Wie sehen das das Kollegium und die Schulleitung? Und wie reagieren bei euch die Eltern, wenn jemand nicht fährt? ("AbER DiE aRmEn KinDEr!1!") Oder springt dann eine Kollegin ein?
Ich bin früher selbst eingesprungen, als Co-Lehrkraft mitgefahren, bei Krankheit oder Lehrkraft-Wechsel auch kurzfristig mit Fachklassen.
Dann gab es Absprachen, dass man sich gegenseitig versichert hat, dass man miteinander fahren kann.
Auf den (meinen) letzten Fahrten gab es mehrere chronisch kranke Kinder und immer mehr zusätzliche Anforderungen. Auch da muss man bereit sein, die Verantwortung zu tragen.
Zwischenzeitlich ist niemand mehr gefahren.
Es gibt lange Gesichter, aber durchaus auch Verständnis, wenn man die Hintergründe darlegt.
Letztlich können die Eltern/ Kinder nicht bewirken, dass man fährt.
Die ganz neuen, jungen Kolleginnen möchten gerne fahren, mal sehen, ob und wie es dann umgesetzt wird.
Die Schulleitung sieht die Mehrarbeit, nicht nur bei Schulfahrten, und ihr ist daran gelegen, dass die KollegInnen längere Zeit im Unterricht stehen und nicht kurzfristig ausbrennen.