Mir war nicht klar, dass Wahlzettel-Origami verboten ist.
Aber man muss es den Auszählenden auch nicht noch schwerer machen, indem man die Wahlzettel verknotet.
Mir war nicht klar, dass Wahlzettel-Origami verboten ist.
Aber man muss es den Auszählenden auch nicht noch schwerer machen, indem man die Wahlzettel verknotet.
Wenn die Wahl geheim ist, soll sie geheim bleiben.
Lässt man Selfies in Wahlkabinen zu, kann man entsprechend unter Druck gesetzt werden, eine bestimmte Partei zu wählen und dies mit einem Foto zu belegen.
Bei einer Briefwahl unterschreibt man, dass man selbst und frei gewählt hat,
eine Beeinflussung ist natürlich dennoch möglich.
Ich darf im eigenen Klassenraum wählen.
Der Aufwand des Aufräumens ist nervig, aber ok,
vor 14 Tagen hatten die Kinder die Tische schnell wieder richtig hingestellt.
Es ist sooooo schön, wenn sie "groß" sind!
Ich habe dieses mal auch Briefwahl gemacht,
aber irgendwie fehlt einem da das Wahl-Happening im Klassenraum.
Wenn man rein elektrisch fahren will, muss man sich gut überlegen, wie man es realisiert.
In den vergangenen Jahren war die Reichweite der Elektromobile nicht üppig, knapp 120 km, im Winter weniger.
Wir konnten aber bei Bedarf das Auto gegen einen Benziner/Diesel tauschen, weil unsere Bekannten in der Regel auch nur kürzere Entfernungen über Land pendeln und mit dem E-Auto ausreichend versorgt waren.
Das zweite, was man beachten muss, ist die Möglichkeit des Ladens. Schnellladesäulen gibt es hier auch kaum, wobei es BL mit noch schlechterer Versorgung gibt, während in NL an jedem Misthaufen eine Ladesäule steht.
Alles wurde in den letzten Jahren verbessert, die Bekannten fahren nun auch teil-elektrisch, aber unsere Reichweite hat sich mit einem neueren Auto erweitert, sodass wir nun nicht mehr auf einen Tausch angewiesen sind.
Fernfahrten und Dauer-Reisetätigkeit, wie sie @alpha zu leben scheint, sind alledings nur möglich, wenn man genau überlegt und plant ... wobei, du hast ja bald viel Zeit, da kannst du den nächsten Berg bewandern, während das Auto im Tal auflädt.
Das kritisiert Tom immer mal wieder.
Letztlich wird man ja bei einer Vollzeitstelle genau für diese eingestellt und als Elternteil nicht für "Vollzeit minus Kinderzeit".
Diejenigen, die keine Kinder haben (können/wollen), werden dann an vielen Schulen stärker belastet mit allen möglichen Aufgaben, während "sie/er hat ja auch Kinder" ein beliebtes Argument ist, warum andere weniger belastet werden.
Die Belastungen sind aber insgesamt für alle zu hoch und man muss für alle schauen, was man gleichmäßig verteilt und was man weglassen kann.
Wenn Klassenfahrten freiwillig sind, kann man diese weglassen. Diese Wahl gilt dann aber für alle Lehrkräfte, nicht allein die mit Kindern.
Je selbstverständlicher das ist, desto einfacher ist es für KollegInnen, auch mal eine Fahrt abzulehnen, weil es derzeit eben nicht möglich ist - siehe Eingangsthread.
Mit diesem glorifizierten Golfcart kann man also nichtmal wirklich auf der Autobahn fahren, oder?
Man muss ja nicht städtisch wohnen, man kann auch in Bullerbü wohnen, da gibt es geschwindigkeitsbegrenzte Landstraßen in alle Richtungen und niemand sollte schneller als 70 km/h fahren - das schafft der Twizy problemlos.
Aber wenn man in der Stadt wohnt, kann man sicher den ÖPNV nutzen um die nächsten 30-50 km zu überbrücken oder zum nächsten Bahnhof zu gelangen.
Und der Erlass Schulfahren regelt was genau?
Der Erlass regelt, dass z.B. in Klasse 3+4 bis zu fünf Tage mit Übernachtung in Anspruch genommen werden KÖNNEN.
Das regelt das Maximum.
Außerdem steht dort sehr deutlich:
Zitat6.2 Die Teilnahme an Schulfahrten mit Übernachtung ist für Lehrkräfte sowie für die Schülerinnen und Schüler freiwillig. (...)
Im übrigen ist auch die Entscheidung des Schulvorstandes eine KANN-Bestimmung, wird nichts geregelt, gelten die Vorgaben des Erlasses.
