Beiträge von Palim

    In der Grundschule ist man bisher davon ausgegangen, dass es wichtiger ist, etwas unmittelbar nutzen zu können, also schreiben anTafel/Board statt am IPad (zu klein für ungelenke SuS).

    Vor 10Jahren gab es auch weit weniger nutzbare Apps, dafür noch einfache, aber sehr nützliche Programme an PCs, da verändert sich jetzt manches, je nach Ausstattung der Schule und Vermögen der Kommune.

    Du konvertierst dir Anwendungen mit Flash Player Nutzung und konvertierst Whiteboard-Anwendungen unterschiedlicher Hersteller und interaktive boardunabhängige Software, sodass du sie weiter nutzen kannst?

    Und das funktioniert dann auch auf Boards relativ Unbekannter Hersteller, für die es nicht einmal eine Anwendung für das Dienstgerät oder den Rechner zu Hause gibt?

    ich betone nur, dass die älteren Kollegen eben noch nicht so digital aufgewachsen sind und sich logischerweise mit den Neuerungen schwerer tun.

    Die Älteren sind mit ganz anderen Sachen aufgewachsen, wenn man sich wirklich damit beschäftigt hat, war es nicht nur die Oberfläche, die bedient wurde.

    Die Entwicklung der letzten 10 Jahre war beachtlich.

    Sachen fürs Board, die ich vor 10 Jahren an den ersten Boards genutzt habe, sind nun nicht mehr nutzbar, da sich die Software/ Verfügbarkeit geändert hat.

    Kopiervorlagen, die 30 Jahre als sind - oder eben Tafelbilder - gehen aber immer noch.

    An meiner Schule gibt es schon seit Jahren gar keine OHPs mehr!

    Bei uns in jedem Klassenzimmer. Da sieht man die Unterschiede.

    Vielleicht muss man dem Ganzen etwas mehr Zeit geben, gerade wenn die Schule für alle ausgestattet ist und noch viele Möglichkeiten bietet?

    Den Jüngeren fällt es leichter, weil sie alles digital vorbereiten. Die Älteren müssten dann nahezu alles neu erstellen, obwohl sie vieles in anderne Formaten vorrätig haben und nutzen können. Das wechselt dann langsamer.

    Die Jügeren müssen dafür - wie immer - den reflektierteren Blick auf die Methoden und Medien lernen, den die Älteren mitbringen. Da sträuben sich bei mir manchmal die Nackenhaare, aber es wird sich in den nächsten 10 Jahren zurechtrückeln.

    Vor 10 Jahren hatte ich eine ältere Kollegin, die immer vorne an war bei technischen Neuerungen, die aber nicht mehr ans Whiteboard wollte: "Das brauche ich nicht mehr." Sie hat irgendwann entschieden, dass sie auf die letzten 2-3 Jahre keine Neuerungen mehr einsetzen will.

    Unter den Jüngeren gibt es auch welche, die weniger technikaffin sind und bis die Boards und alles drumzu wirklich stabil laufen, wird es an manchen Schulen noch dauern - bei uns gibt es tägliches Haareraufen, weil man das, was man geplant hatte, mangels Internet o.a. nicht umsetzen kann und immer noch doppelt plant - auch ätzend.

    Wat sall dat wohl wesen?

    Das Watt ist ein flacher Meeresboden an der Küste, der bei Ebbe trocken fällt, bei Flut überschwemmt wird.

    Es ist zugleich der Austragungsort für die Wältmeisterschaft im Schlickschlittenrennen und die Wattolümpiade.

    Bringt ihr euch die fachfremden Inhalte im Selbststudium bei oder macht man da Zusatzprüfungen?

    Prüfungen sind es nicht, davon habe ich auch noch nichts gehört, aber es gibt durchaus umfangreiche Kurse, z.B. für Englisch, Musik oder Sport, die man aber nicht absolvieren muss.

    Je nach BL und Ausbildungszeitraum hat man ohnehin mehrere Fächer bereits im Studium absolviert,

    nach dem Ref ist es eher üblich, zunächst die studierten Fächer zu unterrichten, je nach Situation/ Versorgung der Schule übernimmt man dann bald oder nach und nach weitere Fächer.

    Auch ist ja die Umsetzung des Klassenlehrerprinzips verschieden, in NDS gibt es Vorgaben, was man wann abgeben sollte. Muss ich als Klassenleitung Fächer abgeben, bin ich dann ja auch Fachlehrkraft in anderen Klassen, in eigenen Fächern oder denen, die ich mir über die Jahre angeeignet habe.

    Warum unterrichtet ihr fachfremd? Selbst wenn man sich die Inhalte eines anderen Faches erarbeiten kann, fehlt ja trotzdem die spezielle Fachdidaktik.

