolle Sache ist. Es ist überaus wichtig zu überlegen, ob man seinen Lebensstandard halten kann und sich weiterhin selbst finanzieren kann, ohne finanzielle Unterstützung vom Staat. Ich selbst würde auch gern den ganzen Tag nähen, aber verdienen könnte ich damit wenig.

    Jemand der der eigenen Aussage nach aus rein monetären Erwägungen heraus selbst den Seiteneinstieg in eine unerwünschte Schulart begonnen hat..

    Sehe ich nicht so.

    Viele, die nur das Beamtentum sehen, vergessen, dass man auch mit Kindern und Jugendlichen umgehen können sollte.

    Sieht man das alles nicht und nur die Verbeamtung, wird es schlecht.

    Die das nicht können scheitern üblicherweise spätestens im Ref, wenn nicht schon vorher in einem der Schulpraktika. Niemand braucht schließlich Leute im Klassenraum, die ihrem Job grundlegend nicht gerecht werden können, weil sie keinerlei Bezug zur Zielgruppe herzustellen vermögen.

    Als Begründung gegen eine Berufswahl das Beamtentum heranzuziehen ist allerdings reichlich grotesk.

    Nein, ich denke nicht, dass der Vorbereitungsdienst isoliert intensiver wäre als der Seiteneinstieg. Mutmaßlich ist der Seiteneinstieg erheblich belastender, weil dieser im Regelfall mit einer deutlich höheren Unterrichtsverpflichtung einhergeht, ohne zuvor gelernt zu haben, wie man überhaupt Unterricht plant. In deinem Fall würde aber, wie du geschrieben hast, noch das Nachstudium eines ganzen Faches berufsbegleitend zum Vorbereitungsdienst en top kommen. Das stelle ich mir in deiner Situation als mindestens genauso belastend wie einen reinen Seiteneinstieg vor, unter Umständen sogar belastender, weil noch mehr miteinander abgestimmt werden muss zeitlich (Familie, Schule oder gar Schulen, Seminar, Hochschule).

    Wenn du Anzeichen von Burnout bemerkst ist ein Schulartwechsel aktuell dein geringstes Problem und sicherlich auch keine Lösung für einen drohenden Burnout, der nach dem, was du schilderst an anderen Aspekten liegt, die du an jede weitere Schulart und auch in jede Ausbildungsalternative mitnehmen würdest.

    Ich weiß nicht ob in deiner Lage ein Anstreben des Vorbereitungsdienstes angesichts des Erfordernisses dich für ein weiteres Fach nachzuqualifizieren nicht am Ende eine Verschlechterung wäre, weil du damit womöglich so weit überlastet wärst beruflich und privat, dass der Burnout unumgänglich wäre. Das vermagst nur du einzuschätzen, nachdem du dich durch PR/Gewerkschaft ausführlich hast beraten lassen, sowie Möglichkeiten der Entlastung im Privaten geprüft und eingeleitet hast.

    Bezüglich des Schulartwechsels: Solltest du anstreben in den Grundschulbereich zu wechseln, dann wäre jede Art des Nachstudiums plus Ref im Sinne deiner SuS einem Seiteneinstieg vorzuziehen. Unzureichend qualifizierte Lehrkräfte sind in allen Altersgruppen problematisch. Im Anfangsunterricht hinterlassen diese aber Spuren, die später meist nicht mehr auszugleichen sind.

    Vielleicht findet sich jemand, der mir antworten mag?

    Du musst etwas geduldiger sein, um Antworten aus dem Forum zu erhalten. Es ist Sonntag, also für viele Familienzeit oder auch Vorbereitungszeit, Thüringen ist nicht besonders häufig vertreten unter den aktiven User: innen und deine Frage spezieller, als dass jede: r aus dem BL sie beantworten wird können. Du könntest aber selbst bereits recherchieren, ob es für deine Wunschschulform überhaupt einen Seiteneinstieg mit deinen Fächern gibt in deiner Region.

    Möglicherweise weiß Friesin etwas mehr dazu. Ansonsten empfehle ich dir aber dringend, dich mit deiner Frage an deine Gewerkschaft oder deinen Personalrat zu wenden.

    Realistisch solltest du aber davon ausgehen, dass du dich, wenn ein Wechsel grundlegend möglich wäre, erneut bewerben wirst müssen, komplett von vorne beginnen wirst müssen aufgrund des Schulformwechsels, sowie die Arbeitsbelastung keinesfalls weniger wird. Der Seiteneinstieg ist ein verdammt harter Weg und das wird er auch bleiben bei einem Schulformwechsel.

    Was ich aus deinem Beitrag herauslese sind wenig Gründe für einen Schulformwechsel („nicht die Form, an die ich wollte“, „der Fehler meines Lebens“) und keine, dass die falsche Schulform ursächlich wäre für deine aktuelle Überlastung, aber eine Menge Gründe für eben diese Überlastung, die bei einem Schulformwechsel genauso fortbestehen würden. Das solltest du dir dringend bewusst machen und zuallererst wohl nach Möglichkeiten suchen, deine familiäre Situation zu entlasten durch weitere Unterstützung, während dein Mann in Reha ist. Möglicherweise kann der Seiteneinstieg an sich schulischerseits entlastet werden, sei es durch einen freien Tag in der Woche (bei ggf. höherer Teilzeitquote, so das möglich ist) oder auch die Ausbildung an nur einem Schulort, statt an zwei Schulen. Auch diesbezüglich können Gewerkschaft oder Personalrat gute Ratgeber sein. Darüber hinaus könntest du das Gespräch mit der Gleichstellungsbeauftragten deiner Schule(n) suchen, um mögliche Entlastungen vollumfänglich nutzen zu können mit deren Unterstützung.

