Beiträge von Palim

    Ich finde, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob man nie Arbeit oder LzK ankündigt, korrigiert, zurückgibt der Ergebnisse aus dem Unterricht einsammelt, um sich einen Überblick zu verschaffen.

    Druck für die Eltern aufzubauen, gelingt da, wo Eltern sich kümmern und dann mit ihren Kindern üben (müssen), nicht aber dort, wo Eltern alles egal ist.

    Vielen Kindern tut es gut, gerade in Klasse 1 und 2 weniger Druck zu haben oder einfach andere Anreize oder Ansporn oder Lob für die Anstrengung und den nächsten erreichten Schritt.

    Mit Tumor im Kopf ... und danach ... ist man aber dann doch froh, wenn die OP und die nachfolgenden stattfinden können, wenn man angeschlagen vor oder nach der OP nicht noch Corona hat

    oder eine als weniger dringlich eingestufte OP nicht noch x-mal verschoben wird.

    Nein, aber die Art und Weise, wie hier über Arbeitszeiterfassung diskutiert wird, zeigt mir, dass scheinbar einige Angst haben, dann nicht genug Stunden vorweisen zu können.

    Ah, ach so,

    die Sorge teile ich nicht für mich und nicht für die meisten Lehrkräfte.

    Auch die Arbeitszeitstudie in NDS hat dargestellt, dass es eine Streuung der Arbeitszeit gibt, die in den GeSa am größten und in den Grundschulen am geringsten ist. Natürlich kann man darüber diskutieren, was es zu verteilen gibt und auch OB man die Aufgaben wirklich anders verteilen kann.

    Bei den Teilzeitkräften gibt es _theoretisch_ den Hinweis, man solle sie entlasten, praktisch sind dem aber sehr enge Grenzen gesetzt und das System gar nicht darauf ausgerichtet. Vielmehr nimmt man die Mehrarbeit der TZ-Kräfte in Kauf, sichert damit die Klassenleitungen und vieles andere. Etliche Aufgaben kann man aber gar nicht verlagern, da sie mit anderen Tätigkeiten zusammenhängen.

    Viel wichtiger erscheint mir: Solange viel zu viele Aufgaben von zu wenigen Lehrkräften erledigt werden sollen, kann die Arbeitszeit nicht eingehalten werden. Es mag zu Verschiebungen kommen, aber es bleibt unausgeglichen. Auch das sieht man bei den Teilzeitkräften schon: die Entlastung ist richtig, geht aber zu Lasten der Vollzeit-Lehrkräfte, im kleinen System ist es sehr übersichtlich und wirkt sich sofort auf alle aus.

    Witzig! Mir ist diese Ähnlichkeit noch gar nicht aufgefallen, weil ich den Boris Pistorius schon so lange kenne (also nicht persönlich ;) ); schon aus seiner Zeit, als er noch Oberbürgermeister von Osnabrück war.

    Geht mir ähnlich,

    ich hätte sie gar nicht miteinander in Verbindung gebracht und finde sie auch nicht so besonders ähnlich, weil ich von beiden einen ganz unterschiedlichen Eindruck habe.

    Wäre es dann also so, dass meine eigenständige Einarbeitung Arbeitszeit wäre, die FoBi aber nicht, sofern sie nicht angeordnet ist?

    Es wird gerne so dargestellt, dass Lehrkräfte FoBi besuchen müssten und darüber Punkte bekommen etc.

    Warum das eigenständige Einarbeiten in Themen, Fachgebiete, Fächer oder Beeinträchtigungen etc. keine Arbeit sein sollte, ist mir unverständlich.

    Könnte ja sein, dass Generation X und Boomer sich eher mal um Verwandte und Bekannte älteren Semesters kümmern, eher Menschen mit Vorerkrankungen kennen oder selbst sind

    oder gelassener damit umgehen, dass die Freizeitgestaltung in den letzten Jahren entsprechend der Vorgaben gestaltet werden sollte.

    Ich frage mich gerade, was Karneval mit "lustigen Spielen" zu tun hat. Habe ich bisher nirgends machen müssen.

    Das liegt daran, dass man im Flachland gar nicht weiß, was denn Karneval ist und was es da geben könnte.

    Büttenrede, Programm, Altweiber ... keinen Schimmer.

    Und dann ist "Karneval" im Klassenverband Spiele machen - ein bisschen wie Kindergeburtstag in den 70ern zu Hause, eben nur mit einer kompletten Klasse.

    Es ging hier lediglich um den Hinweis, dass entsprechende Wünsche zwar im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt werden müssen (!) (und auch werden), bei zu engen Wünschen aber irgendwann eine Grenze der Machbarkeit erreicht ist. Das führt dann eben dazu, dass auch der von dir sinnvollerweise ins Spiel gebrachte §5 NGG keinen uneingeschränkten Anspruch auf beliebige individuelle Wünsche ohne wenn und aber ergibt.

