Beiträge von Palim

    Was soll das sein? Ist das ein Euphemismus für "dort sind nur Assis und Kinder mit Migrationshintergrund"?

    Schulen mit vielen Kindern, um die sich niemand kümmern möchte oder kann,

    Schulen mit vielen Kindern, die in Armut leben,

    Schulen mit Kindern ohne Deutschkenntnisse,

    Schulen mit Kindern mit auffallend geringen Vorkenntnissen…

    Diese Schulen mit Schülerschaft fallen auch auf bei Schuluntersuchungen oder der zahnärztlichen Kontrolle, selbst Kinderärzt:innen wissen um den besonderen Einzugsbereich von bestimmten Schulen.

    Hier gucken offenbar einige mit dem Blick der Elternschaft auf das, was in den Grundschulen am Elternabend gesagt oder gemacht wird.

    Wenn es ein ganzes Dorf braucht, um Kinder zu erziehen, reden mehr Menschen mit und übernehmen unterschiedliche Rollen.

    Angefasst sind manchmal die, die sich ohnehin um alles kümmern und ihre Kinder gut im Blick haben. Sie können ruhig einen Haken an diese Themen setzen.

    Dennoch geben KiTa und Schulen aus gutem Grund vor, dass es ein gesundes Frühstück sein soll (heute: Ich bringe einen Döner mit zum Ausflug), dass Bildschirmzeiten reglementiert sein sollten , was an Selbstständigkeit in bestimmtem Alter erwartet werden kann.

    In meinen 1. Klassen sitzen auch Kinder, die nur 1-Wort-Sätze sprechen, die Kinderspiele nur aus dem KiGa kennen, die nicht weiter als 5 min zu Fuß gehen können, …

    … und das in Bullerbü und ich würde es auch nicht mehr unter „Einzelfälle“ fassen.

    Gespräche mit einzelnen Eltern erfolgen ohnehin, damit hat man in den ersten 2 Jahren wirklich viel zu tun und gibt noch viele Hinweise, was hilfreich sein könnte, oder erfragt auch als Lehrkraft, was dem Kind hilft.

    Doch wenn die Kinder sich ab Klasse 2 oder 3 in eigenen WhatsApp-Gruppen tummeln und morgens die Streitigkeiten dort vom Abend zuvor das Lernen beeinflussen, dann ist ein Hinweis der Lehrkraft nicht übergriffig, sondern zwingend notwendig.

    Zum Ausgangsthema: Eine Bekannte ist heute mit dem 9-Euro-Ticket mit dem Zug nach Hamburg gefahren (ein Umstieg in Bremen) - Hinfahrt heute Morgen, Rückfahrt gerade jetzt - und berichtete mir eben per Messenger, dass die Züge ganz "normal voll" seien. Also, Sitzplätze zu bekommen sei für sie und ihre Freundin kein Problem gewesen.

    Da könnte man jetzt mal abgleichen, wie es mit den Anschlusszügen ab Bremen in Richtung Nordwest um diese Uhrzeit aussieht. Da kann man mit dem 9€-Ticket weiterhin nur jeden 2. Zug nutzen, während das NDS-Ticket in jedem gilt.

    Entsprechend voll werden die 9€-Ticket-Züge und vielleicht auch die Zubringer aus Hamburg oder Hannover Richtung Bremen sein.

    Bei An- und Anreise nur am Sonnabend, wie es hier z.T. üblich ist, muss man es dann leider doch.

    Hinzu kommen die, die nur am WE frei haben und das Ticket nutzen wollen - nah oder ferner.

    Aktueller Bericht zum 9€-Ticket:

    - Freund der jüngeren Tochter ist unterwegs von Leipzig nach Stuttgart, sitzt in Nürnberg fest, da immer nur ein Drittel der Leute mitgenommen werden kann

    - jüngere Tochter versucht von Heidelberg nach Pforzheim zu gelangen, saß 3 Stunden in Karlsruhe fest, bis sie in den Zug kam

    - ältere Tochter ist unterwegs von Heidelberg nach Nürnberg, sitzt auch irgendwo fest, kann aber vmtl. aus dem verspäteten Zug ihrem Schwager in spe zuwinken, der auch verspätet in die Gegenrichtung fährt

    Im Süden sind Ferien, oder?