Und auch ein Schulvorstand kann nur im Rahmen des Erlasses Beschlüsse fassen und diesen nicht aushebeln, die Fahrten bleiben auch für Lehrkräfte freiwillig.
Klassenfahrten sind damit in NDS freiwillig - auch für Lehrkräfte.
Wer etwas anderes fordert, ist offenbar der Meinung, dass dieser Schutz nicht nötig ist und hält die Arbeitsbedingungen für angemessen, sodass man den Schutz ohne Schäden für Dritte preisgeben kann.
Also dieser Twizy, ganz ehrlich, das ist doch teurer, lahmer, Elektroschrott.
Nö, eigentlich ist das ein lustiges, kleines Quad, mit dem man viel transportieren kann, bei Regen nicht nass wird und immer einen Parkplatz findet.
Nur wenn man damit zu zweit zum Flohmarkt fährt, muss man sich gut überlegen, was man kaufen will und wer nach Hause läuft. 
Ich denke, dass es wichtig ist, überhaupt anzufangen. Bessere Modelle wird es nie geben, wenn die ersten nicht genutzt werden.
Wie wäre es mit einem Renault Twizy?
Wollte ich auch vorschlagen, fährt zuverlässig, lädt an normaler Steckdose, gibt es auch mit Türen und einknöpfbaren Scheiben, aber wenn man vorne sitzt, bekommt man den Wind nicht ab und benötigt die Scheiben nicht.
Im Winter ist es allerdings sehr frisch, damit zu fahren.
Insgesamt ein Raumwunder, ohne Mitfahrende auch gut für die kleine Einkaufstour.
Würde mich wundern, wenn andere Kinder mit geschlossenen Augen durch die Welt wandeln.
Es wird ja nicht jeder in einem solchen Haushalt groß und viele, die eben ein Wahllokal noch nie von innen gesehen haben.
Vor 14 Tagen war Kommunalwahl und die Wahlbeteiligung in unserem Einzugsgebiet lag bei ca. 50%.
Wir haben das Thema auch aufgegriffen und die Kinder haben keine Ahnung, worum es geht.
Es gibt inzwischen u.a. einige neue, schöne, kurze Filme, die die Themen auch für Grundschüler verständlich erklären, der beste Film zur Bundestagswahl ist m.M.n. noch immer die Wahl-Maus.
Wenn es nicht da ist, sieht es nach den Externsteinen aus.
Meine Fahrten hatten in der Regel einen Hintergrund aus dem Sachunterricht (Bauernhof/ Wald) und entsprechend viele Inhalte dazu.
Die Fahrt auf die Insel hatte ich nicht geplant, sie ist a) ins Wasser gefallen, b) war die Jugendherberge unterirdisch und c) das Programm nicht gut vorbereitet.
In der Grundschule geht es auch darum, überhaupt woanders zu übernachten, das können und kennen etliche Kinder gar nicht,
sich selbst zu kümmern und zu erfahren, dass Mama nicht alles bringt, erledigt und aufräumt,
also auch Tischdienst und andere Aufgaben zu übernehmen.
Irgendwie muss man das Thema auch mal im großen Zusammenhang sehen.
Das ist ja genau der Punkt.
Der große Zusammenhang stimmt überhaupt nicht.
Da ist die Klassenfahrt doch nur ein Teil.
Wie kann man auf die Idee kommen, dass da irgendetwas im Gegenzug gestrichen werden müsste?
Es bräuchte erhebliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen um den Beruf überhaupt annehmbar und leistbar zu machen.
Leicht gesagt! Wenn in Schleswig-Holstein eine Teilzeitkraft die Klassenfahrt verweigert, weil es keinerlei Aufstockung (und keinerlei Abbummeln der Überstunden, oder auch nur irgendetwas gibt wie z.B. einen längeren Turnus, bis man wieder dran ist) gibt, dann gibt es ein Disziplinarverfahren, weil es auch für Teilzeitkräft (z.B. bei 50% Stelle) Dienstpflicht ist.
Daran kann man dann sehen, wie fair so eine Dienstpflicht ist, statt sich zu freuen, dass es freiwillig ist und man in NDS nicht fahren muss.
Wenn ihr genug Stunden und genug Reisekostenbudget hättet, würdet ihr dann auf Klassenfahrt gehen?