    Vielleicht zeigen sich auch unterschiedliche Perspektiven derer, die ein Anrecht auf Entgegenkommen haben, und derer, die darüber die Nachteile erhalten und auffangen, wenn die Arbeit in den Schulen auf die Vollzeitkräfte verteilt wird und die Schulen mit Mangel bei jeder Stunde weniger noch mehr Behelf aushalten müssen.

    Das System ist auch an dieser Stelle nicht auf das Anrecht und den Schutz der Arbeitnehmer:innen eingestellt und entsprechend ausgestattet.

    Und dann kennen Stundenplaner (und kleine Schulen) durchaus auch irgendwelche Wünsche, die zwar mit Teilzeit gerechtfertigt werden sollen, aber nicht machbar sind:

    „Ich möchte keine Klasse leiten, obwohl ich 20 Stunden erteile, möchte nur ein einziges, korrekturfreies Fach unterrichten, obwohl die Schule dieses Fach gar nicht in dem Umfang anbieten kann, komme zur 3. Stunde, gehe nach der 4. und habe Anspruch auf einen mir zugehörigen Fachraum (der gar nicht existiert).“ Vorgetragen mit der Erwartungshaltung, dass es genau diese einzige Schule sein soll, die die Wünsche zu realisieren hat.

    Ich bin ein ums andere Mal wieder froh, dass ich ums Fastnacht feiern nicht herum komme! :D

    Aber: Jedem Narr seine Kapp. Und manche eben ohne ;)

    Die Fastnacht, die fröhlichen Menschen, die Freunde... lassen den Winterblues erst gar nicht aufkommen.

    Nur, dass es das alles hier gar nicht gibt, AUßER in der Schule, ganz selten in Sportgruppen, deren Nachmittagsprogramm in der Rosenmontags-Woche etwas bunter gestaltet wird.

    Wenn es eingebunden wäre, man damit aufwächst, alle sich darum kümmern, es viele verschiedene Aktionen gäbe, wäre es etwas ganz anderes.

    Hier wird erwartet, dass man Montag von 8-13 Uhr superlustig ist und Spiele veranstaltet. Das nennt sich „Karneval“.

    Als ich Kind war, gab es in einem Küstenort eine Karneval-Abendveranstaltung für die vielen Karnevalsflüchtlinge. Auch das verstehe ich bis heute nicht. Wenn ich verreise, um dem Karneval zu entkommen, brauche ich doch am Urlaubsort keinen Karneval-light.

    Es könnte gern schulfrei sein und die Eltern richten zu Hause eine Karneval-Feier aus. Das Thema hätte sich sofort erledigt, Kindergeburtstage finden ja auch lieber außer Haus statt.

    Auch ich denke, dass man ihm nicht helfen kann, wenn er nicht will, und dass man es mit den Eltern besprechen muss, vielleicht auch zunächst mit dem Kind per App.

    Andererseits gibt es Kinder, die nicht nur zu Beginn abwarten, sondern etwa ein Jahr gar nicht in der Zweitsprache sprechen mögen. Einige können es nicht, andere sind unsicher und trauen sich nicht, weil sie es nicht perfekt können und/oder eine andere Fehlerkultur kennen.

    Dazu überlege ich auch, ob die Inhalte passen (A1 - das ist sehr wenig!).

    Kann er die Schrift lesen und vorlesen?

    Kann er Bildkarten finden, wenn du die Worte sagst?

    Kann er Sätze verstehen?

    Kann er Sätze ergänzen?

    Wir spielen

    - Memory (zu allen möglichen Themenfeldern)

    - Koffer packen (mit anderen Sätzen, z. B.“Ich esse gern…“ oder Im Zoo sehe ich…“

    - Spiele mit Farbwürfeln+ Bildkarten, um das Flektieren zu üben (Der Pullover ist grün/ Der grüne Pullover

    - Pantomime für Verben

    - Bauklötze- Indem wir Sätze hören und die Anzahl der Wörter legen, später gibt es für gesprochene Sätze nach Muster Bauklötze, je Wort einen

    Oder kann er das alles schon längst?

    Was ist, wenn du ihn Kindernachrichten gucken lässt und Fragen stellst?

    Frei Sprechen kommt irgendwann oder auch früh, je nach Kind, wenn sie sich mitteilen wollen, wenn die Kinder verstehen, dass das Interesse der Lehrkraft ehrlich ist, wenn die Kinder merken, dass beim freien Sprechen die Kommunikation und nicht die Fehler im Vordergrund stehen.

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