Beiträge von Palim

    Besonders deutsche Kriegsflüchtlinge mit Migranten aus anderen Ländern gleichzustellen, halte ich für absurd.

    Es ging ja zunächst um die sprachliche Komponente dabei.

    Auch ich kenne Erzählungen, dass die Kriegsflüchtlinge (katholisch, aus Schlesien) für die norddeutschen, plattdeutsch sprechenden, evangelisch-reformierten Kinder unverständlich und merkwürdig waren, das man Wohnraum teilen musste oder Öfen weiterzugeben waren, machte es nicht einfacher.

    Auch hier blieben sie länger unter sich. Während ich sagen würde, dass die nach dem Krieg Zugezogenen inzwischen integriert sind, finde ich das bei Russlanddeutschen erst in der Generation der Kinder im Alter zwischen 20-40 Jahren, wenn sie hier zur Schule gegangen sind und weitestgehend akzentfrei Deutsch sprechen.

    Andererseits empfinde ich es übrigens eher als hilfreich, wenn schon Kinder in der Klasse sind,die zur Herkunftssprache dolmetschen können, sonst muss alles mit Gesten und Übersetzungsprogramm erfolgen.

    Die Vielfalt der Tätigkeiten, die @alpha beschreibt, kann man auch als Vorteil des Berufes sehen,

    da aber immer mehr ausßerunterrichtliche Tätigkeiten seitens der Landesschulbehörde hinzu kommen UND gleichzeitig die Erwartungshaltung von Eltern und Schüler:innen steigt,

    der Ausgleich aber ausbleibt und die Arbeitszeit weiterhin nur über das Deputat bestimmt ist, das nicht geringer wurde, wird das Lehramt insgesamt unattraktiver.

    Je höher aber die Anzahl dieser Personen, desto schlechter können sie integriert werden, da man sich als Gruppe isolieren kann.

    Wenn dem so wäre, müsste die Konsequenz sein, dass man sie gleichmäßig auf alle Schulstandorte verteilt, damit die Integration leichter fällt.

    Stattdessen sind die Schulen, in denen es viele dieser zusätzlichen Aufgaben gibt, besonders benachteiltigt, da sie nicht nur die Integration und Inklusion stemmen sollen, sondern auch zuerst vom Lehrkräftemangel betroffen sind.

    Zwar scheint es einen Bewerber:innenüberhang für bestimmte Studiengänge zu geben, andererseits gibt es einen besonders großen Mangel für die GHR-Schulen

    und die Lehrkräfte, die keine gymnasiale Stelle erhalten, überbrücken 1-2 Jahre mit Vertretungsverträgen an anderen Schulformen und hoffen auf eine feste Stelle am Gym, gehen aber weniger gern an GeSaS und selten an GHR-Schulen (da ist ja oft auch ein finanzieller Nachteil gesetzt).

    Wende dich an den Schulbezirkspersonalrat, der sollte mehr Ahnung haben,

    in meinem Bezirk gibt es eine Arbeitsgruppe "Arbeit und Gesundheit", die sich darauf spezialisiert haben und Tipps geben.

    Wenn du verteilt im SJ mehr als 6 Wochen krank warst, hast du ein Anrecht auf ein BEM-Verfahren, das dir deine SL anbieten muss, deine Beteiligung ist aber freiwillig. Über das BEM kann eine Wiedereingliederung erfolgen, d.h. du kannst mit reduzierter Stundenzahl beginnen und allmählich aufstocken, es gibt nach zeitlichen Intervallen jeweils ein Gespräch/Telefonat mit der betreuenden Person der Landesschulbehörde (Fallberaterin).

    https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/the…ent-185354.html

    besser noch: https://www.rlsb.de/themen/lehrkraefte/gesundheit/bem

    Zum BEM gehört auch, dass es Gespräche gibt. Du kannst selbst entscheiden, ob diese an deiner Schule mit deine SL und dem örtlichen PR erfolgen sollen oder schulübergreifend. Sollte es Probleme mit der SL geben, ist es schulübergreifend sinnvoller, zumal dann auf Ebene der Dezernenten geschaut wird, welche weiteren Möglichkeiten bestehen, denn ggf. möchte man ja auch die Schule wechseln.

    Es gibt auch Wiedereingliederungen, die dann an anderen Schulen erfolgen, wobei das irgendeine Schule sein kann, die gerade Bedarf hat und nicht gerade die, die man sich für eine Verstetzung vorstellen würde.

    Außerdem hast du die Möglichkeit, bei CARE Hilfe zu bekommen, auch da gibt es Beraterinnen.

    https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/the…das-144724.html

    Bei uns ist häufig auch sog. nicht-lehrendes Personal im Lehrerzimmer, diejenigen, die mittags die Betreuung übernehmen, und diejenigen, die als Vertretungsreserve eingestellt sind, es sind zum Teil keine pädagogisch ausgebildeten Kräfte und zum Teil auch Personen aus der Elternschaft.

    Auch Praktikant:innen, selbst Schüler:innen, gehen mit ins Lehrerzimmer. Das ist aber übersichtlich genug, sodass man ja sieht, wer anwesend ist und was man im Beisein anspricht oder sein lässt.

    Integrationshilfen an Förderschulen können andere Aufgaben haben als Integrationshilfen als Schulbegleitung für bestimmte Kinder, die von außerschulischen Trägern eingestellt und bezahlt werden.

    Bei uns sind sie in der Regel in der Pause mit draußen beim Kind.

