Beiträge von Palim

    Mir gefällt auch vieles nicht, aber ich bin ja nicht gezwungen, es zu sehen.

    Ich kann meine Meinung äußern, dass ich der Meinung bin, dass das Programm / weitere Angebote anders ausgestaltet sein könnten.

    Das ist aber etwas anderes, als Inhalte zu verbieten, weil sie nicht gefallen.

    Wie stellst Du Dir das genau vor - diese Mitbestimmung? Wir stimmen darüber ab, ob diese Sportübertragung statt findet? Ob es Krimis gibt? Ob ...?

    Das gab es früher als Ferien-Regentag-Wunschfilm, da konnte man anrufen und die Mehrheit bestimmte dann den Film.

    Wenn die Mehrheit entscheiden würde, gäbe es vieles, das ich im ÖRR wertschätze, nicht mehr.

    Wir bräuchten ein neues Zeugnisprogramm für eine kleine Grundschule in Niedersachsen und suchen die eierlegende Wollmilchsau:

    Es soll mit Windows und Mac laufen,

    es soll am liebsten online von überall zu bearbeiten sein,

    natürlich DSGVO-konform,

    Austausch unter Kolleg:innen und gemeinsames Bearbeiten von Zeugnissen ermöglichen,

    Berichtszeugnisse auf 2 Seiten für Klasse 1+2 und LE und GE nach entsprechenden Vorgaben ermöglichen,

    wir finden Bausteine gut, haben aber auch eigene, die wir einsetzen wollen würden.

    LEBonline haben wir vorerst verworfen.

    Hat schon jemand mit edoop gearbeitet oder einen anderen genialen Vorschlag?

    Ich finde, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob man nie Arbeit oder LzK ankündigt, korrigiert, zurückgibt der Ergebnisse aus dem Unterricht einsammelt, um sich einen Überblick zu verschaffen.

    Druck für die Eltern aufzubauen, gelingt da, wo Eltern sich kümmern und dann mit ihren Kindern üben (müssen), nicht aber dort, wo Eltern alles egal ist.

    Vielen Kindern tut es gut, gerade in Klasse 1 und 2 weniger Druck zu haben oder einfach andere Anreize oder Ansporn oder Lob für die Anstrengung und den nächsten erreichten Schritt.

    Mit Tumor im Kopf ... und danach ... ist man aber dann doch froh, wenn die OP und die nachfolgenden stattfinden können, wenn man angeschlagen vor oder nach der OP nicht noch Corona hat

    oder eine als weniger dringlich eingestufte OP nicht noch x-mal verschoben wird.

    Nein, aber die Art und Weise, wie hier über Arbeitszeiterfassung diskutiert wird, zeigt mir, dass scheinbar einige Angst haben, dann nicht genug Stunden vorweisen zu können.

    Ah, ach so,

    die Sorge teile ich nicht für mich und nicht für die meisten Lehrkräfte.

    Auch die Arbeitszeitstudie in NDS hat dargestellt, dass es eine Streuung der Arbeitszeit gibt, die in den GeSa am größten und in den Grundschulen am geringsten ist. Natürlich kann man darüber diskutieren, was es zu verteilen gibt und auch OB man die Aufgaben wirklich anders verteilen kann.

    Bei den Teilzeitkräften gibt es _theoretisch_ den Hinweis, man solle sie entlasten, praktisch sind dem aber sehr enge Grenzen gesetzt und das System gar nicht darauf ausgerichtet. Vielmehr nimmt man die Mehrarbeit der TZ-Kräfte in Kauf, sichert damit die Klassenleitungen und vieles andere. Etliche Aufgaben kann man aber gar nicht verlagern, da sie mit anderen Tätigkeiten zusammenhängen.

