Hier gucken offenbar einige mit dem Blick der Elternschaft auf das, was in den Grundschulen am Elternabend gesagt oder gemacht wird.
Wenn es ein ganzes Dorf braucht, um Kinder zu erziehen, reden mehr Menschen mit und übernehmen unterschiedliche Rollen.
Angefasst sind manchmal die, die sich ohnehin um alles kümmern und ihre Kinder gut im Blick haben. Sie können ruhig einen Haken an diese Themen setzen.
Dennoch geben KiTa und Schulen aus gutem Grund vor, dass es ein gesundes Frühstück sein soll (heute: Ich bringe einen Döner mit zum Ausflug), dass Bildschirmzeiten reglementiert sein sollten , was an Selbstständigkeit in bestimmtem Alter erwartet werden kann.
In meinen 1. Klassen sitzen auch Kinder, die nur 1-Wort-Sätze sprechen, die Kinderspiele nur aus dem KiGa kennen, die nicht weiter als 5 min zu Fuß gehen können, …
… und das in Bullerbü und ich würde es auch nicht mehr unter „Einzelfälle“ fassen.
Gespräche mit einzelnen Eltern erfolgen ohnehin, damit hat man in den ersten 2 Jahren wirklich viel zu tun und gibt noch viele Hinweise, was hilfreich sein könnte, oder erfragt auch als Lehrkraft, was dem Kind hilft.
Doch wenn die Kinder sich ab Klasse 2 oder 3 in eigenen WhatsApp-Gruppen tummeln und morgens die Streitigkeiten dort vom Abend zuvor das Lernen beeinflussen, dann ist ein Hinweis der Lehrkraft nicht übergriffig, sondern zwingend notwendig.