Beiträge von Palim

    Die Impfteams halten sich an die Vorgabe der Stiko, letztlich entscheidet der Impfarzt, ob er Jüngeren die Drittimpfung gewährt.

    Die Stiko hat ihre Empfehlung verändert ... und die Impfteams haben heute auch Jüngeren die Drittimpfung gewährt.

    Dabei wurde vor Ort mit einem Stichtag gearbeitet - genau 6 Monate, bezugnehmend auf die Stiko.

    wobei es wenige Ärzte gibt, die boostern, einfach weil sie nicht die Zeit und die Kapazität haben.

    Es geht ja um ein mobiles Impfteam, gerade nicht um eine Praxis - der Hausarzt hatte ja schon abgewunken.

    Da geht es jetzt um Erstimpfungen und Zweitimpfungen und boostern für die über 70 Jahre.

    Wie groß der Andrang ist, kann ich nicht einschätzen, weiß aber, dass vor Ort die Mitarbeitenden in Schulen und KiTa alle ca. vor 6 Monaten geimpft wurden, weil die Gemeinde es für alle organisiert hatte und wir uns beim Impfen gesehen haben oder voneinander die Termine wussten.

    Etwas später gab es gesonderte Aktionen für TherapeutInnen, die in Altenheimen ein- und ausgehen.

    Jetzt gibt es Impfteams, deren Stellen wechseln, es ist also schneller erreichbar, aber nicht klar, ob sie nun boostern oder nicht, die einen schreiben so, die anderen sagen anderes und in jedem Landkreis scheint es andere Regeln zu geben.

    Nachfrage bei unserem Landkreis: Die Impfteams halten sich an die Vorgabe der Stiko, letztlich entscheidet der Impfarzt, ob er Jüngeren die Drittimpfung gewährt.

    Wegen der unterschiedlichen Fristen:

    "Zunächst wird das Gesetz nur für neu aufzunehmende bzw. neu einzustellende Personen Anwendung finden. Personen, die am 1. März 2020 bereits in Einrichtungen betreut werden oder dort tätig sind, haben der Leitung der jeweiligen Einrichtung einen Nachweis bis zum Ablauf des 31. Dezember 2021 vorzulegen.

    Personen, die bis zu den genannten Fristen keinen ausreichenden Nachweis erbringen, dürfen weder in den betroffenen Einrichtungen betreut, noch in diesen tätig werden. Das gilt jedoch nicht für Personen, die einer gesetzlichen Schul- oder Unterbringungspflicht unterliegen."

    Wer also neu beginnt, musste vom 1.3.2020 bereits die Nachweise vorlegen, ich glaube die Frist vom 31.12. war zunächst der 31.7. und wurde wegen Corona nach hinten raus verschoben.

    Das ist per Gesetz geregelt

    "Der Nachweis über einen altersentsprechenden Masernschutz gemäß § 20 Absatz 9 Infektionsschutzgesetz kann von den nachweispflichtigen Personen auf mehrere Wege belegt werden:

    Impfausweis

    ärztliche Bescheinigung

    Einlegekarte aus den Untersuchungsheften

    Bescheinigung einer anderen staatlichen Stelle oder Einrichtung"

    Es ist schon ätzend, dass die SL überhaupt die Impfausweise kontrollierne muss und dies nicht von einer anderen Stelle übernommen wird,

    da wird man Fälschungen wohl nicht entdecken, zumal es doch jetzt bei Corona offenbar auch in Apotheken unentdeckt bleibt.

    Nein, das war auch nicht gemeint.

    Wir haben eher das Problem, dass die Anbieter ihr Personal schicken und jedes Mal aufs Neue diskutieren,warum jede einzelne Person denn ohne 2 eingetragene Impfungen dennoch in der Schule arbeiten dürfte.

    Darf sie bei uns nicht.

    Es gab Fristen, die für bestimmte Personengruppen galten, bei Kindern zur Einschulung etwas anderes als bei SchülerInnen in den Schulen und bei neu eingestellten Personen etwas anderes als bei Personen im System.

    Deutlich ist aber, dass man den Impfnachweis zu erbringen hat.

    Meiner Meinung müsste man den Verdacht im Gesundheitsamt mitteilen und in der vorgesetzten Dienststelle.

    Dann hat die SL sich gekümmert - schriftlich, also nachweislich.

    Machen kann man vermutlich wenig, die eingetragenen Daten werden ja sicher die üblichen Abstände zwischen den Impfungen aufweisen.

    Bei uns tritt übrigens niemand den Dienst an, der/die den Masernschutz nicht vorweisen kann, die SL ist haftbar.

