Besonders deutsche Kriegsflüchtlinge mit Migranten aus anderen Ländern gleichzustellen, halte ich für absurd.
Es ging ja zunächst um die sprachliche Komponente dabei.
Auch ich kenne Erzählungen, dass die Kriegsflüchtlinge (katholisch, aus Schlesien) für die norddeutschen, plattdeutsch sprechenden, evangelisch-reformierten Kinder unverständlich und merkwürdig waren, das man Wohnraum teilen musste oder Öfen weiterzugeben waren, machte es nicht einfacher.
Auch hier blieben sie länger unter sich. Während ich sagen würde, dass die nach dem Krieg Zugezogenen inzwischen integriert sind, finde ich das bei Russlanddeutschen erst in der Generation der Kinder im Alter zwischen 20-40 Jahren, wenn sie hier zur Schule gegangen sind und weitestgehend akzentfrei Deutsch sprechen.
Andererseits empfinde ich es übrigens eher als hilfreich, wenn schon Kinder in der Klasse sind,die zur Herkunftssprache dolmetschen können, sonst muss alles mit Gesten und Übersetzungsprogramm erfolgen.
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