Beiträge von Palim

    Genau deshalb habe ich mich für naturwisenschaftl- technisch geprägte Fächer entschieden und kann auch erwarten, dass das respektiert wird.

    Wird es ja, du könntest ja deine Person mit Hilfe von Schaltplänen vorstellen, wenn du dich dadurch repräsentiert siehst.

    Du hast dich aber auch für den Beruf der Lehrkraft entschieden und man darf davon ausgehen, dass dazu auch das Sprechen vor einer Gruppe, Präsentieren und der Bereich Kommunikation gehören, selbst an der BBS.

    Es ging mir gar nicht um „macht euch mal locker“, hatte ich auch nicht geschrieben, das liest du da hinein.

    Es ging mir eher darum, dass die Aufgabe als solche oder ähnliche auch für anderes genutzt werden können.

    Geht es um eine lustige Vorstellung oder darum, das Methodenrepertoire zu erweitern, hinsichtlich des Aufwandes und des Nutzen zu reflektieren, verschiedene Vorlieben und Zugänge abzuwägen und dies für Ausbildung und Unterricht zu bedenken?

    Oder geht es darum, die Schülerperspektive bei Aufgaben zu reflektieren?

    Ist es eine Ausbildung, in der man auch Sachen machen muss, die einem zwar nicht liegen, die aber in Beruf wichtig sein könnten (Fachlehrer für was?)?

    Wenn „Ich habe keine Lust dazu“ der Hintergrund ist für „Das Ausbildungsseminar war doof.“ kann man in jeglicher Ausbildung nur Fehler machen.

    Und wenn ihr so gar nichts sagen wollt:

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    Ich bin erstaunt, wie viele Personen hier äußern, dass sie mit Kreativität und Präsentationen ein Problem haben.

    Präsentieren ist wichtig, Theater wird immer wieder gefordert, Musik, Kunst, alles ist möglich, dann darf das auch Raum haben und bekommen.

    Wir wissen doch gar nichts über die Personen, die es machen sollen.

    Vielleicht sind sie gute Sänger:innen oder können Gedichte schreiben/ Poetry-Slam artige Texte, die amüsant und nachdenklich zugleich sind,

    vielleicht lieben sie Theater und finden Rollen, die sie darstellen,

    vielleicht sind sie mehrsprachig und nutzen es

    oder sie zeichnen gerne Comics oder Gemälde oder sie zeichnen einfach schnell spontan, und es wird eine Runde Montagsmaler (kennt man das heute noch unter dem Namen?).

    Zu dritt kann man es hintereinander hängen, hat ja aber auch im Zusammenspiel neue Möglichkeiten.

    Die Aufgabe besteht ja nun gerade nicht darin, den Lebenslauf abzugeben, womöglich gibt es mehr Sinn hinter der Aufgabe, als die Namen der Kursteilnehmenden zu kennen.

    Dass man teilweise schwer mental eingeschränkte Schüler einfach so, ohne Unterstützung, Entlastung oder andere Hilfe in randvolle Regelklassen setzt und das erfolgreiche Inklusion nennt, kann doch wirklich niemand unterstützen. Hauptsache, auf dem Papier findet Inklusion statt?

    Ich finde übrigens das Bild, das du hier von Beeinträchtigten zeichnest, beschämend. Entweder sind sie intellektuell in der Lage, das Gym zu schaffen, oder sie sitzend sabbernd und schreiend in der Ecke?

    Kinder mit Beeinträchtigungen bleiben Kinder und zwischen Abitur und Schwerst-Mehrfach-Behinderung gibt es eine sehr, sehr große Breite.

    einen irgendwie gearteten Unterstützungsbedarf

    „Sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf“ ist in meinem Bundesland die Bezeichnung für einen festgestellten Bedarf in einer oder mehreren sonderpädagogische. Schwerpunkten, bei zieldifferenter Beschulung liegt dieser im Lernen oder der Geistigen Entwicklung vor.

    Die Feststellung ist ein längerer Prozess unter Beteiligung mehrerer Lehrkräfte, häufig unter Berücksichtigung weiterer ärztlicher Diagnosen und/oder Berichten von Therapeut:innen.

    Warum sollten Kinder mit Behinderung da eine Sonderbehandlung erfahren?

    Weil es Kinder mit Behinderung sind.

    "lernzieldifferent" bedeutet übrigens, dass die Lernziele ANDERS sind.

    Du kannst die Leistungen des Kindes nicht an denen Anforderungen messen, die du an die zielgleich beschulten Kinder stellst, das geht an sämtlichen Schulformen nicht, da das Kind ja einen Unterstützungsbedarf hat.

    Darum steht ja unter dem Zeugnis ein entsprechender Satz. Wir kennzeichnen auch Klassenarbeiten oder Tests entsprechend.

    Wenn der Krankenstand niedrig ist, bleibt da durchaus etwas über.

    Und wenn er es nicht ist, du mit mieser Versorgung ins Schuljahr gestartet bist, der DAZ-Unterricht längst gestrichen ist und mehrere Kolleg:innen im Herbst die Schwangerschaft verkünden? Hatte ich ja schon geschrieben, dass wir mehrere Jahre in Folge sehr knapp besetz waren.