    Viel wichtiger erscheint mir: Solange viel zu viele Aufgaben von zu wenigen Lehrkräften erledigt werden sollen, kann die Arbeitszeit nicht eingehalten werden. Es mag zu Verschiebungen kommen, aber es bleibt unausgeglichen. Auch das sieht man bei den Teilzeitkräften schon: die Entlastung ist richtig, geht aber zu Lasten der Vollzeit-Lehrkräfte, im kleinen System ist es sehr übersichtlich und wirkt sich sofort auf alle aus.

    Witzig! Mir ist diese Ähnlichkeit noch gar nicht aufgefallen, weil ich den Boris Pistorius schon so lange kenne (also nicht persönlich ;) ); schon aus seiner Zeit, als er noch Oberbürgermeister von Osnabrück war.

    Geht mir ähnlich,

    ich hätte sie gar nicht miteinander in Verbindung gebracht und finde sie auch nicht so besonders ähnlich, weil ich von beiden einen ganz unterschiedlichen Eindruck habe.

    Wäre es dann also so, dass meine eigenständige Einarbeitung Arbeitszeit wäre, die FoBi aber nicht, sofern sie nicht angeordnet ist?

    Es wird gerne so dargestellt, dass Lehrkräfte FoBi besuchen müssten und darüber Punkte bekommen etc.

    Warum das eigenständige Einarbeiten in Themen, Fachgebiete, Fächer oder Beeinträchtigungen etc. keine Arbeit sein sollte, ist mir unverständlich.

    Könnte ja sein, dass Generation X und Boomer sich eher mal um Verwandte und Bekannte älteren Semesters kümmern, eher Menschen mit Vorerkrankungen kennen oder selbst sind

    oder gelassener damit umgehen, dass die Freizeitgestaltung in den letzten Jahren entsprechend der Vorgaben gestaltet werden sollte.

    Ich frage mich gerade, was Karneval mit "lustigen Spielen" zu tun hat. Habe ich bisher nirgends machen müssen.

    Das liegt daran, dass man im Flachland gar nicht weiß, was denn Karneval ist und was es da geben könnte.

    Büttenrede, Programm, Altweiber ... keinen Schimmer.

    Und dann ist "Karneval" im Klassenverband Spiele machen - ein bisschen wie Kindergeburtstag in den 70ern zu Hause, eben nur mit einer kompletten Klasse.

    Es ging hier lediglich um den Hinweis, dass entsprechende Wünsche zwar im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt werden müssen (!) (und auch werden), bei zu engen Wünschen aber irgendwann eine Grenze der Machbarkeit erreicht ist. Das führt dann eben dazu, dass auch der von dir sinnvollerweise ins Spiel gebrachte §5 NGG keinen uneingeschränkten Anspruch auf beliebige individuelle Wünsche ohne wenn und aber ergibt.

    Vielleicht zeigen sich auch unterschiedliche Perspektiven derer, die ein Anrecht auf Entgegenkommen haben, und derer, die darüber die Nachteile erhalten und auffangen, wenn die Arbeit in den Schulen auf die Vollzeitkräfte verteilt wird und die Schulen mit Mangel bei jeder Stunde weniger noch mehr Behelf aushalten müssen.

    Das System ist auch an dieser Stelle nicht auf das Anrecht und den Schutz der Arbeitnehmer:innen eingestellt und entsprechend ausgestattet.

    Und dann kennen Stundenplaner (und kleine Schulen) durchaus auch irgendwelche Wünsche, die zwar mit Teilzeit gerechtfertigt werden sollen, aber nicht machbar sind:

    „Ich möchte keine Klasse leiten, obwohl ich 20 Stunden erteile, möchte nur ein einziges, korrekturfreies Fach unterrichten, obwohl die Schule dieses Fach gar nicht in dem Umfang anbieten kann, komme zur 3. Stunde, gehe nach der 4. und habe Anspruch auf einen mir zugehörigen Fachraum (der gar nicht existiert).“ Vorgetragen mit der Erwartungshaltung, dass es genau diese einzige Schule sein soll, die die Wünsche zu realisieren hat.

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