    Grundschule, Hauptschule, Förderschule,

    Klassenlehrerprinzip,

    positive Synergie-Effekte durch viele Stunden in der eigenen Klasse,

    manchmal auch die Freude an der Vielfalt, die man durch die Neigung ohnehin mitbringt,

    UND:

    Lehrkräftemangel

    Wie kann man den ganzen Tag nur 1 bis 2 Fächer unterrichten?

    Er geht von 30 Jahre Laufzeit aus, rückwirkend seit Einbau.

    Es ist schon merkwürdig, dass der Einbau einer neuen Heizung bisher mit KfW-Geldern gefördert wurde, und nun nach wenigen Jahren trotz vorheriger Energieberatung nicht mehr sinnvoll sein sollen.

    Entsprechend gute und sinnvolle Alternativen muss es dann schon geben, diese wurden zuvor in der Energieberatung ausgeschlossen.

    Ich würde es auch dem Lesen zuordnen, weil die Grundlage das Bilderbuch ist, auf das du dich beziehst (und weil deine Seminarleitungen es beim letzten Mal schon so eingeordnet hat),

    vorausgesetzt, dass der Fokus der Stunde inhaltlich darum geht, etwas zur Thematik des Buches zu verfassen und dabei das Schreiben ein Werkzeug ist,

    während es ja auch inhaltlich und vorrangig um eine Rechtschreib/Schreibstunde gehen könnte, wenn du Wort/Bildmaterial verschriften und den Schreibprozess selbst stärker in den Mittelpunkt stellen würdest.

    In der Stunde würdest du sicher Hilfen zum Verschriftlichen einbauen, müsstest aber in der Reflexion auf den Inhalt oder das Produkt oder die Vorgehensweise dazu eingehen und wieder bei der Thematik des Buches ankommen (Vorstellen der Ideen, Schwierigkeiten bei der Ideenfindung, Anerkennung der Produkte, … da finde ich Kriterien in Klasse 1 zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr schwierig)

    Habt ihr überlegt, ob auch eine grafische Darstellung einer Idee möglich wäre oder passt es nicht zum Unterricht bzw. zur Klasse?

    Schnacken und reden sind 2 Paar Schuhe.

    Aber ja, neben Prinz Prahlschnalle, Prinz Luftikuss und Prinz Laut-Sprecher wirkt er etwas blass.

    aber der SL deine Probezeit nicht entfristen möchte, und dich dann als "ungeeignet" abstempelt, darf man sich als Lehrerin in andere Bundesländer bewerben?

    Wenn deine dauerhafte Nichteignung festgestellt wurde, wirst du nicht eingestellt.

    Du kannst dich in NDS bewerben, vielleicht fällt es in den schulscharfen Einstellungen an der Schule nicht auf, dann würdest du vielleicht sogar eingeladen werden zu einem Vorstellungsgespräch,

    aber letztlich wird die Einstellung über die Landesschulbehörde vorgenommen und da auch noch einmal genau geprüft - da fällt es dann auf und die Einstellung erfolgt nicht.

    siehe

    https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…len-167307.html

    Und ja,

    ich kenne einen Fall, wo es nicht zur Einstellung kam, weil die Nichteignung in einem anderen BL festgestellt wurde, und einen anderen, bei dem in der Probezeit nach Verlängerung die Nichteignung festgestellt wurde.

    Außerdem gibt es auch Bestimmungen, wann man den Vorbereitungsdienst nicht mehr absolvieren kann. Auch wenn man letztlich nicht mehr in den Prüfungstag geht - und damit ja quasi nicht in der Prüfung selbst scheitert - kann das Ref als absolviert und nicht bestanden gelten.

    vielleicht vor den Sommerferien, an allen anderen Tagen vor allen Ferien mache ich Unterricht. Ganz normal. Inklusive Tests oder Klassenarbeiten

    Mich nervt, dass so häufig behauptet wird, da würde nichts mehr laufen.

    Mag ja bei anderen so sein ..., ich mache da auch Unterricht - Tests manchmal auch noch, aber eher bei den "Größeren".

    Gerade in den Tagen vor den Ferien ist vieles möglich, manchmal auch besonders schöne Sachen im Unterricht, die zwar üben, aber auch zu Erlebnis und Spaß gehören. Für die Kinder, die das verpassen, ist es wirklich schade.

    Scholz ist kein Macher,

    Ich bin der Meinung, dass man das, was er tut, einfach unterschätzt.

    Scholz ist kein Schnacker.

    Er hält sich bedeckt, arbeitet leise und präsentiert dann die Ergebnisse.

    Der Weg bis dahin wird nicht kommuniziert. Das kann man ihm vorwerfen oder für ungeschickt oder falsch halten, es bedeutet aber nicht, dass er nichts tun würde.