    Dann sind Klassenfahrten eben nicht drin, hat ja nicht jeder eine goldige Personalsituation und man kann sich auch nicht auf eine gute personelle Ausstattung verlassen.

    Ich komme immer wieder zu dem Punkt: Wenn das Land Klassenfahrten mit inklusiven Klassen haben möchte, muss es für entsprechendes Personal sorgen. Das sehe ich derzeit an Grundschulen nicht.

    Ich verstehe Herrn Krötz nicht.

    Warum liest er ein Mathebuch von 1951 vor, ohne es zu kommentieren,

    während er sich bei heutigen Mathebüchern auf die Mail einer Vertretungskraft (NDS, also womöglich keine Lehrkraft) bezieht?

    Interessant fand ich, dass man in Klasse 1 ohne den ZÜ auskam.

    Eine Auseinandersetzung mit der Didaktik und Methodik sowie mit alten und neuen Vorgaben kann ich zudem nicht finden. Ich dachte, er wolle sich zum Matheunterricht äußern?

    Das wäre mir neu. Hast Du dafür eine Rechtsquelle? Wir haben regelmäßig PMs, die Lehrkrafte auf Klassenfahrten begleiten. Bei uns fahren zwei Klassen mit 2-3 Lehrkräften, ggf. 1 PM und meistens auch 1-2 Bufdis. Also in der Regel drei vollwertige Kräfte + Bufdi. Dass das nicht mehr erlaubt ist, wäre mir neu.

    https://www.mk.niedersachsen.de/download/14701…_zum_Erlass.pdf

    Seite 12

    Ausführungen zum Erlass, verboten ist es nicht, aber die Schule kann es nicht bezahlen.

    Unsere PM haben einen Vertrag, der 3-5 Std in der Woche (Betreuung) oder 6 Std in der Woche (Vertretungspool) abdeckt. Sie würden also Überstunden ohne Ende machen, die dann für die Betreuung und die Vertretung fehlen., zumal ja die PM manchmal auch regulär schon im Stundenplan als Vertretung stecken, denn der Weg zur Vertretungskraft ist ein langer und bis dahin muss mit den PM aufgefangen werden.

    Wir könnten also mit 2 Lehrkräften fahren, wenn Lehrkräfte da sind und fahren wollen.

    Die I-Helfer:innen müssen die zusätzlichen Zeiten vorab beantragen und haben nach 8h Feierabend.

    Eine „pädagogische Fachkraft“ kann doch jeder sein, in NDS heißen Personen, die Aufsichten auch im Unterricht in der Grundschule übernehmen dürfen, „pädagogische Mitarbeiter:innen“ und müssen für die Einstellung keine einschlägige Ausbildung mitbringen oder absolvieren.

    Früher durften diese mit auf Klasse Fahrt fahren, inzwischen ist das unterbunden, weil man ihnen die komplette Zeit bezahlen müsste - das ist teurer als bei Lehrkräften. Also fährt eine 2. Lehrkraft, die vorab den Unterricht für die eigene Klasse ausarbeitet, den dann die Pädagogische Mitarbeiterin übernimmt und für diese max. 28h bezahlt wird.

    Bei uns gab es in den letzten Jahren keine Lehrkräfte mehr, die begleiten wollten, schon gar nicht, wenn man mit der eigenen Klasse/ selbst gar nicht fahren will. Auch hatten wir über Jahre wenig Stammpersonal und haben über viele Abordnugen und Vertretungskräfte irgendwie die Klassen versorgt. Also gab es keine Fahrten mehr.

    Ich finde auch, dass der Aufwand weder gesehen noch vergütet wird, auch wenn hier immer wieder jemand schreibt, man könne es planen, dass es gut aufgeht. Mit jüngeren Kindern und schwierigen Konstellationen muss man sehr viel Vorarbeit und Aufsicht leisten, das sehe ich bei uns nicht gegeben … und bei dir auch nicht.

    Wenn du es jetzt absagst, wissen alle Bescheid und ihr könnt über Tagesfahrten nachdenken. Buchst du, wirst du dir noch viele Gedanken machen und es letztlich auf der Fahrt selbst tragen müssen, weil du es angeleiert hast.

    Wenn das Land zu wenige Kräfte hat, um den Unterricht zu besetzen, sind Klassenfahrten womöglich nicht angezeigt, weil auch dafür das Personal fehlt.

    Es hat aber Bedeutung, weil sie sich für die Veranstaltung am 3.10. entschuldigt, da sie verhindert sei. Wenn Politiker im Wahlkampf (oder zu anderen Zeiten) nicht präsent sind, ist es von Interesse der Öffentlichkeit.

    Wenn du darauf verweist, dass sie in der Schweiz Privatperson ist, gilt es doch für Mallorca auch.

    Dass die offiziellen Angaben spärlich waren, die Redner:innen aus der eigenen Partei dann aber in der Öffentlichkeit wilde und nicht abgestimmte Behauptungen aufstellen, führt dazu, dass alle genauer hinsehen.

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