Beiträge von Lehrerin2007

    Ich schließe mich an, ich bin auch gern Stadt-Bewohner :) Wir haben das Glück, dass wir in 14 Jahren nur eine Mieterhöhung hatten, unsere Wohnung ist zwar recht knapp bemessen für 4 Personen, aber günstig und mit einem Garten vor der Tür (um den ich mich nicht kümmern muss! Ich hab einfach keinen grünen Daumen...); gleichzeitig sehr zentral, aber ruhig (wecken tun mich morgens tatsächlich die Vögel!). Mehrere Restaurants allein in der Straße, die Kinder laufen jeweils ca. 10 min. zu ihren Schulen, die Grundschulklasse von Kind 2 hat 15 Kinder (zzgl. 2 ukrainischer Kinder zur Zeit). Wenn die Geburtsklinik nicht so nah wäre (5 min. mit dem RTW), hätte es mein 1. Kind womöglich nicht geschafft (absoluter Notfall, ich dachte damals schon: Auf dem Land mit einer Stunde Fahrtzeit oder so, wäre es wahrscheinlich schon zu spät gewesen)... Allerdings war ich schon immer Stadtkind durch und durch!

    Warum sind manche Lehrer Arschlöcher? Das liegt daran, dass sie Menschen sind. Es gibt auch Busfahrer, Verkäufer, Politiker, Versicherungsmakler, Krankenpfleger, Anwälte, Künstler, Programmierer, Ärzte, Wirtschaftsprüfer, Journalisten usw. usf., die Arschlöcher sind! So ist das Leben.

    Von mir auch gute Besserung!

    Ich habe in 2 Wochen Urlaub am Meer tatsächlich mal kaum an Corona gedacht (obwohl ich weiterhin vorsichtig bin und gefühlt als einzige noch Maske beim Einkaufen z.B. trage), was wirklich gut tat. Allerdings waren wir auch ausschließlich draußen unterwegs, was es natürlich einfacher macht...

    Ich war / bin ja eigentlich total pro-impfen, aber die 4. Impfung mit dem Ur-Impfstoff überzeugt mich einfach nicht. Ich hatte meinen Booster Ende November, es ist eigentlich schon recht lange her, die ganze Zeit dachte ich, die nächste Impfung / Auffrischung wird der angepasste Impfstoff sein - der aber ewig nicht kommt! Ursprünglich hieß es ja im Frühjahr - aktuell heißt es: September. Daher warte ich den Sommer noch ab (ich war bisher nicht (wissentlich) infiziert und habe mich weder bei meiner Tochter noch deren Vater angesteckt), trage im Unterricht weitestgehend Maske und habe Durchzug (im Sommer ja eine Wohltat) und hoffe, dass ich im September dann eine Auffrischung mit dem angepassten Impfstoff bekomme (der ja auch bald wieder überholt ist angesichts mehrerer Omikron-Subvarianten)...

    Mein u12-Kind habe ich im April boostern lassen bei einem Über-die-Stiko-hinaus-impf-überzeugten-Kinderarzt, der sich ein mini-Kinder-Impfzentrum aufgebaut hat. Mein ü12-Kind hatte 2 Impfungen + Infektion zwei Monate danach; beide würde ich auch mit dem angepassten Impfstoff im Herbst boostern lassen wollen (sofern "erlaubt").

    Gibt es das mit den Minusstunden nur in NRW / NDS (ich kenne das gar nicht)? Wie funktioniert das? Ist das auch der Fall, wenn z.B. eine Klasse auf Klassenfahrt ist, auf Exkursion etc.? Ist es dann umgekehrt auch so, dass man Plusstunden bekommt für Mehrarbeit (wenn man länger als normal z.B. in Prüfungsaufsichten, Korrekturen von Prüfungsarbeiten etc.)?

    Wenn man dann Minusstunden hat, die stehen bleiben (weil es keinen Kurs oder keine Vertretung gibt, die man übernehmen kann); werden die dann vom Gehalt abgezogen?

    (In meinem Fall fallen jetzt nach dem Abitur meine 4 Q12-Stunden weg und ich werde nur sehr gelegentlich für Vertretungen herangezogen. Das sind meist aber nur sehr wenige Stunden bis zum Schuljahresende.)

    Die Dunkelziffer sind ja eher diejenigen, die sagen "Ich hatte eine Erkältung" und nicht die, die öffentlich verkünden, dass sie positiv waren.

    Und die, die am Anfang infiziert waren, als es noch keine Tests gab, die, die bewusst nicht zum Testen gegangen sind, weil sie keine Quarantäne auferlegt bekommen wollten, die, die symptomlos infiziert waren und es gar nicht wissen, die trotz Symptomen nicht getestet wurden und die, die zwar positive Schnelltests und Symptome hatten, aber nicht auch noch einen PCR-Test gemacht haben, weil sie den Sinn darin nicht sehen (aber trotzdem 7-10 Tage daheim geblieben sind).

    Gerade bei Kindern wird die Dunkelziffer wohl hoch eingeschätzt: https://www.helmholtz-munich.de/aktuelles/uebe…9455/index.html

    Ich habe auch eine Kollegin, die von Anfang an immer nur TZ gearbeitet hat (seit dem Ref.). Ich habe auch manchmal den Eindruck, dass sie sich an Dingen aufhält, an denen sich VZ-Lehrkräfte niemals aufhalten würden. Sie hatte nie diese Situation in diesem Job VZ zu arbeiten und kann das wahrscheinlich nicht so nachvollziehen, dass andere auch mal fünf gerade sein lassen, während sie in einigen Dingen schon sehr genau ist. Also den Unterschied merkt man schon, ob jemand VZ oder TZ arbeitet.

    Ja, aber es gibt auch Orte, wo man sich weder aussuchen kann, wo man arbeitet, noch, wo man wohnt. Zwar heißt es, man habe seinen Wohnort so zu wählen, dass der Arbeitsplatz gut zu erreichen ist, allerdings kann man da, wo ich wohne, seinen Wohnort nicht wählen! Wir haben Kollegen, die 50-100 km pendeln, weil sie nur hier eine Stelle bekommen haben (nicht da, wo sie wohnen). Eine (halbwegs bezahlbare) Wohnung bekommen sie hier aber nicht! D.h. die Mobilität wird auch von einem verlangt. Also, auch da müsste sich etwas ändern...

    in Vollzeit können man den Job ja gar nicht richtig erledigen, da hätte man ja nicht genug Zeit um pädagogisch zu arbeiten.

    Das ist ja eine irre Begründung! Und irgendwie auch eine Beleidigung für die, die den Job in Vollzeit stemmen und ihn gut machen!

    Mir fällt auf, dass die TZ-Kräfte bei uns viel mehr Zusatzaufgaben haben im Verhältnis zu den VZ-Kräften. Wenn es eine neue Aufgabe gibt (Beispiel: Hygienebeauftragter seit Corona...), übernimmt das - natürlich - eine TZ-Kraft, denn die hat ja noch Kapazitäten...

    Die Aufgabenverteilung und Arbeitsbelastung bezogen auf das Deputat (VZ/TZ) passt oft einfach nicht.

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