    Meint ihr wirklich, dass das ausschlaggebend war? Wenn ich überlege, wie das bei uns organisiert wurde, habe ich da meine Zweifel. Es war wirklich super einfach sich auf der kantonalen Plattform anzumelden, ältere Menschen haben auch anrufen können und in den Landkantonen waren von Anfang an die Hausärzte mit eingebunden

    Das Problem ist die Landbevölkerung und da kann sich keiner über mangelnde Aufklärung und schlechte Angebote beklagen. G

    Ich bestätige, was CDL schreibt, das Impfzentrum auf der grünen Wiese mitten zwischen zwei Städten und vielen Dörfern war für viele nicht gut zu erreichen, die Hotline war ein Krampf, online auch,

    da haben einfach viele aufgegeben, zumal es ja überall hieß, es gäbe nicht genug Impfstoff. Da stellen sich auch viele Leute freundlich hinten an.

    Jetzt gibt es Impfteams, deren Stellen wechseln, es ist also schneller erreichbar, aber nicht klar, ob sie nun boostern oder nicht, die einen schreiben so, die anderen sagen anderes und in jedem Landkreis scheint es andere Regeln zu geben.

    Im NDR war heute morgen ein Interview, in dem zur Sprache kam, dass es wenig hilft, über das Optimum der Maßnahmen zu lamentieren, wenn man darüber vergisst, überhaupt etwas umzusetzen.

    Das Führen von obskuren Nebenakten entsteht durch Vorschriften, wonach man bei Schulwechsel auf die weiterführende Schule vorab die Akte aufräumen muss, weil dies und das nicht weitergegeben werden soll, während man aber zuvor alles akribisch mit fest vorgegebener Regelmäßigkeit dokumentieren und belegen soll.

    Aber wenn die Grundschulen die gesamte Dokumentation an die weiterführenden Schulen geben würden, wäre da bald kein Platz mehr für SchülerInnen.

    Aber versuch dich in einen etwas einfacher gestrickten Niedersachsen reinzuversetzen dem demnächst gesagt wird Bier in der Beiz ist wieder aus, weil Bayern Schweinerei veranstaltet.

    Der Niedersachse würde dich nicht verstehen,

    aber er würde dir sicher zustimmen, dass die Bayern doof sind ... und es auf Fußball beziehen oder so.

    Das Bier steht sicher im Keller, Anbau oder Hauswirtschaftsraum, irgendwo im Haus, da ist vermutlich noch genug Vorratshaltung vom letzten Lockdown... das muss man langsam mal kontrollieren und vernichten, bevor es abläuft.

    Am Ende sitzen wir gemeinsam im Boot, Niedersachsen nimmt Patienten aus anderen Ländern auf und auch hier werden sicher OPs verschoben, da die Kapazitäten in den Krankenhäusern nicht ausreichen.

    Ob die Welle von Südost nach Nordwest durchs Land rollt oder sich auf dem Weg abschwächt, werden wir in den kommenden Wochen sehen,

    die Landkreise mit den geflügelzerlegenden Betrieben sind in NDS wieder stärker betroffen als andere, wobei es gar nicht unbedingt an den Betrieben liegen muss, weil man aus gleichem Landkreis auch schon häufiger von Partys etc. gehört hat.

    Aber über das Geschwafel und darüber, dass man sich gegenseitig vorhält, man würde zu wenig tun, kann ich mich aufregen.

    Man möchte einfach mal "Mach doch!" rufen.

    Ich verstehe es irgendwie nicht.

    Spahn (CDU) sagt, die epidemische Lage solle aufgehoben werden,

    in den Ampel-Verhandlungen wird es aufgegriffen,

    Brinkhaus (CDU) schimpft auf die Ampel, der Vorschlag kam aber von Spahn,

    Söder (CSU) sagt nun, es müsse entschieden gehandelt werden.

    Die Bundesregierung derzeit (CDU) ist geschäftführend im Amt, damit handlungsfähig, ohne zu handeln,

    aber muss nicht ohnehin jedes Bundesland selbst entscheiden, was es umsetzen will?

    Worauf warten sie denn dann? Aufeinander? Auf den anderen?

    Das ist doch nun seit Jahren so, dass man sich nicht einigt und jeder macht, was er für richtig hält.

    Könnte doch jedes Land jetzt entscheiden, was wichtig ist, und die Reißleine ziehen.

    Das gilt für alle Landesregierungen, egal welcher Farbzusammenstellung.

    Geht es ums Lamentieren oder Profilieren oder ... worum?

    Weiß ja nicht, wie’s bei euch regional ist, aber wenn es nur eine Privatschule gibt, durch die man den Regelschulen entfliehen kann, dann sammeln sich dort eben die Kinder derer, die Regelschulen doof finden … aus ganz verschiedenen Gründen.

    Dann geht es gar nicht mehr um Steiner oder Evangelikal, sondern um „Hauptsache anders“ oder „Ich bezahle schließlich dafür, dass Sie mit meinem Kind so umgehen, wie ich es will.“

    Wenn Schulbezirke aufgehoben sind oder zahlreiche Wahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen, hat man eine andere Auswahl und eine andere Zusammensetzung an den Schulen.

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