Das stimmt, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass die Stellen je nach Größe vergeben werden und die meisten Grundschulen recht klein sind.
Da bleibt es beim „gar nichts“ ist etwas anderes als „nicht genug“.
Egal, wie groß die Schule ist, für die Betreuung von Refs oder PraktikantInnen, die bei uns im Master inzwischen auch UB machen, gibt es nichts. Den Stundenplan machen meist die SL, das gilt mit deren Entlastungsstunden als abgegolten.
Stundenplanerdtellung, Refis betreuen,... ist an größeren Schulen ja aufwändiger weil es viel mehr Leute sind.
Ja, das will mir einleuchten, aber es ist dennoch kein Grund für „nichts“. Gerade deshalb hatte ich auch andere Tätigkeiten genannt. Die Erlasse und Bestimmungen und Curricula werden nicht kürzer, weil die Schule kleiner ist. Man hat dann als Lehrkraft eben mehrere Fachkonferenzen. Die Beauftragungen, die verteilt werden müssen, müssen auch an kleinen Schulen verteilt werden, da kann man dann tauschen oder noch eins mehr machen. Durch die schlechte Versorgung wird es noch verschärft, der Abordnung wird man nicht den Datenschutz und die Arbeitssicherheit, nicht die Fachkonferenzen, die Einschulungsprozedere (Screening)… Das teilt sich dann das Stammkollegium, gleichzeitig mit allen anderen Aufgaben, einschließlich der sopäd Gutachten der Klassenleitung und vor der Einschulung. Die Frage, nichts zu übernehmen und keine Beauftragung zu haben, stellt sich gar nicht, eher ein „wie viele“ oder „was noch“.
Das stimmt, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass die Stellen je nach Größe vergeben werden und die meisten Grundschulen recht klein sind.
Das liegt sicher mit daran, ein Grund ist aber auch, dass es bis 2000 weit weniger dieser Aufgaben gab, mit den Aufgaben aber keinerlei Ausgleich kam. Beförderungsstellen gibt es gar nicht, es gibt allerdings Konrektoren an Schulen, die größer sind (mehr als rein zweizügig)
Aber es liegt auch daran, dass man sich offenbar immer „vorstellt“, die Schulen seien klein und niedlich, wie die Kinder, und darum gäbe es da kaum Aufgaben. Was man sich bei HRS vorstellt, weiß ich nicht, sowohl die Kinder als auch die Schulen sind erheblich größer.
Jedenfalls hat man superviele Aufgaben in die Schulen gesteckt, ist aber dabei geblieben, dass es kein A13, keine Entlastungsstunden und keine Beförderungsstellen gibt - neuerdings in NDS mit wenigen Ausnahmen für Realschullehrkräfte.
Es müsste, wie bei den Sonderpädagogen, eine Dienstvereinbarung mit dem Land geben, dass man z.B. nicht mehr als 3 Beauftragungen machen sollte, einschließlich Fachkonferenzen. Das wäre bei uns gar nicht umsetzbar.
Oder es müsste weit mehr Entlastungsstunden geben, das schlägt die Arbeitszeitkommission auch vor, meiner Meinung nach nicht nur für die Beauftragungen, sondern auch für den sonderpädagogische Teil der Arbeit.
Schwerpunkt finde ich aber vor allem, dass wir nicht ständig irgend welche Aufgaben übernehmen dürfen, die überflüssig oder nicht leistbar sind, weil die Schulleitung hat's gesagt.
Ich hatte einige SL, fast alle waren so, dass alles sehr transparent war. Die SL denkt sich bei uns keine zusätzlichen Aufgaben aus, sie sagt, wie es ist und wir versuchen es zu verteilen.
Wenn es etwas zu verteilen gibt, verteilt sie es, in anderen Schulen läuft es nachweislich anders: die gleich großen Schulen bekommen regulär ebensowenig Entlastungsstunden für die SL, dennoch sind die SL dort kaum im Unterricht und nicht als Klassenleitung gesetzt.
Für alle anderen Aufgaben gibt es 1 oder 2 Stunden - nach Schülerzahlen, diese Stunden werden in der Gesamtkonferenz verteilt.