Wenn man der Meinung ist, dass die Schule die Elternabende nutzt, um Eltern zu belehren und vorzuführen, weil einen Themen wie Gesunde Ernährung, Medien, Verkehrserziehung und vieles mehr nichts angehen oder man sich in seiner Erziehung davon eingeschränkt fühlt, kam ja hier zur Sprache, dass man sich nicht gegen ein Thema wehren könne, wenn es auf einem regulären Elternabend - oder gar dem ersten - gesetzt wird und nicht vorab als Themenabend angekündigt wird.
Ist es ein Abend mit Thema, muss man nicht eher nach Hause, sondern geht gleich gar nicht erst hin.
Da gibt es Eltern, die sich nichts sagen lassen wollen, weil sie schon alles wissen, und andere die sich gar nicht kümmern wollen.
Am Ende wird erwartet, dass die Schule zwar alles Mögliche übernehmen soll, eine Partnerschaft oder gemeinsames Handeln kommt aber nicht vor, wenn Eltern sich dem entziehen.
Ob Schulen sich wirklich entziehen können, ist eine andere Frage.
Ich bleibe dabei, dass das Thema Medienkonsum auf einem ersten Elternabend als umfangreiches Thema zu viel ist. Ansprechen kann man vielleicht, was man erwartet oder was förderlich ist.
Aber ich sehe es durchaus als Aufgabe der Schule, Themen aufzugreifen, die Eltern anregen oder die die Schule setzen möchte, weil es der Erziehung oder dem Lernen förderlich wäre.
Nachtrag: Ich bin entsetzt, wie einige Eltern Elternabende auffassen und hier darstellen, noch einmal mehr, wenn sie selbst Lehrkräfte sind und Elternabende veranstalten.