    Last but not least solltest du dich unabhängig von der familiären Situation sehr ehrlich fragen, was die schulartbezogenen Gründe für den Wunsch nach einem Schulformwechsel sind und ob diese realistisch durch selbigen erfüllt werden können.


    Es ist genau umgekehrt.
    Die Politik folgt nicht einer Moral, sondern jede Politik hat ihre Moral, die sie legitimieren soll.
    Die Moral ist ein Mittel zum Zweck bzw. um Interessen durchzusetzen.

    Das ist nur deine persönliche Ansicht, deshalb aber keine absolute Wahrheit, die sämtliches politisches Handeln angemessen beschreiben könnte oder würde

    Ich verstehe deinen Punkt. Ich denke auch, dass nur weil eine Partei gewählt wird, das nicht automatisch bedeutet, dass sie demokratisch ist. In meinem Freundeskreis gibt's auch welche, die die AfD kritisch sehen, und wir diskutieren oft darüber, wie weit man bei der Definition von „demokratisch“ gehen sollte. Jeder hat da seine eigene Meinung und das ist auch okay.

    Meinung ist das eine, begründete Urteile sind etwas anderes. Es gibt sicherlich verschiedene Demokratieansätze. Vieles, was die AfD vertritt ist aber unvereinbar mit unserem GG und damit mit unserer bundesdeutschen Definition von Demokratie. Die Beobachtung durch den Verfassungsschutz kommt schließlich nicht von ungefähr oder die Einschätzung durch den Verfassungsschutz, dass diverse Landesverbände der AfD, sowie deren Jugendorganisation gesichert rechtsextrem seien. Eine gesichert rechtsextreme Haltung ist eindeutig demokratiefeindlich und eindeutig unvereinbar mit unserem GG. Auch das ist keine Frage von persönlichen Meinungen.

    Wenn du Rechtsextremismus ok findest, dann ist das allerdings durchaus ein Fall einer persönlichen Meinung. Allerdings keine, die ich ok finde. Ich bin nämlich auf unser GG und dessen inhärente Werte und Haltungen vereidigt worden und versuche diese Werte und Haltungen auch zu leben.

    Aber schön, dass du trotzdem noch tolerant genug bist, in deinem Freundeskreis Menschen zu haben, die die AfD kritisch sehen. Vielleicht hilft das deiner eigenen Haltung zur Demokratie ja am Ende auf die Sprünge.

    Welche Fächer unterrichtest du noch gleich?

    Whoa! Nein, in unserem Fall war es "nur" die Entlassung und Zeugnisübergabe, da gibt's keine Bewirtung und keinen Eintritt.

    Für den anschließenden Abiball (von den SuS organisiert, andere Location) muss man natürlich Karten kaufen, IIRC waren die Lehrer da aber auch eingeladen.

    Bloßstellung muss in diesem Rahmen übrigens niemand fürchten, dafür gibt's den unsäglichen "Abistreich" (der allerdings in diesem Jahrgang ebenfalls keinen Anlass für Groll bot).

    Dann sollte völlig klar sein, dass mindestens alle Lehrkräfte, die in dem Jahrgang unterrichtet haben Anwesenheitspflicht haben für den Teil der Zeugnisübergabe.

    Bei uns gibt es aber auch alle Jahre wieder eine bestimmte Kollegin, die mich fragt, ob sie wohl kommen müsse zu der Zeugnisübergabe, sie habe doch nur eine Klasse zweistündig gehabt, kenne die gar nicht gut, etc. Alle Jahre wieder antworte ich ihr, dass ich sowieso dort sei (Sektausschank), gleich ob ich in dem Jahrgang unterrichte oder nicht, weil ich einerseits eine Aufgabe habe und andererseits die meisten SuS irgendwann mal unterrichtet habe, die sich dann oft sehr freuen, sich noch einmal persönlich verabschieden zu können. Vor allem die Chaoten kommen wie ich inzwischen weiß gerne mal und bedanken bzw. entschuldigen sich auch. Gefällt der Kollegin alle Jahre wieder nicht als Antwort.

    CDL Ich hoffe, du und deine Schwester konntet die Feier zu eurer Einschulung noch nachholen, als dein Vater pensioniert war :geschenk: ! Wobei die Größe heutiger Schultüten für Erstklässler ohnehin oft problematisch ist.

    So nostalgisch sind wir dann doch nicht veranlagt. ^^ Wir feiern gemeinsam die Feste oder auch einfach Momente, die es im Heute gibt.

    Zumindest die Kurslehrkräfte, die tatsächlich unterrichtet haben sollten meines Erachtens schon anwesend sein, vorausgesetzt sie müssen dafür nicht auch erst noch eine Eintrittskarte käuflich erwerben.

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