    4-Ecken-Methode (ja/nein/vielleicht (Bedingungen)/ich habe eine Frage: allgemein formuliert, dann kann man mehrere Entscheidungsfragen stellen, SuS positionieren sich, anschließend Äußerungen dazu) oder Barometer vor und nach einem thematischen Aspekt

    Inhalt eines Textes Abschnittweise mit Bildern versehen (Sketchnotes), Text bei Seite legen, mit Hilfe der Bilder wiedergeben oder Bilder in Reihe bringen

    Standbild

    Sprechblasen erstellen lassen (?) oder zuordnen

    In der GS werden in den Materialien zum sozialen Lernen Schritte zur Problemlösung trainiert, die man auch für Problemstellungen oder Themen nutzen könnte

    raindrop

    In NDS sind im Studium schon lange zusätzliche Grundlagenkurse in D/Ma vorgegeben, wenn man das Fach selbst nicht belegt hat.

    Die Einarbeitung erfolgt dann nach dem Ref, das Freischwimmen von einseitigen Vorgaben der einzelnen Seminarleitungen auch - auch das finde ich eine Unart, die durch Ausbildungsvorschriften eingegrenzt werden müsste, dahingehend, dass verschiedene Ansätze bekannt und für den Einsatz im Unterricht diskutiert und begründet gewählt werden können.

    Es gibt in der Regel verschiedene Herangehensweisen, die man kennen und mit denen man sich auseinandersetzen sollte.

    Gerade die Nachteile zu beleuchten und auszugleichen ist sinnvoll und wird an vielen Stellen später benötigt, z.B. eben auch bei den meisten Schulbüchern.

    Zum Glück gibt es auch tolle Seminarleiter:innen, die genau das fördern.

    Die Fachleiter:innen, bei uns Seminarleiter:innen, haben manchmal wenige Stunden in der Schule, manchmal sogar keine.

    Mit diesen Stunden sind sie selten im Hauptfach eingesetzt, weil dies ja eine Anwesenheit von wenigstens 4 Tagen erfordern würde. Die anderen Tage sehen sie viel Unterricht und ich denke, die Ansprüche schrauben sich nach oben und werden durch derartige Veröffentlichungen zusätzlich ins Absurde geführt.

    Abseits der Uni-Standorte hat man sonst keine Berührung mehr mit der Uni, vielleicht gehst du da von ganz anderen Bedingungen aus, weil es dir persönlich wichtig zu sein scheint?

    Dass man sich fachfremd einarbeiten muss, ist klar, das muss man in jedem fachfremden Fach, nicht allein in Mathe. Das ist gerade ein Merkmal der Arbeit in der GS und sicher auch HS, je mehr Klassenlehrerprinzip, desto mehr Fächer übernehmen die Lehrkräfte.

    Die Vorgehensweise oder Einführung neuer Verfahren aber wird in den Schulen besprochen oder in Konferenzen festgelegt. Die leiten Lehrkräfte, die das Fach studiert haben, dennoch sind sie irgendwann 20, 30 oder 40 Jahre raus aus der Uni, lesen hier und da vielleicht einen UB-Entwurf, wenn die Schule für dieses Fach zufällig ausbildet. Alles andere müssen die Lehrkräfte, studiert oder nicht, selbst irgendwo hernehmen, was abseits der Uni und mangels der Zeit kaum möglich ist.

    Caro07 schreibt von ihren Akademien und es zeigt, dass die Fortbildung in BY gänzlich anders geregelt zu sein scheint.

    Einige Länder, manchmal auch landeseigene Institute oder Unis, haben Plattformen, auf denen die neuesten Ansätze zur Verfügung gestellt werden, mein Dank an die Länder, die das finanzieren.

    Auch die Einführung der neuen Curricula nach 2000 wurde in den Ländern sehr unterschiedlich begleitet. NDS schafft es, Curricula im laufenden Schuljahr rückwirkend einzusetzen, kein Jahr des Übergangs, kein vorheriges informieren. Da fallen die Neuerungen vom Himmel, nur die Verlage wissen vorab davon… warum die Schulen nicht?

    In NDS ist alles sehr offen, aber dann zählt eben auch die Buchvorstellung (Werbeverkaufsveranstaltung) der nächsten Ausgabe als Fortbildung, die sie de facto nicht ist. Gerade das Zahlenbuch oder der Verlag sind da sehr umtriebig, da geht es dann aber nicht um eine überzeugende Didaktik, sondern um Häppchen aus dem Buch, die die Praktiker überzeugen sollen … und meiner Beobachtung nach noch am ehesten bei den studierten Mathematikern verfangen, gerade weil sie von den weiterführenden Möglichkeiten und dem schwierigeren Ansatz fasziniert sind.

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