Beiträge von Lehrerin2007

    England startet mit zweiter Impfgruppe

    In England sollen nun auch die über 70-Jährigen sowie medizinisch besonders gefährdete Menschen eine Einladung zur Corona-Impfung erhalten. Premierminister Boris Johnson bezeichnete die Einladung der mehr als fünf Millionen zählenden Gruppe als "signifikanten Meilenstein" im Kampf gegen die Pandemie. Mehr als die Hälfte der Über-80-Jährigen in Großbritannien haben nach Angaben der Regierung bereits ihre erste Impfdosis erhalten. Die übrigen sollen bei Terminen weiterhin Priorität genießen, genauso wie Personal in Pflegeheimen oder medizinischen Berufen. (...)

    Die Regierung hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis Mitte Februar 15 Millionen Menschen - und damit die am meisten von Covid-19 gefährdeten Gruppen - zu impfen. In England sollten heute zehn weitere Impfzentren eröffnen, in Schottland sind Soldaten im Einsatz, weitere 80 vorzubereiten. In London soll ab Ende des Monats auch ein 24-Stunden-Zentrum getestet werden.

    Bis Sonntagabend waren mehr als 3,8 Millionen Menschen im Vereinigten Königreich geimpft worden. Pro Minute werden nach Angaben des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS und der Regierung im Durchschnitt 140 Menschen geimpft. Bis September soll jeder Erwachsene in Großbritannien eine Corona-Immunisierung angeboten bekommen.

    Stand gerade im Liveblock der TS.

    eine individuelle Nachricht

    Ich weiß jetzt nicht, was genau damit gemeint ist oder welchen Arbeitsaufwand das ausmacht. Ich bin den ganzen Vormittag und den halben Nachmittag bei Teams online und beantworte Fragen (organisatorischer / technischer /inhaltlicher Art), das könnte man noch als "Bereitschaft" sehen, obwohl ich letzte Woche nur ca. 15 Anfragen hatte. Meine Kollegin hatte aber ca. 60 Anfragen (andere Klasse) und auch noch viel Ärger mit den Eltern, sodass die jetzt sogar einen online-Elternabend machen... :ohh: Das macht natürlich nochmal einen enormen Unterschied.

    Also ich habe tatsächlich mal notiert, wie viel ich gearbeitet habe diese Woche (inkl. der letzten 2 Stunden Material hochladen, Wochenplan tippen usw.) und es ist tatsächlich etwas weniger als normal.

    Allerdings kann sich das nächste Woche wieder ändern, weil ich Aufsätze als Aufgabe eingestellt habe, die ich korrigieren werde. Können dann gleich wieder 2-3 Stunden mehr sein. Oder wenn sich aufgrund des Distanzunterrichts irgendwelche Probleme ergeben sollten mit Schülern/Eltern/Kollegen. Ich werde es weiter nebenher notieren, weil es mich selbst interessiert.

    Ich habe gelesen, dass es da so eine Tagespauschale von 5 € gibt für die Home-Office-Tage (max. 120 Tage.)? Gilt das für uns Lehrer auch? Zumindest während der kompletten Schulschließung, würde ich meinen, sollte es schon gelten.

    ür diejenigen von uns, die jeden Tag ihr Bestes geben, sich beide Beine für ihre SchülerInnen ausreißen, sich unterrichtlich wie außerunterrichtlich engagieren, gibt es jedoch systemisch bedingt faktisch nur selten Anerkennung.

    Ja, leider 😔 Das so schwarz (bzw. blau) auf weiß zu lesen, macht mich traurig.

    Ich schaffe es sicher nicht, jeden Tag mein bestes zu geben, aber da ich jetzt den direkten Vergleich einer anderen Schule durch Kind 1 habe, sehe ich schon, wie viel Gedanken und Mühe ich mir um meine SuS mache.