    Da nutzen es sicherlich weit mehr Menschen, als in den anderen Teilen Deutschlands.

    Ich baue es auch bei anderen Elternabenden ein.

    Ja, das finden manche Eltern übergriffig, ebenso wie Hinweise zu gesunder Ernährung, sinnvolles Üben, Hausaufgabenzeiten und vieles mehr.

    Anderen hilft es womöglich und vieles, das die einen als Selbstverständlichkeit ansehen, ist für andere neu oder eine Hilfe im Umgang mit den eigenen Kindern.

    Ähnliches denke ich hinsichtlich medizinischer Versorgung und den Anspruch auf Hilfen. Viele Eltern wissen nicht, was möglich ist oder sehen keine Notwendigkeit bzw. sehen sie erst viel später.

    Es gibt nun einmal Menschen, die diese Laute oder Vokallängen unterscheiden können, und andere, die das nicht können. Entsprechend können Letztere sich vieles nicht erschließen und die Regeln sind undurchsichtig und willkürlich, während sie für Erstere offensichtlich sind.

    Es gibt Kinder, die nach vielen (jahrelangen) Übungen zum Silbenschwingen die Silbentrennung nicht beherrschen.

    Sie hilft bei Doppelkonsonanten einschließlich tz, ck nicht, wie ja in den Links deutlich benannt ist.

    Ich habe übrigens entdeckt, dass es in den NDS. Curricula auch falsch steht, so verbreitet sich Didaktik, die Kindern nicht hilft und wird auch in Schulbüchern übernommen, die kaum oder gar nicht geprüft werden.

    Bei einigen, die es nicht wahrnehmen können, helfen Übungen, bei anderen nicht, ein Farbenblinder wird auch nicht besser in der Wahrnehmung der Farben, wenn an ihm viele bunte Sachen zeigt, vielleicht eher darin, Nuancen zu unterscheiden.

    Da gibt es noch einiges, was zu erforschen wäre. Dass es Menschen mit eingeschränkter auditiver oder visueller Wahrnehmung gibt, ist an sich bekannt, nicht aber, wie groß die Auswirkungen sein können.

    Den Gedanken hatte ich auch schon öfter und habe es irgendwann einmal selbst thematisiert.

    Einladen kann man z.B. Smiley.eV, vielleicht kann man das über eine Beratungsstelle oder den Träger organisieren.

    Auf den ersten beiden Elternabenden, wir haben einen vor und einen nach den Ferien, gibt es aber so viel zu erläutern und zu klären, dass das Thema verpuffen wird. Den Eltern schwirrt in der Regel der Kopf, gerade für die, die das erste Kind einschulen, ist vieles neu, sie haben Fragen, Gedanken, Befürchtungen, auf die man eingehen sollte.

    Nein,

    das Zebra setzt die Unterscheidung spätestens in Klasse 4 nach/mit Erarbeitung der Vokallänge, Übungen zur Vokallänge gibt es in jedem Schuljahr.

    Auf dem Zebra-Blog gibt es eine gute Erklärung zu Doppelkonsonanten und verschiedenen Ansätzen (silbenbasierte, Vokallänge) und den Schwierigkeiten, Kritik am „Hören der Doppelkonsonanten“ findet man bei Thome.

    https://zebrafanclub.de/doppelkonsonan…ilbenschwingen/

    https://www.praxis-foerderdiagnostik.de/doppelmitlaut/

    Und an der Stelle frage ich mich, wie man darauf kommt, dass Kinder in der 2. Klasse, die gerade noch die Buchstaben erarbeitet haben und nun beginnen, selbstständiger die Wortschreibungen zu erfassen, diese Analysen vornehmen können.

    Das kommt auf das Bundesland und die Bewerbungsverfahren an.

    Es gibt in einigen Bundesländern

    - schulscharfe Ausschreibungen, also wählt die Schule mit aus, sind es mehrere Bewerbungen, kann die Schule zumindest ein Votum abgeben, sind es wenige Bewerbende für viele Stellen, können die Bewerbenden überlegen, welches Angebot sie annehmen möchten.

