Beiträge von Palim

    Ich frage mich: warum nimmt man seitens der Bezirksregierung dafür erfahrene Gymnsiallehrkräfte im besten Alter mit 2 Staatsexamina statt Studenten, Rentner/pensionierte Lehrer etc, wenn es im Kern darum geht, anhand von bebilderten Arbeitsheften ganz basale Kenntnisse der Sprache zu vermitteln?

    Weil die Aufgabe sprachwissenschaftlich Gebildete benötigt, die in der Lage sind, didaktisch zu reduzieren und methodisch ansprechend Inhalte zu vermitteln, um den Spagat in diesen Klassen zu schaffen.

    Da du dir den Kurs mit einem Studierenden teilst, werden auch Studierende dafür eingesetzt, du kannst sicher sein, dass der Studierende weit weniger Geld für seine Stunden erhält.

    Selbst das BAMF erwartet für diese Kurse Personen mit DaZ-Master oder Deutsch+Zusatzqualifikation, bezahlt aber nicht annähernd entsprechend Ausbildungsstand.

    Ich bin übrigens nicht sicher, ob du den Kern der Aufgabe bereits erfasst hast, aber morgen siehst du vielleicht klarer.

    Wir haben an anderer Stelle den Tipp bekommen, dass man sich an einen Sozialverband wenden solle,

    in den Krankenhäusern gibt es Sozialdienste, die behilflich sind, sie sollen den Übergang erleichtern, sind also auch darüber hinaus z.T. behilflich.

    Außerdem haben die Landkreise Pflegestützpunkte, ich bin aber nicht sicher, ob man an der Stelle für dein Anliegen Hilfe bekommt.

    Wenn man sich eine Abi-Quote von 20% wünscht, bedient man bei Nichtbeachtung von 80% der SuS gerade einmal diese.

    Die anderen gehen dann an andere Schulen.

    … die 80% Lehrkräfte, die an den WBK dann übrig sind, werden an den anderen Schulen dringend benötigt, schließlich sind dort dann auch mehr Schüler:innen.

    Vom Klagen allein werden die Leistungen nicht besser, nicht in der GS, nicht in der SekI, nicht in der SekII.

    Die Leistungen reichen den Lehrkräften nicht aus, gleichzeitig will man nur einen bestimmten Prozentsatz beschulen, weil man darin die Lösung sieht,

    dazu gerne homogene Gruppen mit Mathematikliebhaber:innen.

    Warum hört man das nicht von den Kunstlehrkräften und selten von den Deutschlehrkräften?

    Warum vermittelt man die notwendigen Fähigkeiten nicht auf entsprechendem Niveau?

    Wann verliert man die Schüler:innen, sodass sie im Jahr darauf den Anschluss verlieren?

    Ganz ehrlich: Das Ding ist mehr als überflüssig.

    Aber nein: Man kann darin hervorragend Blätter pressen. Das geht im Tablet nicht.

    Früher haben wir im Su geübt, wie man Nummern nachschlägt, übrigens etwas, das man heute so nicht mehr lernt und das wirklich schwierig war…von wegen, es war alles leichter.

    Auch das Nachschlagen anderer Sachen ist digital weitaus einfacher, selbst wenn man eine dämliche Fragestellung eingibt, bekommt man ein Ergebnis.

    Diskutiert und studiert, Ergebnis, auf dem Land lohnt es sich mehr dank sonst höheren Preise.

    Mein Ergebnis ist, dass der nächste Bahnhof als Reisebeginn gesetzt wird, die Strecke vom Schulort zum Bahnhof bleibt unberücksichtigt.

    Gerade hinsichtlich der Ausflüge sitzt man auf dem Trockenen, per privater PKW soll man nichts organisieren, per ÖPNV ist kaum etwas möglich.

    Milchkästli

    Milchkäschtli?

    Ihr gießt die Milch auf die Post? Igitt.

    Milchkannen als Briefkästen gibt es hier auch,

    ob die sonst noch benötigt werden, weiß ich nicht, es sind eher Tanks, Tankwagen und Milchtankstellen (mit Flaschen) - da kann man die Milch direkt beim Landwirt kaufen.

    Bei deiner Urlaubsbeschreibung (300€, grün, Schafe) hätte ich den Deich im Kopf.

    Es gibt Klassenreisen, auch ohne Sternehotel,

    https://www.db-gruppen.de/klassenfahrten-reiseziele

    Tagesziele sind schwierig, stimmt, das könnte aber auch an dem schlecht ausgebauten ÖPNV liegen - da beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Das ist für Tagesfahrten/ Ausflüge und auch Unterrichtsgänge ein richtiges Problem, bei angezogenen Preisen der Busunternehmen einmal mehr.

    Dass das 49€-Ticket auf dem Land wenig bringt, wurde ja schon diskutiert.

    bevor ich nicht mal gefragt habe, wie sie das Kind erleben, wie es ihnen zu Hause ergeht, was sie beobachtet haben, was ihnen Sorge bereitet und worüber sie selbst schon nachgedacht und was ausprobiert haben.