Wenn wir insgesamt über Jahre genug Stunden hätten und nicht jede Woche wieder mit dem Stundenplan ringen müssten, Vertretungen selbst organisieren, Budget beantragen etc., jedes Mal umplanen, jedes Mal überlegen, wie es irgendwie noch gehen kann, jedes Mal innerhalb der Klassen auffangen, was an Förderung längst gestrichen ist, wären wir vielleicht entspannter und ausgeglichener, hätten Aussicht auf Entlastung und wären dann auch gewillt, die Aufgaben und die Verantwortung einer Klassenfahrt im inklusiven Setting samt Brennpunkt zu tragen, und würden versuchen, es allen Schüler:innen zu ermöglichen.
Haben wir aber nicht. Dem Land ist es nicht wichtig genug, die Schulen so auszustatten, dass der Pflichtunterricht und die im Erlass geregelten Förderungen stabil über mindestens 1 Jahr laufen können.
Meine Aussage ist: Wenn wir grundsätzlich Klassenfahrten anbieten sollen, müssen wir das als Pflicht machen, damit es fair auf alle verteilt wird.
Ich habe ja geschrieben, dass ich über Jahre immer wieder gefahren bin, mit eigenen Klassen und mit anderen Klassen.
Zu der Zeit hatten wir so ein gemischtes Kollegium, fast alle Lehrkräfte waren schon älter, viele haben in Teilzeit gearbeitet und hatten keine kleinen Kinder mehr.
Einige sind gefahren, andere nicht und ja, einige Klassen waren dann nicht auf Klassenfahrt.
Du störst dich an der ungleichen Verteilung von Aufgaben? Das betrifft doch nicht allein die Klassenfahrten.
Wenn du doch aber gerne auf Klassenfahrt fährst und es womöglich genießt, warum kannst du dann diese Teil nicht für andere im Team übernehmen? Vielleicht haben sie Aufgaben, die du dafür nicht machen musst?
Müssen wir dann alle anderen Aufgaben auch als Pflicht einsetzen? Wie viele Klassen hast du als Klassenleitung, wie viele Fachklassen, wie viele Hauptfächer, wie viele Pausenaufsichtzen/-zeiten, wie viele Fachkonferenzen und wie viele Beauftragungen? Und wie schafft man einen Ausgleich zwischen den Schulen?
Warum sind diese Aufgaben nicht in der Arbeitszeit generell mit eingebunden, sodass es dann zu keinem Ungleichgewicht kommen kann? Wie wäre es, wenn ein angemessener Ausgleich für die Klassenfahrt gewährt würde? 4 oder 5 Tage 24 Stunden statt 8 Stunden Dienst - im Anschluss 2 Wochen frei, und zwar ohne Vertretungsmaterial hinlegen zu müssen, Bereitschaft zu haben, für Absprachen oder Konferenzen zur Verfügung zu stehen.
Man kann sich etwas wünschen und sich freuen, wenn es freiliig erledigt wird.
Stimmt.
Aber weil Klassenfahrten dann doch nicht so wichtig sind, ist es nur ein Wunsch, den man ablehnen kann, u.a. mit der Begründung, dass man diesen Wunsch zwar erfüllen möchte, aber nicht kann, weil die individuelle Arbeitszeit und Belastung es nicht ermöglichen und die Unterrichtsversorgung innerhalb der Schule seit Jahren so klamm ist, dass man keine weiteren Ausfälle für die eine Woche wie auch im Anschluss tragen kann.
Anders sieht es eigentlich bei DaZ, Förder etc. aus, das ist nämlich per Erlass geregelt.
Dennoch ist es offenbar nicht wichtig genug dafür, dass man entsprechende Stunden in der Unterrichtsversorgung zur Verfügung stellt und auch für entsprechende Vertretungsstunden sorgt.
Das hinkt natürlich etwas, weil man ohne Klassenfahrten auskommt, aber man braucht auch keinen DaZ, Förderunterricht, Sportförder,
Man hat ja auch keinen DaZ, Förderunterricht, Sportförder, Stunden für Inklusion etc., weil sie Jahr für Jahr zu Vertretungszwecken gestrichen werden, um den Pflichtunterricht besetzen zu können.
Wenn man nicht genug Personal hat, müssen Klassen zu Hause bleiben.
Fahren also 2 Lehrkräfte auf Klassenfahrt, bleibt mindestens eine andere Klasse zeitgleich zu Hause, damit für den Rest der Unterricht bzw. die Betreuung gewährleistet werden kann?
Ganz klar: geimpfte SuS sind ja selbst tot und werden dementsprechend von Toten beschult.
Jüngere und ungeimpfte SuS werden hingegen von untoten Querdenkern beschult.
Geimpfte Lehrkräfte in jüngeren Jahrgängen sind untote Querdenker? ![]()
Werden die SchülerInnen dann von Toten oder Untoten beschult?
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