    - Stellenausschreibungen an den Schulen, bei denen eine Besetzung wahrscheinlicher oder gegeben ist. Damit will man vermeiden, dass Stellen unbesetzt bleiben.

    Auch über Versetzungsverträge oder Abordnungen gibt es eher die Tendenz dazu, bestimmte Schultypen leichter versorgen zu können als andere.

    Bei uns auch,

    Ausnahmen durch Zusammensetzungen, wie auch in "Brotzeit" kann man dann immernoch aufgreifen oder zur Diskussion stellen,

    das ist den meisten Kindern aber sofort klar.

    Nur die Arbeitsbedingungen sind nicht gut und zur Zeit kündigt fast jede Woche ein/e neuer Kollege/Kollegin, was das Arbeitsaufkommen für die verbleibende Lehrerschaft natürlich erstmal erhöht.

    Ich bin nicht in Berlin, sondern weitab, irgendwo in der Botanik,

    kann aber sagen, dass es an staatlichen Schulen auch so ist, dass eine Menge Kolleg:innen fehlen und die verbleibenden Lehrkräfte das Arbeitsaufkommen untereinander teilen, einschließlich der Betreuung von Referendaren, Praktikanten, Abordnungen, Vertretungen und Aushilfen.

    Was wäre es deiner jetzigen SL denn wert (und möglich), dich zu halten?

    Ich glaube, Caro07 und ich gehen von einem anderen Ansatz aus:

    Du hast vor Augen, dass Wörter mit kurzem Vokal vorsortiert angegeben sind, in denen dann ein tz einzuseten ist oder markiert werden soll.

    Im Anschluss werden Wörter mit tz geübt - gesammelt, abgeschrieben etc.

    Wir gehen eher auf den Aspekt, dass die Kinder selbstständig anhand der Länge des Vokals auf eine Regel schließen und diese dann anwenden, entweder um z/tz oder k/ck einzusetzen oder um weitere Behauptungen/ Regeln zu begründen oder zu negieren.

    Bei der zweiten Vorgehensweise kann man die Wörter mit tz und ck mischen, weil es immer auf der gleichen Regel basiert.

    Bei der ersten Vorgehensweise geht es eher um das Kennen von Wörtern mit tz, quasi als Merkwörter, wobei gefestigt werden soll, dass immer ein kurzer Vokal vorangeht.

    Es gibt nur diese Seite zum tz, deswegen bin ich irritiert, dass bereits auf der Wiederholungsseite im Zebra 4 der Merksatz mit l, m, n und r thematisiert wird.

    Vielleicht sind unsere Ausgaben gar nicht identisch?

    Der Merksatz mit l,m,n.. wird im Zebra 4 nicht thematisiert,

    aber es wird in unserem Zebra schon auf den Wiederholungsseiten unterschieden, ob man z/tz oder k/ck einsetzt, beides jeweils auf einer Seite.

    Dementsprechend wird doch "nur" die Regel erklärt, dass eben tz nach kurzem Vokal folgt und dann Lernwörter mit tz durch einsetzen / Reime geübt oder stehe ich gerade auf dem Schlauch.

    Wenn das in eurem Zebra so ist, könnte man es so als Ziel/ Kompetenz formulieren.

    Ich habe zufällig das Werk Zebra 3/4,

    Bei uns ist Klasse 3 von 4 getrennt ... und vermutlich hast du eine Ausgabe für BY!?

    Das sind ja ominöse Schulbücher, die andernorts nicht verwendet werden, die Ausgabe BY wird immer getrennt aufgelegt, die anderen BL teilen sich oft die Ausgaben.

    Die Vorschläge finde ich gut, ich würde ähnlich arbeiten, es setzt aber voraus, dass die Kinder mit Forscheraufträgen umgehen können und genug Kinder in der Klasse sind, die a) lange/kurze Vokale unterscheiden und b) Sprache analysieren und Erkenntnisse formulieren können.

    Möglich wäre auch, die allgemeine Regel vorab zu erarbeiten und in der Vorführstunde dann Behauptungen zu l,m,n,r und ei/au/äu oder sogar ie zu bearbeiten.

    Dabei kann man differenzieren und nur das Wortmaterial auswerten lassen oder die Behauptungen mit der sonst üblichen Regel abgleichen/ begründen lassen.

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