    Früher waren sie mit im LZ, irgendwann hat es sich geändert, vermutlich, weil mehr Kinder draußen Hilfe benötigen. Inzwischen wäre das LZ viel zu klein, es reicht schon für die Lehrkräfte nicht immer aus.

    Bei 100% käme hier sofort die Abordnungsverfügung,

    da es genug Schulen mit weit weniger Versorgung gibt.

    Obwohl bekannt ist, dass nur ein Nruchteil des Bedarfes ausgeschrieben wirde, können die Stellen nicht besetzt werden.

    Stellen zur sofortigen Besetzung sind weiterhin öffentlich ausgeschrieben,

    darunter sind auch welche in den Uni-Städten mit Bereitschaft zur Abordnung in die Botanik für 3 Jahre, weil ein Gedanke war, dass die abgelegenen Stellen seit Längerem nicht zu besetzen sind und Kolleg:innen so auf lange Sicht eine feste Stelle an ihrer Wunschschule bzw. in guter Lage ihrer Uni-Stadt bekommen.

    Herr Joel bietet seit vielen Jahren FoBi an,

    lädt munter ein, um dann kurz vor knapp richtig zu stellen, dass es sich eigentlich nur an SoPäds richtet.

    Man kann als normale Lehrkraft an den FoBi teilnehmen, darf die Testungen aber nicht durchfürhen,

    Sonderpädagog:innen dürfen, Psycholog:innen auch,

    die SchuPsy kann, darf aber keine Rezepte ausstellen,

    wenn man also im Anschluss eines für eine Therapie benötigt, braucht man doch wieder einen Psychologen/ eine Psychologin.

    Wenn es wirklich eng wird, und das kann an kleinen Schulen schnell kommen, bleiben Klassen zu Hause und es wird Notbetreuung angeboten, in der dann eine erwachsene Person beaufsichtigt.

    Und ja, das könnte auch die Religions-Lehrkraft sein.

    Humblebee

    Ich weiß, dass es beides gibt, würde die Pastor:innen eher an den BBS oder anderen weiterführenden Schulen sehen, von GS kenne ich es bisher nicht.

    Insgesamt denke ich, dass das Thema RU hier in weiten Teilen weniger aufregt und weniger eng gesehen wird, als an anderen Orten.

    Die Mädchen sind alle bei laleona und da gelten andere Regeln. :handschlag:

    Es gibt Unterrichtssituationen, da wird in der GS erwartet, dass die Kinder sich selbst organisieren (Aufgabenplan, Kunstunterricht, Experimente uvm.) Das Material wird an bestimmten Stellen gelagert oder zur Verfügung gestellt,die Kinder bemühen sich selbst).

    Dazu kommen Materialien, die nicht unter dem Tisch, sondern in Eigentumsfächern oder an Ranzenparkplätzen gelagert werden, sodass die Kinder dort Arbeitshefte, Schere/Klebestift uvm. finden.

    Dafür müssen sie dann ihren Platz verlassen.

    Es gibt Unterrichtssituationen, da ist genau das nicht erforderlich und die Kinder sind und bleiben an ihrem Platz. Das übt man in Klasse 1 und lockert es durch Phasen der Bewegung, wobei die Arbeitsphasen dann immer länger werden. Jetzt, Anfang der 1. Klasse, betrifft es vor allem die früheren Stunden, man merkt über den Tag, dass die Aufmerksamkeit und Ruhe schwindet, bei älteren Schüler:innen in der GS fordert man es auch bis zur 6. Stunde ein.

    Dass es in NRW auch Stellen mit Abordnungen gibt, deckt sich mit dem Vorgehen in Nds. vor dem anstehenden zusätzlichen Jahrgang G9, da braucht es auf einen Schlag mehr Lehrkräfte, die zuvor in den anderen Schulen geparkt werden.

    Dafür hat man nachfolgend eine Stelle am Gym, ggf. an der Wunschschule, während dort die Stellen nachfolgend weniger sind und die anderen weiterführenden Schulen mit Oberstufe ihre Stellen besetzen wollen.

    Darum warten wir, bis das Eis fest ist :_o_),

    für diesen Winter wünsche ich es mir aber warm und sonnig.

    Es ist dennoch kein Grund, warum man aus nördlich gelegenen BL nach BY oder noch weiter mit den Klassen zum Skilaufen fahren muss.

    Ich finde den Vorschlag, einen anderen als sportlichen Schwerpunkt zu wählen, auch gut.

    Wir hatten auch schon Klassenfahrten auf einen Bauernhof, das Angebot hat sich dann leider sehr verteuert und verschlechtert, aber es wäre weiterhin ein sinnvoller Schwerpunkt.

    Gibt es weiterhin Wald- oder Strandeinsätze … oder Vergleichbares in den Bergen?

    Wenn das 1x1 nicht sitzt, braucht man ewig für jede Aufgabe, weil man langsam hochzählen muss.

    Da ist ein Faktor tatsächlich die Zeit, bei vielen Kindern kann man aber das Zählen auch körperlich sehen. Dafür muss die Klasse dann aber auch entsprechend übersichtlich sein, dass man als Lehrkraft Zeit und Ruhe genug zum Beobachten hat.

    Tempo-Tests gibt es sowohl beim Rechnen, als auch beim Lesen, wer Wörter langsam entziffert und den Satz mühsam zusammenfügt benötigt mehr Zeit für Texte in allen Fächern und hat weniger Zeit zum Bearbeiten der Aufgaben.

    Man muss aber auch bedenken, dass es Kinder gibt, die unter zeitlichem Druck gehemmt sind und schlechter als üblich arbeiten.

    in Gießen

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