    Nennt sich "Elterngespräch",

    aber es ist doch sinnvoll, wenn man auch den einen oder anderen Ansatz im Kopf hat und etwas vorschlagen kann.

    Ich erlebe Eltern oft hilflos, wenn mal etwas nicht so abläuft, wie sie es sich vorgestellt haben, oft kommen Eltern und fragen um Rat.

    Bis man bei uns im SPZ einen ersten Termin bekommt, geht 1 Jahr ins Land, bis zur Diagnostik gerne noch eines. Bis dahin ist nich nichts an Hilfe oder Therapie erfolgt.

    Das sind auch 2 Schuljahre, in denen das Kind viele schlechte Erfahrungen sammelt. Sind es die ersten 2 Schuljahre, wird im Anschluss erwartet, dass das Kind lesen, schreiben und rechnen kann.

    An der Stelle müsste viel mehr Hilfe im System sein, damit man Kindern den Misserfolg erspart und frühzeitig unterstützen kann.

    Im Eingangsbeitrag steht kurz vor den Sommerferien.

    Bis dahin - und auch darüber hinaus- muss die Lehrkraft selbst überlegen, was hilfreich sein könnte und dabei in alle Richtungen denken.

    Im Elterngespräch lotet man gemeinsam aus, was möglich ist, was in der Schule die nächsten Maßnahmen sind, was Eltern ausprobieren können, und ja, dazu gehört auch Medienkonsum - siehe laleona.

    Und oft muss man die Eltern schicken oder ihnen erläutern, welche therapeutischen Möglichkeiten sie hier oder da haben und wie sie daran kommen könnten, denn nicht jeder Kinderarzt ist dem gegenüber aufgeschlossen.

    Ich wüsste mal gerne, wie die FöS-Lehrkräfte das lösen, Plattenspieler und Quittengelee .

    Die Arbeit in Flüchtlingsklassen ist ein wenig wie Bergwandern. Anstrengend, aber macht auch Spaß. Man weiß nicht, ob man sein Ziel erreicht, aber dafür kommt man woanders hin. Mit etwas Glück gibt es dort eine lohnende Aussicht,

    Ich danke für die gelungene Umschreibung,

    statt Berg nehme ich lieber Deich, Insel, Wald,

    aber es stimmt, dass der DaZ-Unterricht voller Überraschungen stecken kann und man manches mal andere Abzweigungen nimmt und dann Neues entdeckt.

    Nein, ich meinte wirklich ein Fingerschnipsen, das sämtliche Probleme in Luft auflöst, keine Techniker:in, die kommt … wo soll er/sie denn herkommen?

    Wenn jemand kommen soll, musste man bisher der Firma Bescheid sagen, die den Auftrag innerhalb 24h aufnehmen musste, danach passierte über Monate nichts oder nach dem Besuch ging nicht viel mehr oder etwas anderes nicht - bei angeschlossenem Gerät.

    Daran konnte sich die Firma eine goldene Nase verdienen, da niemand die geleisteten Stunden und den erfolgten Service kontrollierte und der Kostenträger dies trotz vielfacher Hinweise nicht in Frage stellen wollte.

    Nun gab es also einen Wechsel, der Kostenträger hat eine Stelle geschaffen und selbst besetzt mit einer fähigen und kommunikativen Person.

    Wenn aber der eine Beamer kaputt ist und der gebrauchte ausgetauschte es sichtbar nicht tut ( Bildgröße etwa DinA3), dann liegt das wiederum nicht an den angeschlossenen oder verbundenen Geräten, sondern daran, dass die Hardware an dieser Stelle nicht passt, da kann man so viel schnipsen, wie man will.

    Immerhin weiß ich aber jetzt, dass sich überhaupt jemand kümmern WILL, das ist für mich schon ein großer Unterschied. Und ich bekomme zügig verbindliche Rückmeldungen, wenn ich frage.

    Aber der Beamer ist trotzdem nicht nutzbar, das Internet so lange schlecht, bis der Kostenträger einen besseren Vertrag aushandelt …

    … solange wird man warten müssen und weiterhin Analoges einsetzen.

    Es ist eben nicht so wunderbar digital, wie manche es glauben machen wollen,

    … und sogar du, Antimon , nutzt den Service am Schalter der DB.

    Jetzt, wo wir noch Flüchtlingsjugendliche haben, geht's mit dem Niveau noch weiter runter.

    Ich verstehe weiterhin nicht, warum die differenzierte Beschulung stets als Argument herangezogen wird, dass das Niveau zu senken sei.

    Aber es wäre ein deutliches Argument dafür, dass man vor allem in der Hinsicht tätig werden müsste und die Beschulung der Flüchtlinge und derer, die benachteiligt sind, abgehängt werden oder keinen Schulabschluss erreichen, besser aufstellen muss.

