Beiträge von Lehrerin2007

    Und das Vitamin D generell günstige gesundheitliche Auswirkungen hat ist ja ziemlich unbestritten.

    Ich habe gelesen, dass es auch bei bzw. gegen Krebs eine Rolle spielen soll.

    Meine Frauenärztin bestimmt jeden Winter meinen Vitamin-D-Spiegel und ich schaffe es trotz Supplementierung meist gerade knapp unter 30 nmol/l, auch wenn ich gerade aus dem Sommerurlaub komme (wo ich zwar viel in der Sonne bin, mich aber natürlich eincreme). Zuletzt war mein Wert 22. Er war aber auch schonmal bei 7.

    Ich glaube der Grat zwischen ausreichend Sonne (Vitamin D) und zu viel Sonne (Sonnenbrand, Hautkrebs) ist sehr schmal.

    Ich war (im Schuldienst) noch nie so lange ohne Erkrankung wie in dieser Zeit.

    Ich bin normal zum Glück schon selten erkältet (1-2 x im Jahr, manchmal noch ein Magen-Darm-Virus), aber aktuell halte ich glaube ich einen Rekord von 1 1/4 Jahr ohne jeden Infekt. Keine Ahnung, ob ich das schonmal hatte im Leben.

    Trotzdem frage ich mich manchmal, ob das Immunsystem dann nicht weniger "zu tun" hat? Nicht, dass ich dann ständig erkältet bin, wenn Corona mal vorbei ist...

    Mein Beileid zum Tod deines Bruders.

    Von mir auch :rose:

    Ich möchte auch wieder Urlaub machen, auch am Meer. Eigentlich hatten wir das für dieses Jahr vor, ob es klappt, steht aktuell ja völlig in den Sternen.

    Ansonsten einfach wieder Freunde treffen, drinnen, draußen, im Restaurant, am See, ohne groß drüber nachdenken zu müssen.

    Die Ruhe zu Hause genießen, wenn ich eher Unterrichtsschluss habe als die Kinder, die dann noch in der Schule sind (so sehr ich sie auch liebe - sie sind irgendwie immer da zur Zeit...! 😬).

    Hoffen, dass ich meine Oma nochmal sehe (sie ist schon sehr alt, ich habe sie im Sommer das letzte mal gesehen).

    Und ich hoffe erneut auf ein normales Schuljahr und dass ich endlich meinen Job wieder normal machen kann. Ich habe zwei Klassen, die ich nicht ohne Maske kenne (nur ein paar jetzt durch die Videokonferenzen) und ich freu mich drauf, wieder ganze Gesichter im Unterricht sehen zu dürfen.

    Aber die, die häufiger gewählt werden oder gemacht werden müssen (Mathe, Deutsch, Englisch/Frz.), sind ja "große" Fächer mit einer entsprechenden Fachschaft dahinter. Bei uns machen 3-4 Kolleginnen immer die Englisch-Kurse, von ca. 12 Englisch-Lehrkräften. Die 3-4 Leute sind alle in TZ und die jeweiligen 11er-Kursleiter machen Zweitkorrektur bei den jeweiligen 12er-Kursleitern und umgekehrt.

    Ja, das Abitur ist Teil des Jobs. Was hat das mit Teilzeit-/Vollzeit zu tun?

    Was die Aufgabe angeht: Gibt es da keine Entlastung? Da muss man dann der SL schon klarmachen, dass man auch anteilig weniger Geld bekommt.

    Nein, es gibt keine Entlastung. Ich sehe das so, dass man hier als TZ-Kraft unverhältnismäßig mehr belastet ist, wenn man immer Abitur macht. Einige Vollzeitkräfte (und auch andere TZ-Kräfte) machen aus Prinzip keine Obstufe.
    Klar ist es Teil des Jobs (vielleicht habe ich mich blöd ausgedrückt), aber genau wie bei Klassenleitungen, Präsenzstunden und anderen Aufgaben (sind ja auch Teil des Jobs), könnte man hier die TZ-Kräfte auch nur anteilig einsetzen, denn ich arbeite durch die jährlichen Abiturkorrekturen nochmal mehr als entsprechend meiner TZ im Verhältnis zu denen, die das nie machen.

    Das mit dem Abitur ist auch ganz einfach. Eine Abiturzweitkorrektur in Deutsch ist zeitintensiv und kommt zu den üblichen Verpflichtungen obendrauf. Da ist es schon klar, dass TZ-Krafte seltener dran sein sollten als VZ-Leute.

    Ist bei uns eben überhaupt nicht klar und wird auch nicht so gehandhabt. Das meinte ich.

