Während Corona habe ich einmal eine längere Leistungseinschätzung rausgegeben (Ankreuzbogen und aktuelle Noten) und dann abgefragt, wer zusätzlich ein Gespräch wünscht.
Längere Sachen (Beratung bei Dysklalkulie und LRS, Unterstützungsbedarf, I-Hilfe) und Brisantes (Prügeleien) würde ich nie für den Elternsprechtag aufheben,
die Prügeleien regelt man möglichst am gleichen Tag oder am Tag danach,
Beratung nach Testung etc. ist immer ein zusätzliches Gespräch.
Warum die Beratung für die Fächerwahl an dem Tag laufen soll, leuchtet mir auch nicht ein. Mit den notwendigen Informationen können das sicher viele selbstständig entscheiden.
Wenn ich die Möglichkeit habe, plane ich ein, dass sich die Gespräch zwischen schwierigen und leichtern Gesprächen abwechseln, das entlastet auch.
Ansonsten muss man zwischendurch Frei-Termine einsetzen, um mal ein wenig Luft holen zu können.
Noch ein Tipp: viel trinken!
Wir haben keine freien Tage für Elterngespräche, entsprechend braucht es mehrere Nachmittage, je nach Anzahl der Schüler:innen und Klassen, in denen man Hauptfächer übernommen hat. Darum haben wir keinen "ElternsprechTAG", sondern eine oder zwei Wochen. Selbst von Kernzeiten, an denen alle da sein sollen, sind wir abgekommen.
Wenn das Gespräch ohnehin nur zwischen dir und den Eltern läuft und keine weiteren Lehrkräfte aufgesucht werden, leuchtet mir nicht ein, warum alle Gespräche an einem Tag sein müssen.