    Die wenigen Male, in denen man ein aufrichtiges, nicht -opportunistisches positives Feedback bekommt, muss man sich schon einrahmen

    Das mach ich auch. Habe einen extra Hefter dafür ;)

    Ich würde auch gern bei meinem Privat-Gerät bleiben, weil alles perfekt eingerichtet ist, so wie ich es brauche, obwohl ich durchaus manchmal zwischen Betriebssystemen hin- und her-switche (zu Hause: Mac, in der Schule: PC mit Windows), aber das geht.

    Bei uns soll es - eventuell - neue Laptops für die Schule geben, die wir auch nach Hause nehmen dürfen und dann natürlich immer mit zu Schule bringen müssen. Das finde ich wiederum schon recht charmant. Wenn sie dann zuverlässig funktionieren und ich nicht jedes Mal den Admin fragen muss, ob er sein Passwort eingibt, wenn ein Update geladen werden muss...

    Es muss doch nicht jedes Kind auf's Gymnasium und Abi machen!!!

    Sehe ich auch als Mutter zweier Kinder so, da ich als Lehrerin schon zu oft erlebt habe, wie schlimm es für Kinder sein kann, am Gymnasium zu scheitern, weil sie eigentlich auf die Realschule gehört hätten. Da frag ich mich manchmal schon, was dieses Scheitern mit ihnen macht, da es ja (zumindest auf jeden Fall da, wo ich wohne) meist die Eltern sind, die das unbedingt wollen.

    Kind 1 ist jetzt am Gymnasium und macht das supergut. Kind 2 ist sehr gut in der Grundschule und ist an sich bestimmt fürs Gymnasium geeignet - ABER es ist so unglaublich unorganisiert, verpeilt und faul. Ich sehe Kind 2 daher noch nicht am Gymnasium. Ich werde nicht die Mutter sein, die dem Kind alles hinterherträgt und alles kontrolliert, dazu habe ich selbst zu viel Arbeit und Kind 2 ist auch extrem renitent, dass ich daran glaube ich kaputt gehen würde. Ich glaube, dass Kind 2 mit dem Druck am Gymnasium vielleicht nicht klar kommt (aber es ist noch etwas Zeit) und kann mir auch den Weg über Realschule und dann ggf. später noch Abitur vorstellen.

    aber wenn sie keine Empfehlung bekämen, wäre ich enttäuscht.

    Das ginge mir auch so, weil bei uns in beiden Familien alle am Gymnasium waren (inkl. Abitur). Aber ich würde mich dann damit "abfinden" bzw. mich damit beschäftigen, welche Wege man dann mit einem Realschulabschluss gehen kann.

    Ist im Präsenzunterricht nicht anders.

    Möglicherweise, aber da bekomme ich das viel eher mit, wenn ich die mündlichen Beiträge höre. Entweder stelle ich fest, dass der neue Stoff in der ganzen Klasse nur unsicher sitzt und kann entsprechend reagieren oder bei einzelnen SuS, die ich dann gezielt beobachte und so überprüfe, ob sie sicherer werden. Das kann ich im Distanzunterricht viel weniger. Zwar reichen sie z.T. Texte/Übungen ein und in der Videokonferenz wiederhole ich die Themen auch mündlich, aber es ist dennoch nicht vergleichbar mit "echtem" Unterricht.

    Findet ihr sowas überhaupt sinnvoll?

    Grundsätzlich schon, aber wenn du jede Woche anrufst, wie Friesin schon sagte, ist es eigentlich doppelt gemoppelt. Und es käme für mich auch auf die Eltern an. Die meiner Klassen sind okay, aber wir haben auch Eltern an der Schule, denen man es nie recht machen kann und die sich sowieso ständig bei der Klassen- und Schulleitung beschweren. Das bräuchte ich persönlich dann nicht noch schriftlich.

    Ansonsten würde ich z.B. reinnehmen:

    - Wie gut sie morgens rauskommen/anfangen können

    - Selbstmotivation

    - Selbstorganisation

    - Umfang der Arbeitsaufträge

    - Art der Arbeitsaufträge (gibt es welche, die Probleme machen?)

    - ...?

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