    Man sollte keine Eliteförderung (5000 von 400 000 ohnehin in Indien privilegierte Studierende) fordern, ohne in den Blick zu nehmen, wie die Bildung für die anderen gewährleistet wird.

    Du bist wirklich zu bedauern, dass du freiwillig in einer Region arbeiten musst, deren Dialekt dir nicht gefällt.

    Wenn das die Begründung für bessere Digitalisierung sein soll, werden wir noch sehr lange darauf warten müssen, denn hier ist „früher“ ein ganz normales Wort wie „damals, bisher, zumeist, bis jetzt, zuvor, ohne zusätzliche Möglichkeiten, auf üblichem Weg, vor 20 Jahren, in vielen Regionen weiterhin, mangels technischer Möglichkeiten…“

    Erkundige dich beim Personalrat oder der Gewerkschaft, welche Bedingungen gelten.

    Mit dem Wissen kannst du dann ins Gespräch mit der SL gehen oder womöglich deine Abrechnung der Überstunden einreichen.

    Nachfragen solltest du auch, ob durch den Einsatz als Vertretung eine Festanstellung einklagbar wäre - an der RS- und zu welchen Bedingungen diese erfolgen würde.

    Wenn du mit den Eltern ohnehin im Gespräch bist, solltest du die Maßnahmen abstimmen und sie dahin beraten, dass sie auch zu Hause daran teilhaben.

    Das bedeutet, dass das Kind auch zu Hause keine Dauer-Aufmerksamkeit bei den Hausaufgaben bekommt, sondern sie möglichst selbstständig erledigt.

    Das nächste ist, herauszubekommen, woran das Kind denkt und träumt und warum es abgelenkt ist, ob die Aufgaben stimmig sind oder zu leicht oder zu schwierig, ob es bestimmte Aufgabenformen sind, bei denen es auftritt … oder alle?

    Entsprechend kann man dann die Aufgabe zum Teil anpassen, ohne das Kind aus der Verantwortung zu nehmen.

    Manchen Kindern hilft es, wenn sie einen besonders ruhigen Arbeitplatz bekommen (anderer Tisch an der Wand/ Blickschutz/ Kopfhörer) um von den anderen weniger abgelenkt zu sein.

    Manchen Kindern hilft es, sehr klare Absprachen zu setzen, vor allem, wenn sie es von zu Hause gewohnt sind (wenn … dann…)

    Manchen Kindern hilft ein Verstärkerplan, den man sich hier aber genau überlegen muss (abgegrenzte Aufgaben in bestimmter Zeit - das kann man als Herausforderung gestalten, hilft auch manchen …“Schaffst du … in 5 Minuten?“

    Viele Kinder in den ersten Klassen waren wenig oder nicht im Kindergarten, sie haben länger gebraucht, sich in der Gruppe wohlzufühlen. Weil sie viel zu Hause waren, ist für sie die Regel, bei allem Zuwendung und Hilfe für sich allein in ausreichend Zeit zu bekommen und dies auch mit absoluter Selbstverständlichkeit einzufordern. Das besprechen wir in Klasse 1 auch immer wieder und erklären Schule als solche und Erwartungen der Lehrkräfte sowie deren Möglichkeiten, Kindern wann und wie zu helfen - das war im letzten Durchgang auch schon ein Thema, dieses Mal wieder, hat also nicht nur mit Veränderungen mit Corona zu tun, sondern mit derzeitigem Verhalten vieler Eltern.

    Meine Lehrer von damals haben die Bahnfahrkarten telefonisch gebucht. Das geht heute nicht mehr, weil die Hotline keine Bestellungen mehr annimmt.

    Nur mal so als Beispiel. Viele Dinge gehen heute nicht mehr, weil es die Services nicht mehr gibt. Eine Bestätigung per Telex kann man auch nicht mehr bekommen.

    Man fährt zum Bahnhof und erledigt es dort, wenn man es online nicht machen möchte oder kann. Das hat auch etwas mit der Kontenverwaltung zu tun, allein das ist an sehr vielen Schulen ein Trauerspiel.

    Alternativ fragt man telefonisch bei Busunternehmen an, ja, man kann auch eine Mail schicken - geht beides über die gleiche Leitung bei uns.

    Übrigens gibt es weiterhin Landschulheime mit Faxgeräten … faxen Sie uns Ihre Anmeldung zu oder senden Sie per Post. Das Gelände ist schön, die Unterbringung angemessen, aber besonders günstig.

    Den Anbietern geht es da zum Teil nicht anders als den Schulen hinsichtlich Internet und Digitalisierung.

    Ein bisschen macht es den Anschein, als würden einige erwarten, weil sie selbst alles digital erledigen möchten, müsste die Welt sich mit einem Fingerschnips darauf einstellen und danach richten.

    Ich schnipse dann mal, wenn nächste Woche das Internet nicht geht und der Beamer weiterhin defekt ist, hilft bestimmt.

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