Ich finde es nicht konsequent.
In Schulen gilt keine 2G-Regelung und Schulen sollen in jedem Fall geöffnet bleiben, u.a. um die soziale Teilhabe zu ermöglichen,
dann aber wird 2G für Jugendliche zur Vorraussetzung gemacht, obwohl diese nachweislich nicht mit dem 12. Geburtstag ihren Impfstatus erlangt haben können.
An anderer Stelle schafft man noch eine und noch eine Ausnahme für nicht geimpfte Erwachsene.
Warum dreht sich das Blatt so langsam, dass man auf die ungeimpften Erwachsenen mehr Rücksicht nimmt und mehr ermöglicht, nicht aber auf die Vulnerablen und auf Kinder, die bisher noch nicht geimpft werden können?
Als Erwachsener muss ich nicht auf den Weihnachtsmarkt etc., ich kann mich, wenn ich nicht impfen lassen möchte, aus den Bereichen zurückziehen, an denen viele Menschen sind, und sollte Kontakte absolut vermeiden - was viele der Ungeimpften womöglich gar nicht machen, da sprechen die Zahlen der Infektionen für sich.
Kinder haben diese Wahl nicht, sie müssen täglich im Klassenraum sitzen, das ist keine Verantstaltung draußen und Abstand kann man auch nicht halten.
Gesagt wird gerne: "Wir tun alles, um die Schulen offen zu halten."
Alles scheint ein sehr dehnbahrer Begriff zu sein. Ich sehe keine Versorgung mit Luftfiltern in allen Klassen, keine weiteren Hilfen für Schulen und auch gesellschaftlich bisher keine Vorkehrungen, die den Schulbetrieb sichern würden - mal sehen, ob sich das mit den neuen Regelungen ändert.