    Teilzeit ist im Lehrerberuf IMMER ein Verlustgeschäft, weil der Normaufwand an der Teilnahme an den meisten Konferenzen, an Fahrzeit, bei der Klassenleitung etc. eben faktisch genauso hoch ist wie bei Vollzeitkräften und gerade bei unterhälftiger Teilzeit richtig reinhaut.

    Das ist eigentlich echt traurig und nicht der Sinn der Teilzeit.

    Leider betrügen sich viele Teilzeitkräfte aber auch selbst um ihren Stundenlohn, indem sie die Aufgaben, die sie haben, dann anteilig nicht mehr im vorgesehenen Arbtiszeitrahmen erfüllen bzw. konsequent verschieben, sondern in ihrer dienstfreien Zeit erledigen

    Ja, und leider wird es auch von den Schulleitungen oft so gesehen, dass, wenn neue zusätzliche Aufgaben anfallen, ja die TZ-Lehrerinnen noch Kapazitäten haben, da sie ja nicht VZ arbeiten. Wir haben zB zwei neue Aufgaben bekommen (u. a. "Hygienebeauftragte" seit Corona) und diese machen - natürlich - TZ-Kräfte, weil die VZ-Kräfte ja schon so viel machen...

    Aber wo man in TZ das nachsehen hat, obwohl es einfach auszugleichen wäre, sind die Abiturkorrekturen.

    Ich bin seit ich mit 2 Kids TZ arbeite immer im Abitur dabei. Als ich das im Beurteilungsgespräch mal anmerkte, sagte die (ehem.) Schulleitung: Ja, das ist halt Teil Ihres Jobs. Punkt.

    Das würde mich auch mal interessieren, ob sowas zulässig ist (ist aber wahrscheinlich wieder BL-/Schul-abhängig). Ein Kollege, der in "meiner" Klasse unterrichtet, hat auch gesagt, wenn sie jetzt einen best. Auftrag nicht endlich einreichen (sollten sie schon seit 1 o. 2 Wochen), gibt es Notenabzug.

    Mir wurde ganz klar gesagt, wenn ich als Mutter einen besseren Stundenplan wollte, müsse ich weniger arbeiten...

    Fand ich etwas schwierig.. (zumal es nicht bedeutet hätte, dass ich mehr als einen Tag frei gehabt hätte)...

    dass man grundsätzlich eine Kinderbetreuung benötigt

    Da reicht dann eben oft nicht "eine" Kinderbetreuung. Unsere Einrichtungen hier haben alle nur bis 16/17 Uhr geöffnet, manche fangen erst 7:30 oder 8:00 an, die Einrichtungen meines Dienstherren decken also nicht immer meine Arbeitszeit ab.

    Bei uns ist es zum Glück so, dass mein Mann Gleitzeit hat und er das dann häufig abfangen konnte, aber es war trotzdem nicht immer einfach. Jetzt, wo er auch nach Corona wahrscheinlich weiterhin 2 Tage/Woche Home Office machen darf, wäre das viel leichter für uns. Dann sind die Kinder aber schon recht groß... (und er ist dann im Büro besser aufgehoben... ;)).

    Ich muss zugeben, als ich noch ohne Kinder in VZ war, war mir der Stundenplan - relativ - egal. Es war klar, dass ich 2-3 Nachmittage habe, das haben alle (oft auch TZ-Kräfte) und ich habe damals nie diesen Zeitdruck im Nacken gespürt, wenn man immer im Hinterkopf hat, dass man dann und dann das Kind abholen muss. Das hat mich die letzten Jahre zT. enorm gestresst, weil z.B. unsere Kita und unser Hort auch plötzlich mal wegen Personalmangel über längere Zeit schon 16 h dicht gemacht hat und ich schaffe es nach der 9. Stunde gerade mal so bis 16:02 oder 16:03 zum Hort (die wissen aber Bescheid und sind dann zum Glück nicht böse).

    Kind 1 kommt jetzt schon länger allein heim und kann auch mal allein bleiben, da muss ich mich nicht stressen und ich freue mich drauf, wenn das bei Kind 2 in wenigen Jahren auch so ist. Dann nehme ich auch mal wieder einen "schlechteren" Stundenplan in Kauf (in G9 soll es glaube ich zumindest keine 11. Stunde mehr geben bei uns, also maximal bis 16:30 und dann i.d.R. auch nur 1x pro Woche), wenn ich daran denke, wie Kolleginnen mit mini-Kindern jetzt am Rödeln sind. Kein Spaß...!

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